Hickhack um Betreuungsgeld

Gertrud Martin: http://www.freiewelt.net/frauen-bitte-aufwachen-10010248/  (12.9.):

Das Betreuungsgeld ist ein Erfolg, ehe es das erste Mal ausbezahlt ist. Denn die Debatten über Sinn oder Unsinn dieser Leistung, die die Eltern – nur ansatzweise – direkt bei der persönlichen Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung stützt, zeigen, wes Geistes Kind die grün-rote “Familienpolitik” ist.

Kathrin Altpeter, die baden-württembergische Sozialministerin, schäumt geradezu: “Die Landesregierung hält von dieser Art der Unterstützung nichts. Das Betreuungsgeld ist eine totale Fehlinvestition…..” Der linken Gleichmacher-Ideologie folgend sollen nur Eltern unterstützt werden, die bereit sind, ihr Kleinstkind in die zehnmal höher subventionierte staatliche Betreuung abzugeben.

Um Eltern unter finanziellen Zugzwang zu setzen, scheut man sich auch nicht, die Abschaffung des Ehegattensplittings und der angeblich beitragsfreien Mitversicherung in der Krankenkasse zu betreiben. Sehr lange hat das Patriarchat den Frauen vorgeschrieben, wie sie zu leben hätten. Heute besorgen das die mütterfeindlichen Feminist/innen. Frauen, bitte aufwachen!

Dieser Beitrag wurde unter Kampf gegen Ehe und Familie abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Hickhack um Betreuungsgeld

