Demografische Katastrophe als „Chance“?

Bärbel Fischer (FreieWelt.net): Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel!  (14.5.):

Aufmerksam haben wir von der Elterninitiative für Familiengerechtigkeit Ihre Ansprache zum bevorstehenden 2. Demografiegipfel verfolgt. Sie werben dafür, den Kinderschwund nicht als Bürde, sondern als Chance zu sehen.

Erlauben Sie uns die Frage, was Sie genau unter Chance verstehen!

  • Ist es eine Chance für unser Land, wenn unseren Kindern die Mütter für 5,4 Milliarden Steuergeld abgekauft werden?
  • Ist es eine Chance für unser Land, wenn die Mütter den Betrieben dienen und nicht mehr ihren Kindern?
  • Ist es eine Chance für unser Land, wenn unzählige abgelieferte Kinder sich täglich vergeblich nach der Stimme, den Armen und dem aufmunternden Blick ihrer Mütter (Väter) sehnen?
  • Ist es eine Chance für unser Land, wenn viel Geld in die Versorgung der alten Generation fließt, Eltern aber ihr Dienst am Nachwuchs mit 0 Cent vergolten wird, wenn sie selbst Verantwortung für ihre Kinder übernehmen wollen?
  • Ist es eine Chance für unser Land, wenn über das Umlageverfahren Eltern heute (und deren Kinder morgen) über ihre Beiträge die kinderlose Bevölkerung alimentieren, während älteren Müttern Rentenpunkte verweigert werden?
  • Ist es eine Chance für unser Land, wenn die Politik zwischen Eltern und Eltern unterscheidet, indem sie berufstätige Eltern mit 1100 Euro für jeden Krippenplatz belohnt, zwei Drittel aller Eltern aber mit 150 Euro Betreuungsgeld abspeist, dafür, dass sie ihr selbst ersehntes, selbst getragenes und selbst geborenes Kind auch selbst betreuen wollen?
  • Ist es eine Chance für unser Land, wenn die Politik sich strikt weigert, die familienbezogenen Urteile des Bundesverfassungsgerichts zur Gleichstellung von Eltern und Kinderlosen umzusetzen, und die damit verhindert, dass Eltern autark und ohne staatliche Almosen sich die Kinder leisten können, die sie sich wünschen?

Seit Jahren fährt unsere Politik dieses riskante Nachwuchsverhinderungsprogramm.

Werte Frau Dr. Merkel, wir Eltern können in der gegenwärtigen Schrumpfalterung beim besten Willen keine Chance erkennen, sondern wir sehen den wirtschaftlichen, sozialen, emotionalen und kulturellen Niedergang unserer Gesellschaft, wenn nicht endlich die richtigen, d. h. rechtlich angemahnten Instrumente eingesetzt werden, um den Schwund zu stoppen.

Solange wir in der Verhinderung von Kindern eine Chance sehen, solange wir uns mit der demografischen Katastrophe abfinden, solange wir die gängige Missachtung von Elternschaft akzeptieren, solange sägen wir alternativlos am eigenen Ast. Wenn Ihr Credo lautet, die Gesellschaft dürfe nicht auf Kosten der kommenden Generation leben, so sagen wir Ihnen: Das tut sie bereits, und zwar rücksichtslos, indem unsere Regierungen Kindern und deren Eltern vorenthalten, was ihnen der Gesetzgeber unmissverständlich längst zugesprochen hat.

Dies wollten wir Eltern Ihnen mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen
für die Elterninitiative für Familiengerechtigkeit
Bärbel Fischer

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2 Antworten zu Demografische Katastrophe als „Chance“?

  1. Helmut Zott schreibt:

    Der demographische Faktor und die Zukunft Europas:
    Ghaddafi hat mit der folgenden Aussage den wunden und entscheidenden Punkt erkannt:
    „Es gibt Anzeichen, dass Allah dem Islam den Sieg über Europa gewährt, ohne Schwerter, Gewalt und ohne Eroberung. Wir brauchen keine Terroristen denn die mehr als 50 Millionen Moslems innerhalb weniger Jahrzehnte werden Europa zu einem muslimischen Kontinent machen.“

    In der Tat wird die Islamisierung Europas unter anderem auf ganz legalem Wege mit Hilfe der Demokratie selbst ermöglicht, die implizit die Gesetzlichkeit enthält, nach der man sie, unter Ausnutzung der Rechtslage und der demographischen Verhältnisse, abschaffen kann.
    Das Wachstum der Umma steht nicht nur in einem kausalen Zusammenhang mit der Islamisierung, es ist auf lange Sicht ihr entscheidender Faktor.
    Extrapoliert man die demographischen Verhältnisse von heute in die Zukunft, so ergibt sich für Deutschland rein rechnerisch eine quantitative Gleichstellung von Muslimen und Nichtmuslimen im Jahre 2045. Kinder zeugen und gebären kann man in einer Demokratie nicht verbieten.

    Die muslimische Frau hat sich nicht nur, nach Allahs Verfügung, dem Willen ihres Mannes zu unterwerfen, sondern hat auch der Umma zu dienen, indem sie heutzutage im „Djihad“, nach dem Motto „Wir gebären euch kaputt“, zur Islamisierung Deutschlands und Europas erfolgreich eingesetzt wird.
    „Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg schenken“, ließ der algerische Staatspräsident Houari Boumedienne schon 1974 der Welt wissen, und dachte vielleicht an den Ausspruch Mohammeds: „Heiratet und mehrt euch, denn am Jüngsten Tag will ich vor den übrigen Völkern mit euch Staat machen“ (nach Ibn Madja).

    • Carolus schreibt:

      Tragisch, aber von den Geheimen Oberen so gewollt. Und die heimischen Polit-Verräter spielen mit. Und das Volk hält Augen, Mund und Ohren fest verschlossen. Doch vielleicht geschieht noch ein Wunder; geben wir die Hoffnung nicht auf!

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