USA: Homo-„Ehe“ gleichgestellt

Schlechte Nachricht:
http://www.freiewelt.net/nachricht/us-bundesgericht-stellt-homo-ehe-gleich-10002340/  (27.6.):

In den USA sind gleichgeschlechtliche „Ehen“ ab sofort heterosexuellen Paaren gleichgestellt. Das entschied der Oberste Gerichtshof in einem historischen Urteil.

Der Supreme Court erklärte das “Gesetz zur Verteidigung der Ehe” von 1996 als Verstoß gegen das verfassungsmäßige Gleichheitsgebot. Die konservative American Family Association zeigte sich schockiert, nun sei die “Normalisierung von Vielehe, Pädophilie und Sodomie unvermeidbar”. Der republikanische Präsident des Abgeordnetenhauses, John Boehner, sagte der Washington Post, er hoffe, dass die Bundesstaaten “die Ehen weiterhin als eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau definieren werden.” Die Homo-Ehe ist bisher in mehr als 30 Bundesstaaten verboten.

Mehr dazu auf stern.de

http://diepresse.com/home/panorama/welt/1423242/USHoechstgericht-kippt-Gesetz-gegen-HomoEhe  (26.6.):

… Schwule und Lesben können künftig auch in Kalifornien wieder heiraten. … Das Höchstgericht hatte einen Volksentscheid in Kalifornien, mit dem Homo-Ehen vor gut vier Jahren verboten worden waren, als unrechtmäßig bezeichnet.

Ergänzung:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2125:usa-homo-ehe-durch-oberstes-gericht-durchgesetzt&catid=1:neuestes&Itemid=33  (27.6.):

Es ist fast unbegreiflich wie das Recht in der westlichen Welt ausgehebelt wird. Die Revolution der Gesellschaft hat sich in den USA durchgesetzt. Das oberste Gericht der USA, vergleichbar mit dem Bundesverfassungsgericht, hat in einem Grundsatzurteil die Gleichstellung homosexueller Verhältnisse mit der naturrechtlichen Ehe auf Bundesebene verfügt. Damit sind alle früheren Urteile, Volksabstimmungen und Gesetze hinfällig geworden und überall in den USA muss diese Form des Zusammenlebens mit der Ehe gleichgestellt werden. Erschreckend ist zudem die Begründung.

Durch langjährige Vorbereitung und Infiltration ist es seit einiger Zeit gelungen, den Obersten Gerichtshof mit linken Richtern zu besetzen, die nun mit fünf zu vier Stimmen das Urteil verfasst haben.

Das „Gesetz zur Verteidigung der Ehe“ (Doma), dass unter Präsident Clinton verabschiedet wurde, ist nun als hinfällig verurteilt worden und zwar mit der Begründung, es verstoße gegen den Verfassungsgrundsatz der Gleichheit. Diese Begründung ist derartig unbegreiflich und nahezu „verrückt“, dass man am juristischen Verstand der Richter zweifeln muss. Wie sollte etwas, was wesensmäßig ungleich ist, gleich behandelt werden? Ist Gleichheit das einzige Prinzip der Verfassung?

Wenn die Begründung dieses Urteils zutreffend wäre, dann ist überhaupt nicht einzusehen, warum Menschen, die ihren Hund „heiraten“ wollen, oder die vier Frauen heiraten möchten, dies nicht tun dürfen und diese „Partnerschaft“ dann nicht auch vom Staat anerkannt werden muss.

Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass das Doma-Gesetz Homopartnerschaften als „Ehen zweiter Klasse“ behandelt, was gegen den Gleichheitsgrundsatz der Verfassung verstößt. Mit der Ungleichbehandlung würden homosexuelle Paare „herabgewürdigt, obschon deren moralische und sexuelle Entscheidungen durch die Verfassung geschützt und deren Partnerschaft durch den Staat gerade besonders gewürdigt wird.“

Bei solchen Sätzen verschlägt es dem gewöhnlichen Menschen schlicht die Sprache. Wie weit müssen diese Richter von der Realität entfernt sein, um solche Urteile zu sprechen! Wie krank muss eine Gesellschaft sein, die derartige Ungeheuerlichkeiten als selbstverständlich hinnimmt. Dass Präsident Obama das Urteil mit großem Getöse bejubelt, wundert da natürlich nicht. Er bezeichnete es als „historischen Schritt“ und damit hat er recht: Es ist ein historischer Schritt auf dem Weg zum Untergang der USA.

