Frankreich: „Anders aufwachsen“

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/frankreich-muetter-wollen-mehr-zeit-mit-kind-verbringen-a-927412.html   (26.10.):

Mütter in Frankreich: Stillender Protest

Eine neue Generation von Müttern verändert Frankreich. Tausende Frauen wollen mehr Zeit für sich und ihre Kinder, beruflich treten sie kürzer. Viele fühlen sich als Feministinnen, doch sie stoßen auf Widerstand.

… Es ist ein Samstagvormittag, Redaktionstreffen des Elternmagazins „Grandir Autrement“ („GA“), „Anders aufwachsen“. Fast alle arbeiten ehrenamtlich, manch eine ist mehr Aktivistin als Redakteurin.

Nach sieben Jahren, in denen „GA“ vor allem im Internet veröffentlichte und gedruckte Exemplare nur an wenige Verkaufsstellen gingen, ist „GA“ seit September an 1400 Kiosken Frankreichs erhältlich. Das Magazin befasst sich mit Themen, die in Frankreich noch vergleichsweise jung sind: ausgiebig stillen, Kleinkinder nicht weinen lassen, tragen, ins Ehebett nehmen, Bioessen, Naturmedizin. …

… Sie folgen ihrem „Herzen“, ihrem „Instinkt“ und dem mütterlichen Oxytocin-Hormon, die ihnen diktieren: Bleib lange in der Nähe deiner Kinder.

… Es sei „ein Akt der Emanzipation“, sich von einer „stressigen Vollzeit von 8 bis 19 Uhr“ zu verabschieden, so die 38-jährige „GA“-Autorin und Ingenieurin Marie-Florence Astoin. In der aktuellen Alumni-Zeitschrift ihrer Hochschule „Agro“ beschreibt die Mutter von drei kleinen Töchtern ihren Weg.

Sie wehrte sich gegen ihren Vater, der „eine große Karriere“ für sie vorsah, gegen ihren Mann, der eine „unabhängige“ Frau wollte. Und vor allem gegen ein „Gesellschaftsmodell, in dem Frauen alles leisten müssen“. Die „Geschichte mit der Geschlechtergleichheit“ ziehe Frauen über den Tisch. Die Aufgaben seien ungerecht verteilt, vor allem mit einem kleinen Baby. …

… Die alleinerziehende, 36-jährige „GA“-Autorin Anne-Claire Ricot wollte nach der Geburt ihrer beiden Kinder (acht und zwei Jahre alt) keine feste Stelle mehr als Lehrerin. „Dafür bin ich bereit, materiell mit sehr wenig zu leben“, sagt sie. „Lebt man nach seinem Herzen, dann sinkt die Sehnsucht nach Konsum.“ Zu Hause arbeitet sie als Übersetzerin und Lektorin. Sie unterrichtet ab und zu in Gefängnissen. Mit staatlicher Unterstützung und Kindesunterhalt kommt sie „gerade so“ über die Runden.

… Seit ein paar Jahren erst empfiehlt das französische Gesundheitsministerium volles Stillen bis zum Alter von sechs Monaten. Auch „bis zwei Jahre und sogar darüber hinaus“ sei es möglich, weiter zu stillen – mit ergänzender Nahrung. …

(Dank an ff für den Hinweis!)

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Eine Antwort zu Frankreich: „Anders aufwachsen“

  1. Kai Homilius schreibt:

    Bitte weiterleiten!

    Lieber Unterstützer der Souveränität,

    auf unserer 1. COMPACT‐Konferenz für Souveränität konnten wir im letzten Jahr rund 750 Teilnehmer
    begrüßen. Die erstklassigen Referenten aus dem In‐ und Ausland, wie Peter Scholl‐Latour oder Walentin
    Falin widmeten sich Aspekten der Souveränität auf staatlicher Ebene. Dass Deutschland hier nicht
    souverän ist, darüber waren sich Referenten und Publikum einig.

    In diesem Jahr haben wir uns dem Thema „Zukunft für die Familie!“ gewidmet. Familie ist die kleinste
    organische Einheit unserer Gesellschaft. Diese wichtige Keimzelle gehört zukünftig gestärkt. Souveränität
    von innen heraus wird die Souveränität nach außen stärken. Die gegenwärtige Familienpolitik ist zum
    Scheitern verurteilt.

    Zu diesem Schluss kam nicht zuletzt Kristina Schröder, unsere scheidende Bundesfamilienministerin.
    Als sie jetzt konstatieren musste: „Ich habe viele schöne Momente mit meiner Tochter verpasst.“
    Das Aufwachsen ihrer Tochter und ihr eigner Beruf konnten nicht zusammen funktionieren. Und doch
    kann sie mit diesem Bekenntnis vielen Frauen und ihren Familien in unserem Lande helfen: „Es sei falsch,
    Mütter zu kritisieren, die sich dafür entschieden, sich im Beruf weniger zu engagieren.“, so im Interview
    mit dem SPIEGEL weiter.

    Die 2. COMPACT‐Konferenz für Souveränität wird in diesem Jahr unter dem Titel „Für die Zukunft der
    Familie! Werden Europas Völker abgeschafft?“ stehen. Das Ziel von COMPACT ist es, die Familie wieder
    stärker in den öffentlichen Diskurs zu rücken. Offensichtlich steht Deutschland derzeit an einem
    Scheidepunkt. Vehement wird von bestimmten Kreisen, die Preisgabe von Werten wie Familienglück und
    Geborgenheit gefordert. Angeblich wäre es moderner, wenn die durch das GG geschützte Gemeinschaft
    Ehe und Familie durch lose und andere Verbindungen ersetzt würde.

    Welche Chancen hat eine moderne Politik, in der die Familie wieder einen angemessenen Platz einnimmt?
    Welche Aufgaben stehen vor uns, wenn wir die fortschreitende Pornographisierung der Gesellschaft und
    deren Auswirkung auf unsere Kinder konstatieren müssen? Wie ist der Geburtenabsturz zu stoppen? Wie
    können wir die Zukunft Europas gestalten?

    Das sind nur einige Fragen, denen sich renommierte Referenten aus dem In‐ und Ausland (Peter Scholl‐
    Latour, Thilo Sarrazin, Eva Herman, Frauke Petry u. a.) auf der 2. COMPACT‐Konferenz für Souveränität
    stellen werden. Es werden bis zu 1000 Besucher erwartet.
    Helfen Sie uns, die Konferenz bekannt zu machen.

    Binden Sie den Banner (s. u.) nach Möglichkeit bei Ihnen auf geeigneten Websites ein.
    Verbreiten Sie dieses Schreiben an Freunde und Bekannte!

    Herzlichen Dank!
    Ihr Kai Homilius

    Über Ihre Hinweise, Anregungen und Wünsche freuen wir uns jederzeit.
    Weitere Infos unter: http://konferenz.compact‐magazin.com

    COMPACT – Magazin für Souveränität

    Compact‐Magazin GmbH
    Brandenburger Str. 36, 14542 Werder
    HRB 24411 , AG Potsdam
    Geschäftsführer: Kai Homilius
    Tel. 03327‐5698611, Fax 03327‐5698617

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