Plädoyer gegen die Kinderlosigkeit

Anni Mursula (JF): „Ich will kein Kind“ (22.9.):

Schon bevor der Wecker klingelt, wird aus dem Kinderzimmer gequengelt. Am Frühstückstisch kippt eine Schüssel Haferflockensuppe um. Ein Glas voll klebrigem Saft fällt auf den Boden und zerbricht in gefühlt tausend Stücke.

Der Mittlere will sich nicht anziehen. Natürlich nicht. Er will es nie. Es wird um ein und dasselbe Spielzeug gestritten, obwohl das ganze Kinderzimmer voll davon ist. Sie schimpfen und schlagen sich. Natürlich heult bald einer. Daß ein Kind fast immer heult, ist eine Regel, beinahe so sicher wie ein Naturgesetz.

Nach einem solchen, ganz normalen Morgen fühle ich mich erleichtert, die zwei Ältesten im Kindergarten abgeben zu können. Dieses Gefühl wird natürlich gleich von Gewissensbissen gefolgt. Schließlich bin ich ja nicht nur Mutter, sondern eigentlich auch noch eine konservative: Das Morgendliche sollte bei mir also mindestens hormonell bedingte Glücksgefühle auslösen. Statt dessen bin ich froh, kurz meine Ruhe zu haben.

Viele befassen sich mit ihrem Kinderwunsch erst kurz vor knapp

Ja, an solchen Morgen kann ich die Menschen ein ganz kleines bißchen verstehen, die keine Kinder haben wollen. Wie die zwei Journalistinnen Sonja Siegert, 39, und Anja Uhling, 50, die kürzlich das Buch „Ich will kein Kind“ herausgebracht haben. Darin haben sie Menschen nach ihren Motiven befragt, die wie sie selbst „freiwillig kinderlos“ geblieben sind.

Anja Uhling nennt folgende Gründe für die gewählte Kinderlosigkeit: ein schlichtweg fehlender Kinderwunsch und ein überhöhtes Mutterideal, dem man nicht gerecht werden könne. Andere wollten aus idealistischen Gründen keine weiteren Kinder mehr in die Welt setzen.

Leider sind keine der Gründe für mich wirklich plausibel. Dafür muß ich nur die zahlreichen kinderlosen Frauen in meinem Umfeld anschauen: Keine einzige von ihnen ist wirklich freiwillig kinderlos geblieben, obwohl sie ähnliche Gründe für ihr Schicksal angeben.

Für viele von ihnen ist es zwar noch nicht zu spät, doch sie befassen sich mit ihrem Kinderwunsch erst jetzt – kurz vor knapp. Sie haben das Kinderkriegen herausgeschoben, um andere Dinge machen zu können oder weil sie mit sich gehadert haben: Ob sie es denn packen, wirklich wollen und dafür auch reif genug sind. Doch die Biologie ist gnadenlos. Irgendwann ist es für eine Frau eben doch zu spät.

Freiwillig kann dieser Lebensentwurf nur aus Erfahrungsmangel sein

Wenn ich mich an den Moment zurückdenke, an dem ich den ersten Atemzug meiner Kinder gespürt oder ihren ersten Schrei gehört habe, wenn ich daran denke, wie sie zum ersten Mal mit blinzelnden großen Augen diese Welt erblickten, oder wenn ich mich erinnere, wie sich ihre verkrumpelte Haut anfühlte, als ich sie zum ersten Mal in den Arm gehalten habe, dann bin ich überzeugt davon, daß ich so glücklicher und erfüllter bin, als ich es ohne Kinder wäre. Und ich glaube etwas vom Leben gelernt zu haben, was ich sonst nicht wüßte.

Wer die bedingungslose Liebe eines Kindes erfahren hat, der kann sich – auch wenn er es wollte – ein „freiwillig kinderloses“ Leben gar nicht vorstellen. Er wird immer denken, freiwillig kann dieser Lebensentwurf nur aus Erfahrungsmangel sein.

Denn derjenige, der Kinder hat, wird es nie ernsthaft bereuen. Auch an solch nervenzerreißenden Morgen nicht. Er bereut diese Kinder nicht, auch wenn sie nicht geplant oder gar gewollt waren. Im Gegensatz dazu aber wird derjenige, der freiwillig auf Kinder verzichtet hat, sich vermutlich doch irgendwann in seinem Leben fragen, ob es denn so richtig war.