Homosexualität hat es immer gegeben und sie war auch in der Antike weit verbreitet. Aber noch niemals zuvor hat eine Gesellschaft diese Abnormität als völlig gleich mit der Ehe betrachtet. Die „Umwertung aller Werte“, die Nietzsche forderte, ist nahezu gelungen: Sünde gilt als das Gute und die Wahrheit und das Gute werden verachtet.

Ergänzung:

http://www.katholisches.info/2013/06/26/us-bischofe-homo-ehe-ein-tragischer-tag-fur-die-nation/:

Mit einer harten Stellungnahme reagierten die amerikanischen Bischöfe auf das Urteil des Obersten Gerichtshofs zur „Homo-Ehe“. „Es ist ein tragischer Tag für die Nation“, sagte Erzbischof Timothy Kardinal Dolan von New York im Namen der Bischofskonferenz. Ein tragischer Tag, „weil der Oberste Gerichtshof einen Fehler gemacht hat“, so der Kardinal.

Die USA erleben eine epochale Wende. Wie es US-Präsident Barack Obama in der Antrittsrede am Beginn seiner zweiten Amtszeit forderte, hat das Höchstgericht die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Personen gebilligt. Es tat es indirekt durch die Verwerfung des Defense of Marriage Act (DOMA) von 1996, der damals von der republikanischen Parlamentsmehrheit, aber auch mit zahlreichen demokratischen Stimmen zum Schutz von Ehe und Familie und gegen die Legalisierung der „Homo-Ehe“ beschlossen worden war. Das Bundesgesetz definierte Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau.

Obama jubelte über Twitter: „Das Urteil ist ein historischer Schritt vorwärts Richtung Gleichheit“.

Die Richter entschieden mit fünf gegen vier Stimmen, daß der DOMA verfassungswidrig ist. Den Ausschlag gab Richter Anthony Kennedy, der sich auf die Seite der vier von demokratischen Präsidenten ernannten Richter schlug.

Wie weit sich Teile der protestantischen Gemeinschaften vom christlichen Erbe entfernt haben zeigen deren ganz anders geartete Reaktionen. Acht protestantische Kirchen läuteten in Washington die Glocken als „Zeichen der Freude“, weil sie das höchstrichterliche Urteil zur „Homo-Ehe“ „feiern“ wollen. Dazu gehörte auch die National Cathedral der Episkopalen, also der amerikanischen Anglikaner. Unter den anderen Kirchen, an den „Freudengeläut“ herrschte, war auch die St. John Episcopal von Lafayette Square, die sogenannte „Präsidentenkirche“.

Reverend Gary Hall von der National Cathedral kündigte bereits einen „Segnungsdienst“ für „Homo-Familien“ an.

Dieser Beitrag wurde unter Ehe und Familie abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu USA: Homo-„Ehe“ gleichgestellt

