Das multikulturelle Paradies

Dieter Stein (JF): Wenn Kirchen brennen  (8.8.):

In Garbsen bei Hannover brannte vergangene Woche eine Kirche. Vieles deutet darauf hin, daß die Brandstifter in den Reihen ausländischer Jugendgangs zu finden sind. Vielleicht auch deswegen findet der Fall kaum Beachtung.

… Die brennende Willehadi-Kirche von Garbsen ist ein ärgerliches, störendes Detail beim unter dem jubelnden Beifall der politisch-medialen Klasse gefeierten Übertritt Deutschlands in das multikulturelle Paradies einer „bunten“ und „offenen Gesellschaft“. Unser Reporter erlebte in Garbsen, wie eingeschüchtert Einheimische sind, die wissen, daß nicht die Täter öffentlich Empörung auslösen, sondern Deutsche, die sich kritisch über Einwanderung und die Probleme mit Ausländern äußern. Sie gelten als die wahren Störenfriede.

Die abgebrannte Kirche trägt übrigens den Namen des heiligen Willehad. Willehad wird als Missionar der Friesen zur Zeit Karls des Großen verehrt. Ihm zu Ehren sind in Niedersachsen mehrere Kirchen benannt. Sein Name heißt übersetzt „großer Kämpfer“. Beim Sprung über die Zeiten weht uns eine Ahnung an, welches Menetekel eine brennende Kirche dieses Namens für unser Volk ist.

Ergänzung 13.8.2013:

http://www.pi-news.net/2013/08/garbsen-warum-die-ekd-keine-worte-findet/  (12.8.):

… Die EKD schweigt also offiziell zu Garbsen, soviel ist nun sicher. Aber warum findet diese sonst so redegewandte Organisation ausgerechnet im Fall der Niederbrennung ihrer eigenen Kirche keine Worte? Hätte am 30.7. in Garbsen keine Kirche, sondern eine Synagoge oder Moschee gebrannt, hätte die EKD-Führung mit Sicherheit schon nach wenigen Stunden eine erste Meldung veröffentlicht und dieses Verbrechen mit klaren Worten verurteilt. EKD-Chef Schneider hätte es sich nicht nehmen lassen, persönlich am Tatort zu erscheinen und sich ein Bild der Lage aus erster Hand zu machen. Aber im Fall seiner eigenen Kirche kann sich der hohe Herr nicht dazu aufraffen, sich in Garbsen blicken zu lassen und dort mit Mitgliedern der eigenen Gemeinde zu sprechen – demonstrativ bleibt er dem Ort des Geschehens fern. Genauso demonstrativ, wie sein Pressebüro auf jegliche Mitteilung zu dieser Brandstiftung verzichtet und sein amtlicher Pressedienst jede Menge „Schwerpunkte“ zu vermelden weiß, nur diesen einen nicht. Warum?

Drei Gründe für dieses demonstrative Schweigen der EKD-Spitze lassen sich erkennen:

  1. Zum einen ist ein Kirchengebäude heute kein Symbolgebäude mehr für das eigene Selbstverständnis der EKD. Die moderne „bunte“ EKD versteht sich weniger als religiöse Gemeinschaft, sondern eher als eine Mischung aus allgemeinem Sozialdienstleister und Entwicklungshilfeorganisation mit Schwerpunkt Afrika. …
  2. Zum anderen ist die brennende evangelische Kirche in Garbsen auch eine symbolische Anklage gegen die EKD selbst. Die EKD spielt im Rahmen des Projekts „Bunte Republik“ keine Nebenrolle, sie ist hauptverantwortliche Täterin. …
  3. Letztlich dürfte auch der Zeitpunkt der Niederbrennung der Willehadi-Kirche eine gewisse Rolle spielen: Die Abbrennung fällt mitten in den Bundestagswahlkampf. Für die Parteien wäre eine überregionale Meldung zu einer von Gastarbeitern abgebrannten Kirche zum jetzigen Zeitpunkt ein medialer Super-GAU – ist man doch gerade in diesem Wahlkampf 2013 nach Kräften darum bemüht, kontroverse und existenzielle Themen wie Staatsschulden, Energiewende, „Bunte Republik“ etc. möglichst überhaupt nicht anzusprechen und das Wahlvolk stattdessen mit Nebenthemen zu beschäftigen. …
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Eine Antwort zu Das multikulturelle Paradies

  1. heureka47 schreibt:

    Nicht alles, was sich reimt, ist auch gleichzeitig „gut“.
    „MULTI-KULTI“ ist ein Reim – ist aber auch ein Widerspruch in sich. Eine Kultur zeichnet sich dadurch aus, daß es zwischen den Individuen Verbindendes gibt. Und das ist auch dringend notwendig angesichts der Tatsache, daß jeder einzelne Mensch einzigartig ist – vor allem auch im Bewußtseins-Bereich.
    Die Menschen einer Kultur, eines Volkes, Stammes brauchen das verbindende Gemeinsame für das Aufrechterhalten der Vertrauensbasis. Wenn diese Vertrauensbasis gestört wird bzw ihre Grundlage verliert, zerbricht / zerfällt das System.

    Diese Vertrauensbasis hat im Individum ihre Wurzeln nicht im rationalen Denken, nicht im „Niederen Selbst“ / „Ego“, der „unteren“ Bewußtseins-Ebene, sondern in der „höheren“ Bewußtseins-Ebene, dem zunächst „UNbewußten“, dem späteren „Höheren / wahren Selbst“, in der Seele.
    Nur dieser Bereich ist des bedingungslosen Vertrauens fähig.
    Wird der Mensch – z.B. durch Deprivation, Traumatisierung usw. – von diesem Bereich abgetrennt, kann es kein bedingungsloses Vertrauen bei ihm geben. Nicht (mehr) vor der grundlegenden Heilung.
    Ebenso wächst kein bedingungsloses Vertrauen in einem Kinde – oder es zerbricht frühzeitig – wenn die Eltern oder andere nahestehenden Personen nicht die Fähigkeit haben, das bedingungslose Vertrauen im Kind in seinem Wachstum zu fördern – auch über „Krisen“ hinweg.

    Schon die Mischung „nur“ zweier Kulturen stört diese Entwicklung und gefährdet die gesunde Entwicklung und (Weiter-)Existenz.

    Die Qualität und essentielle Bedeutung des bedingungslosen Vertrauens / Vertrauenkönnens wird symbolisch in der biblischen Geschichte über Abraham dargestellt.

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