Wie ein Sechser im Lotto

Anja Uhling spricht im Welt-Online-Interview darüber, daß es eben keinen Fortpflanzungstrieb, sondern lediglich einen Sexualtrieb gibt. Und das ist das große Problem: Seitdem wir sicher verhüten und straflos abtreiben können, gibt es immer weniger Kinder, die wirklich ungeplant auf die Welt kommen und ihren ahnungslosen Eltern dieses unverhoffte Geschenk machen können.

Stattdessen bleiben immer mehr Menschen in dem Glauben, daß sie wirklich keine Kinder wollen und, daß sie ohne Kinder genauso glücklich sein können. Das will ich ihnen gar nicht absprechen. Doch irgendwie habe ich da meine Zweifel. Es ist ja so, als wenn man einen Sechser im Lotto gewinnt und das Geld dann einfach nicht abholt. Und das trotz des umgekippten Saftglases am frühen Morgen.

Kommentator „Ohnesorge“ schreibt dazu:

Ob es „freiwillige“ Kinderlosigkeit wirklich gibt, wage ich zu bezweifeln.

Man erklärt solches einfach. Redet sich das ein.
Um sein Gewissen zu beruhigen.
In dem Bewußtsein, daß man eigentlich das Ziel der „Menschwerdung“ verfehlt hat.

Solch Frau ohne eigenes Kind wird immer damit leben müssen, der Natur gegenüber „versagt“, nicht „genügt“ zu haben.

Sie wird dafür nie, niemals erfahren, was Mutterglück bedeutet.

Wird nie die tiefsten Gefühle erfahren, zu denen der Mensch fähig ist.
Die Liebe zum eigenen Fleisch und Blut. Die so rein und selbstlos dem Wesen gilt, welches man schon deshalb so tief liebt, weil es nur existiert.
Völlig selbstlos. Platonisch. Ohne Hintergedanken. Ohne Rückhalt. Ohne Bedingungen.

Kinderlose Frauen werden auch nicht erfahren, wie sich ein Mensch nach der Geburt entwickelt. Lernt. Staunt. Wächst.

Wie ein Kind die eigene Kindheit wieder aufleben läßt. Fast täglich.

Welch Gefühl entsteht, wenn man Wesensgleichheit entdeckt. Oder Gleichheit in Äußerlichkeiten.

Wie es ist, wenn einem blindes Vertrauen entgegengebracht wird.

Wenn man eine feste Umarmung — nur mal so, nur mal so zwischendurch, bekommt. Dieses „Ich hab dich lieb“ erfährt.

Wird nie den Stolz erfahren, den man durch heranwachsende Kinder erfährt, die sich, auch durch eigenes Dazutun gut entwickeln, erfolgreich im Leben bestehen.
Dann eigene Kinder bekommen.

Nie das Glück der Großeltern erleben.

Noch einmal erleben dürfen, wie sich kleine Kinder „anfühlen“. Wie schon bei ihrem Anblick das Herz überläuft.
Beim ersten Wort. Bei den ersten Gehversuchen. Beim Wehwehchen-Pusten.

Die jetzt sicher sind, daß es nach ihnen weitergeht. Die eigenen Kinder nicht umsonst waren.

Eine kinderlose Frau wird das Nichts hinterlassen.

Als letztes Glied einer Kette von rund 4000 Müttern, die am Ende die Kinderlose hervorgebracht haben.

Und zwar hervorgebracht unter meist widrigsten Umständen.
Hunger, Krieg, Pestilenzen. Auch durch Vergewaltigungen.
Nicht selten bei der Geburt gestorben.

Aber alle Vormütter hat eines geeint:

Sie haben, und wenn es mit dem letzten Atemzug war, eine Tochter in diese Welt gebracht.
Ein Menschenjunges.

Heute ficht solches viele deutsche Frauen nicht mehr an.

Offenbarten sie früher, daß sie kinderlos sind, hatten sie gleich [Erklärungen dafür parat (?)]. Fast entschuldigend.

Heute erklärt sich eine Frau schon längst nicht mehr.

Achten Mütter mitunter gering. Halten sie in schlimmen Fällen sogar für Schmarotzerinnen.

Begriffe wie Herdprämie sprechen Bände.

Nur später, im Alter, beginnt die Einsamkeit, das Bedauern. Die Wehmut.

Zu spät. Ein garstig Wort.

