AfD sperrt „Islamfeinde“ aus

JF: AfD verteidigt Aufnahmestopp für „Die Freiheit“-Mitglieder   (8.10.):

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat ihren Aufnahmestopp für ehemalige Mitglieder von Kleinparteien verteidigt. Über die jüngst beschlossene „restriktive Aufnahmepraxis“ gebe es im Parteivorstand „völlige Übereinstimmung“, teilten die drei AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke, Frauke Petry und Konrad Adam am Dienstag mit.

„Unsere Zielgruppe sind Nichtwähler und die Wähler der etablierten Parteien“, sagte Lucke. „Frühere Mitglieder von Kleinparteien an den politischen Rändern oder mit sektiererischen Ansichten sind uns nicht willkommen.“

Berichte über Streit im Parteivorstand

Hintergrund ist die Ankündigung der islamkritischen Partei Die Freiheit, künftig nicht mehr zu Wahlen anzutreten, um dadurch die AfD zu unterstützen. Die AfD verhängte daraufhin einen Aufnahmestopp für ehemalige Die-Freiheits-Mitglieder. Später erweiterte Lucke diesen auch auf andere Kleinparteien wie die Piraten oder die Tierschutzpartei.

Der Schritt sorgte laut einigen Medienberichten für Unmut im Parteivorstand. So kritisierten Petry und der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland den Aufnahmestopp für ehemalige Freiheitsmitglieder. Auch einige Landesverbände in den neuen Bundesländern störten sich an der Entscheidung.

… Lucke, Petry und Adam betonten, die AfD grenze sich seit ihrer Gründung konsequent vom politischen Extremismus ab und dulde keine Mitglieder „mit ausländerfeindlichen, antisemitischen, rassistischen oder islamfeindlichen Ansichten“.

Es ist zu hoffen, dass Lucke sich rechtzeitig über die totalitäre Islam-Ideologie kundig macht und sich eines Besseren besinnt.

Vor allem möge er sich seine Pressesprecherin Dagmar Metzger etwas genauer ansehen, die einen mysteriösen Wandel von der Islamkritik-Managerin zur Anti-„Islamophoben“ durchgemacht hat:
http://www.blu-news.org/2013/10/04/metzger-im-schafspelz/

Dazu, bemerkenswert:
Michael Stürzenberger: pi-news.net/2013/10/die-seltsame-wandlung-der-dagmar-metzger/ (4.10.):

… [Islamkritik-Kollege] Udo Ulfkotte berichtete mir, dass ihn diese Dagmar Metzger damals [2010] geradezu bedrängt hätte, islamkritische Veranstaltungen mit ihr durchzuführen. Sie bot ihm beispielsweise einen Vortrag in Zürich an. Alle Kosten würden bezahlt, Flug, Unterkunft, Verpflegung, kein Problem. Auf die Frage von Ulfkotte, wer das alles finanziere, habe sie ihm gesagt, der Bankier Finck. …

… Was für ein plötzlicher Sinneswandel. “Wes Brot ich ess, des Lied ich sing” oder wie? Ob das vielleicht irgendetwas mit dem Einstieg des Emirs von Katar im Oktober 2011 bei der Bank Merck, Finck & Co für eine Milliarde Euro zu tun hat? …

Siehe auch: https://kreidfeuer.wordpress.com/2013/09/17/besorgniserregend-afd-schasst-islamkritiker/

Ergänzung 14.10.2013:

„Quo usque tandem“: http://michael-mannheimer.info/2013/10/11/die-seltsame-metamorphose-der-afd/:

Nur einem Blinden kann es verborgen sein, dass Deutschland – bereits seit geraumer Zeit, aber gegenwärtig in alarmierend zunehmendem Maße – Ziel einer massiven, völlig unkontrollierten Zuwanderung aus Ländern der Dritten Welt ist, eine Zuwanderung, welche mehrheitlich im sozialen Netz der BRD endet (bzw. dieses bereits ab initio zum Ziel hat). Als Folge grundlegender Unterschiede zwischen dem sozial-ethischen Hintergrund Mitteleuropas und dem der Mehrheit der Zuwanderer, ist, für den Fall einer Fortsetzung dieser Entwicklung, der kulturelle und wirtschaftliche Kollaps Deutschlands innerhalb von drei bis vier Generationen unvermeidlich.

***

Der Block der bundesdeutschen System-Parteien (CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke sowie – bis zu ihrem jüngst erfolgten Abschmieren – FDP) ist in Sachen Zuwanderung und Asyl (de facto Synonyme) ganz offensichtlich Interessen verpflichtet, welche sich nicht mit denen Deutschlands und des deutschen Volkes decken, und halten im Dienste dieser Interessen nicht nur die Schleusentore für die Zuwanderung weit offen, sondern setzen auch gegen den geringsten Hauch der Kritik an diesem Stand der Dinge mit einer Energie und Konsequenz, welche eines besseren Zweckes würdig wären, die bequeme Nazi-Keule ein.

