Dominique Venner: Selbstopferung für die Identität aller Völker

JF: Abschiedsbrief von Dominique Venner  (22.5.):

Der rechtsintellektuelle französische Publizist Dominique Venner erschoß sich am Dienstag vor dem Altar in der Pariser Kathedrale Notre Dame. Damit wollte er ein Zeichen gegen die Homoehe und den Fatalismus setzen. Vor seiner Selbsttötung legte er einen Abschiedsbrief auf den Altar. Die JUNGE FREIHEIT dokumentiert im folgenden seine letzten Worte. (Aus dem Französischen übersetzt von Jürgen Liminski.)

Gründe eines Freitods

Ich bin gesund an Leib und Geist und erfüllt von Liebe für meine Frau und meine Kinder. Ich liebe das Leben und erwarte nichts jenseits von ihm, es sei denn das Fortleben meiner Rasse und meines Geistes. Dennoch fühle ich am Abend dieses Lebens und angesichts der unermeßlichen Gefahren für mein französisches und europäisches Vaterland die Pflicht, zu handeln, solange ich noch die Kraft dazu habe.

Ich halte es für notwendig, mich zu opfern, um die Lähmung zu durchbrechen, die uns erdrückt.  Ich opfere den Rest meines Lebens als Protest und Aufruf zu einem Neubeginn. Ich habe dafür diesen hochsymbolischen Ort ausgesucht, die Kathedrale Notre Dame von Paris, die ich achte und bewundere und die von dem Genius unserer Vorfahren auf den Kultstätten noch älterer Zeiten errichtet wurde, und so an unsere unvergeßlichen Ursprünge erinnert.

So viele Menschen machen sich zu Sklaven ihres Daseins. Meine Tat dagegen verkörpert eine Ethik des Willens. Ich gebe mir den Tod, um das eingeschläferte Bewußtsein der Menschen wach zu rütteln. Ich lehne mich auf gegen die Fatalität dieses Seins.

Ich stehe ein für die Identität aller Völker in ihrem Kulturraum

Ich lehne mich auf gegen das Gift in den Seelen und gegen die überhandnehmenden selbstischen Sehnsüchte, die die Verankerungen unserer Identität losreißen und vor allem die Familie, Grundlage unserer jahrtausendealten Zivilisation, zerstören. Ich stehe ein für die Identität aller Völker in ihrem Kulturraum und auch deshalb lehne ich mich auf gegen das Verbrechen, das unsere Völker durch andere ersetzen will.

Der aktuelle Mainstream ist unfähig, aus diesen giftigen Zweifeln auszubrechen und die Europäer werden die Konsequenzen ziehen müssen. Da uns eine identitätsstiftende Religion fehlt, sind wir seit den Zeiten Homers auf unser eigenes Gedächtnis zurückgeworfen, ein Schatz aller Werte, auf denen unsere künftige Wiedergeburt fußen kann und die mit der Metaphysik des Grenzenlosen bricht, jener verhängnisvollen Quelle all unserer modernen Entgleisungen.

Schmerz in Stolz verwandeln

Ich bitte schon jetzt all jene um Vergebung, denen mein Tod Leid zufügt, vor allen anderen meine Frau, meine Kinder und Enkel und auch meine Freunde und treuen Begleiter. Aber wenn erst mal der Schock des Schmerzes sich gelöst haben wird, werden sie alle, daran zweifle ich nicht, den Sinn meiner Tat begreifen und das wird ihren Schmerz in Stolz verwandeln. Ich wünsche mir, daß sie alle sich zusammenfinden und weitermachen. Sie werden in meinen jüngsten Schriften die Ahnungen und Erklärungen für meine Tat finden.

Für alle weiteren Informationen verweise ich auf meinen Verleger, Pierre-Guillaume de Roux. Er war über meine Absicht nicht informiert, kennt mich aber seit langer Zeit.

