Helikopter-Eltern: Überbehütung und Verwöhnung

http://www.freiewelt.net/interview/helikopter-eltern-in-der-verwohnungsfalle-10011500/   (25.9.):

Interview mit Dr. Albert Wunsch

In seinem aktuellen Buch „Helikopter-Eltern. Schluss mit Förderwahn und Verwöhnung“ ruft der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, Eltern dazu auf, ihren Kindern wieder mehr zuzutrauen und vor allem zuzumuten. FreieWelt.net sprach mit dem Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch über dieses Buch, das Phänomen der sog. Helikopter-Eltern und die Folgen der Überbehütung.

Herr Wunsch, vor gut zwei Monaten ist das Buch von Josef Kraus: „Helikopter-Eltern. Schluss mit Förderwahn und Verwöhnung“ auf den Markt gekommen. Nun ist es bereits in der dritten Auflage erschienen und hat auch schon einen Platz in der Spiegel-Bestsellerliste gefunden. Was unterscheidet sein Buch von Ihrer Verwöhnungsfalle?

Albert Wunsch: Da gibt es viele Gemeinsamkeiten. …

Ergänzung 14.10.2013:

http://www.freiewelt.net/interview/verwohnen-bis-zur-lebensbehinderung-10013083/   (14.10.):

Sie begleiten ihre Kinder in den Hörsaal, fahren Kilometer weit, um ihnen die Hausordnung zu machen, lassen sie nicht alleine Zug fahren und auf Bäume klettern. Ca. 30 % der Eltern kreisen nach Ansicht der renommierten Erziehungswissenschaftlerin Astrid von Friesen überängstlich und selbstverliebt um ihre Kinder. FreieWelt.net sprach mit ihr über die Ursachen derart überbehüteter Erziehung und die Konsequenzen für Eltern, Kinder und nicht zuletzt unsere Gesellschaft. …

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12 Antworten zu Helikopter-Eltern: Überbehütung und Verwöhnung

  1. Mama - allein zu Haus schreibt:

    Wieso Eltern? Gemeint sind doch die Mütter! Die „Glucken“….

    Sagen wir mal so: ich hatte schon überall „die Finger drin“ im Alltag…organisatorisch, lenkend, Überblick bewahrend, zuteilend, Impulse und Inputs setzend, allerdings jedoch ohne die Freiräume gravierend zu beschneiden…. Und: Ich mache in dieser Hinsicht mir keine Vorwürfe! Kein „Unrechtsbewußtsein“! Im Gegentum: Kleinkinder kann Frau nicht genug verwöhnen! Sie wissen selbst, wenn sie sich „vollgesaugt“ haben und abnabeln wollen.
    Vier Gymnasiasten an verschiedenen Schulen neben einem mehrfach schwerbehinderten „Benjamin“ durch das militante bayerische Schulsystem zu bringen, bei täglich eineinhalb Stunden Schulweg (insgesamt also hin + zurück drei) und täglich möglicher Abfrage und Schulaufgabe erfordert sehr viel DRUCK aushalten und sollte auf der anderen Seite Ressourcen anzapfbar bereit halten. Ich selbst bin morgens um fünf gejoggt. (Damals hieß es noch nicht Running) Und dann ging es in die Vollen….
    Natürlich wäre ein IDEAL, einen Bauernhof zu bieten unter Beteiigung aller und Zuweisung von Aufgaben und Verantwortung für ein gemeinsames Projekt sowie das Vorleben geschlossener Kreisläufe das bessere Modell gewesen incl. der gemeinsamen Hausmusik! :- ) Aber was ist schon perfekt???? Es sollte doch genügt haben, den Kindern sowohl ein gleichgeschlechtliches (und darüber hinaus) als auch ein gegengeschlechtliches Geschwister als Voraussetzung „verpaßt“ zu haben )

    In meiner eigenen Sozialisation als Nachkriegskind der frühen 50er waren fast kostenlose Mentoren an jeder Ecke: Turnväter, Kinderstundenleiterinnen, Blockflötenlehrerinnen. Bei einem durchaus „ganzheitlichen“ Schulangebot: Musik, Chor, Theater, Hauswirtschaft, Jazz-Tanz und diverse andere Sport-AGs wie Schwimmen + LA, Handarbeiten, Heimatkunde (lokal) . Dafür weniger Wirtschaft oder noch gar kein Nerd-Wissen….
    Für „gehobene“ Hobbies wie Klavier, Geige, Reiten, Ballett reichte das Geld der Eltern allerdigns nicht.

