„Kultursensibilität“

Vera Lengsfeld: http://www.freiewelt.net/freiheit-oder-kulturelle-sensibilitat-10015947/ (12.11.):

Nach den Erfahrungen mit der Diktatur des Nationalsozialismus haben die Verfasser unseres Grundgesetzes der Freiheit bewusst den höchsten Verfassungsrang eingeräumt.

Sie kommt als einziger Begriff in mehreren Artikeln vor:

Unmittelbar nach Artikel 1 folgen gleich drei Artikel, die Freiheitsrechte garantieren. Im Artikel 2 die persönlichen Freiheitsrechte, im Artikel 4 die Glaubens- und Gewissensfreiheit und Artikel 5 die Freiheit der Meinung, Kunst und Wissenschaft. Kein anderer Begriff nimmt im GG einen so breiten Raum ein.

Von „kultureller Sensibilität“, mein Vorschlag für das Unwort des Jahres 2013, ist in unserer Verfassung nirgends die Rede. Es ist die jüngste Blüte auf dem Boden der Multikulti-Ideologie, die, obwohl längst gescheitert, immer noch in einer Atmosphäre falsch verstandenen Gutmenschentums gedeiht.

Zunehmend zeigt sie dabei ihre anti-emanzipatorische und verfassungsfeindliche Fratze. Das wurde der Öffentlichkeit schlaglichtartig vor Augen geführt, als in einer Volkshochschule in einem Berliner Plattenbaubezirk die Aktbilder einer Künstlerin abgehängt wurden, um Musliminnen auf ihrem Weg zum Integrationskurs nicht zu irritieren. Wie sollen die Frauen sich integrieren, wenn ihnen keine Gelegenheit gegeben wird, unsere Lebensweise, zu der die Errungenschaften der emanzipatorischen Bewegungen der letzten hundert Jahre gehören, die den Westen zu einem so angenehmen Lebensort gemacht haben, kennenzulernen?

Integration kann ja wohl nicht bedeuten, dass wir uns an die Lebensweise derjenigen anpassen, die zu uns kommen. Aber diese einfache Tatsache auszusprechen, scheint heute schon ein Akt zu sein, der einigen Mut erfordert.

Das Bilderverbot ist ja keineswegs ein Einzelfall. Muslimische Mädchen sollen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen, oder nur im „Burkini“, wie die unhygienische Ganzkörperverhüllung verniedlichend genannt wird. Muslimische Frauen sollen nicht von männlichen Ärzten behandelt werden. Sanitäter, die erste Hilfe leisten wollten, werden immer häufiger von muslimischen Männern angegriffen, die gar nicht daran denken „kulturelle Sensibilität“ ihrem Gastland gegenüber aufzubringen.

Es häufen sich die Meldungen, dass Feuerwehrleute angegriffen und an ihrer Arbeit gehindert werden. Polizisten werden angespuckt, geschlagen, gejagt. Mitglieder arabischer Clans bekunden öffentlich vor Gericht, dass sie den Rechtsstaat nicht anerkennen. Das alles steht keineswegs in der „Nationalzeitung“ oder ähnlich obskuren Blättern, sondern in Welt, Tagesspiegel, TAZ und anderen unverdächtigen Publikationen, z. B. hier, hier und hier.

Was die antichristlichen Übergriffe in Deutschland betrifft, die kürzlich thematisiert wurden, so fehlt in der „Welt“ das schlimmste Ereignis dieses Jahres: der von intoleranten Muslimen verursachte Kirchenbrand in Garbsen, zu dem EKD und überregionale Medien schwiegen.

Dass die alltägliche Gewalt, die junge muslimische Männer auf unseren Straßen verüben, überhaupt mal zum Thema wurde, ist der unendlich tapferen Tina, Schwester von Jonny K., der in der Nähe des Roten Rathauses in Berlin zu Tode getreten wurde, zu verdanken.

Die Politik und die Befürworter von Multikulti haben aus den inzwischen alltäglichen Vorfällen, die in ihrer Summe eine erhebliche Gefährdung des Rechtsstaates und unserer Lebensweise darstellen, noch keineswegs Konsequenzen gezogen.

Zwar hatte unsere Kanzlerin bereits 2010 verkündet, dass Multikulti gescheitert sei. Der richtigen Einsicht folgten aber keine sichtbaren Korrekturen.

