Manfred: Über den Selbstmord eines Systems

Das Buch Manfred Kleine-Hartlages ist erschienen: „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems“

PI veröffentlichte Auszüge:

Teil I: Über die Dummheit der Intelligenz:

Offensichtlich kann menschliche Gesellschaft von den primitivsten Anfängen an funktionieren, ohne auf Ideologen angewiesen zu sein, die ihr sagen, wie sie zu funktionieren hat. Muß man es da nicht als wahrscheinlich ansehen, daß es in der natürlichen Ausstattung des Menschen etwas gibt, was es ihm erlaubt, stabile Gemeinschaften zu bilden, und zwar ohne in ideologischen Kategorien darüber nachzudenken? …

Teil II: Über den „Generalverdacht“:

Liberale Gedankenmodelle basieren auf einigen unausgesprochenen Voraussetzungen (…), etwa der, daß Menschen alle Beziehungen, die sie miteinander eingehen, freiwillig und auf individueller Basis eingehen. Eine heroische Annahme: Menschen treten nämlich bereits dadurch miteinander in Beziehung, daß sie in derselben Straße, derselben Stadt, demselben Land, derselben Gesellschaft leben, und sie haben sich ihre Mitbürger keineswegs individuell ausgesucht. Individualisierbar sind die Beziehungen zwischen ihnen auch nicht: Alle zusammen erzeugen die Umgebung, in der jeder einzelne lebt – bzw. leben muß. …

Teil III: Die Rolle von Minderheiten:

Wir hatten gesehen, daß der innere Friede eines Landes um so stabiler sein wird, je größer die kulturelle Homogenität innerhalb der Bevölkerung ist; daß diese Homogenität alles andere als Uniformität bedeutet, aber bestimmte zentrale Vorstellungen von Gut und Böse, Recht und Unrecht, Wahr und Unwahr, Wir und Sie betreffen muß; daß die Tolerierung von Ausnahmen von der Regel und Abweichungen von der Norm nur so lange unproblematisch ist, wie dadurch die Regel bestätigt und eben nicht beseitigt wird; daß zur Demokratie die Bejahung der Nation als eines Kollektivsubjekts gehört; daß die Bejahung oder Verneinung der traditionellen Auffassung von Ehe und Familie als gesellschaftliches Leitbild keine willkürliche Geschmackssache ist, sondern etwas mit dem Fortbestand eines Volkes zu tun hat; und daß eine Ideologie, die dies alles nicht wahrhaben will, eine ihr anhängende Gesellschaft mindestens in erhebliche Turbulenzen stürzen wird. …

Dazu: https://kreidfeuer.wordpress.com/2013/06/28/buchhinweis-manfred-die-liberale-gesellschaft-und-ihr-ende/

Ergänzung 30.8.2013:

http://www.sezession.de/40673/scherbenlese-eine-destruktive-vorarbeit.html  (29.8.):

Auch das neue Buch von Manfred Kleine-Hartlage – Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems – scheint sein Leser-Publikum gefunden zu haben: Seit Erscheinen des Buches (und das ist gerade einmal fünf Wochen her) haben wir 1500 Exemplare verkauft, ein Ende ist nicht abzusehen (die Auflage steigern kann man hier). Wir veröffentlichen nun auch im Netz „EmKaHas“ Einführung in sein Thema, die er für die 55. Sezession veröffentlichte.

Es fällt schwer, sich im eigenen Land nicht fremd zu fühlen, und paradoxerweise …

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Eine Antwort zu Manfred: Über den Selbstmord eines Systems

  1. Wolfgang Heuer schreibt:

    Der wesentliche, wichtigere, Teil menschlicher Intelligenz „sitzt“ außerhalb des in der zivilisierten Gesellschaft mehrheitlich benutzten Bewußtseins, außerhalb des „Niederen Selbst“ / „Ego“ und des von ihm benutzten / dominierten rationalen Denkens, im „Höheren / wahren Selbst“, zu dem sich der Mensch – bei vielen Naturvölkern im Prozeß der „Initiation“ bis zur Pubertät – entwickeln soll. Dieses „Höhere / wahre Selbst“ ist das wahre Erwachsenen-Bewußtsein, die FEINstoffliche Bewußtseins-Ebene, die Seele. Während das „Niedere Selbst“ / „Ego“ die GROBstoffliche, materielle, Bewußtseins-Ebene ist.

    Nur auf der FEINstofflichen Bewußtseins-Ebene verfügt der Mensch regelhaft über die Qualitäten dieser Ebene – über die höherdimensionale, reine, bedingungslose, Liebe vor allem. Diese Liebe ist der „Stoff“, der ein dauerhaft konstruktives Zusammenleben möglich macht. Individuell und kollektiv. Das heißt also in ehelichen oder ehe-ähnlichen – „familiären“ – Beziehungen einerseits und in solidarischen Beziehungen mit der Sippe, dem Stamm, dem Volk usw. andererseits.

    Wie die Gesellschaftswissenschaften (spez. die Soziologie) auch erkannt haben, ist der zivilisierte Mensch „entfremdet“, es wird ihm eine / die „Kollektive Neurose“ diagnostiziert. Allerdings erkennen die meisten der hierüber Informierten die wahre Schwere / Tragweite der Kollektiven Neurose nicht – aus eigener Befallenheit / Beeinträchtigung.

    Der typische zivilisierte Mensch ist entfremdet von seinem wahren Sein, von der „Reife-Form“ seiner Spezies. Er lebt sein Leben typischerweise in seiner – geistig-seelischen – „Larven-Form“. Obwohl er in der Lage ist, körperlich Kinder zu zeugen, versagt er bei der Aufgabe, SPIRITUELL(en) Nachwuchs zu zeugen. Und deswegen gehen seine Kulturen seit Jahrtausenden immer wieder unter – sie sind nicht wirklich lebensfähig.