    Ab 12 stand ich nach den Pipi-Langstrumpfjahren mit viel FREIEM SPIEL als Schülerin in jeden Ferien am Fließband…mit Lohnsteuerkarte (das macht bei 14jähriger Wiederholung in den Aushilfsjobs neben den Ausbildungen – Schule/Studium- das geringe Sümmchen auf dem Rentenkonto demnächst in ein paar Jahren…) Man lernte aus allem, lavierte sich ALLEIN durch, bekam WENIG ORIENTIERUNG und machte sich dünne….(die Lehrjahre, die keine Herrenjahre waren… es wurde vorausgesetzt, dass man funktionierte und „konnte“… nur kein „Jammerlappen“ sein)

    Lily Brett beschreibt aus dem letzten Jahrhundert ihre Jahre als Mutter in ihren New Yorker Notizen, wie sie ihre 2000 Käsekuchen buk, ihre Kinder von X nach Y karrte und sich dabei um den Verstand chauffierte. Als Mutter aber weg vom Fenster war. Verschwunden in der Höhle des Mutterseins ohne Rückfahrkarte. (Vielleicht hätte die Bahn ja die Entschädigung zahlen müssen, falls der Zug nicht ankommt. Hätte es damals den schwachsinnigen Europäischen Gerichtshof einer Weltregierung gegeben.)

    Nun meckern sie wieder , die Herren Erziehungs-Experten!
    Man kann seine Kids ja auch ins Internat geben! :- )
    Meine Nachbarin behalf sich mit Plan-B, Plan C UND D…(vierfach „abgesichert“ für den Ernstfall. Bezahlte Notgroßeltern im Dorf…)

    Nun ist diese Moma-Merkel-Serie eines Udo Ehling ja für sich genommen witzig. (Merkel hat ihre nächste Periode) Das Rumreiten auf *MUTTI* entwürdigt jedoch sowohl AM, die KEINE Mutter ist als auch leibliche REALE Mütter auf der anderen Seite. (BTW: mein „Mutti-Schick“ ist mit Sicherheit kein AM-Schick…)…Mutti = das ungeheuere Wesen! Die Gesamtverachtung einer Kultur und Gesellschaft. Ausdruck von Unterschätzung und Entwertung.

    Mit anderen Worten. Die patriarchalische Psychoanalyse regiert NOCH IMMER unterschwellig: SCHULD IST DIE MUTTER! (Schuld ist – immer noch – Eva!)
    Gelangweilte Buchschreiber und „Familien“-„Therapeuten“ torpedieren, statt sich persönlich die Hände schmutzig zu machen in einem realen „afrikanischen“ DORF, welches für Kinder nötiger wäre als institutionalisierte Betreuungsverordnung in Asbesthallen, statt ideologischen Erziehungswesens mit REGELWERKEN (oder Nachbarschaftsklagen wegen Lärm und Kriminalisieren!)
    Oder hätten sie mein behinderstes Kind zu 3 wöchentlichen Therapien (Logo/Ergo/Physio) in 3 Städten, zu Lerntherapeuten, Spielgruppen, Frühförderungen „Lebenshilfe“, mehrjährigen kieferchirurgischen Uni-Behandlungen nebst den üblichen Facharztsitzungen (selten unter 1 3/4 Stunden Warten) und OPs gebracht?

    Meine „verwöhnten“ Kinder sind heute unter den Arbeitssklavenbedingungen keineswegs beneidenswert. Da mag es andere geben!
    […eine „eigene Hütte“ (wie in vielen Nachbarländern noch selbstverständlich und durch Erbe gesichert, scheint für sie hier z.B. unerschwinglich…]
    Die Übertreibung von „Bildung“ bereits während der Schwangerschaft verurteile ich natürlich.
    Tja, nehmt die Kinder ordentlich ran! Früh weg von diesen Kontrollmüttern. Frühe Arbeit! Möglichst mehrsprachig. Strafen, Sanktionen. Anpassung. Pauken und Korsett!…Das wär doch das GegenPROGRAMM zur „Vewöhnung“, nicht wahr?
    Eine REALE SIppe mit Tanten, Cousins und Großeltern wird wohl nur noch in anderen Kulturen gelebt….

