Störfaktor Kinder?

Albert Wunsch im Interview: http://www.freiewelt.net/nachricht-12823/%ABkinder-d%FCrfen-kein-st%F6rfaktor-sein%BB.html  (12.6.):

Wieviel intensive „Familienzeit“ sollten sich Eltern denn nach der Geburt ihres Kindes im Idealfall nehmen – falls sie können?

Wunsch: Hierzu hat die internationale „My way“-Stiftung, die für aktive Elternschaft wirbt, eine Formel entwickelt: 9 + 36 = 90. Neun Monate Schwangerschaft und die ersten 36 Monate nach der Geburt machen 90 Prozent von dem aus, was Kinder und Jugendliche im weiteren Leben – ob unter positivem oder negativem Vorzeichen – prägt. Die Bindungsforschung belegt diese Fakten seit vielen Jahren. Ergänzend verdeutlicht der Biologe und Anthropologe Adolf Portmann die Sonderstellung des Menschen als „physiologischer Frühgeburt“. Forschungsergebnisse unterstreichen, dass ein Fötus eigentlich erst nach 16 Monaten geboren werden dürfe. Insoweit sehe ich mich nicht als Kritiker einer zu frühen Fremdbetreuung, sondern als Unterstreicher einer angemessenen Eltern-Kind-Beziehung als der Startvoraussetzung jeglicher Bildungsprozesse.

Die Familienpolitik in Deutschland läuft aber in Richtung Außerfamiliäre Kleinkind-Betreuung . . .

Wunsch: Das Kind wird aus dieser Perspektive geradezu als Störfall betrachtet. Auch lautstarke Wirtschafts-Lobbyisten geben hier den Ton an. Und damit Eltern ihre Entscheidung für eine baldige Krippen-Betreuung möglichst leicht fällt, fördert der Staat diesen Schritt mit monatlich etwa 1200 Euro und lässt die ihre Kinder selbst erziehenden Eltern bisher nicht nur finanziell leer ausgehen, sondern stempelt sie auch noch als Bremser einer angeblich möglichen frühkindlichen Bildung ab.

… Fakt ist, dass Krippen in erster Linie der Wirtschaft, aber nicht den Kindern dienen. …

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Eine Antwort zu Störfaktor Kinder?

  1. heureka47 schreibt:

    In einer zu 99,9(999)% entfremdeten – zivilisierten – Gesellschaft werden auch entsprechend viele Dinge falsch gedeutet / falsch verstanden und so gut wie gar nichts wirklich richtig gemacht.

    „Bindung“, „Bildung“ – und alles andere – ist ohne wahre (göttliche, bedingungslose) Liebe NICHTS. Ohne diese – höherdimensionale – Liebe ist ALLES nichts. Denn diese Liebe ist LEBENS-ENERGIE, Seins-Energie, Geist-Kraft, Schöpfer-Kraft, „Kraft aus der Höhe“ usw. – und ohne diese Lebens-Energie kommt der T-od. „T“ steht ursprachlich für „Entschwinden“ und „od“ ist die Lebens-Energie – nach dem Glauben und der Weisheit unserer Vorfahren, der Germanen und ihrer Nachbarn hier im Norden.
    Eine Kultur ohne diese Liebe ist dem Untergang und Aussterben geweiht.

    Grundlegende Heilung ist aber noch immer möglich.

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