  1. Dörflinger André schreibt:

    Homo-Ehe…. alles in vollkommener Linie der seit etwa 150 Jahren begonnenen EvA-lution (1865 erste Frauen dürfen an Schweizer Unis studieren) – 1900 Suffragetten in London – 1918/20 Frauenstimmrechte in den zerstörten Ländern Europas, weitere folgten nach dem 2. Bruderkrieg ab 1945/50. Mit Beginn der Entkolonialisierungsphase 1954-1960/62, brechen auch alle Dämme der EmanNzipation: Die von linken Frauen und „mittel-rechten Naivlingen“ durchdrungenden Landesparlamente schaffen bis 2000 neue, durchlibera-Lisi-erte Gesellschaftsrechte, die Ehe, Scheidung, Abtreibung auf den Kopf stellen. Im neuen Jahrtausend gehts ja nur in diesem Sinne weiter mit, endlich > der Homo-phase, Adoptionsrecht, in gekonnter Salamitaktik, zuerst nur unter ihresgleichen mit Etappen-ziel, natürlich: die uneingeschränkte Fremd-Adoption mit Zwischen-Endziel: die Fremdbefruchtung > Online-Bestellung des männlichen Samens aus dem Versandkatalog > Die Gattung „Mann“ brauchts end-lich nicht mehr unbedingt. Zum Glücks gibts noch die katholischen und islamistischen Theokratien, die hier noch etwas (wie lange wohl?) Gegensteuer geben…,Gen-manipulation mit als Krönung der menschlichen E n t -Wicklung: Das Klonen mit dem Affen wird dann die Endzeit einläuten. Das wars dann, die kurze Phase menschlichen Daseins auf Erden.
    Drum, Panik fehl am Platz > alles folgt doch nur der natürlichen Evo->EvA-Lution !! Ha, ha.

    • Carolus schreibt:

      Bedrückend.

    • Helmut Zott schreibt:

      Alice im Wunderland

      Ein Mensch, es kann ein Weib nur sein!
      – ein Männerschreck! – sieht es nicht ein,
      dass Mann und Frau sich gut ergänzen
      und will, dass Frauenzimmer glänzen.
      Weil Gott die Schönheit ihr verweigert,
      hat sich ihr Ehrgeiz übersteigert.
      Die Menschheit, meint sie, sei zu retten,
      wenn Männer nicht das Sagen hätten,
      und nur wenn diese kaltgestellt,
      wird Frieden möglich auf der Welt.
      Man muss die Menschheit korrigieren,
      zunächst die Männer liquidieren
      – bis auf ein paar zum Samenspenden –
      und dann durch Klonen sich vollenden.
      Die schöne neue Welt von morgen,
      wird männerlos und ohne Sorgen!
      Die Frau, die so verächtlich dachte
      und diese Weltentwürfe machte,
      nahm Rache an der Männerwelt,
      weil ihr kein Mann je nachgestellt.
      Was sie am Unterleib entbehrt,
      hat sich in Männerhass verkehrt.

      Helmut Zott

      %%%%%%%%%%

  2. Helmut Zott schreibt:

    Der Klon

    Ein Mensch, der maßlos sich verehrt,
    hat sich geklont und so vermehrt,
    wie man – zum Fortschritt dieser Welt –
    die Menschenzeugung umgestellt
    auf Produktion des ewig Gleichen,
    um bessere Menschen zu erreichen.
    Die Schönen sind zwar beide männlich,
    doch leben sie jetzt unzertrennlich,
    verliebt in sich und den Gefährten
    – für sie der Himmel hier auf Erden.
    Die Harmonie ist unzerbrechlich,
    das Glück der beiden unaussprechlich.
    Ein Pfarrer hat sich bald gefunden,
    der sie zum Ehepaar verbunden,
    und während sie die Hände reichen,
    spricht er mit Würde ohnegleichen:
    „Nach Gottes weisem Rat und Schluss,
    den man als Mensch befolgen muss,
    ist uns geboten, wie Ihr wisst,
    den Feind zu lieben als ein Christ.
    Den Nächsten wie uns selbst zu lieben,
    ist uns als Christen vorgeschrieben.
    Als Nächster ist nicht der gemeint,
    der Fremde, wie es vielen scheint,
    nicht Vater, Mutter, Tochter, Sohn,
    nein, unser Nächster ist der Klon“.
    So leben sie als schwules Paar
    im Glück und sind identisch gar.
    Die Liebe hat sie eng vereint,
    und keiner ist des andern Feind.

    Helmut Zott

    %%%%%%%%%%%

  3. silver price schreibt:

    Im Jahr 2005 urteilte eine Richterin in erster Instanz, dass New York Homoehen zulassen müsse, das Urteil wurde aber in zweiter Instanz aufgehoben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.