    Während dieses Prozesses, den Oswald Spengler in „Der Untergang des Abendlandes“ aufgezeigt hat, breitet sich die „Kollektive Neurose“ (ich nenne sie seit 20 Jahren die „Kollektive ZIIVILISATIONS-Neurose“) in einem größer werdenden Gebiet aus UND vertieft / verschlimmert sich in den bereits betroffenen Gebieten.
    Dabei ist sie nicht nur Ursache der meisten „Krankheiten“ – die genau genommen „nur“ verschiedene Symptome der EINEN Krankheit (Kollektive Neurose) sind – sondern auch die tiefere Ursache der mitmenschlichen / sozialen Probleme sowie der in Abständen von grob durchschnittlich 50 Jahren immer wieder ausbrechenden „Kollektiven PSYCHOSE“ – wie z.B. das, was wir 1933-1945 hatten.

    Man kann die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ auch die „Pathologische Dummheit“ nennen oder „Pathologische Unreife“ – auf letzteres weist uns schon die Bibel hin mit der Darstellung dieser Krankheit in den Schilderungen vom „Tanz um das Goldene Kalb“. Und bei Jesus finden wir den Hinweis darauf u.a. in seiner Äußerung am Kreuz: „…denn sie wissen nicht was sie tun“.

    Die „Globale Krise“ – so genannt nach meinen Wahrnehmungen seit der Gründungsphase des „Club of Rome“ – ist hauptsächlich die Folge der Kollektiven Zivilisations-Neurose. Die Globale Krise kann konstruktiv überwunden werden, wenn man die Kollektive Zivilisations-Neurose der grundlegenden Heilung zuführt – was auf völlig natürliche Weise möglich ist! Nämlich durch das Nachholen der versäumten Bewußtseins-Weiter-Entwicklung vom „Niederen Selbst“ / „Ego“ zum „Höheren / wahren Selbst“.
    Der Aufklärung und Hinführung zur Heilung steht bei den Betroffenen entgegen das Hauptsymptom: die (meist latente) ANGST bzw. die Angst-Abwehr, das „typisch neurotische Abwehr- / Vermeidungsverhalten“.

    Vermutlich wird die Weltgesellschaft durch noch schlimmere Erfahrungen gehen müssen als bisher, damit der KOLLEKTIVE Lerneffekt für die Menschheit eintreten kann,
    – daß es diese (Möglichkeit der) Krankheit gibt;
    – worin sie besteht
    – wie sie grundlegend / nachhaltig zu heilen ist
    und
    – wie sie durch kulturelle Verankerung ins Kollektivwissen eingeht und nicht wieder auftreten kann – jedenfalls nicht in der aktuell aufgetretenen Ausbreitung / Intensität.

    Auch und vor allem unabhängig vom Kollektiv ist die grundlegende Heilung möglich in jedem Einzelfall – und zwar jederzeit. Es bedarf nur der Erkenntnis, der Entscheidung und des Tuns des jeweils Einzelnen. Es bedarf dazu keiner wissenschaftlichen / schulmedizinischen Hilfe. Die braucht es nämlich bei der Initiation zum richtigen Zeitpunkt auch nicht, ebensowenig wie für die Pubertät. Nur angemessene, zutreffende, wahrheitsgemäße, angstfreie, Aufklärung.
    Die „Aufklärung“ der Wissenschaft der letzten Jahrhunderte seit René Descartes jedoch ist LÜGE / Irrtum; sie ist unvollständig, schwer lückenhaft und kann das Überleben der Menschheit nicht sichern. Im Gegenteil: Das wissenschaftliche Weltbild gründet auf dem krankhaft einseitigen rationalen / materiellen Weltbild der von der Kollektiven Neurose beeinträchtigen Menschen, welches nicht der wirklichen Wirklichkeit entspricht.

    Die zivilisierte Gesellschaft steckt mitten in einer kollektiven „suizidalen Krise“ bzw. darin auch zum Teil in einer „genozidalen Krise“ – denn es läuft mit der Entwicklung der Kollektiven Neurose der zivilisierten Gesellschaft paallel noch immer die – krankhafte – Neigung zum Ausgrenzen und Ausmerzen derjenigen Menschen, die aus Sicht der Kollektivneurotiker „gefährlich“ sind:
    Die wahrhaft Erwachsenen.
    Diese Neigung wird – wie vieles andere zur Kollektiven Neurose, der „Krankheit der Gesellschaft“ ebenfalls in der Bibel – symbolisch – dargestellt: in der Geschichte von / über Kain und Abel.
    Die heutige Welt-Gesellschaft befindet sich noch immer in diesem typischen krankhaften Bruder-Konflikt. Die „Kain-Typen“ sind noch immer dabei, die „Abel-Typen“ zu diskreditieren, auszugrenzen, zu unterdrücken, auszubeuten, zu mißbrauchen, zu dezimieren, zu töten, auszurotten.
    EINER der vielen „Zweige“ des Genozid-Systems ist „die Psychiatrie“. Ich gestatte mir, speziell auf diesen Zweig hinzuweisen, weil ich Gelegenheit hatte, in diesem Bereich seit 1987 Erfahrungen zu sammeln. Seit 1994 sehr intensiv als ehrenamtlich Engagierter / Aktiver in der „Betroffenen-Bewegung“, also der Selbsthilfe-Bewegung von Menschen im Bereich „Psychiatrie“.

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