Der Fall Gustl Mollath – Supergau des Rechtsstaates

Ein korruptes Netzwerk (Rotarier?), bestehend aus Richter, Psychiater, Staatsanwaltschaft, hoher Politik etc., trägt offenbar die Schuld an der jahrelangen Zwangsunterbringung von Gustl Mollath in der Psychiatrie.

Die ARD/SWR-Recherchenergebnisse lassen einem die Haare zu Berge stehen:
http://www.youtube.com/watch?v=8z99MO8uv2U  (3.6., 45 min)

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/verschwoerung-brachten-rotarier-mollath-in-die-klapsmuehle-.html  (11.6.):

2013 erreichten die Enthüllungen im Fall Gustl Mollath neue Höhepunkte. All jenen, die nichts von »Verschwörungstheorien« halten, sei gesagt: Verschwörungen existieren wirklich. Denn wie inzwischen überdeutlich wurde, wurde Mollath Opfer einer solchen Intrige. Es stellte sich heraus, dass in Deutschland unliebsame Personen genauso in der Psychiatrie verschwinden können wie weiland in der Sowjetunion. Und die Spur führt mitten in Nürnbergs und Bayerns feine Gesellschaft – vielleicht sogar bis hinauf in die Staatsregierung…

Siehe dazu: https://kreidfeuer.wordpress.com/2012/12/12/gustl-mollath-in-den-klauen-der-politmafia/

Ergänzung 16.6.2013:

http://www.youtube.com/watch?v=-4bfkfnC8Jg  (13.6.,  10 min 35)
Gustl Mollath für die Justiz weiterhin gemeingefährlich

www.nuernbergwiki.de/index.php/Gustl_Mollath

Ergänzung 17.6.2013:

Justizministerin Beate Merk, die mit ihrem arroganten Fehlverhalten im Fall Mollath – oder richtiger: im Schwarzgeldnetzwerk-Skandal – Bayern und vor allem der CSU massivst geschadet hat, ist rücktrittsreif und gibt es zu: „Ich bin mit meinen Dingen am Ende.“ (40 sec; 9. Nov. 2012)

Beate Merk: Ganz schön verrückt – oder? | quer vom BR  (13.6.;  4 min 13)

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2 Antworten zu Der Fall Gustl Mollath – Supergau des Rechtsstaates

  1. Pingback: Kirche heute, 18. Juni 2013 | Moment Mal

  2. heureka47 schreibt:

    Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. (BPE), Bochum, gegründet von (Ex-)Patienten 1992, dessen Mitglied ich seit 1994 bin, kennt diverse Fälle von „Psychiatrie-Mißbrauch“ und hat auch einige Betroffene sehr intensiv durch die Zeit(en) ihrer Prozeßführung(en) begleitet.
    Eine der führenden Persönlichkeiten vor, in und nach der Gründungsphase des BPE (nicht verwechseln mit „die BPE“) war Dorothea Buck, Jahrgang 1917, die selbst zwischen 1936 und 1959 in fünf „schizophrenen Episoden“ die grundsätzlich unmenschliche Psychiatrie in verschiedenen deutschen Kliniken kennengelernt hat. Ab den 60er Jahren hat sie sich freiwillig / ehrenamtlich für Veränderungen eingesetzt – u.a. hat sie sich auch persönlich an die damalige Gesundheitsministerin R. Süßmuth gewendet.
    Die Psychiatrie-Enquete und -Reform der 70er Jahre brachte tatsächlich einige Verbesserungen, aber der Grundfehler wurde nicht erkannt und nicht beseitigt. Ähnlich wie bei der Auseinandersetzung zwischen Kirche und Wissenschaft unter René Descartes, wie u.a. Horkheimer und Adorno in „Dialektik der Aufklärung“ darlegen. Die Aufklärung hat auch den Grundfehler unbewußt übernommen, dem schon die römische Kirche verfallen war – der im ganzen römischen Denken und Wirken steckte ebenso wie in allen Vorgänger-(Hoch-)Kulturen, die lt. Oswald Spengler untergegangen sind.
    Warum wohl??

    Dorothea Buck lebt noch immer – hier in meiner Nähe in Hamburg. Ich durfte sie 1994 kennenlernen und habe einige Jahre mit ihr zusammengearbeitet und sie bei Ihrem Kampf für eine humanere Psychiatrie unterstützt – und viel von ihr gelernt.
    Für Ihr Engagement für Menschen mit „psychischen Erkrankungen“ bzw. für Veränderungen in der „Psychiatrie“ (sie hat u.a. mit Prof. T. Bock 1989 die PSYCHOSE-SEMINARE erfunden) bekam sie zweimal das Bundesverdienstkreuz, das „kleine“ und das „große“.

    Trotz allem: Der „Grundfehler“ steckt noch immer in der Psychiatrie – ebenso wie in der ganzen zivilisierten Gesellschaft.
    Im Jahre 2000 gab es bei einem Psychiatrie-Kongreß in Hamburg einen gemeinsamen Beitrag von Dorothea Buck und dem legendären Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner – mit der Aussage (sinngemäß): „Die Psychiatrie leidet am medizinischen Weltbild“. Aus meiner Sicht muß ich das erweitern auf: „Die Medizin leidet am wissenschaftlichen Weltbild“ und „Die Wissenschaft leidet am begrenzten grobstofflich-materiellen, kollektivneurotischen, kranken, Weltbild“.

    Der Grundfehler, mit den Worten der Bibel, der Hippies oder der 68er gesagt, ist:
    „Es ist keine (wahre!) Liebe mehr unter den Menschen“.
    Davon sind wir „entfremdet“.
    Der Fehler ist aber in jedem Einzelfall grundlegend und mit völlig natürlichen Mitteln heilbar!

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