Vermeintlicher Hoffnungsträger AfD

Vor dem Hintergrund dieses düsteren Szenarios erweckte die AfD vom Zeitpunkt ihres Erscheinens auf der bundesdeutschen politischen Bühne an Hoffnungen auf eine frische, unverbrauchte Kraft – sozusagen eine frische Brise – auch in Sachen Zuwanderungs-/Asyl-Problematik (und ich vermeide an dieser Stelle mit Absicht die Vokabel “Islam“ bzw. irgendeines ihrer Derivate), da das AfD-Programm, neben anderen, zweifellos ebenso wichtigen Reformpunkten, auch die Forderung nach einer Neuordnung dieses Bereichs nach dem Vorbild des kanadischen Einwanderungs-Modells beinhaltete. Ich kann an dieser Stelle nicht auf die Einzelheiten dieses Modells eingehen – es genüge festzuhalten, dass es (in markantem Kontrast zu dem derzeit in Deutschland geübten System, sofern man überhaupt von “System“ sprechen kann) die Gewährung des permanenten Aufenthaltsrechts von Bildungsniveau, beruflichen Fertigkeiten und dem Willen zur Integration abhängig macht.

War alles nur Schall und Rauch?

Nun haben aber gerade in den letzten Tagen Verlautbarungen der AfD-Spitze, artikuliert durch Prof. Lucke, berechtigte Zweifel daran aufkommen lassen, ob es der AfD mit ihrer Besorgnis um die Zuwanderung überhaupt ernst ist. In einer wahren Distanzierung-Orgie hat Lucke seine Partei für alle Personen zum Sperrgebiet erklärt, die zu irgendeinem Zeitpunkt ein Verbindung zu – Originalton Lucke: “Kleinparteien an den politischen Rändern“ – gehabt haben.

Bei flüchtigem Hinsehen, Luckes gutes Recht – jede Partei darf sich abgrenzen. Nur: Die bundesdeutschen Systemparteien zeigen keinerlei Absicht, die Zuwanderung in ihrer oben beschriebenen grotesken Form zu kontrollieren oder gar einzuschränken – ganz im Gegenteil, prominente Vertreter aus ihren Reihen erheben die Forderung nach einer Intensivierung. Die einzigen politischen Gruppierungen, welche Kontrolle und vernünftige Strukturierung im Sinne der Interessen Deutschlands fordern, sind gerade die qua Lucke’schem Richterspruch verfemten politischen “Schmuddelkinder“. Vor diesem Hintergrund klingt der Ukas aus dem AfD-Olymp verdächtig danach, dass die AfD im Begriff ist den Zuwanderungs-relevanten Programmpunkt aus Gründen der Parteiräson still und heimlich in der Versenkung verschwinden zu lassen (bzw., dass dieser von Anfang an lediglich “window-dressing“ war).

Was sind die Hintergründe und was kommt als Nächstes?

Das Spektakel der Abgrenzungs-Kontorsionen des Prof. Lucke lässt unwillkürlich weitere Fragen in den Sinn kommen: Hat sich die AfD bereits in diesem frühen Stadium mit dem Block der Mainstream-Parteien arrangiert? Vielleicht im Gegenzug für das Versprechen, bei künftigen Wahl-Auszählungen nicht bei 4,9 % ausgebremst zu werden? Wird die AfD nach und nach weitere ihrer ursprünglichen Programmpunkte über Bord werfen, um sich in die Hallen der Macht einzukaufen? Wird die AfD letztendlich schlicht und einfach das Surrogat der abgehalfterten FDP werden?

Und – die wichtigste aller Fragen: Wird das in Deutschland zweifelsohne weitgehend vorhandene Unbehagen, das Nein zum Tanz der Selbstzerstörung mittels einer sinnlosen, aberwitzigen Zuwanderungs- und Asyl-Politik, mangels eines wirksamen Sprachrohrs und Kristallisierungs-Punktes weiterhin ungebündelt bleiben und diese Selbstzerstörung sich infolgedessen bis zum bitteren Ende fortsetzen?

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Ergänzung 5.3.2014:

Gute Nachricht:
https://www.alternativefuer.de/2014/03/04/ruecktritt-afd-sprecherin-dagmar-metzger-gibt-amt-auf/:

Die Pressesprecherin der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat ihren Rücktritt erklärt, um eine neue eurokritische Stiftung aufzubauen. Ihre AfD-Aufgaben werden ab sofort von der Pressestelle der Bundesgeschäftsstelle unter Leitung von Christian Lüth übernommen.

Metzger äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur dpa zu ihrem Rücktritt. Sie wolle sich zukünftig intensiv der Arbeit bei der Stiftung Freiheit und Vernunft widmen, bei der sie sich auf die Themen Euro und Eurokrise konzentriert. Gegenüber MEEDIA erklärt AfD-Sprecher Lüth, dass die Stiftung vor einer Woche als Treuhandstiftung gegründet worden sei. Metzger beteilige sich am Aufbau und organisiere derzeit Satzungs- und Vorstandsfragen. Metzger werde sich zur Wahl des Vorstands stellen. Die Treuhandlösung soll nur vorübergehend sein.

Die AfD teilt in ihrer Pressemitteilung mit, dass sie Metzgers Engagement begrüße und erfreut darüber sei, „dass Frau Metzger sich künftig in einer eurokritischen Stiftung engagieren wird und den politischen Zielen der AfD verbunden” bleibe. Die Stiftung stehe den Positionen und Thesen der AfD freundlich gegenüber, sei aber sowohl parteipolitisch als auch finanziell unabhängig. Sie werde des Weiteren nicht als parteinahe Stiftung der Alternative für Deutschland im Sinne des Parteiengesetzes fungieren, so die AfD. …

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