Slowakei setzt christliche Symbole auf Euro-Münzen durch

Noch im November wollte die EU christliche Symbolik auf slowakischen Euromünzen verbieten:
http://www.katholisches.info/2012/11/28/slowakei-halt-an-religiosen-symbolen-fur-euro-munzen-fest-eu-kommission-respektlos/:

Die Slowakei will der Aufforderung, religiöse Symbole auf ihren neuen Zwei-Euro-Münzen zu streichen, nicht nachkommen. Vor wenigen Tagen ging die Nachricht durch Europa, daß die Slowakei auf ihre neuen Zwei-Euro-Münzen für die Landespatrone Kyrill und Methodius keine Heiligenscheine [und keine Stolenkreuze; Abbildungen siehe Quell-Artikel] prägen darf. Religiöse Symbole auf den Münzen seien unerwünscht, hatten die Europäische Kommission und einige EU-Mitgliedsstaaten wissen lassen, nachdem die Entwürfe für die neuen Münzen bekannt wurden. Begründet wurde die antichristliche Forderung mit einem „Grundsatz religiöser Neutralität“, wie Jana Kovacova, die Sprecherin der slowakischen Zentralbank bekanntgab. …

Nun aber hat sich die Slowakei offenbar durchgesetzt:
http://www.katholisches.info/2013/06/19/zwei-monate-verspatet-euro-munze-mit-kreuz-kommt-in-umlauf-eu-kommission-nicht-antichrist/:

Die slowakische Ein-Euro-Münze im Gedenken an die Slawenapostel Kyrill und Method spaltete Europa. Noch treffender müßte man sagen: Das Kreuz spaltet Europa … Ab 1. Juli darf sie nun mit zwei Monaten Verspätung doch offiziell in Umlauf gebracht werden. Der Bewilligung war ein langes Tauziehen vorausgegangen. …

Die Slowakei will mit der Münze an den 1150. Jahrestag der Ankunft der beiden byzantinischen Brüder im damaligen Mährischen Reich erinnern. Im Europa des Jahres 2013 keine Selbstverständlichkeit. Die Euro-Münze der beiden Heiligen wurde zum Streitfall und damit zum Symbol für die fortschreitende Entchristlichung Europas. „Ich kann Ihnen versichern, daß die EU-Kommission nicht der Antichrist ist“, erklärte Katharina von Schnurbein, die EU-Beauftragte für den Dialog zwischen laizistischen und religiösen Gruppen, der New York Times. Sie dementierte, daß die Brüsseler Bürokratie eine anti-christliche Agenda verfolge …

Ende 2012 hatte die zuständige Abteilung der EU-Kommission die Slowakei aufgefordert, im „Interesse der religiösen Vielfalt“ das Motiv auf der Münze zu ändern. Es folgten monatelange Verhandlungen, doch die Slowakei blieb hart. Am Ende mußte die EU-Kommission die Entscheidung Preßburgs akzeptieren und grünes Licht geben. …

Aufmerksame Beobachter unter den Kommentatoren weisen darauf hin, dass das Patriarchenkreuz (das byzantinische Doppelkreuz) wie auf den Kopf gestellt erscheint und damit ein Satanszeichen sein könnte.

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