Frankreich: Bildungsminister Peillon will Katholizismus ausschalten

http://www.katholisches.info/2013/07/02/frankreichs-judischer-bildungsminister-wir-mussen-katholische-religion-durch-eine-republikanische-religion-ersetzen/:

“Man wird nie ein freies Land aufbauen können mit der katholischen Kirche.“ Dies sagte nicht Voltaire oder Georges Danton, sondern der amtierende französische Bildungsminister Vincent Peillon 2008 in einem Interview bei der Vorstellung seines Buchs La Révolution française n‘est pas terminée (Die französische Revolution ist noch nicht zu Ende), wie Tempi berichtet.

Spirituelle Revolution

Laut Peillon „kann eine Revolution nicht nur in materieller Hinsicht stattfinden. Man muß sie auch im Geist vollziehen. Nun haben wir die Revolution vor allem politisch gemacht, aber noch nicht die moralische und spirituelle. Damit haben wir die Moral und die Spiritualität der katholischen Kirche überlassen. Wir müssen sie ersetzen.“

Republikanische Religion

Und wodurch möchte Minister Peillon die katholische Kirche ersetzen? „Da man nicht einmal mehr den Protestantismus in Frankreich anpassen könnte, wie sie das in den anderen Demokratien getan haben, muß man eine republikanische Religion erfinden. Diese neue Religion ist die Laizität, die die materielle Revolution begleiten muß, die aber in Wirklichkeit die geistige Revolution ist.“

Und wie sollte diese „spirituelle Revolution“ durchgesetzt werden? „Die Revolution impliziert, daß alles vergessen werden muß, was der Revolution vorausgeht. Daher spielt die Schule eine zentrale Rolle, weil die Schule das Kind aus all ihren vor-republikanischen Bindungen reißen muß, um es dazu zu erziehen, ein Bürger zu werden. Es ist wie eine Neugeburt, eine Transsubstantiation, die durch die Schule und für die Schule wirkt, die neue Kirche mit ihren neuen Priestern, die neue Liturgie und die neuen zu lesenden Gesetzestafeln.“

Laizistische Moral

Der Minister ist bemüht seine kirchenfeindlichen Thesen in die Tat umzusetzen. Im Artikel 31 eines von ihm vorgelegten Gesetzentwurfes zur „Neugründung der Schule der Republik“ wollte er, daß in den Grundschulen „die Bedingungen für eine Erziehung zur Geschlechtergleichheit sichergestellt werden“. Das Parlament änderte die Passage im letzten Augenblick. Peillons Ziel war es, gemäß Gender-Ideologie, die Unterscheidung zwischen den Geschlechtern zu tilgen. Peillon ist mit seinem Gesetz jedoch gelungen, die obligatorische Erziehung zu einer „laizistischen Moral“ durchzusetzen. Als Zweck und Ziel dieser „laizistischen Moral“ nennt das Gesetz, „den Schüler von allen familiären, ethnischen, sozialen, intellektuellen […] Determinismen zu lösen, damit jeder von ihnen sich emanzipieren könne […] da das Ziel der republikanischen Schule immer die Schaffung eines freien Individuums war.“ Der Staat Peillons ersetzt das Elternrecht und schwingt sich zum autoritären Lehrmeister der Nation auf. …

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