Mehr Mut zu Kindern!

http://ruf-der-heimat.com/2013/10/19/mehr-mut-zu-kindern/:

Veröffentlicht am 19. Oktober 2013 von conservo

Die GfK (Konsumforschung) führte unlängst im Auftrag der „Apotheken-Umschau“ eine Untersuchung der Kindersituation in Deutschland durch und stellte die Frage: „Ist Deutschland ein kinderfreundliches Land? “Ja”, meinen nach der GfK-Untersuchung nur knapp vier von zehn (39,7 Prozent) Bundesbürgern. Von den befragten Eltern minderjähriger Kinder sagt dies lediglich ein Drittel (34,5 Prozent). Ist Deutschland wirklich kinderfeindlich?

Kinderfeindliches Deutschland?

Das Elternportal von t-online führte deshalb bei seinen Nutzern (Lesern) eine Online-Umfrage durch, bei der 5015 Leser abgestimmt haben. Die Mehrheit (44 Prozent) stimmte der Aussage zu: “Deutschland ist insgesamt kinderfeindlich”. Ein Drittel meinte dagegen: “Nur die Politik ist kinderfeindlich, nicht die Menschen”. Der kleinste Teil der Leser (neun Prozent) fand, daß ein Großteil der Bürger kinderfeindlich ist, nicht jedoch die Politik. Daß Deutschland kinderfreundlich ist, meinen nur 14 Prozent der Leser.

Bei der Auswertung ihrer Kommentare und Beiträge auf t-online kristallisierten sich drei Tendenzen heraus: Ein Teil der Leser hält Deutschland für kinderfeindlich und übt konkrete Kritik an Rahmenbedingungen für Familien. Andere meinen, daß Kinderfeindlichkeit eher auf gesellschaftlicher Ebene zu spüren ist. Ein zweiter Teil der Leser wiederum hält Deutschland für kinderfreundlich und argumentiert mit der Fülle der Familienleistungen. Das dritte Lager empört sich über die mangelnde Erziehung heutiger Kinder und Jugendlicher. Wer dies kritisiere, gelte gleich als kinderfeindlich.

Ich meine jedenfalls, daß nicht Deutschland kinderfeindlich ist, sondern eher wir Deutsche sind es, viele Menschen in unserem Land. Zur Erkennung der Realität hilft vielleicht ein kleiner Blick „über den Gartenzaun“, auch wenn ich mir darüber im Klaren bin, daß man fremde Verhältnisse nicht eins zu eins übertragen kann: Während in den südlichen Ländern Kinder überall willkommen sind, müssen deutsche Kinder z. B. entweder brav im Hochstühlchen sitzen oder zu Hause bleiben. Während andernorts Kinder getragen und gehätschelt werden, müssen unsere Kinder mindestens nach dem Drehbuch “Jedes Kind kann schlafen lernen” schon im frühesten Babyalter an feste Zeiten gewöhnt werden. Während woanders Kinder spielen und lachen dürfen, klagen hier Anwohner gegen “Kinderlärm” zu nicht genehmen Zeiten. Dafür kann unsere Politik nichts.

Zu der (vorwiegend vermeintlichen) Kinderfeindlichkeit gibt es – das sei nicht verschwiegen – verschiedene Ursachen. Kinder machen Lärm, Unordnung und sind nicht zeitlich programmierbar. Dazu gehört, daß viele Kinder schlecht oder gar nicht erzogen sind und daß die elterliche Aufsicht vielfach versagt. Eltern müßten sich mehr ihrer Kinder annehmen, mit ihnen spielen, Hausaufgaben besprechen, gemeinsame Arbeiten untereinander aufteilen usw. Daran fehlt es in vielen Familien. Eine vernünftige Erziehung ist ein Muß; denn die Kinder sollten natürlich nicht der Umwelt und den Eltern auf der Nase herumtanzen.

“Nur erzogene Kinder erwünscht”

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Wenn du weiterlesen möchtest, gehe über folgenden Link:
http://conservo.wordpress.com/2013/10/19/mehr-mut-zu-kindern/

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11 Antworten zu Mehr Mut zu Kindern!