  2. ff... schreibt:

    für studierende und Schulkinder kinderreicher Eltern gab es die knüppelharten Jobs an der Tankstelle (Nachtschicht, sonntags…) oder die unterirdischen Promoter-Catwalks…
    Führerschein, wenn überhaupt, Auto, Klamotten…alles selbst verdient :- (
    für Kinder des vollen Evangeliums gab es die Reisen, den Golf, die ETW als Hochzeitsgabe unter Gleichen…oder die privilegierte Anstellung in Papis Firma….

    (Eine angeblich Bevorteilung dieser Generation als Hochschulabsoventen scheint mir absurd. Mit 30 das erste Gehalt. Demgegenüber liegen 14 Jahre, die sozialtechnisch kompensierend aufgeholt werden müßten im Vergleich zu jemand, der sogleich mit 16 eine Lehre angetreten ist)

  3. ff... schreibt:

    was auch immer zu Süchten, Magersucht-Bulimie führt…(speziell und vornehmlich bei braven Mädchen, gehorsamen Evas….) auch das ist mulitfaktoriell…
    zu ÜBER-FORDERUNGEN und Burnouts auf der anderen Seit….zu :Selbsthaß, Suizid, Selbstverletzung….
    tatsächlich überbehütete, kontrollierte und leistungsorientierte Kinder aus autoritären und überperfekt bürgerlichen, christlich-rigiden Elternhäusern landeten nicht selten stationär in Kliniken (wiederum „fundamentalistischen“ Kliniken, z.B. im postalischen Raum 6…..ich will hier keine direkt benennen….aber auch dazu finden sich aufschlußreiche pdfs…. google Dr. med. Wilfried Haßfeld)

  4. Elisabeth schreibt:

    nochmal: „Wer heilt, hat Recht“…
    in bestimmten Kreisen hieß es „Heilen kann nur Jesus“.
    Der Blog Kreidfeuer hebt sich hervor durch die Aufforderung: Aufmerken und aufstehen gegen Unterminierung.
    Was mich seit vielen Jahren umtreibt, ist jene leistungsorientierte Überforderung, wie sie im Zusammenhang nicht nur mit einer protestantischen Sozialisationen transportiert wird, sondern sich wohl vorwiegend in monotheistischen Traditionen entwickeln konnte. Nicht zuletzt auf dieser Ursächlichkeit genießt meines Erachtens der vom Patriarchat kopierte Assimilations-Feminismus seinen Vorrang.
    Ein Christ ist für mich zunächst einmal genau so viel oder wenig ehrbar, wie ein ehrbarer Kaufmann. Der Name, die Bezeichnung bürgt für gar nichts.
    Die falschen Gottesbilder haben in der Vergangenheit bis heute Schlimmes angerichtet. Im Verschwinden und sich Auslöschen der magersüchtigen Frau gipfelt dieser Prozeß. Ein Mädchen, eine Frau, die das Paradigma dieser „biblischen Lehre“ in letzter Konsequenz auf sich bezogen hat, weil sie es über einen langen Zeitraum vermittelt bekam. Mach dich unsichtbar. Halt den Mund. Stör nicht. Sei „gefällig“….Aber leb nicht DU SELBST.
    „Ehrbar“ und zugleich verwunderlich ist für mich, dass da, wo in Geschichte, Umfeld, Zusammenhang der erwähnten Klinik genau diese Gottesbilder und Rollenzuschreibungen propagiert wurden, nun die „Heilung“ parat geboten werden soll. Immerhin! (Aber doch wieder mit den gleichen Mittelchen?)
    Wer heilt, hat Recht, hieße im Umkehrschluß: Wer krank macht, hat Unrecht. (Ohne auf Geistheiler oder Okkultismus, auf Esoterik, Wald-und Wiesen,-Quacksalber und Autosuggestion einzugehen) Zerstörung und Heilung nah beieinander? Im selben System?
    Ähnliches erlebt, wer die Spuren des geistlichen Mißbrauchs in dieser gewissen Szene verfolgt. Jene Familienclans, welche einst Spaltung und Zwist voran getrieben haben, viel Leid und Krankheit evozierten, Verlage/Medienhäuser, Geschäftszweige auf dieser Grundlage aufgebaut und abgesahnt haben, mischen nun wieder mit und werben mit GM (als Modewort) und wollen nun ein zweites Mal abkassieren. Mit 180°-Büchern. HOLZAUGE! (in Eile, ohne Fehlerkontrolle…)

