Wladimir Putin — Verteidiger des christlichen Abendlandes?

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2174:wird-ein-ehemaliger-kgb-agent-zum-retter-des-christlichen-abendlandes&catid=1:neuestes&Itemid=33   (27.9.):

Derzeit kursiert in verschiedenen Internetseiten und Blogs sowie auf Youtube eine Rede des russischen Präsidenten, die in der Tat wichtige Wahrheiten enthält, die in Westeuropa niemand aussprechen darf, ohne unter heftigsten „Diskriminierungen“ zu leiden, wenn er dafür nicht sogar gewalttätig angegriffen oder gerichtlich verurteilt wird. Die westlichen Medien lassen keine Gelegenheit verstreichen, um Russland undemokratische Machenschaften zu unterstellen, doch auf den eigenen Augen scheint der Westen vollständig erblindet. Wir veröffentlichen im Folgenden die Rede des russischen Präsidenten Putin.

Die Rede im Wortlaut (Ausschnitte)

Wir sehen, wie viele euro-atlantische Staaten (= der Westen) den Weg eingeschlagen haben, auf dem sie ihre eigenen Wurzeln verneinen bzw. ablehnen, einschließlich der christlichen Wurzeln, die die Grundlage der westlichen Zivilisation bilden.

In diesen Staaten werden moralische Grundlagen und jede traditionelle Identität verneint – nationale, religiöse, kulturelle oder sogar geschlechtliche Identitäten werden verneint. Dort wird eine Politik betrieben, die eine kinderreiche Familie mit einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft gleichsetzt; diese Politik setzt den Glauben an Gott mit dem an Satan gleich.

Die Menschen in vielen europäischen Ländern schämen sich und haben regelrecht Angst, offen über ihre religiöse Zugehörigkeit zu sprechen.

In Europa werden christliche Feiertage und Feste abgeschafft oder umbenannt, als würde man sich für diese christlichen Feste schämen. Damit versteckt oder verheimlicht man den tieferen moralischen Wert dieser Feste.

Diese Staaten versuchen dieses Modell den anderen Ländern weltweit aggressiv aufzuzwingen. Ich bin zutiefst überzeugt, daß das der direkte Weg zum Verfall und zur Primitivisierung der Kultur ist. Dies führt zu tieferen demographischen und moralischen Krisen im Westen.

Was kann denn der bessere Beleg für die moralische Krise der westlichen Gesellschaft sein als der Verlust ihrer Reproduktion? Heute können sich beinahe alle „entwickelten“ westlichen Länder reproduktiv nicht erhalten. Nicht einmal mit Hilfe von Migranten.

Ohne moralische Werte, die im Christentum (und in anderen Weltreligionen) begründet liegen, ohne Normen und moralische Werte, die sich Jahrtausende lang formiert und entwickelt haben, werden die Menschen unvermeidlich ihre Menschenwürde verlieren und zu Unmenschen werden.

Wir halten es für richtig und für natürlich, diese moralischen, christlichen Werte zu verteidigen und zu wahren. Man muß das Recht auf Selbstbestimmung einer Minderheit respektieren, aber auch das Recht der Mehrheit kann und darf nicht angezweifelt werden.

Wir beobachten (im Westen) diese nationalen Verfallsprozesse und gleichzeitig auf internationaler Ebene die Versuche, ein einpoliges, vereinheitlichtes Modell auf der Welt zu begründen (NWO), Institutionen des nationalen Rechts und nationaler Souveränität zu relativieren und aufzuheben.

In einer solchen einpoligen, einheitlichen Welt ist kein Platz mehr für souveräne Staaten. Eine solche Welt braucht nur Vasallen.

Aus historischer Perspektive würde eine solche einpolige Welt (die Welt des US-Imperialismus) das Aufgeben der eigenen Identität und der von Gott geschaffenen Vielfältigkeit bedeuten.

Rußland wird mit denen sein, die dafür eintreten, daß wichtige globale Entscheidungen auf kollektiver Grundlage getroffen werden müssen und nicht im Interesse nur eines Staates (Israels oder der USA) oder einer Gruppe von Staaten (Nord-Atlantische Terror-Organisation = NATO).

Ergänzung 29.9.2013:

Ria Novosti: Putin: Exzesse von Politkorrektheit führen Westen zum Verfall:   (19.9.)

Thema: Jubiläumssitzung des Internationalen Diskussionsklubs Valdai [erg. 25.2.2014]

Ergänzung 14.10.2013:

http://www.youtube.com/watch?v=vZb05SZp6dA  (14.10.  3:36)
Putin: EUROPA STIRBT AUS! Verstehen Sie das denn nicht!
[Valdai bzw. Waldai; erg. 25.2.2014]

(Gefunden bei http://ruf-der-heimat.com/2013/10/14/putin-europa-stirbt-aus-verstehen-sie-das-denn-nicht/)

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Ergänzung 26.4.2014:

https://www.youtube.com/watch?v=iuVgFfSWfDg  Putin: Europas Kulturverfall – Satan und Gott werden gleichgestellt  (19.9.2013 4 min):

Russlands Präsident Wladimir Putin über Europas Kulturverfall (bzw. über Kulturverfall der gesamten westlichen Zivilisation). Ausschnitt der Rede von Wladimir Putin im Valdai-Forum, 19 September 2013. [Plus Lukaschenko-Rede]

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Ergänzung 27.4.2014:

http://freies-oesterreich.net/2014/02/10/putin-ein-projekt-zur-erhaltung-der-identitaet-der-voelker/:

Von heimischen Medien völlig ignoriert, sprach der russische Präsident Wladimir Putin am 19. September 2013 vor dem internationalen Diskussionsklub „Waldai“ (1), einem hochkarätigen Expertenforum. Der Ort der Tagung war die Region Nowgorod, laut Putins einleitender Worte das „historische, spirituelle Zentrum der russischen Staatlichkeit“.