Dieser Beitrag wurde unter Ehe und Familie abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Plädoyer gegen die Kinderlosigkeit

  1. MonaLisa schreibt:

    Familie war gut 3 Jahrzehnte lang mein „Haupt-Geschäft“. Habe mein erstes Kind erst mit fast 30 bekommen und sogleich wieder hergeben müssen. Als fest stand, dass meine Ausbildungen im „falschen“ Bundesland und fern der Heimat für die Katz waren, sollten dann doch Geschwister her. Bestellt und abgeholt. Und gut versorgt. Wenn nicht gar „überversorgt“. Gewissenhaft und liebevoll. Gerecht und „aufopfernd“. (ohne die blöden Vokabeln gehts nicht) Ferner weiß ich, was es heißt, ein Herzkind mit Down-Syndrom zu begleiten. Es ist kein Kind, das eben mal so mitläuft…

    Während des Wahlkampfes sprach ich eine SPD-Truppe auf die Betreuungshetzkampagne und deren Kita-Politik an, just als ein u3-Bollerwagen, vollbeladen, über den Marktplatz zog. Man warf sich in die Brust, ob der guten Bestückung im Ort. K E I N Bewußtsein darüber hinaus bezüglich Bindungstheorien, tatsächlichem Bedarf der Familien, historischer Herleitung usw. . Man steht auf der Seite der Frauen! :- ) und gönnt ihnen ihre Entfaltungswünsche! Ha! Als ginge es in der momentanen Erwerbssituation für Frauen um *Erfüllung*! Grad langts noch für einen Folterplatz am Marterpfahl bei Aldi-Süd…. Dieses mangelfahfte Informiertsein der SPD ist übertragbar und leider generell der Statusquo. Wie viel wurde wohl aufgewendet, um das „neue“ Paradigma diktatorisch zu verbraten!?
    In der hiesigen (Springer-)Presse erscheint die Serie: der rote Faden. Wenn ich eines als roten Faden erinnere, dann ist es die Perlenschnur abwechselnder Ideologien. Es gibt halt nichts Verläßliches. Wobei ich als den absoluten Hammer empfinde, selbst von evangelikal-liberalen Christinnen nun als Nur-Hausfrau beschimpft worden zu sein resp. dafür, dass ich ein paar mehr Kinder als der Durchschnitt auf diesen überbevölkerten Globus gestellt habe. Vermutlich würde ich das heute nicht mehr tun.
    Ja, doch. Ich mußte mich verschiedentlich schon „rechtfertigen“. Selbst in Arztpraxen, auch, weshalb ich denn keine Fruchtwasseruntersuchung vorgenommen hätte…
    Und dann wäre ich auch ein Party-Ladenhüter! Denn: ICH ARBEITE NICHTS! :- (
    (keine interessanten Business-Reisen, keine Shootings, keine Castings, keine Meatings…)

    Meine Kinder denken nicht daran, in absehbarer Zeit selber Eltern zu werden. Sie würden es vielleicht gern. Aber sie könnten es wirtschaftlich nicht. (Im Bekanntenkreis sind es diejenigen, deren Eltern einspringen) Es sind Kinder, die von uns Eltern nicht mit Führerschein und PKW zum Abi ausgestattet worden sind….Entsprechend lang ist der Weg in eine eigene Existenz.
    Deutschland = das sind Zünfte…das ist Ideologie…Die „Ideologie“ eines Prof. Michael Hartmann ist mir dabei lieber als eine „elitäre“ einer „Dr.“. Annette Sch.
    „Als junger Mensch mit ein bisschen kritischem Verstand muss man sich angesichts der Wahlen vom Sonntag große Sorgen machen“
    h ttp://www.nachdenkseiten.de/?p=18746

    Das sehe ich auch so! Ich sehe es mit eigenen Augen ohne Tomaten darauf und vor Ort.

    Es ist ferner Zeit, Gesellschaft neu zu denken.
    „Unnütz“ sind nicht nur ausgediente Mütter oder abgehalfterte Karriereverwöhnte vor dem Lebensabschnitt „Schwarzes Loch“. Und wenn ich mich so umsehe, wie einsam das „dritte Leben“ macht, dann trifft es gleichermaßen Mütter und Nichtmütter. Die parken dann so lange im Niemandsland, mehr oder weniger komfortabel, bis der große Chefideooge sich ihrer endlich erbarmt und sie abholt.