    • Carolus schreibt:

      Es gibt (leider) Auswüchse des Christentums, die ich auch sehr skeptisch betrachte. Dazu gehört die Abtötung des Selbst.
      Das hält mich aber nicht davon ab, das Christentum als die beste aller Religionen zu sehen, der das christliche Abendland allen Wohlstand verdankt, und ich bin froh und dankbar, hier geboren zu sein.
      Zum Thema Ihres Kommentarbeitrags empfehle ich die Bücher von Alice Miller und ich wiederhole meine Einladung, einen eigenen Blog aufzumachen (zum gramm. Genus siehe DIE Duden (http://www.duden.de/) http://www.duden.de/rechtschreibung/Blog) 🙂

      Ergänzung: zu Wohlstand: gemeint ist kultureller Wohlstand.

      • Elisabeth schreibt:

        Ihre freundliche Einladung ehrt mich! 🙂
        Ich fürchte nur, (bei dem Kuddelmuddel von vorgestern) sehr bald mit den Grenzen meiner Demenz anzustoßen. Das ist nicht larmoyant.
        Denn niemand sollte denken, dass jemand, wie aus meiner berichteten Mutterschaft, unbeschadet daraus hervor gehen würde. Natürlich zahlt eine Frau einen gehörigen Preis für eine Großfamilie, wenn sie – arglos und selbstvertrauend/gottvertrauend – fern von Heimat und Sippe in eine derartige Selbstüberschätzung einwilligt als „Alternative“ ihres eigenen Planes (und sich – „reinlegen“ läßt von Archetypen, Kollektiv oder eben doch ihrer Konstruktion) …oder woher kommen erworbene Stresserkrankung, Burnouts, Autoimmun-AK’s, chronische Erschöpfungsprozesse?

        Ein Rest von Schwarzer Pädagogik im Gebälk des Kollektives? „Unser“ Reformator ML war doch ein Forcierer von SUPERWEIB himself! Die konkurrierenden Meschenbilder auf den Schultern der Gottesbilder…der Weiblichkeitsmythen. Isis, Metis… Konnte sich Maria noch „HER“- (hör)halten…
        [Das Drama des begabten Kindes erzählt noch einmal DER SOHN von A.M.]

        Nein, Internet ist meine „Sache“ nicht. (schon als Technikfeind und Dümmling nicht …und dann müßte ich auch Qualität liefern. :- )..und selbst als Lexikon hat es versagt…
        ist dem Geschwätz im Netz, getarnt als Aufklärung, nicht zu trauen.
        Und die philosophischen Diskussionen sind ja geführt. Es wäre Zeitverschwendung (in meinem Fall…buchstäblich FA L L) mich nochmals auf christliche Widersprüche und Willkür einzulassen. Es GENÜGT, EIN MAL von penetranten Missionieren in die Integrität gepfuscht zu kriegen.
        Aber abschliessend noch dieses Statement. (mit dem Hinweis auf Birgit Kelle in jenem Nachruf auf die Familienpolitik-Ära von K.S….. wie FLÜCHTIG doch unser Wirken ist http://www.freiewelt.net/dont-cry-for-me-kristina-10011600/).
        Es ist mir unverständlich, dass zwar eine FDP scheitert (Bravo!), jedoch insgesamt bei dem konzertierten als auch globalen Widerstand (Attac, Occupy etc) gegen den „Sieg des Kapitals“ (Ulrike Herrmann) offenbar nichts Gravierendes auszurichten ist.
        (Der „Plan“ der Apokalypse?)