Muss es auch bei uns erst zu Gewaltexzessen kommen, wie unlängst in Schweden? Ich will in meinem christlich geprägten Land keine Angst um das St.-Martinsfest, den Nikolaustag, Weihnachten oder Ostern haben müssen. Ich will nicht auf das Kirchengeläut verzichten.

Ich will, dass es selbstverständlich ist, dass meine Enkelin nicht eines Tages Kopftuch tragen muß, wenn sie in Berlin durch die Straßen geht.

Ich will keine No-go-Areas für jüdische Mitbürger, mit oder ohne Kippa, in meinem Land. Und ich habe nicht die Absicht, mich dafür zu entschuldigen!

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2 Antworten zu „Kultursensibilität“

  1. heureka47 schreibt:

    Im GG und in der Bibel stehen verschiedene – gute! – Dinge.
    Das Problem ist, daß sie nicht mit Leben erfüllt werden (können!).
    Und die Ursache dafür ist die weithin bekannte „Entfremdung“ der großen Mehrheit der Zivilisationsmenschen, in der Soziologie auch als (die) „Kollektive Neurose“ bekannt und von mir seit 20 Jahren die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ (KZN) genannt.
    Ich fand heraus, daß sie grundlegend heilbar ist.
    Aber leider ist den allermeisten Menschen diese Neurose nicht bekannt oder ihnen ist nicht klar, wie schwerwiegend / tiefgreifend / folgenschwer / bedrohlich / tödlich sie ist.

    Zurück zum GG:
    Nehmen wir z.B. den Artikel bezüglich der Achtung der Menschenwürde – wozu „alle staatliche Gewalt“ verpflichtet ist. Aufgrund der KZN sind ca. 99,9% der Verpflichteten nicht fähig, der Pflicht angemessen nachzukommen.

    „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Jesus am Kreuz)
    heißt es u.a. dazu in der Bibel. Und das heißt soviel wie „irre“, geistig verirrt, orientierungslos, ohne – innere – weise, göttliche, Führung.

    Im Johannes-Evangelium finden wir dazu die Aussage:
    „…hat ihre Augen verblendet und ihre Herzen verstockt, auf dass sie nicht sehen und ich sie heile.“
    Mit den Worten heutiger, auch von Psychologie und Psychoanalyse beeinflußter, sprache heißt das: Wahrnehmungs- / Gefühls- / Empfindens-Störung bzw. pauschal „seelische / psychische Störung“.
    Und damit sind wir wieder bei der „Neurose“; obwohl wir die gesamtgesellschaftliche Krankheit auch „Schizophrenie“ oder „narzisstische Störung“, „Angst-Störung“ oder „Zwangs-Störung“ nennen könnten, auch „normale Depression“ wäre treffend. Aber der Name spielt keine wesentliche Rolle. Der konkret vorhandene Schaden / Mangel ist das Wesentliche. Und den können die Befallenen in aller Regel nicht wahrnehmen.

    In einer gesunden Gesellschaft würde das Umfeld dem Gestörten seinen Mangel SPIEGELN.
    Wir befinden uns aber in der „vertrackten“ Situation, daß wir keine gesunde Gesellschaft sind und es zur KZN gehört, daß die Befallenen sich auch nicht spiegeln lassen wollen / können.
    Die Angst vor der – unbequemen / schmerzhaften – Erkenntnis eines Mangels wehrt die Erkenntnis ab!
    Die zivilisierte Gesellschaft ist also eine menschliche Gemeinschaft, die wesentliche menschliche Eigenschaften ignoriert bzw. nicht leisten kann – wegen der KZN, die übrigens auch als im Wesentlichen eine „pathologische (geistig-seelisch-spirituelle) Unreife“ und damit als „pathologische Unweisheit (Dummheit)“ dargestellt werden kann.

    Und hierfür wiederum finden wir die literarische Illustration in den Schildrungen bei Moses, im „Tanz um das Goldene Kalb“. Das Kalb ist hier eine Figur mit starker symbolischer Aussage, denn ein Kalb ist ein noch nicht erwachsenes, ein „unreifes“, Wesen.
    Die Symbolik dieser Teilgeschichte gilt auch- noch immer! – für die heutige zivilisierte Gesellschaft. Die pathologische Unreife ist die „Normalität“, an der wir uns orientieren / ausrichten- ein „Quasi-Gott“, ein „Götze“.

