Homo-Gleichstellung: Es geht um Leben und Tod!

In einem aufrüttelnden Artikel verurteilt Andreas Lombard Homo-Gleichstellung und andere „Zeitgeist“-Phänomene und tritt für die Belange der Kinder ein:
http://www.freiewelt.net/kultur-war-gestern-heute-opfert-der-westen-seine-kinder-10002790/  (2.7.):

Der Zivilisationsbruch ist da. Die Welt, die dem Wohl von Kindern den Vorzug gab, war die Welt von gestern. Im Zuge der Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare soll das Wohl der Kinder von nun an dem vermeintlichen Wohl von Erwachsenen geopfert werden. Gleichstellung zieht seelische Beschädigung von Kindern nach sich.

… Eine Gesellschaft, die die folgenlose, weil unfruchtbare Sexualität gleichstellt, stellt die Folgenlosigkeit und Unfruchtbarkeit der Folgenhaftigkeit und Fruchtbarkeit gleich, sie stellt Nichtleben und Leben gleich, sie stellt Tod und Leben gleich. Eine Gesellschaft, die das tut, will nicht mehr leben. Mindestens soll sie nicht mehr leben wollen. Es geht nicht um Gleichheit, es geht um Leben und Tod. …

… Die Kinder der westlichen Welt können sich ihrer natürlichen Eltern nicht mehr sicher sein, weil sie nicht mehr sicher sein können, dass das Zusammenleben von Kindern mit ihren natürlichen Eltern verlässliche private und öffentliche Wertschätzung erfährt, dass es geschützt oder wenigstens bevorzugt wird …

Ergänzung 10.7.2013:

Mathias von Gersdorff (JF): Christliche Ehe: Eine Gegenrevolution tut not  (9.7.):

… Nach dem geltenden Adoptionsrecht soll das adoptierte Kind von einer Familie aufgenommen werden, die so weit wie möglich seine eigene replizieren soll. Deshalb ist die normale Ehe die Norm bei einer Adoption.

Mit unterschiedlicher Lautstärke haben sich alle Parteien außer der Union für die Öffnung der Zivilehe für Homosexuelle ausgesprochen. Würde dies tatsächlich geschehen, so wäre der Begriff „Ehe“ seiner eigentlichen Bedeutung entleert. Per Gesetz – zumindest was die Zivilehe betrifft – hätte man der Vokabel einen völlig anderen Sinn gegeben, als sie bislang seit Jahrtausenden hatte, denn mit der Ehe war immer auch die Möglichkeit der Fortpflanzung verbunden.

… Eine Gegenrevolution zugunsten der Familie muß diese beiden Aspekte des ideologischen Kampfes um die Familie beachten: Desakralisierung der Ehe und der immerwährende Angriff auf ihre moralischen Grundlagen. Um der Ehe wieder den ihr gebührenden Platz in der Gesellschaft zu verleihen und um ihre Parodien, wie die gleichgeschlechtliche Partnerschaft, wieder abzuschaffen, muß auch die moralische Krise unserer Gesellschaft angegangen werden. Die christliche Sexualmoral, die den Geschlechtsakt auf die Ehe beschränkt, muß wieder gesellschaftliche Norm werden. Bloß den Begriff der Ehe zu verteidigen, reicht nicht aus.

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Eine Antwort zu Homo-Gleichstellung: Es geht um Leben und Tod!

  1. heureka47 schreibt:

    „In einem aufrüttelnden Artikel …“:

    Nach 20 Jahren privater Forschungstätigkeit an der tieferen Ursache der „Globalen Krise“, der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“, habe ich den Eindruck, daß man in der zivilisierten Gesellschaft niemand mehr „aufrütteln“ – im Sinne von „wachrütteln – kann.
    Das kann man mit Menschen tun, die – nur – schlafen.
    Die große Mehrheit der zivilisierten Gesellschaft jedoch „schläft“ nicht, sondern ist mit dem Teil, der den wahren Menschen ausmacht, nicht bei Bewußtsein, (noch) nicht wirklich lebendig.
    Dort ist „niemand zu hause“.

    Die Kinder werden schon seit vielen Generationen regelmäßig / systematisch „beschädigt“.
    Worin das besteht, kann – verständlicherweise – ein beschädigter „Erwachsener“, ein „Kollektiv-Neurotiker“ nicht erkennen. Denn für ihn ist sein Beschädigtsein „Normalität“.
    Erkennen kann das nur einer, der von seiner Neurose, seinem Beschädigtsein, geheilt ist – und wieder mit seinem wahren Selbst, seiner Seele, seiner Gefühlswelt, verbunden.

    Das einzige, was uns retten kann, ist die Wahrheit; die Erkenntnis der Kollektiven (Zivilisations-)Neurose, der systematischen Beschädigung seit Beginn des zivilisatorischen Prozesses und der „Entfremdung“ – wie schon in der Bibel bei Adam und Eva – symbolisch – beschrieben und fortgeführt in der Darstellung des Grundkonfliktes zwischen den beiden verschiedenen Lebens-Verständnissen bei Kain und Abel. Besser können das moderne Psycho- und/oder Soziologen nicht beschreiben.

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