Moslemischer Aufruhr — jetzt noch in Bangladesch

http://www.welt.de/politik/ausland/article115933954/Atheisten-sollen-haengen-Islamisten-laufen-Amok.html  (6.5.):

Hunderttausende entfesselte Islamisten kämpfen in Bangladesch für die Scharia. Sie haben noch andere Forderungen: Keine Skulpturen an Straßenkreuzungen und keine Gedenkveranstaltungen bei Kerzenlicht.

… Neunzig Prozent aller Bangladeschis sind Muslime. Die meisten sind eher liberal eingestellt, doch das will [die Reformbewegung] Hefajat-e-Islam ändern. Ihre Forderungen, so schreibt die „Daily Star“, „erschrecken die meisten, weil sie so seltsam sind“. Ein wirres Gemisch aus gefährlichem Fundamentalismus und absurden Regeln.

Neben einem strikteren Blasphemiegesetz, das die Todesstrafe vorsehen soll, wollen sie unter anderem „jegliche ausländische Kultur verbieten“, dazu das „freie Mischen von Männern und Frauen“, aber auch Gedenkveranstaltungen bei Kerzenschein. Islamische Erziehung soll für alle Schulkinder Pflicht werden und es sollen keine Skulpturen mehr an Kreuzungen und Hochschulen im Lande errichtet werden. Und vor allem: Frauen sollen nicht mehr außerhalb des Hauses arbeiten und möglichst nichts mehr zu sagen haben. …

Le Penseur ist das alles recht geläufig:
Neues, doch Altbekanntes von der Religion des Friedens  (8.5.):

… Nun, an dem Bericht ist schon manches richtig. Anderes, wie z. B. das Wort »Islamismus« schlichtweg Unsinn. Diese Forderungen sind größtenteils einfach selbstverständliche Forderungen des Islam — nicht eines von diesem angeblich zu unterscheidenden »Islamismus«. Na, selbstverständlich fordert der Islam, und nicht bloß irgendwelche »Islamisten«, für »Blasphemie« den Tod (ist jederzeit nachzulesen in den einschlägigen Koransuren und den Hadithen). Na, selbstverständlich verbietet der Islam, und nicht irgendein angeblicher »Islamismus«, das freie »Mischen von Männern und Frauen«, …

Ein Blick nach Bangladesh, wo islamische Kräfte eine säkular eingestellte Regierung stürzen wollen, ist zugleich ein Blick in die — vermutlich nicht allzu ferne — Zukunft Europas, wenn wir nicht gegensteuern. Warum freilich diejenigen, die letztlich wohl am meisten von dieser Entwicklung betroffen wären (nämlich: Atheisten, Feministinnen, Schwulen-Lobbyisten, Ökommunisten vulgo GrünInnen, offizielle jüdische und christliche Organisationen), sich am eifrigsten in der Herausarbeitung angeblicher Unterschiede zwischen dem »guten Islam« und den weniger guten »Islamisten« hervortun, wird mir für immer rätselhaft bleiben.

Abendländischer Selbsthaß und dekadenter Lemmingstrieb wären wohl die einzigen Erklärungen dafür …

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