  1. conservo schreibt:

    Liebes Kreidfeuer/Carolus, vielen Dank für die Übernahme meines Artikels. Ich schreibe regelmäßig konservative Kommentare. Wenn Sie wollen, können Sie gerne übernehmen. Für eine Hinweis und Quellenangabe wäre ich Ihnen dankbar.
    Liebe Grüße
    conservo

  2. „Mehr Mut zu Kindern“ allein nützt nichts, wenn das „Drumherum“, das „große Ganze“, nicht vorhanden oder nicht stimmig ist.
    Die Ursache des Problems liegt tiefer – und ohne grundlegende Lösung ist nichts wesentliches bewirkt.
    „Mehr Mut zu Kindern“ würde nur noch mehr Kindern seelischen Schaden und Leid zufügen – so, wie es den Kindern seit vielen Generationen in der zivilisierten Gesellschaft widerfährt.
    Diese Gesellschaft ist bekanntermaßen „krank“, aber nur sehr wenige wissen, worin genau die Krankheit bzw. der ursächliche Mangel, besteht.

    Wer es wissen will, wer sich für die grundlegende Heilung interessiert, findet Informationen
    – auf meiner homepage http://www.Seelen-Oeffner.de (spez. im Beitrag „Wahre Heilung“);
    – in meinem Blog „seelenoeffner“ bei wordpress;
    – in meinen Beiträgen (als „heureka47“) im Weltenwandler-Forum;
    – in meinen TIPPS (als „heureka47“) bei GUTEFRAGE.net
    – oder durch googeln nach „Kollektive Zivilisations-Neurose“ oder „heureka47“.

    Und gern auch wieder hier.

  3. in memoriam schreibt:

    Hahaha
    (bin noch nicht ganz weg)
    dies ist noch eine Meldung wert… und ein weiteres Fähnchen auf den deutschen
    Sch_ _ _-Haufen I
    „In Hamburg stehen die Kitas leer“.
    Traumhafte Zustände? Nur 2 Kinder im Bau? Betreuungsschlüssel 1:1. Es wird sogar eine Leiterin beschäftigt. Und WER zahlt???

    War doch zu erwarten, diese weitere Technokraten-Pleite in Scholzland = abgebrannt („Hoheit über den Kinderbetten“…) Ich lasse die kürzlichen Propaganda- Aussagen seiner Kumpanen wie dem abgef….SPD-Stegner oder dem Sozial-Butterwegge an meinen geistigen Ohren vorüberziehen. Häme, Herdprämie, Diffamierung, Geringschätzung. Nun gelten all die Pro-Argumente plötzlich nicht. TOLL…was manN da hingekriegt hat! :-), 🙂 lach,gröl, freu, lol
    Machen Sie sich selbst Ihren Vers drauf!
    65Prozent der Deutschen wollen diesen Krampf für kleine Kinder (ich erweitere bis minimal 6 Jahre! und danach sind es immer noch „kleine Kinder“! und keine Verschiebesubstanz, kein Menschenmaterial. ) NICHT! (Meine eigenen K. gingen ab 4 für ca. 3 Stunden täglich in einen Vormittags-KiGa..Fanden es aber generell D O O F! Gern waren sie dort nicht. Eines hat sich im Alter von fünf wieder aus dem KiGa-Staub gemacht, um zu Hause zu bleiben. Brachte sich selbst das Lesen bei (später Gitarre…) und komponierte usw….
    http://www.abendblatt.de/hamburg/article121062134/Kita-Platz-in-Hamburg-Kein-Problem.html

  4. in memoriam schreibt:

    Hamburgs leere Kitas

    Der Link geht so nicht
    [h ttp://www.abendblatt.de/hamburg/article121062134/Kita-Platz-in-Hamburg-Kein-Problem.html] sondern nur, wenn man die Überschriften eingibt und Hamburger Abendblatt

    „Kita-Platz in Hamburg? Kein Problem
    Ganztagsbetreuung an den Schulen entspannt Situation. Manche Einrichtungen stehen fast leer. Bei den Elbkindern, der „Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten“, vermelden zurzeit 116 von 178 Kitas freie Plätze.“
    Wäre mal erfreulich, wenn die NWO-Technoktraten-Ungeheuer und Menschenschinderer die Rechnung einmal ohne den Wirt gemacht haben!
    Nur ein weiterer Beweis, wie sich die Polit-Kaste Tag für Tag auf Steuerzahlers Kosten und Volkes Gesundheit verspekuliert! Meine Kinder haben mehr als ein Jahrzehnt die nie endende Schulmisiere dieser Stadt genossen! Die „Rentnerband 68“ hat sich mittlerweile frühverabschiedet und die „unterrichtlichen“ Zettelpamphlete für die ferne Bestattung mitgenommen…jetzt hängen sie selber rum :- ) in den Latte-Schaufenstern in Blanke-Hochnäse.

