Grüne Jugend sabotiert AfD-Wahlkampf

http://www.freiewelt.net/nachricht/beatrix-von-storch-fordert-von-grunen-distanzierung-10007178/  (14.8.):

In einem offenen Brief an die beiden Spitzenkandidaten der Grünen, Karin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin, geht die Berliner AfD-Kandidatin Beatrix von Storch nun auf den Aufruf der Grünen Jugend in Göttingen ein, den Wahlkampf der AfD zu sabotieren, und verlangt eine Stellungnahme der Mutterpartei zum Verhalten des Jugendverbandes. Jürgen Trittin hat selber seinen Bundestagswahlkreis in Göttingen.

In Deutschland häufen sich im Bundestagswahlkampf gewalttätige Angriffe gegen Mitglieder, Infostände und Fahrzeuge der Alternative für Deutschland (AfD).

Beatrix von Storch hinterfragt, was für ein Demokratieverständnis dahinter stecke, zu Angriffen gegen politische Mitbewerber aufzurufen, insbesondere gegen eine junge demokratische Partei mit vielen Mitgliedern und Funktionsträgern, die seit vielen Jahren in gesellschaftlich relevanten Positionen tätig sind. Sie verlangt insbesondere vom Göttinger Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin eine klare Distanzierung vom Verhalten des grünen Jugendverbandes. Dieses könne kein legitimes Verhalten unter demokratischen Kräften sein. Gerade die Grünen sollten das mit Blick auf ihre eigenen Anfänge wissen.

Der genaue Wortlaut des Offenen Briefes: …

Ergänzung:

JF: Lucke empört über Angriffe auf AfD-Wahlkämpfer  (13.8.):

Der Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, hat die zunehmenden Übergriffe auf Wahlkämpfer der Partei heftig kritisiert: „Wer auf Gewalt und Zerstörung setzt, um seiner Sache Gehör zu verschaffen, der hat den Boden der Demokratie längst verlassen.“ Auch Kinder von AfD-Mitgliedern sollen bedroht worden sein.

Die Plakatzerstörungen und körperlichen Übergriffe seien „eine Ohrfeige für jeden Demokraten“. Hintergrund ist eine Kampagne der Grünen Jugend und linksextremer Gruppierungen, die in den vergangenen Tagen dazu aufgerufen hatten, den Wahlkampf der Euro-Kritiker zu verhindern.

Kinder von AfD-Mitgliedern bedroht

Besonders in Göttingen nimmt die Gewalt gegen die Partei zu. In den vergangenen Tagen wurde in der niedersächsischen Stadt das Haus eines AfD-Mitgliedes mit Benzin begossen. Mitglieder des Kreisvorstands erhalten nach einem Bericht der Welt auch Morddrohungen. „Wenn Du weitermachst, dann werden wir Dich kaltmachen“, soll einem Beisitzer gedroht worden sein. Und weiter: „Wenn Du bei der AfD bleibst, dann werden wir Dein Kind morgens zur Schule begleiten.“ Der Bedrohte habe daraufhin die Partei verlassen.

Bereits am vergangenen Wochenende versuchten gewalttätige Linksextremisten in Göttingen, einen Wahlkampfstand der Partei zu stürmen. Die Polizei mußte die etwa 20 Angreifer „mittels einfacher körperlicher Gewalt“ an Übergriffen hindern. „Einsatzkräfte konnten schließlich nur durch starke Präsenz rund um den Wahlkampfstand eine unmittelbare Konfrontation zwischen den Gegendemonstranten und den Standbetreibern verhindern“, teilte die Göttinger Polizei mit. Die Göttinger AfD spielt mittlerweile mit dem Gedanken, den Wahlkampf abzubrechen.

Linksextremisten wollten Wahlkampfstand stürmen

Auch in Berlin wurden in den vergangenen Tagen immer wieder Wahlplakate der AfD zerstört. Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg attackierten Anhänger der linken Szene ein Wahlkämpfer der Partei und traktierten sie mit Schlägen. Die stellvertretende Sprecherin der Alternative, Frauke Petry, zeigte sich schockiert.

„Die Leute, die hier am Werk sind, haben ein tief gestörtes Demokratieempfinden. Tätliche Angriffe und Drohungen gegen Leib und Leben sind völlig inakzeptabel. Die Vorkommnisse in Göttingen erinnern an die schlimmsten Zeiten der Weimarer Republik“, sagte Petry. Sie forderte von Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender im Bundestag und Direktkandidat der Grünen in Göttingen, sich „klar von diesen undemokratischen Umtrieben zu distanzieren“.

Unterdessen hat auch der Göttinger Kreisverband der Grünen Stellung zu den Vorgängen bezogen. „Die AfD Göttingen hat ein offenkundiges Abgrenzungsproblem nach rechts”, heißt es in einer Stellungnahme. Auch Demonstrationen ihres Jugendverbandes hält die Partei für gerechtfertigt. „Wir lehnen allerdings jegliche Zerstörung des Eigentums der AfD strikt ab. Demokratische Spielregeln müssen eingehalten werden!”

Ergänzung:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article118964522/AfD-braucht-im-Wahlkampf-Polizeischutz.html  (13.8.)

http://sciencefiles.org/2013/08/13/antidemokratisches-denken-die-grune-unschuld-von-gottingen/

Ergänzung 15.8.2013:

André F. Lichtschlag: http://ef-magazin.de/2013/08/13/4394-goettinger-sumpf-gruener-terror:

…Göttingen hat auch einen Verband der grünen Parteijugend. Die ruft in der Tradition der SA gemeinsam mit der örtlichen „Antifa“ dazu auf, Veranstaltungen der parteipolitischen Konkurrenz zu unterbinden. Meinungsfreiheit? Versammlungsfreiheit? Nur noch mit grünem Berechtigungsschein für die sozialökologisch Anständigen im Lande.Was heute die „Welt“ aus Göttingen berichtet und tatsächlich an die Endzeit der Weimarer Republik erinnert, macht sprachlos. Vielleicht schweigt Jürgen Trittin auch deshalb zu den Vorgängen. Doch das wird der Direktkandidat in seinem Wahlkreis nicht durchhalten können, wenn die Presse in Deutschland sich jetzt besinnt. Wann, wenn nicht jetzt? …

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