  1. Elisabeth Wolkenstein schreibt:

    Wen soll Frau wählen?
    Pestizide im Essen. Uran im Trinkwasser. Steinkohle in der Atemluft. Mithörer in den Leitungen. Warteschlangen vor den Tafeln. Abgeschobene u3-Kids in den unfertigen Massen-Kitas, betreut von unterbezahlten Umschülerinnen. Überzüchtungen in den Hühnerställen nebst Biogasanlagen. Vorhölle Altenpflege. Monotone Landwirtschaft. Und anderes tägliches Artensterben. Ergebnisse der Riege, die zur Wahl antritt.
    Wie blöd muß eine Gesellschaft sein, die sich mit Fastfood ersticken läßt und andererseits gierig die vorgesetzten Kochshows verschlingt?
    A. Merkel rühmt sich ihrer Abwrackprämie und die Herren Steinbrück, Gysi und Stegner fordern den Ausbau dieser schlimmen Schul-und Vorschulpolitik.
    Mein Blick vom Schreibtisch streift das edel durchgestylte Anwesen eines smarten Junggesellen, der für sich allein u.a. Pool und mehrere Oberklasse-Fahrzeuge unterhält. Gelebte Vielfalt in Deutschland?
    „Von Kindern leben in erster Linie die gut, die keine haben“ las ich jüngst.
    Meine noch fünf erwachsenen Kinder sind inzwischen ausgezogen. Gut 30 Jahre gelebte Elternzeit in ausschließlicher Muttereschaft ohne Erwerbsarbeit bis zur Trennung vom Ehemann kürzlich sind vorüber. In dieser Zeit erlebte ich wechselnde Moden, verschlimmbessernde Reformen (, „Sozial“…, Rechtschreib! :- )), verschiedene Bundesländer, Ideologien und Schicksalsschläge, wie den Tod eines Kindes und der Schwerbehinderung eines weiteren als auch die Worthülse Inklusion. Die Diskrepanz vorgeschobenen Selbstbestimmungsrechtsjargons und die Praxis kürzungsbesessener Technokraten ist nirgrndwo gravierender. Es zeigt sich die Knauserigkeit in diesem Mütterhasserland und Kinderhasserland im Betreuungsgelddebakel bis hin zur Ausnutzung junger Leute in Praktikas. (Reiche Stadt, Privatklinik, die nicht mal Essensmarken und Taschengeld zahlt…weit ab vom Studienort sind neue Wohnmöglichkeit und die Vermietung der alten zu händeln) .
    Solidarität unter Frauen habe ich bis heute leider nicht erlebt! Das kann nicht daran liegen, als Nachkriegsenkelin eine etwas aus der Art geschlagene anachronistische Biografie nach sich zu ziehen. Frauen, die ich heute in verschiedenen Zusammenhängen treffe, haben andere „Probleme“. Höchstens zwei Kinder sind wohl versorgt. Sie kreisen entweder um die zu verwaltenden diversen ehelichen Immobilien, allenfalls um Gesundheit im Alter oder egoistisch um das Überwintern als Single in Florida. Frau blickt zurück auf Malle, Brillie, Hummer, Ballkleid, Cabrio und voraus auf die nächste Kreuzfahrt. Und wieder andere, nämlich unsere europäischen Gäste, verteilen Obdachlosenzeitungen. Da will ich mich nicht beklagen, die ich von der Substanz lebe sowie von der Alimentierung unter Armutsgrenze des ehamlgien Langzeitgatten.
    Mich allerdings kann der neoliberale Vorwurf einer Neiddebatte nicht mehr umpusten. Meine Kinder sind ohne Vitamin B durchs Studium gekommen. Ein ganzes Rentenpünktchen gäbe es für die vor 1992 Geborenen! Allein Christa Müller und auch Herr Lafontaine sprechen von „arbeitenden Müttern“ angesichts von Pflege, Begleitung, Fürsorge und Hausarbeit. Mir sind die Standpunkte von R. Borchert und H.-J. Maaz näher als jene von Multiplikatorinnen wie U. Knobel-Ulrich (NDR) oder A. Schwarzer. Ich fühle mich als kinderreiche Mutter in diesem Lande politisch nicht vertreten. In der angeblich doch so gewichtigen Demografiefrage habe ich keine Rolle gespielt. Rückblickend: geforderte Mobilität, keine Verwurzelung, keine einheitlichen Bildungsstandards, kein Aufgefangenwerden…(Wenn die Kinder eines „können“, dann Judenbuche! 😦 In Klasse 6, 8, 10 und Oberstufe! )
    Was wähle ich? Zugegeben: ich war die letzten Male kritische Nichtwählerin (nicht prekär). Ich werde wieder zur Wahl gehen. Und demokratisch UNGÜLTIG kreuzen. Das sollten m.E. mindestens 20Prozent der Bürger in diesem Zünfte,-Stände-und Lobbyland gleichtun. Habe keine Aktien darin, als Steigbügelhalterin eines Unsympathen aus der Nachbarschaft zu fungieren, der dann das Zwanzigfache meiner Einkünfte einstreicht, nach vier Jahren eine vorzügliche Alterssicherung einstreicht und sich anschließend als Vorstand eines globalen Konzernes sieht. Mit Hilfe von Liz Mohn, Friede Springer und doktorierenden Transatlantikfriends. Es ist alles bereits beschlossene Sache. Und Frauen sind wieder einmal
    NICHT GUT AUFGESTELLT!.

    • Carolus schreibt:

      Alle Achtung! Vor Ihrem Leben habe ich Respekt; da kann Ihnen so bald niemand das Wasser reichen.
      Sie können auch schreiben wie aus einem Guss: Haben Sie schon mal daran gedacht, einen eigenen Blog zu eröffnen?
      Zur Wahlfrage: Ungültig zu wählen wäre schade um die Stimme; bei dieser Wahl gibt es erstmals eine familien-, deutschen- und bürgerfreundliche Alternative. Einfach ausprobieren!