    > “ Kinderbetreuung: Nur ein Viertel der Kinder ist ganztags in der Kita“

  5. Mama allein zu Haus schreibt:

    Filmtipp.
    Kinder, Liebe, Hoffnung.

    Boahh! Was für eine Geschichte! (zum Nachschauen)
    http://www.swr.de/blog/filmspaicher/2013/06/18/kinder-liebe-hoffnung-der-neue-film-von-sigrid-faltin-heute-im-fernsehen/

    ( Der Vater: „Wenn es da irgendwo einen Bekloppten gibt….“)

  6. Mama allein zu Haus schreibt:

    Mehr Mut zu Kindern?

    Aber doch nicht in diesem Land!
    „Föderale Missgeburt: BAföG-Antragsstress nicht nur in Baden-Württemberg
    Neu ist nicht immer gleich besser. Eine in Baden-Württemberg eingesetzte Software zur Bearbeitung von BAföG-Anträgen macht offenbar das Gegenteil dessen, was man sich von ihr verspricht. Statt das Verfahren zu beschleunigen, dauert alles noch viel länger. Betroffene müssten womöglich monatelang auf ihre Leistungen warten, beklagt die Gewerkschaft ver.di und beruft sich auf Behördenmitarbeiter. Das Wissenschaftsministerium hält dagegen und behauptet, alles laufe “nahezu fehlerfrei”. Das darf bezweifelt werden, denn nicht nur im Ländle hakt das System.
    Quelle: Studis Online

  7. Elisabeth schreibt:

    „Mehr Mut zu Kindern“

    Christen (sowie das Kinderreichen-Forum) animieren ja dazu und suggerieren die Leichtigkeit des Seins und Familientreibens.
    Dieser Kommentar gehört ebenso unter jenen letztgeäusserten unter *Etappensieg gegen Abtreiberlobby..
    Nicht nur, dass mir ein „besonderes Kind“ zugeteilt worden ist! – Eines sich schon frühzeitig verabschiedet hatte…(Achtung NSA-Konsumausforscher und Versicherten-Lobby!)
    Wir sind ein Nest ! mit – latent oder manifest, ererbt oder erworben – HPU/KPU/Kryptop. (ohne die üblichen ADHS/ADS-Problematiken in der Schule exzerziert zu haben) und Hashimoto, Fibro und weiteren autoimmunen und Streßanfälligkeiten (dh. chronische Schlafstörungen, Tinnitus…)
    Ja, vor kurzem noch, haben sich Familien wohl geschämt, ihre ÜBER-Forderungen (WER fordert?) zuzugeben. Oder etwa Depression (> etwa Psychotherapie), etwa Ess-Süchte….gestörte Selbstwahrnahmungen = ein „Makel“ ? (bewundernswerte Offenheit und Öffentlichkeit der Filmprotagonisten „Kinder, Liebe, Hoffnung“)

    Ja, Behinderung ist auch in manchen christlichen Kollektiven (Denominationen) ein Makel!

    Die Kinderzeit und Jugendlichenjahre verlaufen noch am Schnürchen, kraftvoll. Man steckt die Zipperlein weg; sie sind noch nicht diagnostiziert, gar behandlungsbedürftig….bis „es“ immer lauter anklopft.
    Die verkorksten Kieferbehandlungen, kaputter Meniskus – vermukste OPs mit Implantaten (raffgierige Uniklinik in Hessen! – Weiterstudium erstmal nicht möglich) …Skoliose, lobby-istische Nichtwahrnehmung der Schulmedizin von (seltenen oder) ignorierten Krankheitsbildern und, und und..Nur einer der Brennpunkte. Manchmal kommt es eben DICKE!
    Durch Bundeslandwechsel, Nichtheimischsein, „Anpassungsstörungen“, verlieren kindereiche Familien Jahre und „zahlen“ etliches MEHR dazu! Bonus gibt es nicht. Es bleiben viele Baustellen.

  8. in memoriam - Mama allein zu Haus schreibt:

    Braucht jemand eine Großküche? Sie wird ansonsten verschrottet.

