Das fatale Menschenbild der Nomenklatura

Bettina Röhl: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-das-fatale-menschenbild-der-grossen-koalition-in-spe-seite-all/9127442-all.html   (26.11.):

Weder Union noch SPD bieten ein eigenes Menschen- und Weltbild an. Das entstandene Vakuum wird immer aggressiver von selbst ernannten, staatlich alimentierten Rassismusforschern aufgefüllt.

Merkel hat das christliche Menschenbild komplett gestrichen.

… Denn gerade jetzt durchläuft die Gesellschaft einen irreversiblen Transformationsprozess — in aller Öffentlichkeit und dennoch von der Öffentlichkeit komplett ignoriert.

Für diesen Transformationsprozess der Gesellschaft ist zwar nicht die SPD verantwortlich (auch wenn sie diesen den Grünen hinterherlaufend wesentlich vorantreibt), aber sie ist das Vehikel anderer Interessengruppen und insoweit die Ursache für negative Prozesse, die derzeit ablaufen.

… Jetzt ist sie eher das Sammelbecken der Anti-Christen, die einen durchgegenderten, antireligiösen, antikapitalistischen, weltrassisch-durchmischten Menschen muslimischen Glaubens als Ziel vor Augen haben. Eine Art neuen Deutschen und Super-Europäer und eigentlich einen Einheits-Weltbürger höchster Glückseligkeit und tunlichst dunkelhäutig.

Dieser Eierlegende-Wollmilchsau-Antirassismus, der links daher kommt und jeden, der atmet und sich regt, mindestens wenn er deutscher Abstammung ist, zum Alltags-Rassisten aus biologisch-kulturellen Gründen erklärt, ist das neue gefährliche ideologische Phantasma der SPD, der Grünen und eben auch der Führungskader der Unionsparteien. …

… Es sind die Menschendesigner, die in unzähligen Stiftungen, Instituten, Universitäten, parteinahen Institutionen als sogenannte öffentlich geförderte Experten das neue Menschenbild ausgeben. Jüngstes Beispiel: die Forderung der kombinierten Gender-Rassismus-Forscherin Heike Radvan, die die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus bei der Amadeu-Antonio-Stiftung leitet.

Eine sogenannte Rechtsextremismus-Expertin, die mal eben schlankweg Umerziehungsmaßnahmen in Krippen und Kitas fordert und großzügig erklärt, dass irgendwelche von ihr kreierten rechtsradikalen Eltern nach einer Güterabwägung wohl doch nicht von ihren eigenen Kindern (zu deren Kindeswohl) ferngehalten [werden] müssten, sondern dass die bereits kontaminierten Kleinkinder im Wege des milderen Eingriffs mit möglichst vielen Behinderten und Migranten zusammengebracht und auf den rechten Kurs getrimmt werden müssten.

Das Ganze hat nichts mit Logik zu tun. Die ist ja bekanntlich bei fanatischen Ideologen ausgeschaltet. Aber: Stehen Wolfgang Thierse und Cem Özdemir, Stern-Herausgeber Andreas Petzold, Peter Maffay und die vielen anderen Claqueure der betroffenen Stiftung wirklich dahinter, dass irgendwelche Kleinkinder, die im Kindergartenwenig von zu Hause erzählen“ und „besonders gut spuren und deshalb meist nicht auffallen“ und nicht mit „Dunkelhäutigen spielen“ oder die „offensiv die Ideologie (…) verbreiten, die sie zu Hause lernen“, und deren „rechtsextreme Eltern versuchten, besonders im ländlichen Raum möglichst in die gleichen Orte oder Ortsteile zu ziehen“, was nicht allein in „ostdeutschen Bundesländern“, sondern auch in „Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg“ vorkäme, als bereits kontaminierte Brut betrachtet, diskutiert und therapiert werden sollen? Hier der Link zu dem zitierten Interview.

… Aber das Menschenbild der brutalen neuen Menschendesigner, so abwegig es ist, ist wirksam und effizient in seiner gesellschaftszerstörenden Wirkung.

Die normative Kraft einer verwerflich vor sich hinwerkelnden Gender-Anti-Rassismus- und Antifaschismus-Industrie ist gewaltig oder, besser ausgedrückt, im Prinzip gewalttätig. …

… Mit dem freien Geist des Grundgesetzes, der eine freie Wissenschaft fordert, hat die sogenannte Rassismusforschung wenig bis nichts zu tun.

… Es gibt keinen wirklichen Widerstand, weil es auch keine Diskussion über diese Menschendesignerei gibt. Das, was die große Koalition auf der Oberfläche des deutschen Fernsehers und der deutschen Printerzeugnisse derzeit abliefert, sind politische potemkinsche Dörfer gegen das große verschwiegene Unterfangen, Deutschland oder die Deutschen in die Welt oder aktuell in die Zuwanderung oder in irgendein Europa oder sonst zu integrieren. Die biologistischen Phantasien der Menschendesigner sind allerdings genau von der unschönen Sorte, gegen die die Antifaschisten, Antirassisten und Anti-Neo-Nazis ihren heldenhaften Kampf zu führen vorgeben.

… die große Transformation des Menschenbildes vom generalverdächtigen „Bio-Deutschen“ (Özdemir) hin zu irgendeiner anderen, noch sehr unspezifisch durch die Köpfe wabernden Figur wird von jeder demokratischen Diskussion fern gehalten. Und mit den inhaltsleer und missbräuchlich verwendeten Begriffen „rechtsextrem“, „rassistisch“ oder „Nazi“ versiegelt.

… Hier geht es um Taten von Deutschen gegen Deutsche. Welches Recht haben Deutsche, sich selber zu separieren und sich selber zu den einzig guten Deutschen zu selektieren und sich selber als rein und edel zu begreifen und die anderen Deutschen, also im Prinzip alle Deutschen, unsubstantiiert als rassistisch-kontaminiert durch die Arena zu treiben? Und dies mit immer neuen Stilblüten. Im Moment ist der sogenannte „Alltagsrassismus“ en vogue, der rauf und runter in den Medien dekliniert wird, oder Begriffe wie eine „rassistische Gesellschaft“ oder der viel zitierte ominöse „Rassismus aus der bürgerlichen Mitte.“…

Dass in der Maßlosigkeit und in der Haltlosigkeit besagter Gesinnungspolizisten schon die Kita-Kinder als kontaminierte Deutsche zum „Problem“ erklärt werden und damit gespielt wird, diese Kinder den Eltern zu entziehen, müsste dem herzlosesten, dem ignorantesten und auch dem dümmsten Politiker auffallen. Wo bleibt der Aufschrei? Wo bleibt das „Wehret den Anfängen“ darüber, dass hier mit offiziöser Rassismusforschung ein neuer Rassismus etabliert wird?

Das grundsätzliche Menschenbild, das die große Koalition auf diese Weise transportiert, ist ein inhumanes, menschenverachtendes, gegen die Menschlichkeit gerichtetes Bild. Die Integrationspolitik, die Asylantenpolitik, die Bildungspolitik und die Sozialpolitik sind die wesentlichen Felder, auf denen die Weichen für den Erfolg oder den Misserfolg der deutschen Wirtschaft gestellt werden. …

… Bundespräsident Joachim Gauck ist mit seiner erstaunlichen Metamorphose von einem zeitkritischen Geist, wie er diesen in seinem Interview vom 10. Oktober 2010 mit der NZZ artikulierte, zu einem angepassten Mainstreamer ein exemplarisches Beispiel dafür, wie die politische Klasse das Zukunftsfeld der hauchdünnen Kleinstminderheit von Gender-Forschern, Extremismus-Experten und Anti-Nazi-Wissenschaftlern und einigen eilfertigen Politikern überlässt, die sich anmaßen, für den Souverän, das Volk, zu denken und zu entscheiden. …

Vergleiche damit Coudenhove-Kalergis „eurasisch-negroide Zukunftsrasse“!