    Die Menschheit steht seit mehr als 10.000 Jahren – evtl. auch 20.000 oder 40.000 bis 60.000 Jahre – in der Erfahrung dieser kollektiven Krankheit.
    Es wäre ein Beweis der „Sensibilität“ des homo sapiens, diese schwerwiegende und letztlich auch kollektiv zum Tode führende Krankheit bewußt zu erkennen und zu lernen und konstruktiv zu überwinden.

    DAS wäre eine kulturelle Spitzenleistung!

  2. ich bin ich schreibt:

    http://www.focus.de/schule/schule/psychologie/schulgewalt-special/tid-34729/report-generation-verbrecher_aid_1153859.html

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    Colourbox Oft sind es Söhne arabischer oder türkischer Einwandererfamilien, die als notorische Gesetzesbrecher auffallen.

    Prügeln, rauben, erpressen: Jugendliche Gewalttäter aus arabischen und türkischen Einwandererfamilien stellen Polizei, Justiz und Politik vor riesige Probleme. Experten fordern ein konsequenteres Einschreiten des Staates.

    Mit sieben zündete er ein Haus an, mit neun schlitzte er einem Schüler das Gesicht auf, mit 14 stand er das erste Mal vor einem Richter. Momentan sitzt er, mal wieder, im Gefängnis. Der aus dem Libanon stammende Yehya el-Ahmad gilt als einer der schlimmsten Jungkriminellen Deutschlands. Diebstahl, Erpressung, bewaffneter Raub, gefährliche Körperverletzung – die Verbrechen des 23-Jährigen decken das halbe Strafgesetzbuch ab. Schon vor zehn Jahren stufte ihn die Berliner Staatsanwaltschaft als hochgefährlich ein. Sie setzte den damals 13-Jährigen auf die Intensivtäter-Liste. In der Datei werden Gangster erfasst, die mehr als zehn Straftaten im Jahr verüben.

    Yehya el-Ahmad, der in Neukölln aufwuchs und die berühmtberüchtigte Rütli-Schule besuchte, ist der Prototyp eines Intensivtäters: aggressiv, gnadenlos, unbelehrbar. Er gehört zu einer Gruppe, die in Großstädten regelmäßig Angst verbreitet und den Rechtsstaat immer wieder an seine Grenzen führt. Oft sind es Söhne arabischer oder türkischer Einwandererfamilien, die als notorische Gesetzesbrecher auffallen. Ihre Opfer sind überwiegend Deutsche.
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    dpa Konfliktlösung mit der Faust

    Der Fall des Münchner Serientäters „Mehmet“, der 1998 im Alter von 14 Jahren ausgewiesen wurde, hat das Phänomen Jugendgewalt bundesweit in die Schlagzeilen gebracht. Seither bemühen sich Polizei, Justiz und staatliche Ämter, das Problem halbwegs in den Griff zu bekommen. Landauf, landab wurden Präventionsprojekte angeschoben und Intensivtäter-Dateien angelegt. Sonderabteilungen bei Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften haben sich auf die Verfolgung renitenter Nachwuchs-Gangster spezialisiert.

    —-

    darauf diese Woche ein Leserbrief

    @ GenerationVerbrecher

    “Das Problem mit integrationsresistenten Auusländern aus dem Nahen Osten bzw. der Türkei ist in Deutschland nicht neu. Bisher durfte man sich dazu nicht kritisch äussern, wollte man das Risiko nicht eingehen, als Träger fremdenfeindlichen Gedankenguts stigmatisiert zu werden. Diese Straftäter wurden von Politik und Justiz angeblich aus Rücksicht auf ihren andersartigen Hintergrund mit Samthandschuhen angefasst. Man gewährte ihnen jede Narrenfreiheit, die sie scham-und rücksichtslos nutzten, wohlwissend, dass ihnen nichts passieren konnte.
    Es ist begrüßenswert, dass endlich über dieses leidige Thema öffentlich diskutiert werden darf. Es wurde viel zu lange zum Nachteil unserer demokratischen Gesellschaft verschiegen bzw. kleingeredt. “(schreibt eine Leserin aus Münster in Fokus 47)

    ABSOLUTE ZUSTIMMUNG!!!

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