Woolwich: Islam ist Frieden?

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/attentat-in-london-verschuechtert-sind-die-friedfertigen-12193911.html  (24.5.):

… Jedenfalls geriet er [sc. der Dschihadist und Menschenschlächter Michael Adebolajo] in den folgenden Jahren in den Dunstkreis des Hasspredigers Anjem Choudary, der die inzwischen verbotene Gruppe Al Muhajiroun anführte. Unter den Anhängern Choudarys waren viele, die später in Zusammenhang mit Terroraktivitäten festgenommen wurden. Fotos, die am Freitag in den Zeitungen veröffentlich wurden, zeigen Adebolajo, wie er bei einer Kundgebung im Jahr 2007 unmittelbar hinter dem Geistlichen steht.

„Für die Menschen hier ist er ein Held“

Das Verhalten von Choudary — auch er wurde in Großbritannien geboren — überschattete am Donnerstag die wohlklingende Versicherung des britischen Premierministers, dass der Mord das britische Volk nicht spalten könne und alle gesellschaftlichen Gruppen in ihrer Verurteilung des Terrorattentats vereint seien. Mit fast aufreizender Gelassenheit saß Choudary im Fernsehstudio der BBC und weigerte sich, die Tat als grauenhaft zu bezeichnen. Stattdessen rechtfertigte er die „Gründe“ für den Mord und stellte der Verstümmelung des jungen Soldaten das Leid der Muslime in Kriegsgebieten sowie im Lager Guantánamo gegenüber. Unter dem Widerspruch zweier muslimischer Diskussionspartner behauptete er, dass diese Sicht von der Mehrheit seiner Glaubensbrüder geteilt würde.

Ins gleiche Horn blies Omar Bakri Mohammed, der aus dem Exil in Beirut dem britischen „Independent“ ein Interview gab. Der Extremist, dem seit Jahren die Rückreise nach Großbritannien verweigert wird, erinnerte sich an Adebolajo und nannte dessen Tat „sehr mutig“. Im Islam, argumentierte der Prediger, sei die Tat zu rechtfertigen, weil „Abdullah“ — so Adebolajos selbstgewählter Name — keine Zivilisten, sondern einen Soldaten angegriffen habe. „Für die Menschen hier ist er ein Held.“ …

Ergänzung 1.11.2013:

http://korrektheiten.com/2013/11/01/islamprediger-nehmen-wir-uns-europa-und-lassen-uns-dabei-von-den-europaeern-aushalten/:

(Der folgende Artikel stammt aus dem Blog katholisches.info. Er ist schon vom Mai, aber aktuell ist er trotzdem:)

(London) Anjem Choudary weiß was er will. Der islamistische Prediger in Großbritannien will die Scharia einführen. Er wurde von der Tageszeitung Sun geheim gefilmt. Der sich unbeobachtet fühlende Moslemvertreter gab erhellende Anweisungen an seine Anhänger von sich, wie Moslems sich in Europa verhalten sollten, wie die Seite gegen Christianophobie No Cristianofobia berichtete.

Anjem Choudary forderte seine Anhänger auf, alle Möglichkeiten des britischen Sozialstaates auszunützen, um damit die islamische Eroberung Großbritanniens zu finanzieren. Choudary machte sich über die britischen Arbeiter und Angestellten lustig. Sie würden arbeiten, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen, während die islamischen Prediger ein oder zwei Tage im Jahr arbeiten und sich das übrige Jahr vom britischen Sozialstaat aushalten lassen.

„Den Rest des Jahres sind wir mit dem Dschihad beschäftigt, weil es normal und richtig für uns und für euch ist, Geld von den Kuffar (Ungläubigen) zu nehmen, während wir daran arbeiten, die zu besetzen“, so Anjem Choudary. „So beziehen wir als Dschihadisten den Scheck vom Staat.“

Weiter sagte er der Menge seiner Anhänger: „Wir sind dabei uns England zu nehmen, die Moslems kommen“.

Spöttisch sagte Choudary über das tägliche Leben der berufstätigen Briten: „Ihr findet Menschen, die das ganze Leben damit beschäftigt sind, zu arbeiten. Sie wachen um 7 Uhr auf und gehen um 9 Uhr zur Arbeit. Sie arbeiten acht, neun Stunden am Tag. Sie kommen um sieben Uhr abends nach Hause, schauen fern, und machen das 40 Jahre ihres Lebens. Und wir lassen uns von ihnen aushalten.“

Anjem Choudary ist Vater von vier Kindern und bezieht 25.000 Pfund, das sind fast 30.000 Euro im Jahr an staatlicher Unterstützung. Mit anderen Worten: Choudary bekommt umgerechnet 9500 Euro mehr als ein britischer Soldat, der in Afghanistan kämpft und stirbt.

Die Sun ließ durch einen eingeschleusten Mitarbeiter geheim drei Predigten Choudarys aufzeichnen. In einer zweiten Predigt erklärte er den anwesenden Moslems, daß der Islam bereit ist, sich Europa zu nehmen: „Jetzt nehmen wir uns Birmingham und bevölkern es. Brüssel ist zu 30 Prozent islamisch, Amsterdam zu 40 Prozent, Bradford zu 17 Prozent. Wir sind wie ein Tsunami, der über Europa hinwegfegt. Und das ist erst der Beginn. Die Realität ändert sich. Demokratie, Freiheit, Laizität sind nur Ideen der Kuffar, die wir beseitigen müssen“, so der islamische Prediger Anjem Choudary.

Choudary behauptet von sich selbst, „Richter“ der Scharia in Großbritannien zu sein.

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