Ergänzung:

Vera Lengsfeld: http://www.freiewelt.net/die-grose-mogelpackung-10017408/  (27.11.):

… Weit schlimmer … ist das Experiment, das von der GroKo an der Bevölkerung dieses Landes exerziert werden soll. Die Menschen sollen fest in den Griff von Experten aller Art genommen werden: Antirassismus-, Antifaschismus-, Islamophobie-, Homophobie-, Gender-Beauftragte sollen das Zepter schwingen und den politisch korrekten Menschen schaffen. Eine besondere Bereicherung ist, dass die GroKo nun die winzige Minderheit der inter- und transsexuellen Menschen „in den Focus“ nehmen will. Sie will sogar den “Nationalen Aktionsplan der Bundesrepublik Deutschland zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz” um das Thema Homo- und Transphobie erweitern.

Als ob es keine wirklichen Probleme gäbe! Jedenfalls können einige neue Experten auf zusätzliche Stellen hoffen.

Bezeichnend ist, wovon der Koalitionsvertrag schweigt. Vom Linksradikalismus, der laut Verfassungsschutzbericht am weitesten verbreitete Extremismus in unserem Land, vom Islamismus, etwa den geschätzten 42.000 gewaltbereiten Salafisten, ist nicht die Rede. Kein „nationaler Aktionsplan“ gegen Hassprediger.

Der entscheidende Knackpunkt verbirgt sich hinter diesem Satz:

Zur Willkommens- und Anerkennungskultur gehört die interkulturelle Öffnung von Staat und Gesellschaft. Wir setzen uns dafür in allen Lebensbereichen ein, insbesondere im Bereich des ehrenamtlichen Engagements (z. B. Feuerwehr, Rettungsdienste) und der Kultur, im Sport und im Gesundheits- und Pflegebereich.

Was ist „interkulturelle Öffnung“? Das liest sich, als hätten sich die Deutschen zukünftig den Lebensgewohnheiten der Zuwanderer anzupassen und nicht umgekehrt. Weder für die gewünschte Zuwanderung, noch für den Doppelpass werden im Koalitionsvertrag die geringsten Kriterien formuliert, etwa die Anerkennung unserer emanzipatorischen Errungenschaften, unserer Verfassung, unseres Rechtsstaates. So wie es im Koalitionsvertrag verankert wurde, ist nur sichergestellt, dass uns kein radikaler Muslimbruder, der offen die Verfassungsorgane unseres Landes verhöhnt, mehr verloren gehen kann.

„Interkulturelle Öffnung“ ist keine Antwort auf die wachsenden Angriffe auf Feuerwehr, Notarztdienst, Polizei, weil muslimische Männer nicht akzeptieren wollen, dass ihren Frauen in Notsituationen von Männern geholfen wird.

Wer eine Einwanderungsgesellschaft will, muss klare Einwanderungskriterien formulieren und durchsetzen und nicht die eigene Bevölkerung konditionieren wollen zu ertragen, dass ihre Lebensweise bis zur Unkenntlichkeit „transformiert“ wird.

Bezeichnend wie bedenklich in diesem Zusammenhang ist, dass auch von der Familie nicht mehr die Rede ist. Eigentlich müsste nach der Erfahrung aus zwei Diktaturen, dass eine intakte Familie Schutz vor den Zumutungen der Diktatur bieten konnte, die Familie von demokratischen Politikern besonders geschätzt werden. Das Gegenteil ist der Fall. Kinder werden immer mehr als Verfügungsmasse des Staates angesehen. Von der Wiege bis zur Bahre sollen sich die Menschen im staatlichen Gewahrsam befinden, d. h. abhängig sein. Hatten wir das nicht schon mal?

Selbstständigkeit, Selbstbestimmung, Freiheit kommen im Koalitionsvertrag nicht vor. Statt dessen eine endlose Liste politischer Gängeleien auf allen Ebenen, bis hin zur Wirtschaft. Neben dem Mindestlohn soll sie nun auch noch die „Charta der Vielfalt sowie den “Diversity”-Gedanken“ implementieren. Man kann förmlich fühlen, wie stimulierend das wirken wird. Bald erfüllen unsere Unternehmen Pläne wie im Realsozialismus und die wichtigste Person ist noch vor dem technischen Direktor der „Charta-der-Vielfalt-und-Diversity-Beauftragte“, flankiert von den Frauen-, Quoten-, Migrantenfunktionären. Früher nannte man das Parteileitung.

Ein Vertrag wie dieser zerstört die Zukunft Deutschlands. Man kann sich nicht damit trösten, dass der Mammutanteil sowieso nur auf dem Papier steht und nie umgesetzt wird. Der Text zeigt, dass auch abstruse Forderungen, wie sie in den 80er Jahren in obskuren marxistischen Zirkeln ausgeheckt wurden, nun von CDU-Politikern ernsthaft “verhandelt“ und zu Papier gebracht wurden. Zu erwarten, dass die Politik nicht früher oder später exekutiert, was sie formuliert hat, ist eine gefährliche Illusion.

Wer nicht will, dass der Koalitionsvertrag zur materiellen Gewalt wird, muss sich wehren!

Ergänzung 30.11.2013:

Ron Kubsch: http://www.freiewelt.net/das-neue-menschenbild-der-politik-10017577/   (29.11.):

Im gestern unterzeichneten Koalitionsvertrag ist zu lesen, „dass in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften Werte gelebt werden, die grundlegend für unsere Gesellschaft sind.“ Ergänzt wird diese überraschende Einsicht durch einen aufschlussreichen Aktionskatalog.

Die Arbeit der “Bundesstiftung Magnus Hirschfeld” werden wir weiter fördern.

Wir verurteilen Homophobie und Transphobie und werden entschieden dagegen vorgehen.

Wir werden den “Nationalen Aktionsplan der Bundesrepublik Deutschland zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz” um das Thema Homo- und Transphobie erweitern.

Wer Homosexualität oder Transsexualität nicht „prima“ findet, dem wird in Zukunft wohl „schwub di wub“ eine behandlungsbedürftige Phobie (also eine Angststörung) unterstellt. Schlimmer noch. Er wird als intoleranter Rassist bezeichnet werden dürfen, obwohl er doch jeglichen Rassismus resolut ablehnt und sich zeitlebens für mehr Toleranz einsetzt. Na, wenn das keine Diskriminierung ist?

Hinter solchen Deklarationen steckt der Anspruch auf Umerziehung. Das christliche Menschenbild, das einst als große Erzählung der europäischen Kultur Freiheit, Bildung und Fortschritt ermöglichte, verschwindet. Andere Werte sind jetzt „grundlegend für unserer Gesellschaft“ und werden uns von oben herab verordnet. Begründet werden die neuen Werte mit vorgegebener Wissenschaftlichkeit (die uns durch staatlich geförderte Institute garantiert wird). Was aber passiert in der Wissenschaft, wenn die Wahrheitsliebe fehlt?  Jean François Lyotard bringt die Haltung des „neuen Menschen“ (nach dem Tode Gottes) auf den Punkt: „Man kauft keine Gelehrten, Techniker und Apparate, um die Wahrheit zu erfahren, sondern um die Macht zu erweitern“ (Das postmoderne Wissen, 1994, S. 135).

