EU sperrt Bäder-Sprungtürme

Neben der EU-Saatgutverordnung, die noch nicht ausgestanden ist, nun dies:
MMnews: EU sperrt Sprungtürme in Schwimmbädern  (4.5.):

Der Schlag der Junta in Brüssel: Dieses Mal gehts an die Schwimmbäder. Hier haben sich die EU-Schergen etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sprungtürme dürfen nicht in Richtung Sonne zeigen. Folge: Viele Sprungtürme in Deutschlands Schwimmbädern werden gesperrt.

25.000 EU-Beamte beschäftigen sich bekanntlich damit, in das Alltagsleben ihrer Untertanen einzudringen und es zu gestalten. Den Glühbirnen-Verbot-drangsalierten Menschen in der EU droht jetzt auch eine Einschränkung beim Badespaß. Seit 2013 nämlich sind in öffentlichen Bädern Sprungtürme verboten, die in Richtung Sonne zeigen. Begründung u. a.: Der Springer könnte geblendet werden und über …

Tatsächlich kein verspäteter Aprilscherz!
http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/nController/News/nAction/show/nId/27466/nItem/dieburger-freibad-sprungturm-wegen-eu-richtlinie-gesperrt.html  (23.4.)

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter EU veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten zu EU sperrt Bäder-Sprungtürme

  1. Wolfgang Heuer schreibt:

    „Ist es auch Irrsinn, so hat es doch Methode!“
    Die Kollektive Zivilisations-Neurose – der „normale Wahnsinn“ – wird möglicherweise wieder einmal zu einer Kollektiven PSYCHOSE führen, wie schon so oft. Siehe 1933-1945. Vermeidbar nur durch die grundlegende Heilung der Kollektiven Z.-Neurose.

  2. Peter Pumm schreibt:

    Diese Meldung ist vollkommener Unsinn. Die EU hat niemals Sprungtürme gesperrt und wird auch keine sperren. Solche Stimmungsmache ist unerträglich.

  3. Peter Pumm schreibt:

    Es gibt nur – und das schon seit 2004 – eine von der Privatwirtschaft erarbeitete unverbindliche europäische Norm zum Bäderbau, die in eine deutsche Norm überführt wurde.

    Eine Norm ist eine anerkannte Regel der Technik, aber nicht verbindlich. In der DIN EN 13451-10 steht: „In Europa sollten Sprunganlagen im Freien nach Norden gerichtet sein.“

    Das ist eine Empfehlung – eine Sperrung von Sprunganlagen, die zum Beispiel nach Osten ausgerichtet sind, ist nie debattiert worden. Der Grund für die Empfehlung ist mit großer Wahrscheinlichkeit der deutsche Schwimmsport, denn für Wettkämpfe ist die Blendungsfreiheit (daher Ausrichtung nach Norden) sicherlich wichtig.

    Die Empfehlung steht in den „KOK-Richtlinien für den Bäderbau“. Viele Journalisten haben
    offenbar geglaubt, dabei handele es sich um eine EU-Richtlinie. Tatsächlich ist es eine
    Planungshilfe für Bäderbetreiber, die Experten der Deutschen Gesellschaft für das
    Badewesen e. V., des Deutschen Schwimm-Verbandes e. V. und des Deutschen
    Sportbundes herausgeben.

    Recherchieren ist besser als Nachplappern.

    • Carolus schreibt:

      Unbestritten ist wohl, dass Dieburg seinen Sprungturm im Zusammenhang mit dieser „europäischen Norm“ gesperrt hat.

      In welcher Organisation ist denn diese „von der Privatwirtschaft erarbeitete unverbindliche europäische Norm zum Bäderbau“ verankert?

      Man sieht jedenfalls, dass der EU jeglicher Dirigismus zugetraut wird. Und es wäre schön, wenn er sich hier als Aprilscherz herausstellen würde.

      • Peter Pumm schreibt:

        Der EU wird „jeglicher Dirigismus zugetraut“, weil Lobbyisten — welcher Couleur auch immer — Stimmung gegen sie machen. Deine Seiten haben mit ihrer unreflektierten Berichterstattung ihren Teil dazu beigetragen.

        Die EU hat Stärken und Schwächen, ohne Frage. Es geht hier nicht darum, das Aufzeigen von Schwächen zu verhindern. Allerdings ist dieses unsägliche Nachplappern irgendwelcher Mythen kein geeignetes Mittel, um eine Verbesserung zu bewirken.

        Vielmehr werden so Ressentiments geschürt, die eine eigentlich sinnvolle Idee diskredtieren. Als Resultat sehen wir dann beispielsweise eine AfD, die mit ebensolchen unsinnigen Berichten guten Zulauf einer desinformierten Bevölkerung bekommt.

      • Carolus schreibt:

        Diese einst „eigentlich sinnvolle Idee“ wurde von der EU wohl selbst diskredidiert, indem sie sich z. B. in die transatlantische Kriegstreiberei gegen Russland einspannen lässt. Da kommt’s auf meinen bescheidenen Blog wohl nicht an.

        Aber wie wär’s mit etwas weniger beleidigenden Worten?

  4. Peter Pumm schreibt:

    Zitat aus den Bau- und Ausstattungs-Anforderungen für Wettkampfgerechte Sportstätten:

    „Die natürlichen und künstlichen Lichtquellen müssen für den Springer blendfrei sein. In Hallen darf die Absprungrichtung nicht gegenüber der Fensterfront sein. Bei Sprunganlagen im Freien ist eine Blendwirkung der Sonne möglichste zu vermeiden. Die Absprungrichtung der Sprungbretter und Plattformen, sollte daher nach Norden erfolgen.“

    Aus diesem Sachverhalt ein EU-Bashing zu machen, ist verantwortungsloser Journalismus.

  5. Peter Pumm schreibt:

    Stimmt: Auf Ihren bescheidenen Blog kommt es wirklich nicht an. Trotzdem hätte ich das von Ihnen erwartet, was Sie der EU ja wohl nicht zutrauen: Qualitätsarbeit.

    Sie sin beleidigt? Oh, was für ein selbstmitleidiges Gejammere …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.