        Mein Schwerpunktinteresse liegt auf Familie und Zukunft, Bewahrung der Schöpfung und Gerechtigkeit. Völlig ohne „Konzept, Programm, Gesetz“… Ich hätte keine Lust auf Klimaleugner und Bevölkerungsbeschöniger inmitten der Verteilungskämpfe vor der Haustür. (bald 7 Milliarden, die satt werden müssen….leider stehen nicht für jeden 1 ha Selbstversorgergarten mit Badeteich und Wald zu Verfügung.:-( ).
        Allerdings nutzt dieses Medium um Leute zu KONFRONTIEREN! Zu ihnen hingenen und „angreifen“!
        Stimmen von „Verlierern“ werden LAUTER! In einer dlf-Sendung brachte es eine Hörerin auf den Punkt: Arbeiten bis 67/70 und wenn möglich noch als Rentnerin und dann am besten weg damit. Nicht wirklich alt werden und schon gar nicht krank werden.
        Eine andere Realität als Henning Scherf oder Maria von Welser („Heiter weiter“! …zum Totlachen) sie verkündigen!
        Und Christa Müller-Lafontaine formulierte es noch krasser: mit 80 und mit Cognacflasche in die Badewanne.

        Was mußte ich mich doch RECHTFERTIGEN als uninteressante Frau und Mutter, durch die Maschen des Mainstream gefallen
        _ _ _ _ _ (etwa: „sich einen Versorger suchen“, „keine Verantwortung übernehmen“ , „Schmarotzerhausfrau“, „ob ich mir das denn nicht überlegt hätte, wo wir doch schon so viele sind“ wenn ich demnächst nun fünf Hochzeiten ausrichten müßte? – NEIN! Krankheiten, Schwerbehinderung und eine entsolidarisierte Gesellschaft hatte ich mir SO nicht „überlegt“ ebenso wenig, wie nach Freikirche – „ev.-freikirchlich“ (EAD) – ohne soziale Netze da zu stehen und dem sozialen Tod ins Auge zu sehen)_ _ _ _ _
        meine Identität und Herkunft verleugnen, bei wiedergeborenen Christen abliefern und zurück lassen.
        Kinder meiner Generation haben Mütter erlebt, die WIE EIN PFERD schufteten, spät noch und doch noch Mütter wurden, das Verwüstete aufbauten, den Heimkehrer seelisch betreuten oder wundheilten und eine Existenz für die Familie aufbauten. Meine Mutter als Flüchtling h ä t t e („Fahrradkette“) eine „Karriere“ gehabt. Sorgte aber für die Existenz einer Familie (neben Schwiegerelternpflege, Großgarten, Waschkessel, kein PKW, kein TV, keine Reisen, kein Kühlschrank, keine Heizung, ein Plumsklo, eine Handschwengelpumpe im Haus) in Heimarbeit und sperrte ihre heißerwünschte und einzige Tochter neben sich in den Laufstall, Letztere wiederum niemand zur Last fallen wollte und dennoch oder gerade deshalb früh auf die eigenen Beine kam.
        Zuerst malte die sich ihre sechs Kinder (wie bei der Oma) ….den Hof bekritzelnd, dann wollte sie N I E, NIE Hausfrau werden! Dann legte sie auf der Überholspur einige respektable Ergebnisse hin. Und dann kam alles ganz anders!

        Beste Grüße
        Elisabeth

  5. Elisabeth schreibt:

    noch ein Nachtrag zu meinem (noch nicht freigeschalteten) Kommentar von eben.
    „Unbeschadet aus einer Großfamilienmutterschaft hervorgehen“…

    Mit Verlaub. SOLCHE gibt es. Uns UvdL… (aus schwarzbraunem Haselnuß-Stall…) Nun ganz gemäß Fronkreisch, wo sich Maman nicht selber kümmert, sondern delegiert und sogar noch eine Amme leistete.
    Was Frau sich dann einhandelt ist nicht negativer Stress und ein gefülltes Konto für den Gutshof. (Den Distress haben die Kinderaufsichten, die Haushälterinnen, Nachhilfe-Musik-und Reitlehrer während Maman im dunkelblauen Hosenanzug zum Chauffeur in die schwarze Limousine einsteigt und Kindy per smartphone ein Küsschen sendet)

    So ganz nah daneben, wär also auch ein Leben gewesen….

