Cohn-Bendit – Aufpeitscher zur Zerstörung Europas

Daniel Cohn-Bendit, Felix Marquardt: http://derstandard.at/1376535500132/Die-Buerger-und-ein-Big-Bang-fuer-Europa   (3.9.):

Soll die Europäische Union auch in einer globalisierten Welt handlungs- und zukunftsfähig sein, müssen die Europäer den Nationalstaaten und ihren Politikern Europa aus den Händen nehmen. Dafür mobilisiert eine neue Bewegung. Ein Manifest

… Der Big Bang, den Europa heute braucht, sieht anders aus. Die Zeit ist reif für eine grenzen- und generationenübergreifende, unideologische Basisbewegung, die die europäische Integration voranbringt. Wir brauchen die in Kairo auf dem Tahrir-Platz, in Istanbul auf dem Taksim, in Rio und São Paulo erprobten Mobilisierungstechniken, …

… Lassen Sie uns weiterhin voller Begeisterung unsere Fußball- und Rugby-Nationalmannschaften anfeuern. Aber lassen wir uns nicht weiter von dem selbstverherrlichenden Trugbild unserer Politiker in die Irre führen, die für das Erreichen politischer Ziele in unserer Zeit immer noch den Nationalstaat für das geeignete Vehikel halten.

… Die Europawahl 2014 wird Europa nicht verändern. Europa wird sich nur wandeln, wenn europäisch gesinnte Politiker, die in nationale Ämter gewählt werden, bereit sind, Macht zu übertragen an wirklich europäische Institutionen. …

Bin ich froh, dass die deutschen Grünen bei den Bundestagswahlen ordentlich zurückgestutzt wurden, und hoffentlich wiederholt sich das bei den anstehenden EU-Wahlen!

Bettina Röhl kommentiert in http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-der-gruene-stern-sinkt-seite-all/8765734-all.html   (10.9.):

… Und jetzt kurz vor der Bundestagswahl platzt, von der Öffentlichkeit noch nicht wirklich wahrgenommen, der grüne Vordenker Daniel Cohn-Bendit mit seiner europäischen „Bombe“ („Big Bäng“) in den Wahlkampf hinein. Gleichzeitig in fünf verschiedenen Ländern, in Polen, Frankreich, Österreich, den USA und in Deutschland erschien in diversen Medien das sogenannte Manifest von Cohn-Bendit und einem Co-Autoren Felix Marquardt, das seine Neuerfindung Europas propagiert.

Da scheint sie noch einmal auf, die grüne Verfilzung in die Medien hinein. Auch die Buddys in der berühmten New York Times waren offenkundig nicht in der Lage, den Gedankenwust, die sinnlosen Analysen und die Fehlschlüsse, aber auch die Populismen und die gefährliche Brandstiftung des Aufpeitschers der französischen Mai-Unruhen von 1968 als den gequirlten Blödsinn wahrzunehmen, der dieses Manifest ist.

Cohn-Bendit will von oben eine europäische Revolution von unten initiieren. Mittels Flashmob und Shitstormtechniken will er die von ihm für leichte Beute erachteten Millionen von arbeitslosen jungen Menschen in Europa zu einer Art Revolution gegen das bestehende Europa anstacheln. In einer seltsamen Mischung aus Adolf Hitlers und Mao Zedongs Programmen sollen die jungen Menschen, die ihre Länder vergessen, verlassen und nur noch Europa sehen sollen, in eine Art kulturrevolutionären Arbeitsdienst mit Namen „europäisches Jahr“ geschickt werden. Massen von jungen Menschen sollen sich in Bewegung setzen und mittels einer Revolution von unten die von Cohn-Bendit als Nationalstaaten bezeichneten Länder Europas sowie deren Institutionen und Parlamente hinwegfegen. Und wenn die jungen Menschen ihre Revolution, ihren „Big Bang“, gegenüber Europa beendet haben, sollen die Brüsseler und Straßburger Institutionen ihre Politik aufnehmen und den Nationalstaat Europa zu blühender globaler Bedeutung, zum Licht und zur Sonne führen. Wie die meisten Revolutionsapologeten prahlt Cohn-Bendit mit sehr vage formulierten Zielvorstellungen herum und dies ohne eine konkrete Angabe, wie er was genau gestalten will.

