Polen: Schmerzensgeld für Krankensalbung?

http://pius.info/archiv-news/895-moderne-gottlosigkeit/8468-schmerzensgeld-fuer-letzte-oelung   (30.11.):

Im noch immer katholisch geprägten Polen ist es, wie auch früher in Deutschland, üblich, dass die Krankenschwester einen Priester informiert, wenn ein Patient in Lebensgefahr ist und zu sterben droht, damit der Priester dem Patienten die Sterbesakramente erteilt. Dies geschah auch bei einem polnischen Atheisten der im Koma lag und anschließend wieder gesund wurde. Dieser hat nun das Krankenhaus verklagt und das oberste Gericht in Polen hat die Unrechtmäßigkeit der Krankensalbung bestätigt.

Das Gericht sieht in der letzten Ölung, die dem Atheisten erteilt wurde, einen Verstoß gegen die Gewissensfreiheit. Die Krankenschwester und der Priester hatten sich nicht kundig gemacht, ob der Patient Katholik ist oder nicht. Da in Polen noch immer ein hoher Prozentsatz des Volkes der Kirche angehört, war man wohl davon ausgegangen, dass auch dieser Patient katholisch ist.

Nun wird der leichtfertige Umgang mit dem Sakrament, von dem bereits unser Herr Jesus Christus das harte Wort sagte, man solle keine „Perlen vor die Säue werfen“, bestraft. Ein anderes Gericht muss entscheiden, ob dem „geschädigten“ Atheisten 21.000 Euro „Schmerzensgeld“ zustehen.

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