Krippenausbau zur weiteren Familienzerstörung

350 Millionen Euro will die rot-schwarze politische Gegengesellschaft in Österreich für die Erreichung des EU-Barcelona-Ziels verschleudern:
http://www.andreas-unterberger.at/2013/11/die-koalition-will-nicht-nur-die-zwangsgesamtschule-sondern-auch-die-weitere-verstaatlichung-der-kleinkinder/   (30.11.):

… Diese Geldausgabe zielt auf eine „33 % Betreuungsquote“ von null- bis dreijährigen Kleinkindern „in allen Bundesländern“ ab. Das ist eine weitere Verstaatlichung der Kinder nach einstiger Ostblockmethode. Das ist in Zeiten der riesigen Budgetlöcher (und des nunmehr 14. Jahres eines verfassungswidrigen Einfrierens der Familienbeihilfen) auch finanziell eine Absurdität. Denn:

  • Die Barcelona-Ziele sind rechtlich unverbindlich. Insbesondere die Budgetsanierung (die durch den Hortausbau in noch weitere Ferne rückt) hat EU-rechtlich eine viel höhere Verbindlichkeit.
  • Zu den Barcelona-Zielen gehört insbesondere auch eine Anhebung des Pensionsantrittsalters. Dieses aber wird nie als solches Ziel erwähnt. Denn beim Pensionsalter ist der gesetzliche Istzustand auf Verlangen der SPÖ einzementiert (obwohl zumindest die Angleichung des Frauenpensionsalters nicht nur von der EU-Kommission, sondern auch von der bei Österreichthemen ohnedies sehr SPÖ-nahen OECD verlangt wird).
  • Das mit diesem satten Betrag geförderte ominöse Ziel heißt in Hinblick auf die Kinderbetreuung: Es sollen für „90 % der Kinder zwischen drei Jahren und dem Schulpflichtalter und für mindestens 33 % der Kinder unter drei Jahren Betreuungsplätze“ geschaffen werden. Das ist ein rein bürokratisch-politisch definiertes Ziel. Es widerspricht in Hinblick auf die Unter-Dreijährigen den Intentionen der massiven Mehrheit der Menschen und insbesondere Eltern.
  • Der Kampf der Linken und von Teilen der Wirtschaft will auch Mütter von Kleinkindern wieder in Jobs drängen. Er steht in krassem Widerspruch zur Weigerung der Sozialdemokraten, das Pensionsalter für Frauen zu erhöhen. Ginge es wirklich wie behauptet um eine höhere Beschäftigungsquote für Frauen, wäre das durch Abschaffung des extrem niedrigen Frauen-Pensionsantrittsalters viel effizienter erreichbar. Mit dessen Anhebung wären auch die niedrigen Pensionen der Frauen deutlich höher. Da aber die Koalition nur den Hortausbau finanziert, ist klar: Das auch von der ÖVP mitgetragene „Ziel“ ist einzig die Zerstörung des familiären Zusammenhalts. Wie ihn schon alle bisherigen totalitären Systeme angestrebt haben.
  • Dass in Österreich die Betreuungs-Quote deutlich unter diesen ominösen 33 Prozent liegt, wird von der Statistik Austria behauptet: Diese ist freilich ideologisch geführt. Daher haben die präsentierten Zahlen einen manipulativen Charakter. Die Statistik Austria zählt einfach nicht die jetzt schon freien Plätze in Kindergärten und die Tagesmütter mit.
  • Die ideologische Fehleinschätzung der wirklichen Bedürfnisse der Eltern von kleinen Kindern hat sich in den vergangenen Monaten in Deutschland gezeigt. Dort wurde ja unter dem Druck linker Feministinnen und der CDU-Unglücksministerin Ursula von der Leyen ab 1. August 2013 sogar ein einklagbarer Anspruch auf Kindergartenplätze geschaffen. Für deren Ausbau wurden in Deutschland gigantische zehn Milliarden Euro in Bewegung gesetzt, ohne dass aber jener Prozentsatz erreicht worden wäre. Rechtsanwälte hatten schon Massenklagen für all die Eltern vorbereitet, die ab August keinen „Kita“-Platz bekommen. Und die SPD hatte die CDU im Wahlkampf scharf attackiert, weil zuwenig „Kitas“ vorhanden seien. Heute zeigt sich jedoch: Es gibt keinerlei Klagen. Es gibt den ständig behaupteten Bedarf gar nicht. Die angekündigte Katastrophe ist ausgeblieben. Eltern wollen ihre Kinder nicht so früh weggeben. Deutschland hat das gegenteilige Problem zu dem, was die linken Ideologen ständig behauptet hatten. Heute schreibt die FAZ: „Es gibt zu viele Krippen in Deutschland.“ Die (durchaus wirtschaftsfreundliche) Zeitung ortet hinter der Kampagne der letzten Jahre sogar die Lobby der Bauindustrie, die an diesen überflüssigerweise ausgegebenen Milliarden gut verdient hat.

Freilich: Fakten haben Linke und Feministinnen noch nie gestört.

Im Gegensatz zum Kleinkindalter wird ein Kindergartenbesuch ab drei oder spätestens vier Jahren von den meisten Familien als sinnvoll angesehen. Insbesondere für Kinder nichtdeutscher Muttersprache …

Siehe dazu: https://kreidfeuer.wordpress.com/2013/11/29/rechnungshof-bemaengelt-steirische-krippenquotenerfuellung/

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