  2. MonaLisa schreibt:

    Vom Regen in die Taufe. Mit Suggestiv-Angela gegen die Wand. Der Karren steckt im Schlamm. Aber: „Deutschland geht es gut“. Dann gugeln Sie mal „Die Macht der Millionäre.“ …(TV 23.9.2013 – Kommunen in der Pleite)
    Und während ich eine „Anschlußverwendung“ für mich als Mutter suche, sucht Brüderle eine Anschlußverwendung für seine Fraktion. Jene Besserlobby, die ihre Kinder nach Salem schickt. Nun sind sie (ein Stück weit) im RICHTIGEN Leben angekommen und für ihre Verhältnisse ein wenig zu hart aufgeprallt. Ruhig Blut. Denn es wird „heiter weiter“ gehen. In einer privatisierten Ich-AG.

    Bisher hatte dieses Land genug Ressourcen. „Archaische“ Kräfte in der DNA. Bisher. Ich bin leider jemand, der nicht den Event-Glückspäpsten und Heilsversprechern traut. Ich schaue nach bei Flood-Maps….B5 Wetterlagen. Alterspilz. Sprachunkundige Völkerwanderer. Elitäre Plünderer. Es wird lustig! Da hinein Nachwuchs einladen?

  3. MonaLisa schreibt:

    Rechts oder links? Und Postdemokratie? Schlurfende Personenwähler, die nicht denken? Eine merkels-würdige Erinnerung—>CDU, betreffs Kindesmisshandlung und Kindeswohl bei Scharfschwerdtstraße 43.
    h ttp://scharfschwerdtstrasse43.de/notizen/930

  4. vorher-nachher schreibt:

    Politikum Kind, Frau, Familie….Politikum GLAUBEN
    33 Jahre Mutter….
    Ich habe als „angeheiratete Frau“ (vorher „nur“ evangelisch) etwas in die evangelikale-pietistische (Fundi-)Szene hineinschnuppern können. Und muß sagen: wenn ich das nicht aus der Distanz heraus getan , somit auch Stipvisiten in die katholischen oder gar mystagogischen (bis „esoterischen“) Regionen vorgenommen hätte, hätten das Gesehene und Geschehene weniger „verwirrt“ :- ) Nein, keine Sorge. Ich bin dabei durchaus selber ICH geblieben oder eben mehr GEWORDEN.
    Mittlerweile haben die „Schwestern“ von damals ihren 180°-Dreher hingelegt und oft bereits im Alter von 40? 🙂 ihre neuen Karrieren gestartet, da sie sonst „nur“ frühe Mehrfach-Großmütter wären….Da trifft man die kapitalistisch organisierte Betriebswirtin auf dem Boden eines rebellischen, Besitzlosigkeit propagierenden Jesus wandelnd… Die Männer halten sich bedeckter, wenn sie nicht gerade Einheit oder Spaltung predigen, ihre virtuellen Glanzplattformen betreiben und ihre transgenerationalen ererbten Oberhäupterpositionen eintreiben. Und , oh Wunder: sind diese Männer doch „auch nur“ letztlich Männer („ein MANN“) ! Typsich? :
    Beziehungs-los ….Bindungs-los? Egoismus und Trieb lebend? (Er wollte doch schon immer mal eine ganz andere? oder eine Jüngere? , auch wenn er „fromm“ ist? Gell, Bobbelsche?)
    Die „Gender-Frage“, breit aufgestellt diskutiert. Frau schaut sich heute also (im Netz) um, welches die Schnittstellen sind.
    h ttp://www.aref.de/news/medien/2013/tv_erf_wartburg-gespraeche_mann-oder-frau-oder-was.htm
    Um die Werte und Prinzipien des Kindeswohles zu vertreten und zu praktizieren, muß ich kein religiöses Bekenntnis abliefern. Eine „Gläubigen-Schickeria“ tourt durch die Medien, die sich keineswegs konform versteht und gewiß nicht geschlossen das „erste Statement“ , nämlich das der Sündenvergebung und Erlösung bekennt, und im Kontext der überlieferten Geschichten eines nichtkonformistischen Vorlebens ihres Protagonisten hinterfragt.
    Ich „prüfe“ die Namen der Beteiligten der Familiennetzwerke. Und bin weder Fan von Christa M. noch von Evchen H. Denke ferner, sogar die Nische von Birgit K. zu durchschauen. Und falle nicht auf das Trittbrettfahrerverhalten herein, da es z.B. die Forderung eines Familiengehaltes nicht ausgerechnet zuerst bei der Evangelischen Allianz gab! Nebenbei bestreiten die zitierten Damen alle nicht ihren Lebensunterhalt von einem zugeteilten Haushaltsgeld (wenns hoch kommt §-Taschengeld nach Hausfrauenart) …
    Und ja, mir ist der Nachtritt des Handelsblattes über die vegeudeten BRD-Maßnahmen zur Familienförderung bekannt. Und ja, nicht nur die neuen Bundesländer gammeln an Leere und verwahrloster Infrastruktur. Und bald sind wir 70 Millionen Rentner und Rollator-Geisterfahrer, gesteuert von japanischer „Helfer“-Computertechnologie.