  6. Elisabeth schreibt:

    und auch hierüber kann Frau sich wundern! TOLERANT war ManN in der EAD gerade nicht! und katholischfreundlich eben so wenig, wie evangelisch-freundlich 😦

    Naja.. was solls…lang ists her .. die Nachstellungen desjenigen, wer in einen nichtkonfessionellen Buchladen ging, die Inspektion und Inquisition z.B. meiner Bibliothek, das „Energieabziehen“ bei den Kindern, wenn eine Frau „auf anderen Hochzeiten tanzte“ – etwa ein Englischkurs in der VHS statt eines Nähkurses

    Birgit Kelle auf dem Allianztag:
    (Schönen Gruß an die Sektion Darbysmus!)
    http://www.idea.de/detail/glaube/detail/journalistin-warnt-vor-meinungsdiktatur-25984.html

    Frau wundert sich, wie sich ein „Gott“ doch immer dem Zeitgeist gemäßt weiter entwickelt! 🙂 🙂

    Nun aber
    SCHLUSS

  7. ff schreibt:

    zusammenfassend richtet sich meine Empörung dahin, dass sich so gut wie n i e m a n d empört, sondern es wird pflegmatisch akzeptiert. Meine Spießerstraße stimmt Merkel!…
    „Deutschland geht es gut!“ OK. Mein Dach ist noch dicht und ich habe noch zu essen….Über diese Winter friere ich mich jedoch bei 16° Innentemperatur. „Einen Pullover mehr“, heißt für mich: Sitzen im Parka…So viel zu Personenkrimskrams. Leider treffe ich auf zu viele Leute, die den WAHNSINN dieser Zeitepoche überhaupt nicht schnallen, nicht mitkriegen (weil sie übers WE nach Teneriffa oder Marbella jetten) ,
    wie diese „Über-ein-kunft“ schon junge Leute KAPUTT macht. Und wie sollen junge kranke Menschen das noch SCHULTERN?

  8. ausgeblogt schreibt:

    so wie sich der Herr 1% vom Tegernsee bei den 99% Blödmännern und Frauen am 25. im FAZ-Blog bedankte, sage ich
    DANKE!
    Danke für Eure (kinderlose Vielflieger oder Beter vom Starnberger See….) Sozialisierung der Wertabschöpfung meiner „Privatvergnügen“- Kinder!

    Danke, Carolus für Ihren Mut (mich zu veröffentlichen :-)) und Ihre Geduld!

  9. harter Tobak schreibt:

    „wir, in diesem Rechtsstaat“ ….
    eben lief die WDR-Sendung West Art Talk „Entmündigt“.

    „Helikopter-Eltern“ – mal von der Betreuerseite betrachtet, im Feld der Psychiatrisierung, des Zustandes D’land bezüglich des zusammen gebrochenen ambulanten Bereiches …
    200.000 Zwangseinweisungen in die Geschlossenen pro Jahr in Deutschland! (Und welche Frustierten sind es, die die medizinischen Dienste besetzen?!)
    „Süß“, wenn solche „Inhaftierungsanstalten“ dann auch noch von den Diakonien geleitet werden! (Fortsetzung der Krankenhausdiskussion…) …wenn sogenannte „Dorfdeppen“ (die früher als Harmlose „dazu gehörte“) einkassiert werden. DAS IST ALLTAG! (Nicht von Reisegrafen…von NORMALEN Eltern!)
    „Entmündigung – wer nicht paßt, wird eingewiesen?“ .
    (Fast hätte es beim Sender geknallt —>Lütz)

    weiter führende Stichworte (auch im Hinblick auf Alice Miller) Antipsychiatriebewegung, Foucault, Orthomolekulare Psychiatrie, —>Rosenhanstudie („Gutachter“…gröl)

    LG
    ausgeblogt

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