BW: Betreuungsgeld boomt

http://www.schwaebische.de/region/wir-im-sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-5600-Antraege-auf-Betreuungsgeld-im-Suedwesten-_arid,5496707.html  (10.9.):

Baden-Württemberg ist beim umstrittenen Betreuungsgeld weiter ganz vorn mit dabei: 5615 Anträge gingen im Südwesten bis Ende August ein — obwohl die grün-rote Landesregierung von dieser Form der Unterstützung gar nichts hält. „Das Betreuungsgeld ist und bleibt eine totale Fehlinvestition. Dass wir dafür als Land auch noch eine Menge Geld allein für den Vollzug in den Wind schreiben müssen, ärgert mich gewaltig“, teilte Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) am Dienstag mit. 2013 müsse das Land rund drei Millionen Euro Verwaltungskosten dafür aufbringen.

Bundesweit haben nach Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“ Eltern bis Anfang September für mehr als 27.000 einjährige Kinder das umstrittene Betreuungsgeld beantragt. Die hohe Zahl der Anträge im Südwesten ergebe sich laut Ministerium daraus, dass hier die L-Bank für die Umsetzung zuständig sei, die auch das Elterngeld verwalte. Sobald Elterngeld bewilligt werde, bekämen die Familien gleich auch einen Antrag für Betreuungsgeld geschickt. Trotzdem ist Altpeter überzeugt: „Die Mittel, die für das Betreuungsgeld ausgegeben werden, sollten zur Finanzierung der frühkindlichen Bildung eingesetzt werden.“ …

Bärbel Fischer: http://www.freiewelt.net/eigentor-von-rot-grun-in-bw-10010507/  (16.9.):

Leserbrief zur Meldung: “Jedes zweite Elternpaar will Betreuungsgeld”, Schwäbische Zeitung 11.09.2013:

Es darf ruhig als Posse gelten, dass ausgerechnet im grün-rot regierten „Ländle“ 50 Prozent aller berechtigten Eltern mit einem Spitzenwert das so geschmähte Betreuungsgeld beantragt haben, zum Ärger der Frau Altpeter (Sozialministerin im grün-roten Kabinett*), die wie alle Ideologen diese Anerkennung von Elternleistung als „Fehlinvestition“ anprangert. Die Landesbank (mit ihren kundenfreundlichen Antragsformularen*) ist als Schuldige auch schon ausgemacht! Sieht man von dem lächerlich geringen Betrag ab, so scheinen die Eltern ihre eigene Leistung für ihre Kinder doch höher einzuschätzen als unsere Parteipolitiker. Zudem geben die Eltern damit deutlich zum Ausdruck, dass sie mit ihren Steuern nicht auch noch die staatliche Kinderbetreuung zum Wohle der Unternehmen fördern wollen. Vielleicht aber zeigt dieses Ergebnis auch, in welch misslicher Lage sich junge Eltern heute wiederfinden.
Mit ihrer Kampagne gegen Familieneltern haben sich unsere grün-roten Politiker vor der Wahl vermutlich ein glattes Eigentor geschossen!
Annedore Schmid

*) Anmerkung der Redaktion

Beitrag erschien zuerst auf: familiengerechtigkeit-rv.info

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