Kampf den transatlantischen Kriegstreibern!

Axel B. C. Krauss: http://ef-magazin.de/2013/09/09/4472-syrien-konflikt-du-luegst-so-heiss-wie-ein-vulkan:

… In einer großangelegten Telefonaktion las eine überwältigende Mehrheit der Amerikaner ihren Kongressabgeordneten die Leviten. Es hagelte Massenproteste, ein Krieg in Syrien ist in der Bevölkerung so beliebt wie eine Darmspiegelung. Manche Quellen sprachen gar von einer 99-prozentigen Ablehnung.

Auf Youtube sorgte ein Video für Furore, das eine syrische Frau beim kunstgerechten Filetieren Senator John McCains zeigt, dessen PR-Kampagne für ein herzhaftes Zubeißen in Syrien durch die mehreren Hunderttausend Dollar Wahlkampfspenden, die er von Rüstungsfirmen erhielt, auch schon ausreichend erklärt sein dürfte. „I beg you“, „Ich flehe Sie an“, so die resolute Dame mit bebender Stimme, „wir wollen keinen zweiten Irak oder ein zweites Afghanistan. Wir wollen nicht von al-Qaida regiert werden. Man muss Assad ja nicht mögen, ich bin auch kein Fan, aber immerhin führt er eine säkulare Regierung. Ich bin Christin, ich habe Familienangehörige in Syrien und wir können uns einen Krieg dort nicht leisten“.

McCain schrumpfte sichtlich zusammen und nickte mechanisch wie ein Wackeldackel auf der Hutablage eines Kleinwagens. „Wir wollen hier jede Sichtweise respektieren“, so der Senator, woraufhin ein Zuhörer aufsprang und empört rief: „Sie respektieren gar keine Sichtweisen. Wir haben Sie nicht gewählt, um uns in einen Krieg zu verwickeln, wir haben Sie gewählt, um einen zu verhindern!“ …

Es lohnt sich, den ganzen Artikel zu lesen!

Ergänzung:

http://katholisches.info/2013/09/10/nein-zu-ungerechtem-militaerangriff-der-usa-leben-zwischen-banden-von-al-qaida-salafisten-und-anderen-dschihadisten/:

Die vier Trappistinnen, die in einem Kloster in Syrien leben, wenden sich mit Nachdruck gegen eine Militärintervention der USA im Nahen Osten. „Warum ist man für chemische Waffen bereit, trotz der Zweifel, einen Krieg vom Zaun zu brechen, während über andere Massaker kein Wort verloren wird?“

„Der Papst hat alle ermutigt. Christen und Moslems haben eine wirkliche Aufmerksamkeit für die Situation in Syrien gespürt und wissen es zu schätzen, daß Franziskus sich persönlich so deutlich ‚exponiert‘ hat“, so Schwester Marta.

Gemeinsam mit drei Mitschwestern hatte sie sich vor acht Jahren entschlossen, in Syrien ein Trappistinnenkloster zu gründen. Etwa zehn Prozent der Syrer sind Christen. Das Kloster befindet sich nahe an der Grenze zum Libanon. Die vier Nonnen haben vor kurzem einen Offenen Brief über die Lage in Syrien verfaßt. Das Wochenmagazin Tempi führte ein Interview mit ihnen. …

Ergänzung 11.9.2013:

Marsianer: http://www.pi-news.net/2013/09/syrien-militarschlag-soll-schwachelnden-rebellen-helfen-saudi-arabien-schickt-kriminelle/  (10.9.):

Wer nach dem Grund sucht, warum Obama unbedingt Syrien bombardieren will, könnte jetzt mit einer Meldung von Rianovosti fündig geworden sein. Die russische Nachrichtenseite meldet heute Interessantes:

