Berlin: Krippenbetreuung eingebremst

http://www.freiewelt.net/nachricht/steigende-nachfrage-nach-betreuungsgeld-10017820/   (2.12.):

Nach schwachem Start entscheiden sich immer mehr Berliner für eine häusliche Erziehung ihrer Kinder und stellen einen Antrag auf das neu eingeführte Betreuungsgeld. In den letzten Wochen verdoppelte sich die Nachfrage. Es sind vor allem bürgerliche Familien.

In Berlin steigt die Nachfrage nach dem Betreuungsgeld deutlich an. Zunächst war das Interesse sehr zurückhaltend. Das Bundesland Berlin gehörte auch zu jenen SPD-geführten Ländern, welche die soziale Leistung im Bundesrat zu verhindern versuchte. Die Sozialdemokraten propagieren, das Geld lieber in den Kita-Ausbau zu stecken.

Unterdessen verdoppelte sich in den letzten Wochen die Zahl der Anträge, wie aus aktuellen Zahlen der Senatsverwaltung für Bildung vorgeht. Die Senatsverwaltung geht von einem weiteren Anstieg aus. Antragsberechtigt sind alle Eltern, die seit August 2012 geborene Kinder haben, die sie nicht in einer Kita, sondern zu Hause betreuen lassen. Immer mehr entschließen sich zu letzterem.

Die meisten Anträge kommen aus dem eher bürgerlich geprägten Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, danach folgt der östliche Bezirk Pankow. Die wenigsten Anträge sind hingegen im südöstlich gelegenen Bezirk Treptow-Köpenick. Die soziale Situation der Familien spielt bei der Antragstellung ganz offensichtlich eine Rolle, denn für Eltern, die Hartz-IV-Leistungen beziehen, ist die Leistung eher uninteressant, da sie auf das Arbeitslosengeld angerechnet wird.

Mehr dazu unter welt.de

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5 Antworten zu Berlin: Krippenbetreuung eingebremst

  1. Applaus, Applaus schreibt:

    war doch klar, dass das alles ein MEGA-FLOP wird! Und WER zahlt es???

    In den 80ern moserten B-Promi-Polit-Nachbarn liberaler Couleur nach ihrem Amerika-Aufenthalt, wo man noch schick APO war, über „die konservativen Deutschen“, die ihre Kinder nicht in Betreuungen oder Feriencamps geben wollten. (Erste Welle der versuchten Umpolung mit Flaggschiff Renate Schmidt) Sie waren die ersten , die ein EU-Schild an den PKW bauten. Das Medizinsystem sollte nach US-Vorbild revolutioniert werden, worüber Notärzte, Praktiker, nur den Kopf schütteln konnten….Die Kinder wurden wegen der Mehrfachkarrieren der Eltern (Eltern, die in der Lokalpresse um ihre Konterfeis wetteiferten) permanent – meist mehr als privisorisch – von X nach Y verfrachtet und sind nicht ohne „Defekte“ durch Kindheit und Pubertät geschliddert. Aber mit reichlich Kohle unterm Hintern wurde freigekauft und kompensiert, was das Zeug hielt. Nach aussen brilliert der Erfolg! Und längst war man, ach so was von…. ETABLIERT! 🙂

  2. Mama in BRD, in memoriam, Oma ohne Enkel schreibt:

    von links betrachtet
    die Hausfrauengewerkschaften, Historisches:
    http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/germ/frauenkulturarchiv/autobiografische-erinnerungen/bunte/

    oder bei google:alte Hausfrauengewerkschaft Archiv

  3. Oma ohne Job schreibt:

    von überall SCHREIT es:
    – Mütter, ihr werdet von der Wirtschaft oder Bertelsmanngesellschaft oder von Brüssel und Washington gebraucht :- ) (( (
    – los, ab in die erwerbsarbeit….(( (
    – das Leben ist nur sinnvoll, wenn du eine Arbeit hast (( (

    kinderlose Mehrfachkarrieristinnen bereiten sich mit 68 auf ihre Seniorenkarriere vor wie die – zugegeben sehr sympathische – Eveline Hall…

    die Koerber-Stiftung mailt mir den neuen Trend zu: Produktives Alter und Alter neu erfinden
    zahlreiche neo-ideologische? Veranstaltungen ..(fehlt aber : Bis 90 in der Kralle) Tja: Arbeit macht das LEben süß! 🙂
    h ttp://www.koerber-stiftung.de/aktuelles/im-fokus.html
    http://www.koerber-stiftung.de/gesellschaft/schwerpunkt-alter-neu-erfinden/news-details-sp-alter-neu-erfinden/artikel/produktives-alter.html

    Die ernüchternde (und patriarchalische) PRAXIS ist eine andere! Es sind meisten die alten begünstigten Herren, die sich ein Vergnügen daraus machen, den Löffel nicht abzugeben (und den Jungen das Frühstück weg zu frühstücken?) Und auch den Bundes-Helmuts seien die jungerhaltenden Jung-Frauen gegönnt nach Tod „der Alten“ !

  4. Klaus schreibt:

    Deutschland , wach auf.Der Islam will Dich in Ketten legen.
    https://app.box.com/s/du573mhsqf136c5syjf0

  5. aussterbende Mama in BRD schreibt:

    habe ja keine Veranlassung mehr, mir ZEIT oder SPIEGEL zu KAUFEN…. lese somit in Wartezimmern….die Blätter sind voll von Hausfrauennachstellungen und sich für dieses Wort zu schämen. Spiegel 48: „Die große Erschöpfung“…obwohl die Schreiberdame selbst sehr ambivalent ist (angesichts der UNMÖGLICHKEIT, Familie und Beruf auf die Reihe zu bekommen; es bleibt dabei: auch in Zeiten höchster Mütter-Doppelstrapazen lassen sich die Herren nicht für mehr Mithilfe bei diesen niederen und leeren Tätigkeiten begeistern ) Sie klammert sich an den Film „Eltern“… und der Bericht über die beiden einzigen „Hausfrauen“ im Bundestag = ebenfalls ein Eigentor…

    Lebenszeit | 06.12.2013 10:10 Uhr „Wie, du gehst nicht arbeiten? Das Leben als Hausfrau“

    Es gibt sie noch, die Frauen im „klassische Familienmodell“: der Mann geht arbeiten, sie kümmern sich um Kinder und Haushalt. Aber ist diese Rolle in unserer Gesellschaft noch anerkannt? Mehr

    http://www.deutschlandfunk.de/familienmodell-wie-du-gehst-nicht-arbeiten-das-leben-als.1176.de.html?dram:article_id=270908

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