Bettina Röhl fragt …

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17 Antworten zu Das fatale Menschenbild der Nomenklatura

  1. heureka47 schreibt:

    Zwischen der Theorie des (Grund-)Gesetzes und der gelebten Praxis klafft ein Riesenabgrund.

    In der Präambel heißt es zu Beginn:
    „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen…“.

    Das ist Irrtum bzw. Lüge.
    Wer sich seiner Verantwortung vor Gott bewußt ist, kann nicht einer staatlichen Ordnung und Gesetzen zustimmen, wie wir sie in Deutschland haben. Das ist ein innerer Widerspruch!
    Es kann nur EINE Ordnung geben – und zwar die göttliche. Und die übt Gott selbst in jedem wahrhaft erwachsenen Menschen aus. Der Mangel ist, daß die allermeisten „Erwachsenen“ der zivilisierten Gesellschaft nicht wahrhaft erwachsen sind. Aufgrund der „Entfremdung“, der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“ seit Beginn des zivilisatorischen Prozesses.

    *

    Im GG heißt es im Artikel 1:
    „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“.

    Auch das ist nicht möglich.
    Die allermeisten Akteure der „staatlichen Gewalt“ sind nicht wahrhaft erwachsen und wissen weder, was die „Würde des Menschen“ ist, noch können sie sie wahrhaft achten / schützen.

    In einer so geistig-seelisch schwer kranken Gesellschaft wie der zivilisierten sind solche Gesetze das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Statt dessen würde man besser daran tun, sich mit der Aufklärung über die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ und den Weg der grundlegenden Heilung zu befassen.

    Ich mußte leider in den letzten 18 Jahren vielfach hören, daß „psychisch kranke Menschen“, die in ihren Wohnungen auffällig geworden waren und wo die Polizei kam, um zu helfen oder die Kranken in eine Klinik zu bringen, diese KRANKEN von der Polizei ERSCHOSSEN wurden!

    Es ist ein Armutszeugnis, das sich unsere Gesellschaft und die „staatliche Gewalt“ damit ausstellen, daß es, wie es scheint, nicht möglich ist, therapeutisch geschultes Personal einzusetzen, um Eskalation(en) zu vermeiden. Die Polizei ist überhaupt nicht geschult, mit dieser Art Problemen umzugehen. Zumal Menschen in „psychotischen“ Krisen meistens GANZ ANDERS reagieren als der „normale“ oder psychisch gestörte / erkrankte normal-neurotische Mensch.

    Das „übliche“ – oft trainierte! – martialische Auftreten der Polizei führt bei psychotischen Menschen NICHT zum „Aufgeben“ / „Schwanz-einziehen“, sondern meist zu den völlig natürlichen – nicht-neurotischen – Raktionen: Gegenwehr, Aggression.

    Daß Polizisten in solchen Situationen oft / schnell überfordert sind, ist verständlich; das darf aber nicht als Entschuldigung für das Erschießen gelten. Das staatliche System bzw. das Gesundheitssystem / psychiatrische Versorgungsssystem ist in der Pflicht, mit Patienten ANGEMESSEN – bedürfnisangepaßt – umzugehen und – lt. Art. 1 GG – deren Würde / Leben zu achten und zu schützen.

    • in memoriam schreibt:

      Andere entschuldigen sich gleich gar nicht fürs Erschiessen! (Darunter gewiß viele Bornagains) Und „Man muss andererseits einräumen, dass die meisten deutschen Freikirchen noch nicht bei der Radikalität vieler ihrer amerikanischen Kollegen angekommen sind. Mit Forderungen der Todesstrafe für Homosexuelle und dergleichen hält man sich noch zurück.“….Anreas M. Quelle später*.

      Haben Sie die letzte Panorama-Sendung gesehen?…Müssen Sie unbedingt
      nachholen! !!! (Stuttgart, Frankfurt, Wiesbaden, Berlin….) Was ist dagegen schon ein armseliger Stinkefinger!

      Ich lese den neuesten Hugo-Stamm-Blog-Text über Sklaven haltende Psychopathen in London und die wegschauenden Nachbarn. „Gesunde“???
      Ich lese die Tagesmeldungen bei idea… zappe mich am frühem Morgen durch das fürchterliche TV-Programm (einschl. Bibel-TV)… ein Kreationisten-Vertreter …und schon frischt man seine alten Aversionen auf… landet bei *h/pd „Wenn Ingenieure Prediger werden“ . Klasse Text über FeG…auch für mich der Prozess vom Glauben zum Denken :- ) oder wie der Schreiber MSS zitiert: „Der kurze Weg von moderaten zu echten Gläubigen“. … zwischen Merchandising-Ständen….[…#Auf den Stühlen liegt ein Prospekt von Werner Gitt, „Krippe, Kreuz und Krone“. Er enthält typische Kreationisten-Argumente. Katastrophen werden als Resultat der Ursünde interpretiert, Jesus als die Lösung dargestellt, seine Wiederkehr angekündigt und man macht sich über die anderen Religionen lustig, wie unsinnig deren Glaubensinhalte doch seien im Vergleich zu den eigenen, was mich gerade wenig überzeugt. Betont wird auch die Bedeutung des freien Willens …] Ei, wie wird da ein Kurzschluß mit Franziskus
      möglich?? :- ) Oder gar der Kath. Soziallehre? Keine wirklichen Fragen mehr für mich…

      Ich bin jetzt in einem Alter angekommen, in dem ich mich gerne zoffe! Von mir aus mit jedem! Vor etlichen Jahren war ich noch etwas entsetzt, als eine Professorin, Lerntherapeutin meines „bedürftigen“ Kindes, mit 59 konstatierte: Ich habe nur noch Streit mit allen!
      Imponiert hat mir auch eine renitente, prominente „Altentruppe“ mit HJ Fuchsberger und Brigitte Grothum…. , wie sie heute kaum noch zu vernehmen ist …der ersehnte AUFSCHREI ist ja bekanntlich ausgeblieben in diesem feinen Land!

      Tja…die sklavischen Ehefrauen im deutschen Evangelikalismus/Protestantismus-Pietismus waren unterwürfig und folgsam und schweigsam! Die katholischen eher diplomatisch? :- ) EBENBÜRTIGKEIT war kaum nirgends anzutreffen! Und die „Furien“ haben einen anderen Teil ihrer SELBST verspielt…GLÜCKLICHER sind sie deshalb nicht. Was ist von den Männern geblieben?

      • in memoriam schreibt:

        und noch eine Ergänzung (nachdem ich genüßlich den Blasphemieblog 2 durchsurft habe) 😦

        “ Evangelikale Christen: Schuldbekenntnis gegenüber Frauen

        Vor 1132 Tagen Evangelischer Pressedienst

        Evangelikale Christen haben Mängel bei der Gleichberechtigung von Frauen eingeräumt. „Wir bekennen, dass wir uns nicht für die Gerechtigkeit von Frauen eingesetzt haben“, sagte Elke Werner, Leiterin von «Frauen in der Evangelisation in … mehr“

        Der obige Beitrag ist (wie sollte frau es auch anders erwarten?) aus dem Netz genommen.

