Buchtipp: Arnulf Baring: Der Unbequeme

Kewil: http://www.pi-news.net/2013/11/arnulf-baring-unbequeme-wahrheiten/   (21.11.):

Professor Arnulf Baring, der große konservative Publizist und Zeithistoriker, hat mit 81 Jahren seine Lebenserinnerungen (Der Unbequeme) veröffentlicht. Das Buch ist offenbar auch ein Kommentar zur und Kritik an der jüngeren deutschen Geschichte. Baring zeigt das Bild einer beschädigten Nation und mahnt die Deutschen zu mehr Selbstbewußtsein und weniger Ideologie. Für BILD, das selber wie die meisten anderen Qualitätszeitungen höchstens den Klappentext lesen kann, hat Baring die sieben wichtigsten Thesen seines Buchs zusammengefasst:

Deutschland muss die wirklich großen Probleme unserer Zeit anpacken:

• die dramatischen Folgen des Bevölkerungs-Schwunds

• die gewaltigen Probleme des Euro und hoher Schuldenberge

• eine durchdachte Energieversorgung

• die möglicherweise notwendige Rückkehr zur Wehrpflicht.“

Die Deutschen dürfen ihre Identität nicht länger allein aus den schrecklichen zwölf Jahren des Nationalsozialismus herleiten. Stattdessen sollten wir unsere Nation vor dem Hintergrund von 1200 Jahren Geschichte würdigen, die im Großen und Ganzen gelungen waren.

Zwei Millionen deutsche Frauen wurden von sowjetischen Soldaten nach dem Krieg geschändet. Sie wurden Opfer der größten Massenvergewaltigung in der Weltgeschichte und müssen endlich als Kriegsopfer anerkannt werden. Ich will als Deutscher auch über die eigenen Opfer trauern dürfen.

Die Seelenleiden des Weltkriegs sind für die Nachgeborenen nicht geringer als für die, die den Schrecken selbst erlebt haben. Die Jungen leiden nur anders. Diese Spätfolgen dürfen wir nicht länger ignorieren.

Deutschland ist heute in Europa genauso isoliert wie vor 100 Jahren – am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Von dem Wunschdenken, uns in der Europäischen Union aufzulösen, hätten wir uns längst verabschieden müssen. Außerhalb unserer Grenzen hat das kein anderes Volk je gewollt oder geglaubt.

Die Demokratie in Deutschland wird mehr und mehr ausgehöhlt! Unser Parlament ist zur Farce geworden. Nur wenn Meinungen aufeinanderprallen, kann sich der Bürger ein Urteil bilden. Doch bei uns sind Debatten unerwünscht, kontroverse Standpunkte werden bekämpft wie Verbrechen.

Der Sinn des Lebens ist es, Leben weiterzugeben! Im Rückblick auf mein Leben sind meine Kinder das größte Glück, das Wichtigste. Schade, dass Kinder in der öffentlichen Debatte nur noch als Last wahrgenommen werden.

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5 Antworten zu Buchtipp: Arnulf Baring: Der Unbequeme

  1. heureka47 schreibt:

    „Sinn des Lebens ist es, Leben weiterzugeben!“:

    Allerdings nicht nur biologisches, körperliches, „grobstoffliches“ (irdisches, tierisches) Leben, sondern als wahre Menschen, wahrhaft erwachsene Kinder Gottes sollen wir auch die göttliche Dimension in/von uns weitergeben, das göttliche (Bewußt-)Sein – wovon aber die große Mehrheit entfremdet ist: „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“.
    Die Herausforderung der Gegenwart besteht darin, diese zu erkennen und grundlegend zu heilen.
    Wir nähern uns dem „Bifurkations-Punkt“…

  2. noch ein Buchtipp schreibt:

    zu Baring
    aus dem selben Hause, die ‚zweite Hälfte‘ cc German Angst
    h ttp://www.gabriele-baring.de/zur_person.php
    h ttp://www.gabriele-baring.de/aktuelles.php

    ein lukrativer Geschäftszweig ? 😉
    [google…Kriegsenkel, Familienaufstellungen, Immer noch auf der Flucht, Kriegskinder, Nachkriegskinder, Vertriebene, Flucht, Trauma, kalte …]
    GB: „entscheidend sind nicht die Methoden“… also gern mal *okkulte* Methoden?? –>Hellinger…

