Psychische Folgen der Kinderkrippen

Alfons Adam: http://www.andreas-unterberger.at/2013/06/marsch-fuer-die-familie/  (8.6.):

… Ein nicht unbedeutender Aspekt dieser Gesellschaftspolitik ist die Förderung von Kinderkrippen, die besonders auch von Seiten der EU forciert wird. „Die Tagespost“ berichtet über eine vor kurzem vom (deutschen) Familiennetzwerk veranstaltete Tagung: „Was kommt, wenn Familie geht?“ Referenten waren Wissenschaftler aus Schweden, Norwegen und Finnland. Thema waren die Folgen der Gruppenbetreuung (sprich Kinderkrippen) für die mentale Gesundheit von Kleinkindern unter drei Jahren: Und das sind diese Folgen: Angststörungen, aggressives Verhalten, vermehrte Hyperaktivität und – im Laufe der Adoleszenz – Depressionen.

Die Erziehungswissenschaftlerin Erja Rusanen von der Universität Helsinki berichtete, dass in Finnland 97 Prozent aller Unter-Dreijährigen dort tagsüber nicht mehr von ihren Eltern betreut werden. Und sie legte dar, dass die weite Verbreitung von Depressionen unter der finnischen Bevölkerung – so zeigen 39 Prozent der 24-jährigen Frauen Symptome einer Depression – und die Zunahme aggressiver Handlungen bei jungen Erwachsenen – Tötungsdelikte haben sich unter den 18- bis 20-jährigen jungen Männern in Finnland in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt – auf diese frühkindliche Fremdbetreuung zurückzuführen sind.

Christian Sörlie Ekström aus Stockholm berichtete von einem alarmierenden Anstieg der seelischen Störungen unter Jugendlichen und Erwachsenen. In den letzten 20 Jahren haben die Depressionen bei jungen Mädchen um 1000 Prozent zugenommen, schwedische und finnische Mädchen stellen den traurigen Suizid-Rekord für ganz Europa auf. Und er führt das auf den Umstand zurück, dass 90 Prozent der schwedischen Kinder bereits mit 24 Monaten ganztags in einer Gruppeneinrichtung betreut werden. Ekström sieht die Lösung darin, dass die 1650 Euro, die der Staat monatlich für einen Krippenplatz ausgibt, den Familien direkt zukommen sollten. …

Siehe dazu:

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