  2. alles Asche! schreibt:

    Super Artikel! Beide!
    Nur dass ich generell gegen diesen Kapitalismus bin, nicht mehr dem „linken“ Lager zuzuordnen (auch nicht dem „rechten“! und gleich gar nicht gewählt habe (sondern durchgestrichen als höchstem Ausdruck von Demokratie!) …es auch nicht tun werde…auch bei nötigen Neuwahlen nicht (bei diesen verdorbenen Artgenossen aller Orten und aller Couleur), mit dem Islam rein gar nichts am Hut habe (der moentan die pubertierenden protestierenden „feministischen“ Frauen anlockt wie in Frankreich, die ihren orientierungslosen Eltern einen Schleier vorsetzen), fünf Kinder großgezogen habe (4 davon Studium) , anderen ihr Christentum und „Christsein“ (was immer das heißt) zugestehe aber selber nach Prozess atheistisch/agnostisch unterwegs bin und für „ein wenig mehr“ Gleichgewicht und Stärkung dessen, was „eigene“ Identität und Kümmern vor der eigenen Haustür ausmacht, „kämpfe“. Ich bin Globalisierungsgegnerin (unterstütze z.B. attac…das macht Heiner Geissler auch) und identifiziere mich keineswegs mit EU und europäischem Superstaat. Bin gegen Kitas und die GANZE kollketive KITASCHEISSE! und ein totaler Fan von FAMILIE! ! !
    Ich finde Merkel mindestens so bescheuert wie viele Gesellen von der SPD (erst recht aus dem alten Lager, siehe die „Sozen“: Clement, Schily, Schröder & Co…DAS würde ich ihnen jederzeit ins Gesicht sagen! Aber ich mag das „Ehepaar“ Wagenfeld! 🙂
    Ich könnte viel beitragen über „Fremdsein“, da ich selber meinen „Standort“ und meine Wurzeln nicht gefunden habe…und finde, dass das derzeitige Einwanderungschaos (einschließlich dem Hinhalten) ein Verbrehen an den Menschen ist, die umhergetrieben werden: eine Verschacherung als instrumentalisiertes „Material“…ohne Settelung, ohne Bezug zum Umfeld. Es würde GENERATIONEN dauern, bis ein Zustand erreicht ist, der RUHE auch im eigenen SEIN aufkommen läßt. Aber man fördert Protektionismus und Korruption in den Heimatländern (oder der Schleppermafia) und verschweigt die tatsächlichen Mißstände und ächtet nicht, was geächtet gehört. (analog die Prostitutions“wirtschaft“, wie sie Feministinnen steuern)
    Ein schlimmer Posten zudem in der momentanen Affäre ist das Expertisen-Gutachter-Berater-Auslager- und Rechtsanwälte/Kanzleien**-Abkassier-Verlagern von „Ver-ANTWORT-lichen“! Das POSTENSCHAFFEN. (und Mitbeschäftigen von Sippen…) Und mit Verlaub: solche übereifrigen „Experinnen“ (frau kennt sie) wie H. Radvan haben für mich ein Rad ab! Sie dominierten eine Epoche….(wiesen „Unbequeme“ ein in die Psychiatrien…) treffen als Dilettanten und/oder Technokraten Entscheidungen…

    Boaaahhh! Wohin sind wir gekommen! Meine FRESSE! (O-Ton A. Nahles) „Weltzentralismus“? Geht nun mal nicht, sagt Oma.

    (**Spitzenverdiener…in 2 Minuten den potenziellen Mindestlohn eingeheimst…)

    Alles ASCHE!

  3. cc Amadeu-Antonio-Stiftung schreibt:

    alles „EHRENWERTE“!

    dazu ein Leserbrief auf zeit-online zum Artikel /Interview H. Radvan

    #201. Vorsitzende der Antonio Amadeo Stiftung war Stasi

    … übrigens: die Vorsitzende der Stiftung, Anette Kahane, hat als IM Viktoria ihre Mitstudenten an die Stasi verraten. Vielleicht interessiert das ja jemand.#

  4. mühsam schreibt:

    29. November 2013 um 9:54 Uhr
    „Aufruf zur Revolte“ – Ein Interview mit Konstantin Wecker
    Verantwortlich: Wolfgang Lieb

    Konstantin Wecker hat gemeinsam mit Prinz Chaos II. ein Buch über Revolte geschrieben (kostenloser Download [PDF – 9.2 MB]). Es ist eine Polemik. In einem Aufruf voller Wut und Poesie drücken die Autoren aus, was quer durch die politischen Lager von Vielen gedacht, aber nur selten in dieser Klarheit ausgesprochen wird. Ihr Fazit lautet eindeutig: “Duckt Euch nicht! Steht auf! Stellt Euch zornig gegen die Energie der Zerstörung!”. Christine Wicht hat mit Konstantin Wecker über den „Aufruf zur Revolte“ gesprochen.

    Sie sind der Meinung, dass sich zu empören ein Grundrecht des Menschen ist. Ohne Empörung wäre die Sklaverei nicht abgeschafft worden und es gäbe keine Demokratie. 2007 haben Sie eine CD herausgebracht mit dem Titel „Ich gestatte mir Revolte“. Der Wunsch zur Revolte begleitet Sie schon eine ganze Weile. Sie rufen mit Ihrem aktuellen Buch auf zur Revolte. Was glauben Sie, warum machen nur wenige Menschen den Mund auf?

    Das ist eine ganz eigentümliche Mischung aus Einschüchterung und Beschwichtigung, die Tag für Tag auf uns einregnet. „Angst essen Seele“ auf, nannte Rainer Werner Fassbinder einen seiner Filme. Nichts lähmt einen Menschen so sehr, wie die Angst. Und auf der anderen Seite hängt immer die Karotte vor der Nase, dass es eben doch irgendwie genauso weitergehen könnte, dass man eigentlich nichts ändern muss. Es kann aber nicht und man muss!
    Der Menschheitswagen steuert auf einen Abgrund zu. Aber die Geschwindigkeit, mit der wir auf diesen Abgrund zurasen, ist inzwischen so hoch, dass sich viele Menschen verzweifelt festhalten, um nicht bei voller Fahrt ins Aus geschleudert zu werden. Das ist auch sehr verständlich, aber wir müssten irgendwie versuchen, ins Fahrerhäuschen zu gelangen. Wir steuern ja nicht mehr die Dinge, sondern die Dinge steuern uns!

    Sie sind ein Verehrer von Erich Mühsam und haben in Ihren Konzerten schon oft den von ihm geschriebenen Revoluzzer zitiert. Warum ist der Revoluzzer von Mühsam heute noch aktuell?

    Erich Mühsam sagte: „Sich fügen heißt lügen“. Es gibt viele Missstände in unserem Land, Altenpflege, Armut, Kinderarmut, Bankenrettung, Überwachung, um nur einige zu nennen. Es gibt wenig Widerstand gegen politischen Entscheidungen. Die Menschen fügen sich. Und letztlich geht das eindeutig nur deshalb, weil sehr viel gelogen wird. Wir werden belogen, aber wir belügen uns auch selbst. Nehmen wir den Rechtsterrorismus. Was da in den Verfassungsschutzämtern angeblich an Pleiten, Pech und Pannen abgelaufen ist, das kann doch kein Mensch mehr glauben. Aber sind wir auch bereit, die grausigen Schlussfolgerungen zu ziehen? Der Ungeheuerlichkeit nämlich ins Auge zu sehen, dass es eine Kumpanei gegeben haben muss, zwischen Nazi-Terroristen und Teilen des Sicherheitsapparates?

    In der Vorbemerkung Ihres Büchleins “Aufruf zur Revolte” weisen Sie und Prinz Chaos II. extra darauf hin, der Text sei kein unbeherrschter Wutausbruch, sondern ein Aufschrei. Da möchte ich Sie mit einer Strophe Ihres Liedes “Wut und Zärtlichkeit” fragen: Kann man wütend sein und weise, laut sein und im Lauten leise, macht gerechter Zorn nicht müde?