    AB:
    „Der Sinn des Lebens ist es, Leben weiterzugeben! Im Rückblick auf mein Leben sind meine Kinder das größte Glück, das Wichtigste. Schade, dass Kinder in der öffentlichen Debatte nur noch als Last wahrgenommen werden.“

    Auf jenen teuren Seminaren der Kriegsenkel (deren Klientin ich aus Kostengründen, da ich Kindergroßzieherin war, mir nicht leisten kann… Berlin, Sylt, Mallorca….) trifft frau allerdings zu 80% Frauen O H N E KINDER. 😦 …so, what? Und die sind voll damit beschäftigt, diesen Zustand zu verfestigen, am kollektiven Diffamierungs-Singsang der „Hausfrau“ mit zu mischen und berufliche Coachingleistung in Anspruch zu nehmen!

    Da nahm sich ein Seminar der —>GPPP im April in Berlin löblich aus mit dem Titel:

    Gespaltene Gesellschaft und die Zukunft von Kindheit
    Unsere Gesellschaft ist von Spalten durchzogen.
    Die neue „neoliberale“ Ordnung scheint diese
    Spalten zu vertiefen. Unter dem Druck von
    Konkurrenz und Flexibilisierung isolieren sich
    Menschen voneinander. Wer nicht mithalten kann,
    bleibt im „abgehängten Prekariat“ stecken. Ab- und
    Ausgrenzungen scheinen zuzunehmen. Die
    Situation von Minderheiten scheint besonders
    prekär. Aber auch Gegenbewegungen sind zu
    erkennen.
    Finden diese gesellschaftlichen Prozesse ihre
    Entsprechung im Einzelnen?
    Unsere besondere Sorge gilt der Zukunft von
    Kindheit. Ist unsere Gesellschaft von Kinderarmut
    bedroht? Werden unsere Kinder durch frühzeitigen
    Leistungszwang und narzisstische Vereinnahmung
    um ihre Kindheit gebracht? Setzen sich
    Spaltungsprozesse über Generationen fort? Kann
    unsere Gesellschaft unseren Kindern eine stabile
    Grundlage als „Matrix“ für ihre Identitätsentwicklung
    bieten?
    Wie gehen andere Gesellschaften mit ihren
    Spaltungsprozessen um, wie gelingt (oder
    misslingt) ihnen Integration, Versöhnung? Können
    wir von ihnen lernen? Wie können wir die
    Integration unserer Gesellschaft fördern und unsern
    Kindern eine förderliche Umwelt bieten?

    • heureka47 schreibt:

      „Werden unsere Kinder durch frühzeitigen
      Leistungszwang und narzisstische Vereinnahmung
      um ihre Kindheit gebracht?“:

      Antwort:
      Nicht nur um die Kindheit werden sie gebracht, sondern auch – und sehr wesentlich – um ihr ErwachsenSEIN, um ihr WAHRES Leben. Durch die „Entfremdung“ vom „Sinn des Lebens“.

      *

      „Setzen sich Spaltungsprozesse über Generationen fort?“:

      Antwort:
      Ja, natürlich – weil es sich in der zivilisierten Gesellschaft um eine Krankheit, eine – allerdings meist unbewußte – psychische Störung handelt, eine „Bewußtseins-Entwicklungs-Störung“ und „Bewußtseins-Höher-Entwicklungs-Störung“ und infolgedessen um „pathologische Unreife“ und „pathologische Dummheit (Unweisheit)“ und „pathologische Beziehungs-Störung“ sowie schwere Störung der Erziehungs-Fähigkeit. Um nur die wichtigsten Aspekte der „ganzheitlichen Störung / Krankheit“ zu nennen.

