Familienministerin Schwesig? Nein danke!

http://www.kath.net/news/43927   Protestaufruf gegen Manuela Schwesig als Familienministerin   (29.11.):

Hedwig von Beverfoerde (Initiative Familienschutz) betont: Mit Schwesig würde „uns Familien eine Ministerin zugemutet, die das Betreuungsgeld als ‚Irrsinn’ und Mütter, die ihre Kinder daheim selbst betreuen, als ‚Gebärmaschinen’ bezeichnet“

… Schwesig fordere Ganztagsbetreuung von der Wiege bis zum Abi und propagiere vehement das Leitbild der vollzeitnahen Berufstätigkeit für Frauen. Das müsse verhindert werden.

… Die Ministerposten sind bislang noch nicht verteilt. Im Koalitionsvertrag bekennen sich CDU, CSU und SPD dazu, Ehe und Familie zu stärken. Dazu heißt es: „Wo Menschen dauerhaft Verantwortung übernehmen, wollen wir sie unterstützen.“ Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, soll die Ganztagsbetreuung in Kindertageseinrichtungen schrittweise ausgebaut und die Qualität der Betreuung vorangetrieben werden.

… Auf die Frage, wie das Lebensrecht ungeborener Kinder besser geschützt werden kann, wird in dem Vertrag nicht eingegangen. …

Ergänzung 30.11.2013:

Bärbel Fischer: http://www.freiewelt.net/wenn-sie-wüssten-frau-schwesig-10017072/   (25.11.):

… mit welchen Schwierigkeiten mehr als 3 000 000 Frauen in Deutschland jeden Tag zu kämpfen haben, während Sie sich für eine Frauenquote für maximal 500 Damen stark machen, um diese als Quotenfrauen in die DAX-Vorstandsgremien zu lancieren, ich glaube, Sie könnten nicht mehr schlafen.

Ist die Frauenquote wirklich Ihr Aushängeschild? Reicht  Ihnen dieser Coup für Ihre persönliche politische Erfolgsbilanz im Hinblick auf Ihre künftigen Ambitionen? Sind Ihnen die restlichen Frauen schnuppe, auch wenn gerade wir es sind, die den Karren der Gesellschaft durch unseren Einsatz fast alleine ziehen? Denn das, was Ihre Quotenfrauen leisten, das leisten wir Mütter Tag für Tag und Nacht für Nacht zigtausendfach, allerdings ohne Vergütung!  Wir hätten auch gerne mal eine Anerkennung dafür, dass wir in jahrelangem Einsatz der Gesellschaft junge Leute zur Verfügung stellen, die den Gesellschaftsvertrag erfüllen helfen.

Sie können doch nicht wegen 500 Damen völlig aus dem Blick verlieren,

  • dass eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch zeitlich  versetzt möglich sein muss, damit wir uns so um unseren Nachwuchs so kümmern können, wie er es verdient. Eine gleichzeitige Vereinbarkeit raubt uns Frauen den letzten Nerv.
  • dass Müttern schon allein durch ihren erzieherischen Einsatz eine angemessene Rentenanwartschaft zusteht. Denn ohne unsere Kinder klappt das ganze Rentensystem irgendwann zusammen. Und was ist mit den Vätern, die sich in die Kindererziehung einbringen? Auch sie erleiden Abschläge in ihrer Rente.
  • dass uns Frauen der Wiedereinstieg in unseren erlernten Beruf so schwer gemacht wird, wenn wir zugunsten eines gesunden Nachwuchses ein paar Jahre auf Erwerbsarbeit verzichtet haben. Wir haben uns doch durch die Familienarbeit um die Gesellschaft verdient gemacht! Warum rutschen wir dann ins berufliche Abseits, so als müssten wir bestraft werden?
  • dass in Deutschland die Familie marktkompatibel funktionieren muss, anstatt dass die Politik den Arbeitsmarkt familienkompatibel gestaltet.

Dies alles, Frau Schwesig, ist politisch unbeackertes Brachland, das zu bestellen Sie und Ihre Kollegen sich schlicht weigern.

Mein Hauptproblem aber, Frau Schwesig, ist, dass ich bei allem guten Willen nicht begreife, dass gerade die SPD sich um solche LUXUS-Angelegenheiten wie eine Frauenquote kümmert, anstatt sich Sorgen um die riesige Mehrheit von uns Frauen/Müttern im Lande zu machen. Was ist denn mit der SPD passiert? Ich kenne diese Partei nicht mehr wieder! Hat sich das wohlbestallte Berliner SPD-Personal völlig den Wirtschaftsparteien unterworfen?