    Die Revolte, die wir beide uns vorstellen, ist ja ohnehin etwas anders als man sich das vielleicht spontan vorstellt. Wir sprechen ja von einer „Revolte der Zärtlichkeit“. Ich sehe keinen Widerspruch zwischen Sensibilität und Revolte. Gerade die Fähigkeit, an fremdem Leid mitzuleiden, ist essentiell nicht nur für die Mitmenschlichkeit generell, sondern auch dafür, die Unerträglichkeit der Zustände zu empfinden.

    In der Bevölkerung ist aber kaum ein Aufschrei zu merken, die Wahl hat gezeigt, dass das Volk keine wirkliche Änderung will, mal abgesehen von der Abwahl der FDP. Revolte liegt wohl scheinbar nicht im Trend?

    Wir haben uns nicht entschlossen, diesen Text zu schreiben, weil wir uns dachten: „Die Revolte liegt in der Luft, man braucht jetzt nur noch einen schmissigen Aufruf und dann geht’s los.“ Im Gegenteil: die Idee dieses Textes ist in einer Situation entstanden, in der sich der Prinz und ich unsere, ja, doch: unsere Verzweiflung gestanden haben. Das war in der Künstlergarderobe nach einem Konzert in der Schweiz. Wir beide sind ja sozusagen von Berufs wegen immer dabei, Leuten Mut zu machen, sie stark zu reden und zu singen, an das Positive zu appellieren. Aber da haben wir festgestellt, dass uns Himmelangst wird, wenn wir uns den Stand der Dinge anschauen – und den eklatanten Mangel an echtem, wirkungsvollem Widerstand, an kreativem Denken. Der Aufruf zur Revolte ist deshalb ein Versuch, in ziemlich verzweifelter Lage einen kraftvollen und auch sehr poetischen Gegenimpuls zu setzen.

    Über 15 Seiten Nennen Sie in eindringlicher Weise viele Gründe, von denen jeder es wert ist, sich zu empören, aufzustehen und nein zu schreien. Es sind bekannte Tatsachen, warum meinen Sie, hat sich bisher niemand empört?

    Empört wird sich ja schon immer mal wieder. Aber diese Art der Empörung, die sich einfach nur über etwas aufregt, die aber keinerlei praktischen Konsequenzen ableitet, die nicht aktiv wird, nicht eingreift – das ist eine Stubenhockerempörung und hat mit dem, was der späte Stefan Hessel in seinem grandiosen Büchlein „Empört Euch!“ gemeint hat, überhaupt nichts zu tun.

    Warum gerade jetzt ein Buch? Der Neoliberalismus hat in Demokratien Einzug erhalten. Die Menschen haben sich anscheinend damit abgefunden. Wenn die geplante Freihandelszone zwischen USA und EU durchgedrückt wird, ist die Demokratie in vielen Bereichen ausgehebelt. Wie sollen sich Bürger noch gegen die Macht der Wirtschaft wehren?

    Wie sollte sich ein kleines Volk wie die Vietnamesen gegen die gewaltige Militärmaschine der USA zu Wehr setzen? Wie sollten die Menschen früher gegen den unglaublichen Druck des Absolutismus aufkommen? Wir haben ein aberwitziges Ungleichgewicht bekommen, was Wohlstand und Macht angeht. Und diese Zusammenballung der Macht in wenigen Händen ist mit einer Demokratie unvereinbar. Aber solche Situationen gab es in der Geschichte häufig und keine Macht der Welt ist für die Ewigkeit gebaut.

    Sie vergleichen im Aufruf zur Revolte den Zustand unserer heutigen Gesellschaft mit dem vor der französischen Revolution. Glauben Sie, dass Sie Ihre Leser mit diesem Vergleich zur Revolte ermutigen können?

    Prinz Chaos II. ist ja nicht nur Liedermacher und Autor, sondern auch Historiker. Und ich finde diesen Vergleich mit dem vorrevolutionären Frankreich ungeheuer hilfreich, um vor allem das Verhalten der Herrschenden, diesen elitären Autismus, zu verstehen. Auch damals gab es ja genug auch sehr einflussreiche Leute, die genau erkannt haben, dass es so nicht weitergeht, dass Frankreich sich radikal verändern müsste. Aber die sind innerhalb ihrer eigenen Klasse völlig aufgelaufen, weil die bei weitem meisten Adeligen total abgekoppelt waren von der Stimmung im Rest der Gesellschaft. Die haben nicht gemerkt, was sich da zusammenbraut oder es einfach nicht ernst genommen. Diese Entkoppelung sehen wir heute auch wieder. Daniela Dahn schreibt in ihrem neuen Buch, dass die Kluft zwischen arm und reich in Europa heute der zur Zeit vor der französischen Revolution ähnelt. Der Geldadel ist aufgepumpt mit Arroganz und einem Gefühl der Überlegenheit. Die sehen auch nach einer gigantischen Finanzkrise keinen Grund, irgendetwas zu ändern, weil sie so glänzend verdienen. Aber das kann sich rächen.

    Die moderne Konsumindustrie hat bisher immer vermocht, schon nach erschreckend kurzer Zeit jede noch so kritische Bewegung zu kommerzialisieren und mit ihrer PR zu lenken bzw. zu konterkarieren. Wird sie nicht auch jede weitere Idee zur Revolte in Watte packen, hübsch designen und urheberrechtlich geschützt vermarkten?

    Klar, wir haben das oft erlebt, dass man Revolten die Spitze genommen und sich deren Symbolik und Sprache einverleibt hat. Am Ende kam dann nicht viel mehr dabei heraus, als eine Modernisierung des alten Systems. Die Kommerzialisierung einer Revolte ist momentan aber nicht unser Problem. Leider, könnte man sagen. Das Problem ist diese allgemeine Friedhofsruhe, speziell in Deutschland. In anderen Ländern sieht es ja teilweise anders aus. Aber die Bundestagswahl war ja quasi das Votum zu sagen: „Hauptsache uns geht’s gut und welche Ursachen das Debakel in Griechenland oder Spanien hat, ist uns erstmal egal.“ Das ist nicht nur eine moralisch fragwürdig Haltung. Das wird auch auf Dauer nicht gut gehen. Denn die Krise ist schon längst da – nur noch nicht bei allen.

    Sie beschreiben einerseits die Geldsucht und andererseits die Aktion des Herrn Kofler, sein Aktienpaket zu verkaufen, als kluge Aktion. Halten Sie diese Handlungsoption für realistisch, zumal die Aktien gerade steigen?

    In diesem ganzen Bereich habe ich, im wahrsten Sinne, keine Aktien. Ich hatte noch nie Aktien und verfolge das Auf und Ab der Kurse auch nicht sonderlich. Ich bin da sehr altmodisch und lehne es für mich ganz allgemein ab, Aktien zu kaufen. Am Ende sind das doch alles Luftbuchungen und man muss sich eher wundern, dass es immer wieder gelingt, dieses irrwitzige Finanzsystem für eine weitere Runde zu stabilisieren. Aber diese Rettungsaktionen werden immer aufwendiger und die letzte Rettungsrunde hat die Staaten mit einer gigantischen Staatsverschuldung hinterlassen.

    Nein, wir brauchen ganz andere Ansätze einer kooperativen, nachhaltigen Wirtschaft und vor allem einer Wirtschaft, in der die Produktion von Gütern und Dienstleistungen, die tatsächlich benötigt werden, im Zentrum steht und nicht eine solche Finanzakrobatik.