      *

      „Kann unsere Gesellschaft unseren Kindern eine stabile
      Grundlage als „Matrix“ für ihre Identitätsentwicklung bieten?“

      Antwort:
      Gegenwärtig: NEIN!
      Solange die o.g. Krankheit grassiert, keinesfalls. Und die Auswirkungen werden zunehmend schlimmer. Ohne grundlegende Heilung – die möglich ist!! – führt die exponentiell wachsende Krankheit zum Untergang und letztlich Aussterben der befallenen Population.

      *

      „Wie gehen andere Gesellschaften mit ihren Spaltungsprozessen um?“:

      Antwort:
      In der schwer gestörten, kranken, zivilisierten Gesellschaft geht man in allen befallenen menschlichen Gemeinschaften – also derzeit so gut wie weltweit – gleich damit um: Man kann sie nicht vermeiden, weil man die Ursache nicht erkennt und folglich nicht erkennt, worin die grundlegende Heilung besteht. Beides liegt in der Seele, im „höheren Bewußtsein“, von der / dem der typische zivilisierte Menschen entfremdet ist. Auch die „Wissenschaft“ blendet diesen Bereich völlig aus, und befaßt sich nur mit dem „irdischen“, dem „materiellen“ – „grobstofflichen“ – Bereich, während der „feinstoffliche“ Bereich ignoriert, geleugnet, verdrängt wird. Hauptsächlich aus Gründen der „latenten Angst“ und „zwanghaften Verdrängung“ – die eigentlich im Prozeß der Initiation / Ascension überwunden werden soll(t)en.

      *

      „wie gelingt (oder misslingt) ihnen Integration, Versöhnung?“:

      Antwort:

      Solcherlei gelingt nur in wahrhaft gesunden Völkern – von denen es kaum noch welche gibt. Jean Liedloff hat in ihrem Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ solche Gemeinschaften beschrieben. Dort waren die Menschen noch wahrhaft erwachsen und lebten ungestört das höchste Prinzip des Lebens / Seins – des Universums (das – höchste – göttliche
      Prinzip: Frieden, Freiheit, bedingungslose Liebe, Achtung der natürlichen Bedürfnisse, usw.)

      *

      „Können wir von ihnen lernen?“:

      Antwort:
      Ja, JA!!
      Aber bitte nicht beschränkt auf das „eindimensionale“ Lernen mit dem rationalen Denken unter der Herrschaft des „Niederen Selbst“ / „Ego“, sondern GANZHEITLICHES Lernen – auch mit dem Herzen, mit der Seele, mit vollem Gefühl und „innerer Beteiligung“.

      *

      „Wie können wir die Integration unserer Gesellschaft fördern und unsern
      Kindern eine förderliche Umwelt bieten?“:

      Wir können alles zum Guten wenden, wenn wir den Mut (der Liebe) aufbringen, die Krankheit zu erkennen, von der die zivilisierte Gesellschaft vor über 10.000 Jahren befallen wurde; wenn wir die wahre Ursache im einzelnen Menschen erkennen, in der Seele. Dann erkennen wir auch die aus meiner Sicht JEDEM gegebene Möglichkeit der grundlegenden Heilung.
      Nichts anderes hat übrigens auch Jesus gesagt. JEDER wahrhaft erwachsene Mensch erkennt das, was Jesus erkannt und zu vermitteln versuchte.
      Aber auch in anderen Kulturen finden wir gleichwertiges Heilwissen: In deutschen Märchen und Sagen, in griechischen „Götter- und Helden-Sagen“ oder in orientalischen Märchen / Legenden.
      Denn der wahrhaft erwachsene Mensch versteht mit der höheren Bewußtseins-Ebene, dem „Höheren / wahren Selbst“, dem göttlichen Bewußtsein in ihm, dem „Christus-Bewußtsein“, die SYMBOLIK dieser Ge-Schichten. Ge-Schichten haben SCHICHTEN: Die wörtliche, oberflächige, Erzähl- / Handlungs-Schicht und die „zwischen den Zeilen zu lesende / deutende“ „Symbol“-Schicht“. Diese, letztere, enthält immer Grundsätzliches bezüglich des Menschen und sein Bewußtsein / als Bewußtsein, als Seele.

