29.5.1453: Eroberung von Konstantinopel

Heute vor 560 Jahren ging mit dem Fall von Konstantinopel das Byzantinische Reich unter.

http://de.wikipedia.org/wiki/Eroberung_von_Konstantinopel_(1453):

Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr 1453 durch die Osmanen beendete das Byzantinische Reich. Der osmanische Sultan Mehmed II. stand an der Spitze eines etwa 80.000 Mann starken Belagerungsheeres. Die Verteidigung der Stadt oblag Kaiser Konstantin XI., der etwa 6–10.000 Soldaten zur Verfügung hatte und aller Wahrscheinlichkeit nach beim letzten Sturm auf die Stadt fiel.

Die Eroberung Konstantinopels besiegelte den Untergang des Byzantinisches Reiches und markiert zugleich den endgültigen Aufstieg des Osmanischen Reiches als Großmacht. Sowohl in der türkischen als auch der westeuropäischen Rezeption kommt der Eroberung ein hoher symbolischer Wert zu und wird je nach Perspektive als Ausweis von imperialer Größe bzw. als Fanal für Zerfall und Untergang betrachtet. In der Geschichtsschreibung wird die Eroberung von Konstantinopel bisweilen als eines der Ereignisse genannt, die den Übergang vom europäischen Mittelalter in die Renaissance markieren. …

http://www.domradio.de/radio/sendungen/anno-domini/das-ende-des-1000-jahre-waehrenden-byzantinischen-reiches  (29.5.2013):

… Die Eroberungsgelüste des Sultans aber sind noch lange nicht gestillt, Mehmet II. trägt jetzt den Beinamen „Fathi“, der Eroberer.

Drei Jahre nach Konstantinopel erobert sein Heer Athen und unterwirft die noch nicht besiegten Gebiete Serbiens, Bosniens und Albaniens. Konstantinopel wird unter seinem neuen Namen „Istanbul“ zur Hauptstadt des osmanischen Großreiches. Erst vor den Toren Wiens kommt der Eroberungszug der osmanischen Herrscher zum Stehen.

Das Ende des römischen Reiches bedeutet aber auch ein Neubeginn. Aus Konstantinopel geflüchtete griechische Gelehrte bringen Kenntnisse über die Antike nach Italien. Sie legen damit, vor allem in Florenz und Venedig, den Grundstein für Renaissance und Humanismus.

Und noch etwas entsteht: Moskau wird zum dritten Rom, dem neuen Zentrum der christlich-orthodoxen Kirche.

Ergänzung:

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1412635/Erdogan-nennt-christliches-Byzanz-dunkles-Kapitel  (29.5.):

Erst die Osmanen hätten das „Zeitalter der Erleuchtung“ eingeleitet, sagt der türkische Premier anlässlich des Jahrestags der Eroberung von Byzanz. …

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