    Wie stellen Sie sich die Revolte vor?

    Es gibt ein paar Anhaltspunkte. Das eine ist die Erfahrung von Dresden Nazifrei. Hier waren der Prinz und ich ja jahrelang vor Ort bei den Blockaden und wir durften erleben, was ein Bündnis bewerkstelligen kann, das entschlossen und solidarisch vorgeht. Dabei ist das persönliche Vertrauen zwischen verschiedenen Akteuren absolut entscheidend. Wenn man sich nicht vertraut, kann man in brenzligen Situationen nicht bestehen. Wie man diese Dresdner Erfahrung auf das soziale Feld übertragen kann, scheint uns die zentrale Herausforderung zu sein. Und die Form der Blockade wird da nicht genügen. Dazu haben wir aber in den letzten Jahren diese Serie von Platzbesetzungen erlebt, vom Tahrir in Kairo ausgehend. Hier wurde zumindest angedeutet, wie eine neuartige, selbstorganisierte Organe einer echten Massendemokratie entstehen könnten. Am Ende führt natürlich kein Weg an neuen Organisationsformen vorbei, aber den Anfang muss eine spontane Dynamik machen, etwas Unvorhergesehenes, eine Energie, die sich losreißt aus dem Knast der Frustrationen. Das kann man nicht herbeischreiben. Das können nur viele Einzelne herbeiführen.

    • heureka47 schreibt:

      „Das können nur viele Einzelne herbeiführen.“:

      Ein neues Bewußtsein entsteht aus einem „Funken“.
      Das göttliche Bewußtsein im Menschen entsteht aus dem „göttlichen Funken“,
      der in jedem Menschen ist.
      Ob er es weiß / glaubt oder nicht.

      „Und wenn du denkst, es geht nicht(s) mehr, dann scheint von fern ein Lichtlein her.“
      Das kann nur der „göttliche Funke“ sein.
      Er ist es – auch nach meiner persönlichen Erfahrung.
      Dieser Funke wurde zu meinem „Stern“, der mich zum „Bethlehem-Ereignis“ führte,
      wo mein neues Bewußtsein, das „Christus-Bewußtsein“, zu Welt kam.
      Die Erkenntnis meiner höheren, wahren, Identität.
      Mit zuvor völlig ungeahnten Potenzialen / Fähigkeiten.
      Das ist das wahre, völlig natürliche, evolutionär gewachsene, gottgewollte
      Erwachsenen-Bewußtsein.
      Was in gesunden Völkern vor dem Eintreten der Geschlechtsreife erreicht wird,
      erreichte ich in mühevoller Puzzle-Arbeit in den letzten 25 Jahren. Jetzt bin ich 66.

      Darin besteht im Wesentlichen die „Krankheit der Gesellschaft“,
      die ich die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ nenne – und die grundlegend heilbar ist.
      Die zivilisierte Gesellschaft muß nichts völlig neues erfinden, um aus der Krise auszusteigen;
      sie muß nur auf den „rechten Weg“ zurück, von dem sie abgekommen ist.

      Sicher: Wir befinden uns im Untergangsprozeß und zwar in der letzten Phase – im „freien Fall“. Aber das ist auch die beste Gelegenheit, FLIEGEN zu lernen.

      Die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft einschließlich ihrer „führenden Köpfe“ in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kirchen usw. können – krankheitsbedingt – weder die Ursache der Problematik (Krankheit) erkennen, noch die jederzeit und überall greifbare Lösung. Denn etwa 99,999% der zivilisierten Bevölkerungen sind bewußtseins- / wahrnehmungsgestört. ENTFREMDET vom üblichen Aufsteigen zum wahren Erwachsenen-Bewußtsein, der FEINstofflichen Bewußtseins-Ebene, aus der der FEINstoffliche Teil des Seins erkennbar wird. Im GROBstofflichen Bewußtsein der „Normalen“ der zivilisierten Gesellschaft ist nur der GROBstoffliche Teil des Seins erkennbar.

      • mühsam schreibt:

        Ich beneide Sie, heureka 47, um Ihre Sicherheit und Geborgenheit Ihres Glaubenssystemes! Ich bin *mühsam 5* :- ), d.h. 61….Somit auch Nachkriegskind/Enkelin und Frau. Habe mal *Dahlke Hashimoto* gegugelt. Was so die hermetische Medizin (und andere Esoterik, Nichtschulmedizin) zu Autoaggression sagt. Demütigung, ein ganz großes Thema! u.a. Demütigung in der Pubertät. Passend zum heimlichen Selbstbekenntnis Evangelikaler….(Unterdrückung, NichtbeACHTUNG des weiblichen Geschlechtes sowie Gewalt am…) Wenn jemand nicht sensibel ist für die Falschheit der Dogmen, dann läßt SIE es mit sich geschehen, über sich ergehen. Wie hunderte und tausende in der frommen Szene. Aber GLEICH-SEIN ist etwas anderes!
        Brave Frau und Nachkriegsenkeling und verlagerte Aggression, zu wenig ABWEHR. Das paßt! Sprach doch selbst eine HvB von GRÜNKRAFT! …9 von 10 Frauen: MS, Lupus, Hashi, Fibro, CFS, HPU…
        Ich bin ziemlich spät eine „Aggro“ geworden! 😉 z.B. mich auch gegen Frauen“beratungs“/Frauenhäuser-Konsense zu behaupten! Die ganze eben so verlogene Coaching-Armada…in „Netzwerken“. In eine solchen Umpolung wollte ich mich auch nicht „transformieren“ lassen! Solidarität ist was anderes! Aber Solidarität kennt man in dieser Deutschland-AG schon lange nicht mehr, wo sich die Oberschicht von unten subventionieren läßt (wie Ärzte, die ihre Vermietungshäuser mit Solar umrüsten und mindestens 20 Jahre doppelt kassieren: die teuren Vermietungen)
        Da ich mich nun gegen vieles wehre, meine ich, dass ich immer noch meine Essenz bin :- ) ohne Bekehrungstüdelüt…Menschen, die aus einer Nahtoderfahrung zurück kommen, berichten von absoluter Freiheit. Etwas, was diese Kirchen und Wege nicht zu bieten haben. Naja…was ist Nahtoderfahrung anderes als langsam das nochmals aufflackernde Licht auszumachen?
        Jenseits der 55 nochmals zu versuchen, sich eine Gemeinschaft zu rekrutieren, ist niemandes Offizielen Interesse …entweder manhat oder man hat nicht. „Kulturelle Teilhabe“ steht zwar im Grundgesetz…aber ….Frau von der Lügen steckt sich doch längst ihre überzähligen Gutscheine an die Reiterkappe….und nichts törnt so ab, wie der Weg einer passiven und nicht mitgezählten Langzeitarbeitslosen zum Bürokratengipfel, genannt Jobcenter (AA, „Arbeitsamt“)! Was bleibt ist die ehrenamtliche Suppenküche.
        STRUKTUR und VOLL STRESS gibt mir ein Korsett aus blauer Tonne, grauer Tonne, brauner Tonne und gelbem Sack! Und wehe ich bringe 1.und 3. resp. 2.und 4.Samstag die Fahrt zur Gartenmülldeponie durcheinander!

      • heureka47 schreibt:

        Genau genommen sind wir Menschen der zivilisierten Gesellschaft ALLE von „Familie Mühsam“; wir werden in die „Hölle“ hineingeboren, die hier seit tausenden von Jahren herrscht; und wir können dieser als „Normalität“ verstandenen „Hölle“ nur entkommen – in den „Himmel (auf Erden!)“ – wenn wir die WAHRHEIT, die Ursache erkennen und die Mechanismen, die in dieser „Normalität“ wirken.