      Die zivilisierte Gesellschaft ist – wenn man von vielleicht 0,01% oder auch 0,1% Geheilten absieht, schwer seelisch – und infolgedessen zum Teil auch körperlich – krank. Die Zunahmen von ärztlich diagnostizierbaren Störungen und „Krankheiten“ werden seit Jahren immer wieder „dramatisch“ genannt. Also auch an den Symptomen der weitgehend unbewußten „Kollektiven Zivilisations-Neurose“ / „Krankheit der Gesellschaft“ erkennt man ihr exponentielles Wachstum.
      Aber noch immer sehen die „Wissenschaftler“ die Ursache nicht.
      Im November 2011 haben bei einer Tagung in Heidelberg dort versammelte „führende“ Wissenschaftler / Psychiater sich gegenüber den „dramatischen“ Zunahmen bei „psychischen Störungen“ für „machtlos“ erklärt. Ein offenes Eingeständnis der Unweisheit! Denn in Wahrheit sind wir überhaupt nicht „machtlos“! Aber die „Wissenschaft“ hat sich seit ihrer Entstehung vor ein paar hundert Jahren als DIE wissende Institution der Gesellschaft angepriesen – und eine Mehrheit von Menschen der zivilisierten Gesellschaft ist ihnen „auf den Leim gegangen“ und glaubt an die Wissenschaft wie an (einen) Gott – oder vielmehr: Götzen.

      Andererseits ist die christliche Religion uns auch falsch dargebracht worden und ich meine erkennen zu können, daß die „Führer“ der christlichen Kirchen auch „entfremdet“ sind und die Wahrheit nicht kennen und auch nicht kennenlernen wollen. In Tausenden von Anschreiben habe ich versucht, Gesprächspartner für das Thema der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“ und ihrer Heilung zu finden. Reaktion: im Schnitt einer von tausend.
      Dort grassiert der geistige Tod, der „Antichrist“ haust direkt in der Kirche und ebenso in der Wissenschaft, der Politik, der Wirtschaft. Ich war Kaufmann und Betriebswirt; in verschiedenen Firmen und verschiedenen Branchen. Ich weiß, wovon ich rede. Ich sehe meine Welt mit sehr bewußten Augen seit 40 Jahren – seitdem ich mit Anfang 20 auf einen „Chemie-Unfall“ und „Gift-Regen“ aufmerksam wurde. Obwohl ich mich schon als Schüler fragte, wie es möglich sei, daß Menschen so etwas tun können wie das, was zwischen 1933 und 1945 geschehen war. Damals konnte ich keine Antwort erkennen. Erst 1990, als ich – zuerst an mir selbst – die „Kollektive (Zivilisations-) Neurose“ erkannte.

      Seit 1992 kläre ich über dieses Krankheit und die Heilungsmöglichkeit auf.
      Seit etwa drei Jahren ist mir klar, daß uns eine erneute „Kollektive PSYCHOSE“ droht – eine schwere akute Krise der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“; ähnlich wie das von 1933-1945.

      Man könnte es verhindern. Aber dazu muß eine „maßgebliche“ Zahl von Menschen den Mut der Erkenntnis aufbringen und die Heilung durchführen – um die „Masse“ der vielen „Mitläufer“ und „Nachahmer“ zum Mitlaufen und Nachahmen zu bewegen.

  3. ff schreibt:

    Die Denke von „Consultants“ und Konflikt-und Politikberatern
    cc wie der Westen hilft …
    (ein bisschen hinter die Denke-und Verbrüderungskulissen geblickt)

    „Freunde in der Not“ ( – ein kontroverses Ding….während Frankreich seinen >9€ Mindestlohn per 35-Stundenwoche und Rente mit 62 verteidigt, schuften deutsche befristete Büttel mini, dass es kracht…protegiert „uns“ kinderlose AM-Kanzlerin Kraftwerke sowie die Benziner-Säufer-klasse und Norwegen fördert EL-Autos….wie dumm muss man eigentlich sein, um noch hier zu bleiben? )
    h ttp://m.theeuropean.de/richard-schuetze/7619-nach-der-taifun-katastrophe-auf-den-philippinen