    Endzeitstimmung anders. Fazit, Resüme und biografischer roter Faden – nicht hier (darüber könnte ich ein Buch schreiben :- ) )
    Und WIE sich der menschliche Charakter verändert? hat! (Oder war Gier in diesem Maße schon immer?…siehe Joyce-Meyer&Co.KG….) :
    Endzeitstimmung anders: h ttp://www.heise.de/tp/artikel/39/39961/1.html

    Ja, lustig. Frau – von 100 auf Null – sitzt ja schon eine Weile im Niemandsland/ = Schwarzes Loch. Spannend, wer da noch alles hinzu kommt…
    Wünsche also einen schöenen Tag!
    Ich habe gelernt, ihn mir allein zu „strukturieren“ und einen vorläufigen Sinn zu geben! :- ) Alles: Nur keine Sekte!

    Meine Kids sind in Sibirien, in Israel, in Regenlöchern, in unbezahlten Praktika bei doppelter Miete und privaten Hochschulgebühren, in deutschen Verwaltungsinstitutionen (heißt „beschützten Orten“) einsitzend. Und in den 24 Stunden geöffneten Supermärkten, wo die übermüdeten Ex-FDP-oder Schlecker-Frauen „erfüllt“, sich selbst verwirklichend Code-Striche eintippen, duftet es bereits nach Weihnachten!
    Elisabeth

  5. Mama - allein zu Haus schreibt:

    Das wollte ich Sie noch fragen, meine Herren Wein trinkenden Bischöfe, Wasser predigenden Bibelschulabsolventen und Konstrukteure der Alten „Ordnung“, Kampagnen grölende Funktionäre:
    glauben Sie nicht, dass sich Frau, speziell ich, mir vera….. vorkomme? Wenn ich mich heute am Run auf die Bundesfreiwiligendienste mit privater Benzintankfüllung bzw. 200€Monats-Fahrkarte beteiligen soll?
    Für so einen Theologen gibt es immer noch eine Verwendung nach Amtszeit als Entertainer auf einem Kreuzfahrtpott, wo er die mitreisenden Augustinum-Bewohner und Ministerialbeamten a.D. beglücken kann ( mit Aussicht auf das Paradies…Vorgeschmack am BüF E T T,.Rest über die Reling). Ich habe die neuen Vokabeln dieses Zeitalters ungewohnt lernen müssen. „Vermögensverzehr“, „Anschlußverwendung“, „GUT! aufgestellt sein“ (nebst der IT-Terminologie) usw., möglichst mit teurem Equipment bei Post u.ä.; zur Belohnung gibt es die Master-Cards…(aber ich bin Verweigerin all dessen)

    Ich wäre heute eine „flotte“ Oma, wenn ich denn Enkel hätte. (so Sorte Model-Oma? :- )) Faible für 60/70erJahre Musik (young at heart). Aber nein. Ich kann mir weder Senioren-Ballett noch einen Therapiehund wirklich leisten und in den kommenden Jahren keine polnische Pflegerin…..

    1980. Bis dahin hätte es auch DIR ALS MUTTER (@Leserin) passieren können, dass dein Nachwuchs hier —-> verschwindet in den Anstalten dieser obengenannten Herren (Frömmler und Ministerialbeamten) auf dem Fundament einer allumfassenden Bibellehre!
    h ttp://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-nord/article119790393/Der-Albtraum-in-den-Alsterdorfer-Anstalten.html
    Der Albtraum geht woanders weiter…98Prozent Abtreibung und Aussortierung bei Down Syndrom sind nur Variationen.

    (Sorry…dass ich mich hier so echauffiert habe
    soll nicht wieder vorkommen)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.