Schon allein aus diesem Grund, Frau Schwesig, lehne ich die künftige große Koalition kategorisch ab. Meine Sympathien für unsere Arbeiterpartei sind inzwischen auf NULL angekommen.

Tut mir leid!

Und so grüße ich Sie kopfschüttelnd, aber mit der gebotenen Freundlichkeit

Bärbel Fischer

Karin Weber kommentiert dazu:

Liebe Frau Fischer,

das Handeln der gesamten Politiker widerspiegelt nur, dass diese in einer “Parallelwelt” leben und den Bürger/ dessen Lebenswirklichkeit nicht mehr wahrnehmen/vertreten. Wer hier bei Freiewelt.net letztens diesen Beitrag über die verschwendeten Milliarden für KITAs und die Rolle der Frau von den Laien gelesen hat, dem eröffnet sich, dass diese Leute keine Politik für das Volk, sondern nur gegen und zu Lasten des Volkes betreiben.

Sieht man sich ganz speziell im Fall “Schwesig” mal das BTW-Ergebnis der SPD von 26 % an (Man beachte: 26 % Stimmen bei ca. 68 % Wahlbeteiligung = ca. 17 % der Gesamtwählerstimmen!!!), dann versteht man nicht mal im Ansatz, mit was für einer Dreistigkeit die hier irgendwelche Quotenforderungen stellen, wo sie gerade mal von jedem 6. Wahlberechtigten gewählt wurden. Die Mehrheit des Volkes will das nicht, aber die setzen das gegen den Willen der Mehrheit durch. Das ist Politik gegen das Volk und noch deutlicher/besser kann man das nicht darstellen. Die Armut der CDU erkennt man daran, dass sie mittlerweile auf solche Leute als Steigbügelhalter angewiesen ist.

Es gibt in diesem Land keine Familienpolitik. Die politische Klasse und das Volk haben bezüglich dieses Begriffes unterschiedliche Definitionen. Was die unter Familienpolitik versteht, ist alleinig die Zerstörung von Familien, die soziale Entwurzelung von Kindern, die Demontage der Eltern-Kind-Bindung und die Abkehr von jeglichen Wert-/Moralvorstellungen. Im Bundesfrauenministerium gibt es ein Schein-Referat 408 „Jungen-/Männerpolitik“, Referatsleiterin ist die Feministin Dr. Angela Icken. Hat einer von euch in den letzten zehn Jahren auch nur ansatzweise etwas wahrgenommen, was diese Frau für Jungen & Männer praktisch getan hat? Was nützt eine Ministerin Schröder, die Mut zur Familie und ihrem Kind hat, wenn der gesamte ihr nachgeschaltete Apparat die Großversion eines gewöhnlichen, feministischen Frauenhauses ist? Dass es unter solchen Umständen keine Familienpolitik geben kann, sondern nur Lobbypolitik für sexuelle Minderheiten, das leuchtet hoffentlich jedem ein.

Dieses Land hat Probleme. Riesige Probleme. Diese Probleme müssen gelöst werden. Sollte diese Frau Schwesig zufällig „Familienministerin“ werden, dann sehe ich für die Zukunft Deutschlands in den nächsten vier Jahren keine Perspektive. Vier Jahre Stillstand werden die ruinöse Entwicklung nur exponentiell erweitern und uns weiter über den Abgrund hinaus führen. Das ist politisch so gewollt, sowohl von der Bundespolitik, aber auch von der EU-Politik. Was die Politik vom Volke erwartet, ist ihre stetige Wiederwahl und die Sicherung/Zementierung deren Macht & Pfründe. Dazu verkleistern sie dem Volk die Augen vor der Wahl und wir nehmen im Zuge dieser Groko-Verhandlungen wahr, wie schnell diese Versprechungen über Bord gehen.

Die Kitas sollte man umnutzen zu Altersheimen. Bei der Familienpolitik werden Kinder ausbleiben. Tatsächlich ist eine Überalterung der Gesellschaft und da wird es demnächst eine hohe Anzahl von Bedarfsberechtigten geben.

Ich hoffe, dass die junge Generation in diesem Lande endlich aufsteht und sich gegen die Politik dieser Altlastenparteien wehrt. Die Fehler der heutigen Politik muss die junge Generation eines Tages bitter bezahlen. Das fängt beim demographischen Wandel an und hört bei den exorbitanten Staatsschulden auf.

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2 Antworten zu Familienministerin Schwesig? Nein danke!

  1. :-) schreibt:

    diese Dame würde es besser machen! Zumindest steuerlich gerechter!
    h ttp://www.taz.de/Wagenknecht-ueber-die-Sozialdemokraten/!128434/

  2. Pingback: Minister-Böckin als Gärtner | Kreidfeuer

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