  4. Stefan Wehmeier schreibt:

    Die Matrix des kollektiv Unbewussten

    „Der Anteil des Unbewussten an unseren Handlungen ist ungeheuer und der Anteil der Vernunft sehr klein.“

    Gustave Le Bon (Psychologie der Massen)

    Es gibt keine wie auch immer geartete Moral, die ein harmonisches Zusammenleben sowohl untereinander als auch mit der Natur von mehr als 150 Menschen ermöglicht, denn nur bis zu dieser Grenze können sich alle noch gegenseitig kennen. Bleibt aber die Arbeitsteilung auf 150 Menschen beschränkt, gibt es keine Weiterentwicklung. Darum verharrte der Homo sapiens über einen Zeitraum von etwa 150.000 Jahren auf dieser Stufe des Urkommunismus, der alles andere als ein „paradiesischer Zustand“ ist, sondern nur das nackte Überleben.

    Für eine kulturelle Weiterentwicklung muss die Arbeitsteilung auf deutlich mehr als 150 Menschen ausgeweitet werden. Dazu ist die Solidarität ungeeignet, denn niemand ist mit anderen solidarisch, die er nicht kennt. Die einzige Motivation und – weil in den Anfängen der Kulturentwicklung das Wissen noch fehlte – auch die einzige Möglichkeit für eine koordinierte Arbeitsteilung zwischen vielen tausend bis zu einigen Millionen war zunächst die Machtausübung des Menschen über andere Menschen oder Menschengruppen. Dazu erfand der Kulturmensch die Götter: durch Schöpfungsmythen im kollektiv Unbewussten einprogrammierte, künstliche Archetypen, um aus Menschen willige „Arbeitsameisen“ (Untertanen) zu machen. Eine solche frühe Kultur, eine zentralistische Planwirtschaft noch ohne liquides Geld (Ursozialismus bzw. Staatskapitalismus), war z. B. das vorantike Ägypten der Pharaonen, in der der einfache Arbeiter noch kein selbständig denkender Mensch war, sondern ein beliebig austauschbarer Leibeigener des Pharao. Der einfache Arbeiter dachte sich aber nichts dabei, verrichtete die ihm zugewiesene Arbeit und ließ sich mit einem Häufchen Getreide pro Tag füttern, denn er hatte keine Vergleichsmöglichkeit. Aufgrund der Programmierung seines Unterbewusstseins war er nicht in der Lage, sich ein anderes und besseres Leben, das er hätte begehren können, überhaupt vorzustellen.

    Das Bewusstsein des Menschen arbeitet mit Worten und Zahlen, das Unterbewusstsein mit Bildern und Metaphern. Das Unterbewusstsein lässt sich programmieren und damit der Kulturmensch durch selektive geistige Blindheit an eine noch fehlerhafte Makroökonomie anpassen, indem elementare makroökonomische Zusammenhänge mit archetypischen Bildern und Metaphern exakt umschrieben und diese dann mit falschen Assoziationen und Begriffen verknüpft werden, an die der Untertan glaubt. Der Glaube an die falschen Begriffe erzeugt eine geistige Verwirrung, die es dem Programmierten so gut wie unmöglich macht, die makroökonomische Grundordnung, in der er arbeitet, zu verstehen; noch weniger kann er über die Makroökonomie, die in den Grundzügen seine Existenz bestimmt, hinausdenken. Diese Technik, die in früheren Zeiten – etwa bis zum 6. vorchristlichen Jahrhundert – noch eine exakte Wissenschaft war und die nur von eingeweihten Oberpriestern betrieben werden durfte, nennt sich „geistige Beschneidung von Untertanen“, bzw. Religion = Rückbindung auf künstliche Archetypen im kollektiv Unbewussten.

    „Du wurdest wie alle in die Sklaverei geboren, und lebst in einem Gefängnis, das du weder anfassen noch riechen kannst. Ein Gefängnis für deinen Verstand.“

    Morpheus (Matrix)

    Auch das, was heute „moderne Zivilisation“ genannt wird, entstand aus der Religion:

    Einführung in die Wahrheit

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