Gender-Gehirnwäsche ohne Ende

Bischof Andreas Laun (Kath.net): Wir sind jetzt Zeugen und Opfer einer Dauer-Gehirnwäsche  (2.4.):

… In den letzten Monaten verging wohl kein Tag, an dem nicht in einem der deutschsprachigen Sender über Adoption durch Homosexuelle „diskutiert“ wurde.

„Diskutiert“? Nein, es waren und sind Propagandaveranstaltungen, Schaukämpfe, bei denen auf Grund einer geschickten Regie die „Sieger“ von vornherein feststehen wie bei einem Stierkampf! Die Gehirne der Zuschauer sollen „gewaschen“ werden: Zuerst gereinigt von ihren „Vorurteilen“, dann neu gefüllt mit der Ideologie, die die homosexuelle Neigung als „normal“, „gesund“, „wünschenswert“ dogmatisieren will. Sachliche Argumente dagegen spielen keine Rolle, weil das Ganze ja auch Unterhaltungswert haben soll und wirkliche Bildung und Suche nach Wahrheit nicht gefragt sind! …

Dazu möchte ich an eine ältere Meldung erinnern, die offenbar weiterhin brandaktuell ist:
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article11970071/Unesco-will-halbe-Menschheit-homosexuell-machen.html  (4.1.2011):

Die Unesco verfolgt einen heimlichen Plan zur Homosexualisierung der Weltbevölkerung. Das zumindest soll der Vatikan der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur unterstellen. In seiner Ansprache zum Festtag der Heiligen Familie warnte der Bischof der spanischen Stadt Córdoba, Demetrio Fernández Gonzáles, vor der Bedrohung.

Unter Berufung auf ein Gespräch mit dem „Familienminister“ des Vatikans, dem italienischen Kurienkardinal Ennio Antonelli, berichtete Fernández, von einem Unesco-Programm, das darauf abziele, „die Hälfte der Weltbevölkerung in 20 Jahren homosexuell werden zu lassen“. …

Fernández sagte demnach, Antonelli habe seine Behauptungen über die Unesco-Projekte zur Durchsetzung der „Ideologie der Geschlechtergleichheit“ gestützt. Sie seien „teilweise in unseren Schulen schon präsent“. Diese Projekte verfolgten das Ziel, dass „Menschen nicht mehr als Mann oder Frau auf die Welt kommen, sondern ihr Geschlecht je nach Laune wählen“ können. …

Ergänzung 3.4.2013:

Bischof Andreas Laun (Kath.net): Man will jetzt die Köpfe den alten Hüten alter Ideologie anpassen  (3.4.):

Es ist Zeit, die Trennung von Staat und Privatsphäre der Bürger einzufordern.

Nicht die Trennung von Kirche und Staat, sondern die Unterscheidung von Kompetenz des Staates und Freiheit der Menschen ist das Problem von heute.

… Immer wieder hat es in der Geschichte die Gefahr eines Gottesstaates, indem die Religion das gesellschaftliche Leben beherrscht, gegeben, aber ebenso oft die Gefahr der Staatsreligion, indem totalitär eingestellte Politiker die „Götter machten“, die „goldenen Kälber“, deren Verehrung bestimmten, mächtigen Leuten nützlich erscheint oder direkt Vorteile bringt. Diese goldenen Kälber gibt es heute wieder, das Schlimmste ist die Gender-Ideologie mit all ihren Auswüchsen auf das Leben der Menschen. Sie versucht zuerst den Verstand zu „deregulieren“, das heißt zu zerstören, und dann die Familie, die Identität der Menschen, um sie so zu manipulierbaren Sklaven zu machen.

Die Folge ist: In allen Lebensbereichen stößt man auf totalitäres Gehabe nicht aller, aber vieler Politiker und vor allem auch derer, die die Medien beherrschen. Sie tun und reden so, als ob sie für alles und jedes zuständig wären und alles besser wüssten als das Volk.

Bei näherem Zusehen zeigt sich: Es geht ihnen vielfach nicht um das Gemeinwohl, dem sie dienen sollten, damit das Land „wohnlich“ bleibt für die Menschen. Verantwortlich wären sie für die Strukturen und Abläufe, die in für jede Gesellschaft nötig sind. Sie aber wollen etwas Anderes: Sie wollen ein „neues“ Land, eine neue Gesellschaft „machen“, die sie am ideologischen Reißbrett planen. Dazu wollen sie „neue Menschen“ machen. Man will nicht Hüte den Köpfen, sondern die Köpfe den alten Hüten alter Ideologie anpassen. Und diese Veränderung soll nicht durch Überzeugung herbeigeführt werden, sondern vor allem mit manipulativer „Werbung“ und wo diese nicht reicht, mehr und mehr auch mit Druck und mit der Gewalt der Gesetze.

So versucht man die breite Mehrheit der Gesellschaft zu zwingen, sich von ihrer Vernunft in bestimmten Bereichen zu verabschieden, „Gender lässt grüßen“. …

… Es ist auch nicht Aufgabe der Politiker und auch nicht der Medien, uns für die Ideologie der Homo-Lobbys durch Dauerthematisierung weich zu klopfen und uns so von den überzogenen Forderungen und Behauptungen der Homolobby überzeugen zu wollen. Menschen mit diesen Neigungen sollen als Bürger alle Rechte haben wie jeder andere Mensch im Rechtsstaat. Aber keine unbegründeten Privilegien. Oder auch: Dass Menschen mit homosexuellen Neigungen nicht „heiraten“ können, tut uns leid, ist aber nicht Schuld der Anderen, es ist eben so. Das ist nicht Sache einer Ideologie, sondern der Vernunft. …

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