Frankreich: Wieder Massenprotest gegen Homo-„Ehe“

Katholisches.info: 1,4 Millionen Franzosen demonstrieren gegen Einführung der Homo-“Ehe“ (25.3.):

In Paris demonstrierten am Sonntag 1,4 Millionen Menschen mit der Forderung „Wir brauchen Arbeit, nicht Homo-Ehe“.  Der Protest richtete sich gegen ein Gesetz der linken Regierung unter Staatspräsident Hollande, die Homo-“Ehe“ und ein Adoptionsrecht für Homosexuelle einzuführen. An der Kundgebung nahm auch Philippe Kardinal Barbarin, der Erzbischof von Lyon, teil: „Eine Regierung nützt ihrem Land nicht, wenn sie die Realität verändern will.“

Ein Augenzeuge berichtet:

Als ich dann gesehen habe, daß die Polizei sich massiv aufbaute, um die Demonstranten einzuschüchtern, wußte ich: Das wird nicht gut ausgehen, das gibt Gewalt. Und tatsächlich ging die Gewalt von der Polizei aus: Mit demselben Haß, wie damals die Flics gegen die Mai-Demonstranten 1968 vorgingen, gingen sie nun gegen die überwiegend katholischen Mitglieder der Demonstration vor. Es gab dutzende Verletzte.

Ein Video bestätigt das: http://www.youtube.com/watch?v=eL0JiqcejUs

Gudrun Eussner meint zurecht, dass es den Agenten der Homo-„Ehe“ mitnichten um das Wohl der Lesben und Schwulen geht:

Wer glaubt heute noch, daß das Thema die Ehe für Homosexuelle ist? Nur zehn Prozent der homosexuellen Paare sind eine zivilrechtliche Lebensgemeinschaft eingegangen, den PACS, Pacte Civil de Solidarité, den zivilrechtlichen Solidaritätsvertrag, und noch weniger wollen heiraten. Das tatsächliche Thema, das ist das alte Projekt der 68er, die sogenannt bürgerlichen Institutionen zu hintertreiben und die Ehe und damit die Keimzelle der Familie zu zerschlagen. Nichts anderes ist das. Es ist übrigens kein Zufall, daß der Staatspräsident, der die Ehe für alle anbieten will, sie für sich selbst immer verweigert hat! …

Ergänzung:

Civitas: Paris: 1,4 Millionen Demonstranten gegen Homo“ehe“ — Schlagstöcke und Tränengas gegen Familien mit Kindern  (25.3.):

Update 21.15 Uhr u. a. mit Links zu Videos! Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit hatte das Bündnis „Manifpourtous“ (Demofüralle) am gestrigen Sonntag in Paris zu einer Demonstration gegen die sozialistische/kommunistische Regierung Hollande und die von ihr geplante Durchsetzung der Homo“ehe“ sowie das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare aufgerufen. Mindestens 1,4 Millionen Bürger folgten dem Aufruf, mehr als bei der ersten Demonstration …

Ergänzung 26.3.2013:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2027:polizeigewalt-in-paris-der-bericht-des-vaters-eines-verletzten-14jaehrigen&catid=1:neuestes&Itemid=33

Ergänzung 28.3.2013:

Dieter Stein (JF): Das Fanal von Paris  (27.3.):

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen sind am vergangenen Wochenende in Paris Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen, um für die Verteidigung der traditionellen Ehe und Familie zu demonstrieren. Ein Aufschrei gegen die Politik des sozialistischen Präsidenten François Hollande.

Nach Angaben der Veranstalter sollen es 1,4 Millionen, nach Schätzungen der Polizei 300.000 Bürger gewesen sein, die die Straßen am Triumphbogen in einem Sternmarsch füllten. In eindrucksvoller Weise gelingt es hier einem Bündnis bürgerlicher Kräfte in Frankreich, gegen eine linke Gesellschaftspolitik zu mobilisieren.

… Dennoch konnten die demonstrierenden Massen deutlich machen, daß das Gerede von einem gesellschaftlichen Konsens in dieser Frage eine dreiste Lüge ist. Einer kleinen, extrem gut vernetzten Minderheit gelang es – protegiert von linksliberal dominierten Medien –, ein Beispiel für metapolitische Machtergreifung zu geben. Obwohl eine erdrückende Mehrheit aus traditionellen Verhältnissen kommt und diese bewahrt sehen möchte, lassen sie sich nötigen, an ihrer Beseitigung mitzuwirken. Bis jetzt! …

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Eine Antwort zu Frankreich: Wieder Massenprotest gegen Homo-„Ehe“

  1. Dörflinger André schreibt:

    Die männliche Gattung braucht wirklich 4 Frauen, wie es sich die reichen Islami leisten können.
    Für Familie, Vergnügen, Arbeitsbegleitung, 4. Frau beim Ausruhen, Monatsbeschwerden, bildet wie in der Landwirtschaft > das Brachland.
    Vor 75-130 J. gab es nur viel weniger Scheidungen, weil u.a. die Männer viel früher (40-55) starben. Heute, da auch sie die leidige Angewohnheit genommen haben, f a s t so lange wie ihre Frauen zu leben, kompliziert sich alles. Zudem war die Gesetzgebung bei rein männlich zusammengesetzten Parlamenten sicher nicht so männerabträglich wie heute. Die seit etwa 1970 immer stärker einsetzende Eva-lution hat das Zusammenleben verwildert.
    Schon immer hatten in Frankreich die Mächtigen in Politik & Wirtschaft Mätressen , verbringen sie doch mehr Lebensstunden mit Sekretärinnen als mit ihren früh Angetrauten, die doch dem beruflichen Aufstieg ihres Mannes nicht folgen konnten.
    Das Machotum kommt nicht von ungefähr, muss doch der Mann „mächtig“ sein, um für Frauen attraktiv zu sein. Und obwohl diese wissen, dass „mächtige“ Männer nicht treu sein können, wählen sie immer solche, schwarzhaarige, verheiratete, unbeständige Typen in der irren Meinung, sie zähmen zu können. Ach, das Problem ist so irrational wie die Beteiligten,
    nur ¨gut“ = einträglich für die Scheidungsanwälte, für welche es nie genug Scheidungen geben kann.

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