Kardinal Schönborn an der Seite der Nomenklatura

http://katholisches.info/2013/09/27/oesterreichs-roter-bundeskanzler-fordert-hemmungslose-abtreibung-kardinal-schoenborn-schweigt-und-kritisiert-politisch-korrekt-die-fpoe/:

Anläßlich der bevorstehenden Nationalratswahl in Österreich sprach sich der sozialdemokratische Spitzenkandidat und Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) im Interview mit der Wienerin für einen „Ausbau der Standorte, an denen ein Schwangerschaftsabbruch durchgeführt wird“ aus. Die Bischöfe schweigen dazu. Wiens Erzbischof Kardinal Schönborn kritisiert lieber „politisch korrekt“ den Wahlkampf der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ).

Der österreichische Bundeskanzler legte in dem Interview ein Bekenntnis zur Abtreibung ab: „Jeder, der die Institution Fristenlösung angreifen möchte, muss damit rechnen, dass die Sozialdemokraten sie immer verteidigen wird.“ Faymann wünscht sich die Durchführung von vorgeburtlichen Kindstötungen in öffentlichen Spitälern. Es gehe darum, „diese Hemmschwelle, von der die Abtreibungsgegner immer sprechen, auszuschalten.“ Im Klartext fordert der SPÖ-Bundesvorsitzende damit hemmungsloses Morden an ungeborenen Kindern.

Wer Kritik an den lebensfeindlichen Aussagen des regierenden Bundeskanzlers von Seiten der christlichen Konfessionen, allen voran der katholischen Kirche, erwartete, wurde enttäuscht. Dort hüllt man sich in Schweigen und tut so, als habe man die Aussagen nicht gehört. Statt dessen fanden der Propst des Stifts Herzogenburg und Wiens Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn kurz vor der Wahl Zeit für Kritik an der oppositionellen nationalkonservativen FPÖ. Propst Maximilian Fürnsinn kritisierte das FPÖ-Wahlplakat „Liebe Deinen Nächsten“ als „Beleidigung aller, die sich um Nächste in Not im Sinne Jesu bemühen“. Kardinal Schönborn kritisierte den Ausdruck „Asylbetrüger“ der FPÖ.

Das Verhalten österreichischer Kirchenvertreter erinnert an die Kritik des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch vor der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag an der neuen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Die auffallend einseitige Kritik wirkt jeweils wie eine pflichtschuldige, politisch korrekte Stärkung jeweiliger Regierungparteien.

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