        „Hölle“ ist vom sprachlichen Ursprung m.E. nichts anderes als „Stoff, Materie“ (griech.: hyle) und findet sich auch im Begriff „(sterbliche) Hülle“. „Hölle“ meint also das Leben in der – grobstofflichen – „Materie“ und vor allem das Leben im entsprechenden grobstofflichen BEWUSSTSEIN, dem „Niederen Selbst“ / „Ego“.

        Der Aus-Stieg aus dem „höllischen“, quälenden, Leben ist möglich durch den Auf-Stieg zur höheren Bewußtseins-Ebene, dem FEINstofflichen Bewußtsein, dem „Höheren / wahren Selbst“. Und das soll – wie in gesunden Völkern immer üblich gewesen und immer noch ist – in der Pubertät geschehen, in einem speziellen Ritual, das mehrere wichtige – innere! – Schritte umfaßt:

        – Vor allem ANGST überwinden;
        – ins Unbewußte eintauchen;
        – Kontakt mit dem „Höheren / wahren Selbst“ aufnehmen und es kennenlernen;
        – sich mit diesem vereinigen und mit den Eigenschaften identifizieren (vor allem die LIEBE);
        – das (Unter-)Bewußtsein von allen Verdrängungen und falschen Glaubenssätzen reinigen und für den Rest des Lebens rein halten.

        Es war in der Tat „mühsam“ für mich, als einem durch die Zivilisation „Entfremdeten“, diese Dinge herauszufinden, selbst auch zu tun, und den in „tausend Scherben“ gegangenen „Krug“ (Gral?) wie ein Puzzle wieder zusammenzuflicken. Zigtausend Jahre lang war der „Krug“ zum Brunnen gegangen und ist heil geblieben. Aber dann geschah vor vielleicht 60.000 oder 40.000 Jahren etwas kollektiv Traumatisierendes und die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ brach aus und entwickelte sich bis heute weiter. Jetzt ist sie eine Pandemie und wir stehen vor der letzten großen Untergangs“welle“, vor der „Kollektiven Psychose“ – die sich im groben Durchschnitt alle 50 Jahre wiederholt – und die das Aussterben für die Spezies Mensch bedeuten könnte.

        Das ist mit den Worten der Wikinger oder Germanen „Ragnarök“, der „Weltuntergang“, und ich vermute, die Germanen / Wikinger haben sich die Idee dazu nicht „aus dem Daumen gelutscht“, sondern sie hatten Informationen über die „Krankheit“, das „Übel“, das sich südlich von ihrem Lebensraum entwickelte und ausbreitete.

        Aber, wie ich immer bemüht bin zu betonen, diese Krankheit ist grundlegend HEILBAR – und zwar in jedem Einzelfall und zu jeder Zeit.
        JEDER Mensch kann jederzeit und unter allen äußeren Lebensumständen ENTSCHEIDEN, sich innerlich zu verändern und den Weg ins höhere Bewußtsein, ins „innere Paradies“, einzuschlagen.
        „Das Himmelreich in INWENDIG in euch“ sagt lt. Bibel Jesus – und genau so ist es.
        Wir ermöglichen es uns selbst, dorthin zu gelangen, wenn wir die Bezogenheit, die „Fixierung“ auf die materielle, grobstoffliche, Ebene bereit werden loszulassen und bereit werden, der höheren Ebene, der feinstofflichen, geistig-seelischen / spirituellen Ebene eine größere Bedeutung einzuräumen. Weil diese höhere Ebene die URSPRUNGS-Ebene für die materielle Ebene ist!
        Nur auf der höheren Ebene verfügen wir über die – schöpferische – Bewußtseins-Kraft, mit der wir uns alles erschaffen können, wonach wir uns sehnen. Auf der höheren Ebene sind wir „Mit-Schöpfer“ und gestalten unser Glücklich- und Gesundsein, unsere Beziehungen, unser WAHRES Leben.
        „Trachte zuerst nach dem Reiche Gottes; alles andere wird dir zufallen.“
        Auch das ist – wie sollte es anders sein!- WAHR. Ich erlebe es seit über 20 Jahren.
        Ich darf mich einen bedingungslos glücklichen Menschen nennen.
        Ich habe weder Angst vor dem Tod noch vor dem Sterben, nicht vor „Krankheit“ oder Behinderung, noch vor der Ungewißheit der Zukunft. Statt dessen habe ich VERTRAUEN bzw. „Glauben mit GEWISSHEIT“. Es gibt ja auch die Version „Glauben OHNE Gewißheit. Aber ich habe mich auf den Weg führen lassen, der Gewißheit bringt.
        Und bin dankbar.

        Der Mensch, der wahrhaft glücklich werden / sein / bleiben will, sollte sich am höchsten Prinzip des Universums / Gottes orientieren und sich mit ihm identifizieren, in Harmonie mit ihm leben. So etwa lautet die Gesetzmäßigkeit.
        Wer LIEBE erleben will, muß ins Bewußtsein der Liebe aufsteigen, sich in diese Kraft / Schwingung verwandeln.
        Selbst die „Verwandlungsformel“ dafür liefert uns die Bibel in Form des Namens des Gottes.
        Nur leider verstehen die allermeisten Menschen das alles ohne Aufklärung nicht (mehr) – wegen der „Entfremdung“ in der Zivilisation.

        Eigentlich ist alles ganz einfach. Göttlich-genial einfach. Aber um das zu erkennen, muß man sich von der – scheinbaren – Kompliziertheit der äußeren / materiellen Welt „entwöhnen“, vom komplizierten rationalen Denken unter der – ängstlichen – Herrschaft des „Niederen Selbst“ / „Ego“ lösen.

        Der „göttliche Funke“, das „Samenkorn“, ist in jedem Menschen unverlierbar vorhanden und wartet darauf, „aktiviert“ zu werden.
        Wenn es bewußt wahrgenommen und in den Nährboden gesteckt wird und Wasser und Licht (Liebe, Aufmerksamkeit) bekommt, dann geht es auch und wächst.
        Zunächst noch innerhalb der Erde, im Dunkel, und bahnt sich seinen Weg nach oben.
        Bis es irgendwann ins Licht durchbricht. Dann ist Weihnachten. Und das kann jeden Tag im Leben eines Menschen sein. Bei mir war es glaube ich Ende Februar.
        Die Zeit von der „Aktivierung“ des Samens bis zum „Durchbruch“ ist die Zeit der „Ankunft“.

        Ich wünsche einen schönen, erbaulichen, 1. Advent!

  5. mühsam schreibt:

    korrektur: mühsam52 (…hatte ich definitiv getippt..ist aber verschluckt worden)

  6. :-) schreibt:

    wo stehe ich als Oma ohne Enkel heute?
    Zugegeben, ich habe es versäumt in all den Jahren mein Englisch warm zu halten oder zu perfektionieren…Mein „Vor-Alzheimer“ hat mich daran gehindert nochmals eine neue Sprache zu erlernen.Die angesagten Kulturtechniken hat meine starke Hälfte eingeübt: der Männe, der Fähigkeiten und Fertigkeiten trainieren konnte, der (als ehemaliger Freikirchensektierer) durchaus IN der Welt zugange war (wir haben nur die Seiten gewechselt, unfreiwillig) … Ich habe ANDERES und ANDERE Erfahrungen gemacht (die gesellschaftlich nicht „verwertet“ und geschätzt werden, ja nicht einmal gesehen werden) Wenn ich als kinder“reiches“ Fossil heute auf die Menschheit loslassen bin, treffe ich kaum Frauen, die Kinder haben, quer durch die Generationen. Frau „vergleicht“ sich unwillkürlich und hat einfach keine Lust auf diese Mitmenschinnen ohne Kinder = egoistische Ziegen-Variation wie *Job im Hosenanzug bis 62 in einer Männerredaktion“ ,(Venedig, NY und Florida, wann immer gewünscht) und stellt fest: so viel hat die hinter der Fassade auch nicht in der Birne! so sehr hat mich meine Entwicklung nun doch nicht benachteiligt! 😉
    Ich bin wählerisch: ich suche einfach andere Verbündete!