Neben russischer Innenpolitik geht der starke Mann aus Moskau mit der „westlichen Wertegemeinschaft“, den USA und ihren Vasallen in EU-Europa hart ins Gericht. Er sieht durch die imperialistischen Tendenzen der globalen Kapitalisten eine Bedrohung für sein moralisch noch nicht vergiftetes Russland und beweist damit erfreulichen Scharfsinn:

„Eine weitere Herausforderung für die russische nationale Identität hängt mit den Prozessen zusammen, die wir außerhalb Russlands beobachten. Dazu zählen außenpolitische, moralische und andere Aspekte. Wir sehen, dass viele euro-atlantische Staaten den Weg eingeschlagen haben, auf dem sie ihre eigenen Wurzeln verneinen bzw. ablehnen (…) In diesen Staaten werden moralische Grundlagen und jede traditionelle Identität verneint – nationale, religiöse, kulturelle oder sogar geschlechtliche Identitäten werden verneint bzw. relativiert. Dort wird die Politik gemacht, die eine kinderreiche Familie mit homosexueller Partnerschaft gleichsetzt, sie setzt gleich den Glauben an Gott mit dem Glauben an Satan. Die Exzesse und Übertreibungen der politischen Korrektheit in diesen Ländern führen so weit, dass sogar „seriös“ über die Legitimierung von Parteien diskutiert wird, welche sich für pädophile Propaganda einsetzen.“

Er erörtert weitere Details der totalen Identitätsvernichtung, der geistigen Umnachtung und warnt seine russischen Brüder und Schwestern:

„Und dieses Modell versuchen diese Staaten aggressiv den anderen Ländern weltweit aufzuzwingen. Ich bin zutiefst überzeugt, dass das der direkte Weg zur Degradierung und Primitivisierung (der Kultur) ist. Das führt zu tiefen demographischen und moralischen Krisen im Westen. Was kann denn ein besserer Beleg für die moralische Krise einer menschlichen Gesellschaft (im Westen) sein, als der Verlust ihrer Reproduktionsfunktion?! Und heute können beinahe alle „entwickelten“ westlichen Länder sich nicht mehr reproduzieren. Und das nicht einmal mit der Hilfe der Migranten!“

Neben den liberalen „Wertevorstellungen“ möchte er gerne auch auf multikulturelle ethnische Durchsetzung für Russland verzichten:

„Das ist ein weiterer fundamental wichtiger Aspekt, auf welchen ich Ihre Aufmerksamkeit lenken möchte. In Europa und manchen anderen Ländern wurde eine sogenannte Multikultur transplantiert, ein künstliches Modell, das nun in Frage gestellt wird. Aus verständlichen Gründen!“

Und auch so wie die Nationalisten hierzulande kann auch der russische Präsident keinen Zufall darin erkennen, dass nun, nach Jahren der aufgezwungenen Masseneinwanderung und Zwangsvermischung („Integration“), endlich kritische Worte in die allgemeine Diskussion Einzug finden. Denn „Multikulti“ war von Anfang an dazu gedacht, die weißen Völker Europas zu zersetzen! Selbst unter Sowjetzeiten hatten die verschiedenen Kulturen im „Völkergefängnis“ ihre eigene Sprache, ihre eigenen Zeitungen, ihre eigene Identitäten – so Putin.

Ohne Jahrtausende alte und gültige Normen und moralische Werte „werden die Menschen unvermeidlich zu Unmenschen werden“.

„Und wir halten es für richtig und für natürlich, diese moralischen Werte zu verteidigen und zu wahren. Man muss das Recht auf Selbstbestimmung einer jeden Minderheit respektieren, aber auch das Recht der Mehrheit kann und darf nicht angezweifelt werden!“

Hoffnungsvoll dürfen identitäre Europäer nach Russland blicken. Im kommenden Befreiungskampf werden wir Russland an unserer Seite finden, gegen die globale Knechtschaft der „One World“ und die Unterdrückung der indigenen Europäer, die sich viel zu lange für dumm verkaufen haben lassen. Um die seit Jahrzehnten ersehnte geostrategische Achse „Paris – Berlin – Moskau“ als unüberwindbare Realität zu schaffen, um nie wieder Zwietracht und Hader in die weiße Phalanx zu bringen. Den Weißen zur Ehr, den Feinden der Völker zur Wehr:

„Das 21. Jahrhundert verspricht das Jahrhundert der großen Veränderungen zu werden, die Ära der Formatierung großer geopolitischer Zonen, sowohl finanziell als auch wirtschaftlich, sowohl kulturell, zivilisatorisch, politisch und militärisch. Deshalb ist unsere Zusammenarbeit mit den Nachbarn unsere absolute Priorität. Die Zukunft der aus der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (2) hervorgegangenen Eurasischen Union (3), welche wir deklariert und welche wir ausgiebig erklärt haben, ist nicht nur eine bloße Sammlung von gegenseitig vorteilhaften Vereinbarungen. Die Eurasische Union ist ein Projekt zur Erhaltung der Identität der Völker im historischen eurasischen Raum in einem neuen Jahrhundert und in einer neuen Welt.“

Die ganze Rede auf englisch: http://valdaiclub.com/politics/62880.html

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Waldai-Klub
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Eurasische_Wirtschaftsgemeinschaft
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Eurasische_Union

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