Dominique Venner

Siehe dazu: Dominique Venner: Freitod aus Protest gegen Frankreichs Homo-Politik

Ergänzung 23.5.2013:

Link zum Testament: http://www.ndf.fr/poing-de-vue/21-05-2013/exclusif-les-raisons-dune-mort-volontaire-par-dominique-venner

Ergänzung 24.5.2013:

Manfred Kleine-Hartlage: Ein Gestörter?  (24.5.):

Ich will die Haltung, die der eine oder andere politische Kommentator anläßlich von Dominique Venners Selbsttötung bekundet, nicht gerade zum Gesinnungs-Lackmustest erklären, aber bezeichnend ist doch, wie sich gerade an dieser Tat die Geister scheiden: Was für den einen eine politische Tat ist, die ihre Erklärung in sich trägt und daher der Erläuterung nicht bedarf …

Martin Lichtmesz: Dominique Venner – Von „Vorbildern“ und Haltungen  (24.5.)

http://www.sezession.de/38925/dominique-venners-freitod-und-ausgewahlte-reaktionen-in-frankreich.html  (24.5.)

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2 Antworten zu Dominique Venner: Selbstopferung für die Identität aller Völker

  1. Jan schreibt:

    Der Freitod des Rechtsintellektuellen Dominique Venner in der Pariser Notre Dame ist ein Großereignis und steht im Zeichen des Kampfes gegen den gesellschaftlichen Verfall Europas. Viele große Zeitungen berichten darüber.

    Venner hat fünf Kinder, in denen er nun weiterlebt. Er kämpfte Jahrzehnte mit seinen Schriften gegen die Islamisierung Europas und gegen die Homo-Ehe. Die Medien ignorierten oder bekämpften ihn medial.

    Nun hat er seinem Leben mit diesem ehrenvollen Protest-Suizid im Dienste Europas, d.h. der im aussterben und verfaulen begriffenen weißen Ethnie und abendländischen Kultur ein Ende gesetzt. Er starb lieber stehend, als kniend zu verfaulen. Venner wählte die Notre Dame als Schauplatz für seinen Suizid, weil er das Christentum (nach Jesus) als Ideologie erkannt hat, mittels derer seit tausend Jahren viele Menschen zu Schafen macht werden, die sich auf den Knien um Frieden bittend belügen, berauben und unterdrücken lassen. Ein Blick in die Geschichte unserer Germanischen Ahnen und ihren Glauben lohnt sich. Man sehe sich hierzu den Vortrag von Jürgen Rieger auf Youtube an: „Von der christlichen Moral zur biologisch begründeten Ethik“

    Ich hoffe, daß viele Senioren es Venner gleich tun. Dabei erscheint mir in diesem Sinne die Selbstverbrennung an einem prominenten Ort im Beisein von vielen Unbeteiligten als besonders geeigneter Akt der politischen Agitation. So verbrannte sich 1963 der buddistische Mönch Thích Quảng Đức selbst, um gegen die Unterdrückung der Buddhisten in Südvietnam durch Präsident Ngô Đình Diệm zu protestieren. Dieser Akt war der Beginn einer Revolte gegen den Präsidenten, der tatsächlich wenig später gestürzt wurde.

    Venner sagte in einem kürzlichen Interview:
    „keine politische Aktion von hohem Niveau ist denkbar ohne die Vorbedingung eines identitären Gedächtnisses, das fähig ist, sie zu lenken. Aber Worte reichen dann nicht aus. Man muß Worte durch Taten bekräftigen können, man muß das Leben einsetzen, und dies muß bis zur Bereitschaft reichen, das Leben zu opfern, wenn es erforderlich erscheint.“

    • Carolus schreibt:

      Ich würde mir ja wünschen, dass Venners Eigenopfer zum Fanal/Feuerzeichen einer radikalen politischen Umkehr würde. Doch bin ich da kleingläubig.

      Ich bin auch insofern recht ambivalent, da es aus meiner Sicht dem Menschen nicht zusteht, seinem Leben willkürlich ein Ende zu setzen. Euthanasie und Eugenik sind ja auch ein Merkmal der NWO, und gerade die hat Venner ja zu Recht bekämpft.

      Die Kirche liegt m. E. falsch mit ihrer Dialoghaltung dem Islam gegenüber; das sehen die Piusbrüder richtig.

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