Krippensubvention drückt Geburtenrate

http://www.freiewelt.net/nachricht/studie-kita-subvention-fuhrt-zu-weniger-geburten-10007095/  (3.8.):

Staatliche geförderte Kinderbetreuung führt, einer bislang unveröffentlichten Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim zufolge, zu weniger Geburten. Wie die Rheinische Post berichtet, hätte die Modellrechnung der Studie gezeigt, „dass insbesondere Mütter mit bereits einem Kind im Falle einer subventionierten Betreuung zugunsten ihrer Erwerbstätigkeit auf ein zweites Kind verzichten würden.“

Mit staatlich geförderter Kinderbetreuung wären 75.000 Frauen mehr erwerbstätig, während gleichzeitig 38.000 Kinder weniger geboren würden.

Umgekehrt würden Mütter ohne staatlich geförderte Betreuungsangebote mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Kinder bekommen. Die Betreuung daheim steigere demnach den Wunsch und die Realisierung weiterer Kinder. „Je höher die Betreuungskosten für Eltern sind, desto wahrscheinlicher ist ein Rückzug der Mütter vom Arbeitsmarkt und ein Anstieg der Geburtenzahl.“

Gleichzeitig die Geburtenrate steigern und die Frauenerwerbsquote erhöhen, läßt sich, wie man an dieser Studie deutlich ablesen kann, nur schwer umsetzen. Fragt sich, wann sich diese Erkenntnis in der Politik durchsetzt.

Quelle: www.rp-online.de

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