      • Elisabeth schreibt:

        Nein danke. Ein eigeneS Blog? Der Blog, die Blog, das Blog? Hen Blog? Würde die Offensive noch nützen?
        Meine Hoffnung auf eine halbwegs gut erhaltene Welt für meine Kinder ist leider Utopie. Ich persönlich habe diesen „Kampf“ schon längst verloren. Umzingelt von den heutigen Veteraninnen des alten Feminismus, die in einem engmaschigen Netz die Sender besetzen und ihre Meinungshoheit rausschallen. Und selbst als Seniorinnen an der nächsten Lüge mitstricken: der Verherrlichung des Alters, wie am WE Maria von Welser (ML) und Neukatholikin in Horizonte. Und somit sind sie wirtschaftskonforme Unterstützerinnen dieser PAY-Gesellschaft. Mich kotzt es an, für jeden Kiki abgezockt zu werden! Gemeinschaft nicht zum Schnäppchenpreis. Verarmte, vereinzelte Menschen sind gehorsamer.
        Die wenigen Kinder oder überhaupt keine, die einst zu diesen Frauen ( wie Rita Knobel-Ulrich- NDR, Bascha Mika-taz; Alice Schwarzer- Emma) gekommen sind, wollten sie noch schneller wieder loswerden. Johanna Haarer („Die deutsche Muter und ihr erstes Kind“) war ihnen kein abschreckendes Beispiel: Säuglinge von den Müttern entfernen und „leermachen“, damit manN sie für ZWECKE bereit machen konnte, z.B. für den Einsatz als Kindersoldaten. Nun sollen die neuen „Armeen“ gefügig gemacht werden: Gebildete globale Arbeitssklaven.
        Eine gefährliche Ideologie, die gegenüber der Tatsache immun ist, nämlich dass VIELE Mütter keine U3Kitas wollen!

        Von jenen Frauen in ihren Netzwerken wird mein „Lebensentwurf“ (5 Kinder) bis hinunter in den Hierarchien diffamiert.
        Wie geht es weiter? Im Verlauf der Langzeitbiografie?
        Eine überzeugende Lösung gibt es weder für ausgediente Hausfrauen noch für abgehalfterte Karrierefrauen in unserer Kultur. Das Sich-Coachen-lassen im Alter gegen Geld ist für mich keine. Sogar der Tod ist unerschwinglich teuer geworden.

  2. Elisabeth schreibt:

    Wohin uns die „Emanzipation“? geführt hat. Siehe auch taz-Artikel und die Leserbriefe
    http://www.taz.de/Plaedoyer-fuers-Hausfrauen-Dasein/!123213/

  3. Elisabeth schreibt:

    Kitas – ein Milliardengrab!

    Der wohl größte Witz: 800.000 Kita-Plätze wurden vor dem Stichtag aus dem Boden gestampft. Aber wo sind denn bitteschön die 800.000 Arbeitsplätze für Frauen? Vollzeit? Lückenlose Erwerbsarbeit bis 67/70? Wo sind die ErzieherInnen? Dass ich nicht lache! Töchterchen, 29, findet selbst nach Master-Studium und ohne Kind, und das nicht in der Provinz, keine Anstellung, sondern nur hier und da einen 10€-Job. Und das mit Glück!
    Der Stinkefinger ist angebracht, Herr Stonebridge.

  4. MonLisa schreibt:

    vorab: ungültig zu wählen ist etwas anderes als nicht zu wählen!

    ich fasse nochmals zusammen, worin mE. das ganze momentane Unbehagen liegt. Ich habe ML, Maria von Welser folgenden Kommentar in ihren Blog geschrieben, eine jener Liz Mohn-Hörigen und Damenriege mit Schlagseite des Alten Feminismus, gehe allerdings nicht davon aus, dass sie ihn veröffentlicht.
    *Auf und davon mit acht Küken*. Das sollte man wärmstens empfohlen auch tun: sich in diesem Mütterhasserland aus dem Staub machen. Ich habe es nur auf sechs Junioren gebracht. Aber zum Aufbruch ist es leider zu spät. (Und die nächste Blase wächst bereits…)
    Tja, liebe Monalisa, liebe Frau von Welser… hat doch die Badinter Millionen von der Babynahrungsindustrie auf die Kralle bekommen, um den Frauen das Stillen madig zu machen.