  7. mühsam52 schreibt:

    wegen einer solchen Grundeinstellung und Erfahrung, wie sie heureka47 beschreibt, und die im Gegensatz zur Nomenklatur einer dogmatischen, engen, fundamentalistischen, evangelikalen, umpolenden, anpassenden, missionierenden, über jeden Zweifel erhabenen, rechthaberischen, instrumentalisierenden, gleichschaltenden, frauenverachtenden, das ANDERE diffamierenden, auf alles „ausserhalb“ der bombastischen Betonmauern in den Köpfen Feindbilder projizierenden und dabei so bigott-doppelmoralisch auftretenden, selber Wein trinkenden Wiedergeborenen-Freikirche (evangelisch-freikirchlich, EAD) habe ich ja eben diesen Glaubenszirkus verlassen. Eben DIE Gotteskinder schlechthin!
    Und bin heute froh drum (schon laaaange) , nicht in dieser auferlegten Rolle eines Zombies verhaftet zu sein. Bin völlig frei von solchen „Ideen“, von meiner Ehe (und den damit verbundenen Erwartungen, von Gemeindekorsetts und sozialer Kontrolle und gottgewollten Verpflichtungen … aber auch wieder „materiell“

    Die Erfahrung (nur „Vera _ _“ der eigenen Psyche?) war leider nicht so tragend bei den REALEN hohen Lasten und Baustellen, die man als Schicksalsgemeinschaft und den sich potenzierenden Brandstellen zwangsläufig subsumiert haben.

    Was mich noch begeistern könnte, wäre Bewohner eines echten Dorfes zu sein in einer intakten Dorfgemeinschaft.

    Ich war leider eine Hausfrauen-Marionette..am falschen Ort, völlig beraubt des eigenen Selbstes und der Identität ohne Unterstützung (für ein paar Jahrzehnte…ist zum Selbstgänger geworden; aber kein unumkehrbares Stockholmsyndrom; denn die Zweifel, dass ich in so einen Konsens einfach nicht hingehöre, habe ich nie verloren…aber was hat mich da hinein manövriert? :- ) ); für Männer gestaltet sich der Part des Gatten ja immer noch etwas spielräumig erweiterter. (ganz nach ihrem Gustus und zu ihrem Vorteil, von „Gott“ protegiert sozusagen) Sollte ich eine Gewichtung vornehmen, wer quantitativ mehr Aversionen erntet, so ist es das HINTER meinem Ex stehende Gemeindekollektiv….weniger er selber…aber ausreichend genug,um das Kapitel tatsächlich HINTER sich zu lassen!

    Ich habe zumindest einen Vorgeschmack davon, was interkulturelle Paare, interreligiöse, interkonfessionelle heute in einer „globalen“ Welt erwartet! Wenn einer nicht will, kann der andere gar nichts machen….Wenn einer nicht gewillt ist, sich neuen oder gemeinsamen Inhalten zu öffne, sondern nur egoistisch seinen „eigenen“ Inzest pflegt und vom anderen die totale Selbstaufgabe fordert.

  8. mühsam52 schreibt:

    h ttp://www.idea.de/detail/frei-kirchen/detail/die-christliche-landschaft-deutschlands-ist-im-umbruch-26530.html

  9. Die verbotene Frau schreibt:

    Im Grunde war es genau das! Auf hiesige Kirchentraditionen treffen. Dafür muß man nicht weit gehen. Etwa in die Emirate…wer gewisse webseiten öffnet, wird mit einer „fundamentalistischen Abneiung gegen Feinde“ konfrontiert. Im RL war das jedoch noch nachhaltiger! Für manche allerdings wiederum unverstellbar. Deshalb schreibe ich darüber.
    mühsam.

    • Die verbotene Frau schreibt:

      ff
      Somit habe ich nicht nur die Erfahrung gemacht, dass Gesetzlichkeit VOR Menschlichkeit steht, sondern auch lange für die Erkenntnis gebraucht, dass Tradition VOR Gott rangiert!
      Gott war zu schwach, sich gegen Traditionalisten-Nomenklatur durchzusetzen!
      Ex-Brüderfrau

  10. Mama in BRD schreibt:

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article122414863/Arme-Rentner-reiche-Rentner-in-Hamburg.html
    http://www.abendblatt.de/meinung/article122414805/Rente-Auf-Kosten-der-Jungen.html
    Ich lese solche Artikel wie diesen, in denen stellvertretende Redaktionsleter von „Wohltaten für Mütter“ vor 92 schreiben, nicht mehr vorbehaltlos unkritisch und wie auch immer „lagerkonform“. (Nun sind ja in jenem Falle Frauen betroffen, die, so meint manN durch die Redaktionen wohl, generell eher die Klappe halten, weniger „aggessiv“ und „nach aussen“ auftreten – ja in der Jugend gleich gar nicht auf Krawall aus waren und sich brav an den Herd verbannen ließen). Danke also an die Medien, für die fremdgeschämten Wohltaten! Es wird also eine Ungerechtigkeit mit einer neuen ausgeglichen? Ach! Hab ich doch von Wirtschaftsexperten Seite noch eine andere Rechnung gehört! Und um wie viel geht es schießlich? Um läppische sechs Mililarden! :- ) Einfach nur dilettantisch!
    Solange in diesem Saubermannkonsens neben den Wohltaten für die Industrie nicht das heißeste Eisen überhaupt angepackt wird, gehören sie für mich alle in den selben Sack! Nämlich um den

    stillschweigend
    einvernehmlichen
    Reichenschonungspakt.
    Diese feigen Claquere!Die selber nach ein paar Brosamen hecheln.

    Wo bleibt die gerechte Besteuerung für Reiche? Die Vermögenssteuer?….Statt dessen darf der „kleine fleißige Mann“ (die kleine fleißige Frau geht gar leer aus) wieder einmal mehr höhrere Spritpreise zahlen….usw.

    ganzer Artikel
    Reich und arm – von zwei Welten in einer Stadt
    http://www.abendblatt.de/hamburg/article122414789/Reich-und-arm-Von-zwei-Welten-in-einer-Stadt.html

    DIE ZEIT ist für mich, seit ich lagerfreier lese, auch kein Organ mehr für kritischen Journalismus, sondern für Lobbyismus. Oder?
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-11/rechtspopulismus-afd-europa
    Da wird doch einiges unterstellend in einen Topf geschmissen!
    Nein Danke! Die „neuen“ Politiker, Journalisten, Ärzte, Rechtsanwälte :- ) usw. sie alle sind büttelnde Diener einer fatalen fast schon TOTAL umgesetzten Weltordnung.
    Aber wer blickt denn noch durch, woraum es eigentlich geht? Dumme Frage: Geht es nun um Gleichheit oder um Vielfalt? (Ich wäre mal froh, wenn es mir endlich mal ein kluger Mann erklären könnte? Oder doch eine Frau?)

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