Grüne Kinderschändung: keine abgetane Jugendsünde

Michael Paulwitz (JF): Schmuddelgrün  (4.5.):

Die erfolgsverwöhnte Ökopartei wird von ihrer pädophilen Vergangenheit eingeholt. Denn ihrem ideologischen Erbe, die Politisierung der Sexualität als Mittel zur Gesellschaftsveränderung, sind die Grünen treu geblieben.

Die eigene schmierige Vergangenheit holt die Grünen auf ihrem scheinbar unaufhaltsamen Höhenflug ein. Die Welle der Empörung, die die Verleihung des ehedem renommierten Theodor-Heuss-Preises an den Über-Grünen Daniel Cohn-Bendit ausgelöst hat, lenkt den Blick auf den wunden Punkt der Überflieger-Partei: ihre Anfänge als Sammelsurium radikallinker Ideologen und Sektierer, die angetreten waren, um Staat und Gesellschaft grundstürzend zu verändern, indem sie abseitige und extremistische Ideen mit gefälliger ökologisch-pazifistischer Verpackung in die Mitte der Gesellschaft einschleusten.

Weiterdenkende grüne Führungsfiguren wie Winfried Kretschmann, der als erster grüner Ministerpräsident mit Landesvater-Charme als Beispiel für das Gelingen dieser Unterjubelungsstrategie steht, haben die Falle erkannt. Kretschmanns Forderung, die Grünen müßten die Rolle der Pädophilen-Lobby in ihren Anfangszeiten „aufarbeiten“, ist vor diesem Hintergrund zu lesen: Wer als grüner Saubermann und Kümmerer den Anspruch erhebt, Land und Staat zu regieren und dafür um Mehrheiten in der vielbeschworenen „Mitte“ werben muß, der hat ein Interesse daran, die unappetitlichen Kapitel der eigenen Ursprünge ein für allemal für erledigt zu erklären, abzuheften und ad acta zu legen.

Mit Broschüren und Flugblättern für eine „Entkriminalisierung“

So kompliziert, wie Winfried Kretschmann glauben machen will, wäre eine solche Vergangenheitsbewältigung nicht. Das Raunen des grünen Ministerpräsidenten, man brauche dazu erst mal „ausreichend Quellen“, ist eine Nebelkerze: Auch frei zugängliche Belege sind reichlich vorhanden – ein Blick in die elektronischen Archive des Deutschen Bundestages genügt, um zutage zu fördern, wie sich die Grünen im Bundestag für eine „Entkriminalisierung“ pädophiler sexueller Beziehungen zwischen Erwachsenen und Minderjährigen einsetzten. Broschüren, Parteiprogramme und Flugblätter der Grünen-Bundespartei und verschiedener Landesverbände aus jener Zeit sind voll von gleichartigen Forderungen – auch aus den Reihen von Winfried Kretschmanns Südwest-Grünen.

Und Volker Beck, der mit seinem – wie er heute behauptet: verfälschten und nicht-autorisierten – Beitrag für das Sammelwerk „Der pädosexuelle Komplex“ 1988 ein pseudojuristisches Pädophilen-Manifest vorgelegt hatte, steht mit seiner Karriere nicht nur für die frühe Scharnierfunktion der Grünen zwischen Pädophilenszene, Homosexuellenlobby und Politik, sondern amtiert nach wie vor unangefochten als Grünen-Vorstandsmitglied und Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion seiner Partei im Deutschen Bundestag.

Mit „Sexualaufklärung“ gegen die bürgerliche Gesellschaft

Schon wegen dieser personellen Kontinuitäten sind das keine längst abgetanen Jugendsünden einer mittlerweilen honorigen und mehrheitsfähigen Partei, auch wenn die Grünen seit den neunziger Jahren auf direkte programmatische und parlamentarische Vorstöße zur „Befreiung“ Pädophiler aus gesetzlichen und gesellschaftlichen Zwängen verzichten. In Vorfeldorganisationen wie der „Humanistischen Union“ sitzen Spitzengrüne und notorische Pädophilenlobbyisten nach wie vor einträchtig nebeneinander.

Und dem ideologischen Erbe der Achtundsechziger, die Politisierung der Sexualität und die Sexualisierung der Politik als Mittel zur Gesellschaftsveränderung einzusetzen, sind die Grünen ohnehin treu geblieben. Nur daß sie nicht mehr die „sexuelle Revolution“ ausrufen, um die als „repressiv“ denunzierte bürgerliche Moral und insbesondere das Feindbild der bürgerlichen Familie zu beseitigen; heute heißt das „Sexualaufklärung“, gern auch schon im Kindergarten und bei Grundschülern, ohne den Kleinen irgendwelche Details zu ersparen, und am besten noch mit freundlicher Mitwirkung von Organisationen der Homosexuellenlobby – man kann den Nachwuchs ja nicht früh genug auf Linie bringen.

Eine Entzauberung des grünen Scheinriesen ist nötig

Derlei Indoktrination wird dadurch nicht harmloser, daß sie im Zuge der vorauseilenden allgemeinen Ergrünung inzwischen auch aus allen anderen Richtungen hingenommen oder gar gefördert wird. Wo der Mensch konsequent auf seine sogenannte „sexuelle Identität“ reduziert wird, wo sich eine ins Absurde überdrehte Gleichstellungspolitik zwanghaft mit der Privilegierung aller möglichen Randgruppen und exotischer Minderheiten befaßt, werden im Zuge der Auflösung aller Bindungen irgendwann auch die Pädophilen ihr ungestörtes Plätzchen finden. An der Schleifung des Inzestverbots arbeiten sich grünlinke Sexualpolitiker, nebenbei bemerkt, auch schon seit längerem ab.

Es gäbe also einiges zu bewältigen bei den Grünen. Und damit sind keineswegs vordringlich die lahmen Ausreden eines Daniel Cohn-Bendit gemeint, der seine pädophilen Tiraden von anno 1975 heute als „provokative Fiktionen“ abtun möchte. Es geht ja nicht nur um Cohn-Bendit. Auf eine Distanzierung Volker Becks von seiner Pädophilenlobbyarbeit in den Achtzigern wird man allerdings ebenso vergeblich weiter warten wie auf den Beginn der von Kretschmann eingeforderten „Aufarbeitung“ der schmuddeligen grünen Frühzeit. Nähme man sie ernsthaft in Angriff, müßte man bald genug eingestehen, daß die ideologisch gefestigten Kader der Partei eine ganz andere Agenda verfolgen als das naive grünwählende Fußvolk der Bionade-Bourgeoisie. Wer den grünen Scheinriesen entzaubern will, muß genau da ansetzen.

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