Grüne brauchen Flüchtlinge für die Sozialsysteme

Vera Lengsfeld: http://www.freiewelt.net/fluchtlinge-fur-die-sozialsysteme-10012741/ (10.10.):

Die neue Fraktionschefin der Grünen Göring-Eckardt hat heute im Morgenmagazin des ARD einen Satz abgeliefert [bei Minute 3:50], der leider kein Flüchtigkeitsfehler ist, sondern ein Weltbild offenbart, das geradezu explosive Sprengkraft für unser Gemeinwesen beinhaltet.

Die Dame, die sonst gern über eine „Kultur des Weniger“ schwafelt, der sie sich selbst allerdings nicht aussetzt, möchte sich unbedingt an die „Spitze einer europäischen Bewegung“ für mehr Flüchtlinge setzen.

Auf die Frage der Moderatorin, wie man mit einer Partei zusammenarbeiten könne, die, wie die CSU, diametral andere Vorstellungen hätte, antwortete Göring-Eckardt wörtlich: „Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh die äh in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können.

Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als die Grünen heftig bestritten haben, dass es eine Einwanderung in unsere Sozialsysteme gibt und alle, die auf diesen Umstand hinwiesen als „rechts“ diffamiert haben. Ebenso bestritt Frau Göring-Eckardt, dass es Subkulturbildung gibt. Heute wird diese Subkulturbildung als Errungenschaft, genannt Bereicherung, betrachtet, auch wenn in diesen Subkulturen viele emanzipatorische Fortschritte, die von der Frauenbewegung hart erkämpft wurden, zurückgedreht werden.

Nun sollen „wir“ auch Menschen brauchen, die in unseren Sozialsystemen „zu Hause sind“. Ein wahrlich zynisches Menschenbild, das Flüchtlinge als Futter für die hauptsächlich grüne Betreuungsindustrie betrachtet. …

Ergänzung 11.10.2013:

http://www.pi-news.net/2013/10/antwort-von-der-katrin/ (10.10.):

Die neue Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, rückt von ihrer Forderung nach Einwanderung in die Sozialsysteme ab, die sie gestern im Morgenmagazin geäußert hat (PI berichtete, später auch die Junge Freiheit und die Achse). Das Büro der Grünen-Politikerin ließ jetzt verlauten, dass sich Göring-Eckardt in der Live-Sendung “versprochen” habe. …

Es sollte heißen:

„… Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir auch Menschen hier brauchen, die in unsere Sozialsysteme einzahlen und sich auch in Deutschland zuhause fühlen können …“

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2 Antworten zu Grüne brauchen Flüchtlinge für die Sozialsysteme

  1. Elisabeth schreibt:

    BTW: Sind V.L und A.M. nicht Freundinnen?

    wenn man den Fokus auf die letzten Jahre richtet, ob da vor der eigenen Haustür gekehrt wurde, ob Kinder hier eine Chance hatten, ob sich die Bildungssysteme gut gekümmert haben?
    Dann sieht die Antwort doch recht trübe aus. Es hätte MEHR sein können! Es war eher ein Sichselbstüberlassen. Keine Kunst, da durch die Maschen zu fallen! Wer konnte, kaufte sich frei

  2. Die theoretischen Konzepte unserer Politiker (und derer, die ihnen zuarbeiten, sie beraten, usw.) beweisen immer wieder, daß diese Leute keine Ahnung von Menschen, von Seelen, von Bewußtsein, Gefühlen und natürlichen Bedürfnissen haben.
    Das ist aber nicht neu!
    Daß der typische zivilisierte Mensch „entfremdet“ ist, ist kein Geheimnis, das ist weit bekannt. Kaum bekannt ist aber, worauf sich die Entfremdung bezieht – wie tiefgreifend sie ist.
    Viele meinen wahrscheinlich, daß wir Zivilisationsmenschen von „der Natur“ entfremdet sind – und meinen damit die ÄUSSERE Natur. Viel tiefer geht die Entfremdung von der INNEREN Natur des Menschen, von seiner Seele, seinem Wesenskern, von seiner wahren Beschaffenheit und Identität, von seinen wahren Potenzialen. Diese Entfremdung ist mit linearen Mitteln gar nicht angemessen zu beschreiben – es geht um einen Unterschied, der einen ganzen Dimensionssprung umfaßt.
    Der beste Vergleich, der mir dazu einfällt, ist der von Raupe und Schmetterling. Die Raupe wird nicht zum Schmetterling dadurch, daß sie ihre Körpergröße vervielfacht oder ihr Gewicht oder die Zahl ihrer Beine oder sonst irgend eine Vergrößerung oder Verkleinerung. Es geht darum, daß sie sich grundlegend verwandelt!
    Und was wir bei der Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling auf der materiellen Ebene beobachten können, kann uns als „Symbol“ dienen für das, was beim Menschen auf der geistig-seelischen Ebene durchgeführt werden soll / muß. Der Schritt vom „Kind“ zum (wahren) Erwachsenen besteht nicht hauptsächlich in der Änderung der Körpergröße oder irgendwelcher körperlichen Aspekte, sondern besteht in der grundlegenden Verwandlung im Bereich des Bewußtseins, im Wechsel der Vorstellung von der „Wirklichkeit“ und der eigenen Beschaffenheit / Identität / Potenziale, usw.
    Diese Verwandlung lassen wir seit unzähligen Generationen FORT. Wir wissen nichts mehr darüber. Es wurde vergessen – oder verdrängt (oder uns „ausgetrieben“).
    Das ist ein gravierender Kultur-Verlust und es ist gleichzeitig der Verlust unserer langfristigen Überlebensfähigkeit. Entfremdet vom „höheren Bewußtsein“ sind wir auch entfremdet von der dort verfügbaren „Lebens-Energie“ (auch die reine, bedingungslose, göttliche, Liebe genannt oder „Kraft aus der Höhe“) und damit verfügen wir nicht mehr über die Kraft, die uns am Leben und gesund hält und die uns „Kraft zum Leben“ gibt: Liebe, Mut, Gelassenheit, Geduld, Zuversicht, usw. – alle „Tugenden“, die man nur aufzählen kann.

    Statt dessen ist Unglücklichsein, Unzufriedensein und Kranksein die „Normalität“ unserer Gesellschaft. Von dem Unglücklichsein, Unzufriedensein, von der Angst und all ihren „Spießgesellen“ wird selbstverständlich das meiste verdrängt – ins Unbewußte. Aber damit ist es nicht aus der Welt. Es wirkt im und aus dem Unbewußten heraus weiter – und dominiert uns.

    Die besten in diesem kranken Normalsein und Verdrängen sitzen in den Führungsetagen unserer kranken Gesellschaft und wehren alles ab, was sie an diese Krankheit erinnern könnte. Und deswegen dürfen wir von unseren Führern eigentlich am wenigsten die Initiative zur grundlegenden Heilung erwarten!
    Im Gegenteil!
    Die Wissenschaft hat sich zumindest im November 2011 deutlich für „machtlos“ erklärt und hat sich damit aus der Verantwortung gestohlen. Dabei sind wir überhaupt nicht „machtlos“ gegen die „Krankheit der Gesellschaft“, die „Kollektive Zivilisations-Neurose“, die die tiefere Ursache der allermeisten Krankheiten ist!
    Das Potenzial der grundlegenden Heilung steckt in der „Lebens-Energie“ / „Liebe“ der höheren Bewußtseins-Ebene, die von der Wissenschaft in Abrede gestellt wird!

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