Die oppositionelle Freie Syrische Armee (FSA), die mehr als zwei Jahre gegen die Truppen von Präsident Baschar al-Assad kämpft, steht vor dem Auseinanderfallen – dies behauptet der belgische Politologe und Historiker Pierre Piccinin, der mehrere Monate in der Gewalt der syrischen Regimegegner verbracht hat. Mit Ausnahme von Aleppo fallen die FSA-Kampfverbände, die ursprünglich um die Demokratie kämpften, jetzt überall auseinander, sagte Piccinin, der am Sonntag freigekommen war, zur Zeitung Libre Belgique. „Die Kämpfer kehren nach Hause zurück. Sie sind entmutigt. Jene, die geblieben sind, sind richtige Banditen.“ Der Belgier behauptet, dass hinter dem Giftgas-Einsatz nahe Damaskus weder die Regierungsarmee noch mit ihr verbundene Gruppen stünden.

Hier könnte der Grund für Obamas zwanghafte Versuche, einen Militärschlag gegen Syrien zu führen und dafür Verbündete zu finden, liegen. Die Freie Syrische Armee war immer das Feigenblatt der Kriegstreiber im Westen. Hier seien die ehrlichen Widerstandskämpfer gegen Assad und der Garant für ein friedliches Syrien nach Assad zu finden, wurde gerne behauptet. Wenn die FSA schwächelt und versagt, sind die Pläne der Kriegstreiber endgültig dahin. Deshalb muss jetzt mit einem massiven Schlag gegen die Truppen Assads, die Kampfmoral der „Rebellen“ wieder hergestellt werden, so das Kalkül der Falken in Washington und Paris.

Hilfe für die “Rebellen” naht nun auch in Form von Schwerkriminellen aus Saudi-Arabien, meldet die Radio-Stimme Russlands:

Saudi-Arabien hat mehr als 1000 zu Tode verurteilte Häftlinge zum Kampf gegen die Truppen von Präsident Baschar al-Assad nach Syrien entsendet, teilt die Zeitung „USA Today“ mit. Nach Angaben der Zeitung hätte das saudi-arabische Innenministerium noch im April 2013 1239 zu Tode verurteilten Häftlingen Begnadigung und monatliche Auszahlungen an ihre Familie im Austausch gegen Teilnahme an Kampfhandlungen gegen Syrien vorgeschlagen. Unter den Häftlingen, die zum Kampf gegen Assads Regime entsendet wurden, gibt es afghanische, ägyptische, irakische, jordanische, pakistanische, somalische, sudanesische, syrische, kuwaitische und jemenitische Bürger.

Das sind ja tolle Verbündete, die da mit dem Westen gegen Assad kämpfen…

Ergänzung 11.9.2013:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/11/us-politiker-stimme-fuer-obama-wenn-er-friedens-nobelpreis-zurueckgibt/  (11.9.):

Der Kongress-Abgeordnete Steve Stockman hat Präsident Obama einen ungewöhnlichen Deal vorgeschlagen: Wenn Obama den Friedens-Nobelpreis zurückgibt und zehn weitere, unangenehme Fragen ehrlich beantworten kann, werde er für einen Militärschlag gegen Syrien stimmen. …

Ergänzung 19.9.2013:

Leider schlägt auch B’nai-B’rith-Mitglied Frank Stronach in die Kerbe der Kriegstreiber:
Samuel Laster: http://www.juedische.at/pages/frank-frei-und-fromm.php  (undatiert, aber aktuell):

… Er wäre seit Langem mit Israel verbunden, eigentlich seit der ermordete Premier Yitzchak Rabin das Interesse des Austro-Kanadiers für die Hightech-Mittelmacht wecken konnte. Eine Mitgliedschaft bei der bürgerlich-konservativen Bnai Brith und ein Ehrendoktorat für Frank, sowie eine Begegnung mit Benjamin „Bibi“ Netanyahu festigten die Freundschaft zu Israel. Sein Vater, der eigentlich Kommunist war, soll auch ein bisserl jüdisch gewesen sein, erzählt Stronach dem Autor und wirkt dabei locker und verbindlich.

„… Die Weltgemeinschaft muss Assad klar und deutlich in die Schranken weisen“, meint Stronach und spricht sich somit klar für einen Angriff der US-Allianz aus.

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