Da allzu viele Leitmedien das sogenannte Manifest nicht als missglückte Satire ignoriert, sondern das Ganze als druckwürdig behandelt haben, haben die Grünen jetzt eine Bringschuld. Die Grünen müssen erklären, ob das Manifest ihres grünen Idols Cohn-Bendit Teil ihres bisher geheim gehaltenen Parteiprogramms ist. Wollen die Grünen Europa in den Zustand einer Art permanenter Kulturrevolution schicken und das Leid von Millionen arbeitslosen Menschen politisch missbrauchen?

Wollen sie tatsächlich, unter dem Vorwand ein neues Europa zu kreieren, Europa zerstören? Wollen die Grünen tatsächlich, wie Cohn-Bendit lauthals schreit, das von ihm ausgemachte finnische Schulsystem in ganz Europa einführen und das französische Gesundheitssystem, die schwedische Genderpolitik, flexible Beschäftigungstechniken aus Deutschland usw. in ganz Europa verbindlich machen?

Wollen die Grünen die europäischen Identitäten beseitigen und diese durch eine paneuropäische Einheitsidentität diktatorisch-revolutionär ersetzen? Wollen sie sich den Schuh des intellektuellen Flachmannes Cohn-Bendit, der über einen gefährlich sicheren Instinkt, wie Massen aufzupeitschen sind, verfügt, tatsächlich zu eigen machen?

Mit diesem ideologischen Altherrenwitz in Gestalt seines sogenannten europäischen Manifestes will  sich Cohn-Bendit ganz sicher von den pädophilen Schatten, die er auf seiner grünen Weste wahrnimmt, befreien. Und es scheint ganz so, als wolle er mit diesem verfrühten politischen Nachlass in den Himmel der Unsterblichen aufsteigen.

Die Grünen befinden sich jetzt im Erklärungsnotstand. Ein solcher Vorstoß eines grünen Alt-Gurus und dies mitten im Endspurt zur Bundestagswahl kann nicht einfach so von der grünen Parteispitze übergangen werden.

(Gefunden via http://michael-mannheimer.info/2013/10/17/bettina-roehl-ueber-das-sinken-des-gruenen-sterns/)

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Eine Antwort zu Cohn-Bendit – Aufpeitscher zur Zerstörung Europas

  1. Immer wieder die gleichen unreifen Ideen aus entfremdeten Köpfen / neurotisch verwahrlosten Seelen (Christa Meves: „Manipulierte Maßlosigkeit“, 1970).

    Vor allem brauchen wir keinen „Big Bang“!
    Solche hatten wir in den letzten 10.000 Jahren schon wahrhaft genug!
    Allerdings haben weder die „maßgeblichen“ Leute noch die große Mehrheit daraus das zu Lernende gelernt – denn die wahre, tiefere, Ursache ist von ihnen noch immer nicht erkannt worden: Die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ / „Krankheit der Gesellschaft“.
    Das ist nicht nur ein soziologischer oder politischer oder philosophischer Begriff, sondern es bedeutet, daß jeder einzelne Bürger in seinem Bewußtseinsbereich – allermeist UNBEWUSST – schwer beeinträchtigt ist, UNBEWUSST Opfer einer schweren psychischen Störung.
    Neben den 2 – 3 % Prozent BEWUSST psychisch gestörter / erkrankter Menschen sind die restlichen ca. 97% UNBEWUSST von den schweren Beeinträchtigungen dieser Störung betroffen – und besonders schwer darunter die große Mehrheit der „maßgeblichen“ Leute, der „Verantwortlichen“ in Politik, Wissenschaft, Kirchen, Verbänden und sonstigen Institutionen.

    Die Unweisheit – um nicht zu sagen: Dummheit – regiert. Aber eigentlich muß man doch „Dummheit“ sagen. Pathologische Unreife ist doch pathologische Dummheit!

    Da die Krankheit zu Untergang und letztlich Aussterben führt, ist die einzige Rettung die wahre, grundlegende, HEILUNG – und nicht immer neue einseitig rationale Konzepte, die uns ja erst in diese Lage gebracht haben!
    Es ist, wie auch schon Peter Lauster vor einigen Jahrzehnten schrieb, die „Überbetonung des Intellekts und Vernachlässigung der Gefühlswelt“, die uns die Probleme beschert (hat), denen wir uns im wachsenden Umfang ausgesetzt sehen.

