Proteste gegen Militärschlag

http://kath.net/news/42743  US-Bischöfe verurteilen Obamas Interventionspläne  (9.9.):

… New Yorks Kardinal Timothy Dolan hat die Ablehnung der katholischen US-Bischöfe gegen ein militärisches Eingreifen in Syrien bekräftigt. Eine solche Intervention wäre «nur kontraproduktiv», sagte Dolan, Vorsitzender der nationalen Bischofskonferenz, laut einem Bericht des Senders KSDK (Sonntag) bei einer Veranstaltung in St. Louis. Präsident Barack Obama solle wissen, dass die Bischöfe ihn eher für den Versuch schätzten, «geduldig und vorsichtig zu sein», so der Kardinal.

Dolan sagte, der mutmaßliche Einsatz von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg sei «widerlich» und «verheerend» und müsse «mit der entschiedensten internationalen Stimme verurteilt werden». Ein militärisches Vorgehen gegen das Regime von Baschar al-Assad werde jedoch «die Dinge nur noch schlimmer machen».

Kardinal Dolan und der Vorsitzende des Komitees für Gerechtigkeit und Frieden in der Bischofskonferenz, Bischof Richard Pates, hatten sich bereits Mittwoch in einem Brief an Obama im Namen der Kirchenleitung gegen einen Militärschlag in Syrien ausgesprochen. Sie verwiesen dabei auf entsprechende Appelle von Papst Franziskus, der vor negativen Konsequenzen eines gewaltsamen Eingreifens gewarnt hatte.

Es gehe darum, «Leben zu retten, indem man den Konflikt beendet, nicht indem man ihn anheizt», schrieben die Vertreter der US-Bischöfe. Obama solle gemeinsam mit anderen Regierungen auf einen Waffenstillstand hinarbeiten, Verhandlungen beginnen und unparteiische humanitäre Hilfe leisten, so die Kirchenführer. …

http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/226035-weltweite-proteste-gegen-einen-us-milit%C3%A4rschlag-gegen-syrien  (8.9.):

In einigen Ländern hat es gestern Proteste und Kundgebungen gegen einen möglichen Angriff der USA auf Syrien gegeben.

In der libanesischen Hauptstadt Beirut haben sich rund 300 Menschen vor der US-Botschaft versammelt. Die Protestierenden hielten libanesische und syrische Flaggen in der Hand und riefen anti-amerikanische Parolen. Auch eine andere Kundgebung hat es gestern in der südlichen Stadt Sidon gegeben. In der philippinischen Hauptstadt Manila haben die Demonstranten auch ihren Protest gegen eine Invasion auf Syrien zum Ausdruck gebracht. Auch in der pakistanischen Hafenstadt Karachi und auf dem New Yorker Times Platz in den USA gab es ähnliche Protestaktionen. Einige Protestierende haben sich ferner vor dem Weißen Haus in Washington versammelt und forderten den US-Kongress auf, den Regierungsentwurf hinsichtlich eines Angriffs auf Syrien abzulehnen.

http://koptisch.wordpress.com/2013/09/09/kog-weltweite-proteste-gegen-einen-us-militarschlag-gegen-syrien/:

… Es ist sehr wichtig, gerade in den USA, dass sich die amerikanische Bevölkerung in dieser Frage  gegen ihre Regierung erhebt und gegen die geplanten Kriegseinsätze am besten massenweise protestiert und demonstriert. Nur durch direkte Massenbewegungen der US-Bevölkerung kann ein solcher Angriff auf Syrien verhindert werden.

Erst wenn dem Präsidenten und seinem Vollstreckungsgehilfen Kerry vom eigenen Volk deutlichst die rote Karte gezeigt wird, kann sich da etwas bewegen. Der Druck der Straße kann entscheidend sein. Selbstverständlich sollte nun auch dauerhaft gegen diesen Angriff gebetet werden. Die USA sollen endlich mit dem “Militärgottspielen” aufhören. Wir sind uns sicher, dass die Mehrheit der Amerikaner von dieser Art Weltpolizeidienst ihres Landes im wahrsten Sinne des Wortes “die Schnauze voll” hat.

Wie viele US-Soldaten haben in Afghanistan, im Irak und an andern Orten für Kriegseinsätze ihr Leben lassen müssen, obwohl der Erfolg dieser Einsätze die Schaffung von Chaos und Terrorismus und Radikalisierung war. Von einem Sieg im Sinne von  von besseren Verhältnissen kann wohl in keinem Land gesprochen werden, weder in Libyen, im Irak oder Afghanistan. In allen diesen Ländern herrscht heute mehr Chaos als zur Zeit der abgesetzten oder ermordeten Diktatoren, die die USA ja schließlich jahrzehntelang selbst gehätschelt hatten. …

Ergänzung 10.9.2013:

http://www.blick.ch/news/ausland/syrische-rebellen-sind-gegen-eingreifen-der-usa-id2434160.html  (9.9.):

DAMASKUS – Islamistische Rebellengruppen äusserten sich gegen einen Militäreinsatz der USA in Syrien. Das Statement unterstreicht, wie tief gespalten Syriens Opposition ist.

Die führende radikale Islamisten-Gruppierung in Nordsyrien warnte ihre Anhänger in einer Erklärung auf Facebook davor, die geplante US-Intervention zu unterstützen.

Mit dem Angriff würden nur amerikanische Interessen verfolgt und nicht jene derer, die den Sturz von Präsident Baschar al-Assad herbeisehnen, zitiert die «Washington Post» die Rebellen. …

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