    Gütersloher Verlagsanstalt? Lach… Vertafelung der Gesellschaft, nicht wahr? „Frei&Willigen-Engagement“…
    Und auch ein Henning Scherf auf Opium-fürs-Volk-Tour… Nur wenige Speckrenter sammeln sich im evangelisch-kirchlich kunstgeschichtlichen Matthäus-Forum und fliegen zum „Schnäppchenpreis“ für fast 900Euro 3 Tage zur Ausstellung nach Holland. (Eine Summe, die ich im ganzen Monat nicht habe und davon noch ein bis zwei studierende Kinder unterstütze)
    S O würde ich es mir auch gefallen lassen. Ganz nach Matthäus „Wo viel ist, kommt noch mehr dazu“.
    Ich könnte mir in HH keine Miete leisten!
    Was ist das Fazit all dessen, was dieser neoliberale Konsens hinterlassen hat?
    Kreidfeuer Blog beschreibt sehr richtig:
    „Kampf gegen die Familie

    Die Globalisten instrumentalisieren Feminismus und LGBT-Bewegung und verordnen top-down (von oben herab) und an einer öffentlichen Diskussion vorbei das Gender Mainstreaming mit der

    Abtreibung als „Menschenrecht der Frau“
    Verächtlichmachung von Mehrkindfamilien und nicht berufstätigen Müttern
    Entmutterung der Frau (weg vom Kind, als billige Arbeitskraft hinaus in die Erwerbstätigkeit)
    50:50-Quotenregelung
    Kinderverkrippung/-frühinstitutionalisierung
    Zerstörung von Bindungs- und Liebesfähigkeit
    Frühsexualisierung, Verqueerung und Indoktrination der Heranwachsenden (Beispiel Berlin)
    Abschaffung der Elternrechte
    Propagierung sexueller Libertinage (inklusive Pornographie) mit der Trennung von Sex und Fortpflanzung (künstliche Empfängnisverhütung)
    Deprivilegierung von Ehe und Familie
    Verherrlichung und Subventionierung von Sackgassen- und Fetzenwerk-Lebensformen (sog. „Lebensrealität“: Homo-„Ehe“ mit Adoptionsrecht, CSD)
    Feminisierung der Männer“

    Ein paar Gedanken zum Thema, und mich freuen ganz besonders die Leserbriefe junger, MUTIGER Frauen, wie hier, erstaunlicherweise bei Brigitte:
    Kind und Karriere. Ich bleibe lieber zu Hause
    h ttp://mom.brigitte.de/mitfuehlen/kind-zu-hause-1176238/
    Christa Müller: Wozu braucht man eigentlich noch Männer?
    h ttp://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/lafontaines-ex-frau-christa-mueller-wozu-braucht-man-eigentlich-noch-maenner/8588150.html
    Interview mit dem ehemaligen DDR-Psychiater Dr. Hans-Joachim Maaz
    http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2160:im-kampf-gegen-gesunde-kinder-und-gesunde-familien&catid=1:neuestes&Itemid=33%C2%A0

    Wie kommt es, dass auch SIE all diese Stimmen ignorieren? Fehlt es Leuten wie Ihnen an persönlicher Erfahrung? An Empathie?

    Deshalb zähle ich mich zu einer anderen „Liga“…nämlich wie hier :- (
    Georg Schramm bei Pelzig: Bananenrepublik

    Nicht wählen oder alles durchkreuzen…diese Politik ist nicht für Frauen, nicht für junge Leute (Generation meiner Kinder), nicht für Mütter und nicht für Alte! von wegen* heiter weiter*!Was für eine Verhöhnung und was für ein Zynismus!

    Elisabeth

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.