    Auch Rainer Taéni sah schon Anfang der 70er Jahre das Problem in der Hauptsache als eine ANGST-Störung, wie er mit seinem Buch „Latente Angst“ 1973 zum Ausdruck brachte.

    Einer der Aspekte des Problems ist, daß selbst prominente Psychologen / Psychoanalytiker / Psychothereapeuten die Meinung vertreten, „Angst gehört zum Leben“ und nicht wissen, daß man da differenzieren muß:
    KINDER haben noch nicht regelhaft die Möglichkeit, Angst zu überwinden.
    Durch den Übergangsritus, die INITIATION, aber soll der Wechsel im Bewußtsein stattfinden, der es dem Menschen möglich macht, JEDE Angst überwinden zu können. Und das geschieht NICHT durch Abspalten / Verdrängen ins „Unbewußte“, sondern durch den Wechsel zum Bewußtsein der reinen Liebe, die die Angst entbehrlich macht.

    Ich kenne persönlich seit 1995 den Chef-Psychologen einer großen Uni-Klinik, langjähriger Leiter der dortigen Sozialpsychiatrischen Psychosen-Ambulanz, ein Doktor und Professor, der mich letztes Jahr eingeladen hatte, in einer von ihm angebotenen Vorlesungsreihe einen Vortrag zu halten zum Thema „Angst und Überwindung“. Aber persönlich hat ihn das – soweit ich das erkennen kann – nicht von seiner bisherigen Sichtweise abgebracht. Auch ein hochrangiger Kollege von ihm, ein deutschlandweit und international bekannter, renommierter Psychiater hat – wie ich seinen Kommentaren entnommen habe-meinen Ansatz nicht verstanden.
    Tragisch.
    Die Lösung des uns alle betreffenden Problems liegt „auf dem Tisch“ und keiner erkennt sie als solche. Weil die betreffenden Bewußtseine zur „Oberflächlichkeit“ erzogen wurden – zur einseitig GROBstofflich-materiellen Oberflächlichkeit, wie es das cartesianisch-wissenschaftliche Weltbild dogmatisch vorschreibt.
    Die tiefere Ursache des Problems wie auch die grundlegende Lösung, die wahre Heilung der Krankheit, liegen im FEINstofflichen Bereich, außerhalb des unnatürlich begrenzten wissenschaftlichen Weltbildes.

    Die Kollektive Zivilisations-Neurose hat sich ihre passende Religion erschaffen und ihre Hohenpriester dazu. Damit meine ich nicht nur die von den Römern falsch verstandene / falsch vermittelte christliche Religion, sondern auch die „Aufklärung / Wissenschaft“, die nach dem Streit zwischen Kirche und René Descartes als Institution entstanden ist.
    Horkheimer und Adorno heben warnend den Zeigefinger in ihrem Buch „Dialektik der Aufklärung“, daß die wissenschaftliche Aufklärung unwissentlich den Fehler der Kirche übernommen habe.
    So wie ich die Situation in den letzten gut 20 Jahren vorgefunden / wahrgenommen habe, hat das niemand gerührt. Die schreckliche Entwicklung der Krankheit ist nach der „Kollektiven Psychose“ von 1933-1945 wieder ungehindert weitergegangen nach dem Modus des exponentiellen Wachstums und läßt uns mit dieser Dynamik und Wucht in die nächste Kollektive Psychose rasen.

    So eine Vorstellung macht Angst, kann ich mir vorstellen.
    Wer aber nicht gelernt hat, Angst zu überwinden, muß sich wohl abwenden von solchen Informationen. Auch wer von seiner Gefühlswelt neurotisch abgetrennt ist, seine Angst abgespalten hat (ins Unbewußte) wird dennoch von ihr gelenkt und kann sich im Regelfall dieser Problematik nicht mit der Absicht der Klärung und Heilung zuwenden. Das weiß ich also alles. Dennoch gibt es keine andere Möglichkeit, die Heilung / Rettung zu betreiben als durch Information / Aufklärung und Ermutigung, sich dem Problem zu stellen, um es grundlegend lösen zu können.

    Bei zunehmendem Leidensdruck öffnen sich erfahrungsgemäß die befallenen Bewußtseine und fragen nach (den) Alternativen. Und für diese Fälle sollte die Wahrheit parat gehalten werden.

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