    Wenn ich heute ein „Problem“ mit meinem „Lebensentwurf“ habe, dann ist es das Ergebnis, heute ( viel zu früh ohne eigene Rückwärtsfamilie, vorwärts die „weltweit“ verteilten Kinder) ohne soziale Zugehörigkeit und Umfeld da zu stehen.
    So eine Trennung nach Ehe kann nicht zwangsläufig verhindert werden. Denn, wenn der Eine nicht will, kann der Andere GAR NICHTS machen.
    Leute sind schwer verheiratet. Singels haben unter Paaren nichts zu suchen :- ) Oder sind noch schwer berufstätig und haben deshalb keine Zeit.
    Abgesehen davon, dass es kaum noch intakte Dorf-und Nachbarschaftsstrukturen gibt und die Anonymität in der Großstadt nicht zu toppen ist.
    Dieses ganze zusammegewürfelte „Generationenwohnen“ fürs Alter (oder gar Reminiszensen an die 68er = ein Topf ,ein Pott, ein Bett? ) ist ein riesen-panischer Geschäftshype (Entwicklungsplanungsgesellschaften, Moderatoren, Baugenossenschaften, Zulieferdienstleissstungen…ALLE halten sie GIERIG die Patsche auf und wollen die Alten abzocken) und mE ein Anschlag bis seelische Vergewaltigung für Entwurzelte oder Menschen, die mit einer Stressbiografie (Krankheit und Umzüge, Schicksalsschläge) an diesen Punk geraten sind. Wo klappt es schon so (scheinbar) sorglos, wie in einer holländisch-dänischen Demenz-WG des Vergessens?

    Was sich am Beispiel *Pinneberg* abzeichnet (3 Feuerwehreinsätze zum Türaufbrechen in 24 Stunden und insgesamt in 2012 eine weitere Bilanz von 50 Todesfällen wegen Vereinsamung) ist noch vor ein paar Jahren vor Schröder-Merkelland nicht denkbar gewesen.

    Hamburg ist Spitzenland im Aussorgen alter Mütter.
    Es werden weiter öffenetliche Räume geschlossen. (Hat sich schon längst abgezeichnet, dass es keine Gruppen mehr gibt, keine Veranstalungen, keine Angebote…
    um den Menschen zu vereinzeln)
    Unter den Überschriften „Nach 17 Jahren: Hamburger Küche für Bedürftige muß schließen“, dem Kommentar: „Armutszeugnis für Hamburg“ und der Titelstory: „Wo sollen wir denn jetzt hin?“ liest man unmißverständlich ab, wohin die kapitalistisch-neoliberale Reise und Kürzungswut eines abgebrannten Senats und Techokratenbürgermeisters geht, der der Oberschicht ein Milliarden Operngrab sponsert (Diese Mütter mußten auch gewiß bei ätzenden Eintrittspreisen der Gartenbauausstellung fern bleiben!) Und wer rechnet nicht immer noch in Mark um?
    . „Wo sollen wir denn jetzt hin?“
    Hamburger Abendblatt‎, falls Link nicht geht . Es ist ein bezeichnender Skandal (im Komplott von Kirchen und Politik und Mainstream-Konsens, wie Mütter über Generationen (gott-und funktionärsgewollt) in die Tonne getreten wurden/werden)
    Diesen 800-Euro-Rentnerinnen ging es in erster Linie nicht um das dünne Süppchen, sondern um eine soziale Teilhabe, um mal mit jemand schnacken zu können.
    http://www.abendblatt.de/hamburg/article121240738/Pottkieker-schliesst-Wo-sollen-wir-denn-jetzt-hin.html
    Da beschweren sich Senioren in Wohnprojekten kirchlicher Träger, dass sie nun darinnen sitzen in ihren 1-bis 1 1/2 Zimmer-Appartments und für den ganzen „Club“ die „Versdammlungsräumlichkeiten“ ausgespart wurden.

  9. ff schreibt:

    …eine freud’sche Selbsttätigkeit meines Text-und Tastatursystems: VerDammlungsräumlichkeiten
    (betw. Den obigen Artikel kann man auch lesen, ohne zu payen)

  10. ff schreibt:

    „Diese Frauen sind Feministinnen“ Stillender Protest.
    Frankreich: Mütter wollen mehr Zeit für ihre Kinder. Spiegel 26.10.2013
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/frankreich-muetter-wollen-mehr-zeit-mit-kind-verbringen-a-927412.html

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