Bischof Huonder warnt vor verlogenem Genderismus

http://www.kath.net/news/44051   Bischof Huonder erntet Sturm für schlicht katholische Positionen   (9.12.):

Churer Bischof veröffentlichte wichtiges Bischofswort über „Gender – Die tiefe Unwahrheit einer Theorie“ – Wie schwierig es für Schweizer Katholiken geworden ist, Positionen des katholischen Lehramtes zu vertreten, zeigt die nachfolgende Entwicklung

„Mit großer Sorge sieht die Kirche, dass in öffentlichen Diskussionen und in den Medien mehr und mehr nur noch die Argumente des Genderismus toleriert werden. Wer anders denkt, wird gesellschaftlich ausgegrenzt und muss mit juristischen Sanktionen rechnen. Auf diese Weise werden die Grundrechte des Menschen bezüglich Religion und freier Meinungsäußerung zunehmend beschnitten.“

Dies schrieb der Churer Bischof Vitus Huonder in seinem Hirtenwort „Gender – Die tiefe Unwahrheit einer Theorie“. Anlass für seine Äußerung ist der „Welttag der Menschenrechte“ am 10. Dezember 2013. „Das Ziel des Genderismus ist, dass jede „sexuelle Identität“ als gleichwertig akzeptiert wird. In diesem Sinn geschieht die konkrete gesellschaftliche Durchsetzung dieser Ideologie unter anderem durch das vermeintliche Recht gleichgeschlechtlicher Paare, zu heiraten und Kinder zu adoptieren, oder durch die (Homo-)Sexualisierung der Kinder in Kindergarten und Schule.“ Das Hirtenwort findet sich in diesem Artikel unten in voller Länge.

Die Pressereaktionen auf das Hirtenwort beziehen häufig Stellung gegen Bischof Huonder. Schweizer Medien berichteten unter Schlagzeilen wie „Churer Bischof kanzelt Homosexuelle ab“ (Neue Zürcher Zeitung), „Frontal-Angriff auf die Homo-Ehe“ (Blick.ch), „Mit heiligem Zorn gegen Homosexuelle“ (SonntagsZeitung) und „Huonders homophober Hirtenbrief“ (20min.ch).

Durchaus nicht alle Medien können sich dazu aufschwingen, das Anliegen Huonders, dass die Einseitigkeit der aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen um die „Gleichstellung“ von homosexuellen Menschen de facto das Menschenrecht auf Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit für Katholiken (bzw. Christen) gefährde, überhaupt darzustellen, nicht einmal abwertend.

Immerhin, „Blick.ch“ zitiert Huonders Mediensprecher Giuseppe Gracia: „Diskriminiert werde heute oft die katholische Kirche selber, und zwar mit der ‚Diskriminierungskeule‘: ‚Wer mit den Forderungen der Homosexuellenlobby einverstanden ist, gilt als gut. Wer sich anders äussert, ist homophob und böse.‘ Das sei ‚zutiefst antiliberal‘ und ‚gegen die Meinungs- und Glaubensfreiheit‘“.

Außerdem ergibt sich bei der Durchschau der Schweizer Pressereaktionen der Eindruck, dass man die Äußerungen Huonders tunlichst als dessen Einzelposition darzustellen versucht. Es fehlt praktisch völlig der Hinweis, dass Huonder nur schlicht die Positionen des katholischen Lehramtes vertritt, vgl. beispielsweise die Stellungnahme der US-Bischofskonferenz zur Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare im Juni 2013. Die US-Bischöfe brachten ihr Eheverständnis auf die Kurzformel: „Ein Mann, eine Frau, ein Leben lang“. Auch die katholischen Bischöfe der Slowakei haben Anfang Dezember dieses Jahres in scharfer Form in einem Hirtenbrief Stellung bezogen, vgl. den Artikel der Katholischen Presseagentur Österreich: „Slowakei: Scharfe Kritik der Bischöfe an ‚Gender-Ideologie‘“. Unter den Äußerungen des katholischen Lehramtes sei beispielsweise genannt: „Schreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt (2004)“ oder auch auf den Katechismus der Katholischen Kirche verwiesen.

Eine Stellungnahme der Schweizer Bischofskonferenz wurde bisher noch nicht bekannt.

kath.net dokumentiert das Wort des Churer Bischofs Vitus Huonder, „Gender – Die tiefe Unwahrheit einer Theorie“ (Wort zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2013), in voller Länge:

Brüder und Schwestern im Herrn,

in meinem letztjährigen Wort zum Tag der Menschenrechte habe ich daran erinnert, dass die Menschenrechte ihren Grund in der Menschenwürde haben. Diese wiederum hängt mit der Schöpfungsordnung zusammen und ist gottgegeben. In diesem Jahr möchte ich diese Überlegungen konkretisieren und mich zur Ideologie des Genderismus, kurz Gender, äußern. Ich tue dies nicht zuletzt auch deshalb, weil sich immer wieder Gläubige in dieser Sache an mich wenden. Sie sind beunruhigt durch die staatliche Vereinnahmung ihrer Kinder zugunsten des Genderismus und durch die politische Infragestellung von Ehe und Familie.

Was bedeutet der Begriff Gender?

Der Begriff Gender leitet sich vom lateinischen Wort Genus ab, ein Begriff, der vor allem für das grammatische Geschlecht verwendet wird. Während der Begriff der Sexualität das biologische, von der Natur gegebene Geschlecht meint, soll der Begriff Gender das sogenannte soziale Geschlecht bezeichnen.

Dieses sei vom biologischen Geschlecht unabhängig und bedeute, dass jeder Mensch sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung frei wählen könne, ob er Mann oder Frau sein wolle, ob er hetero-, homo-, bi- oder transsexuell leben wolle. Was ist das Ziel der Ideologie des Genderismus? Das Ziel des Genderismus ist, dass jede „sexuelle Identität“ als gleichwertig akzeptiert wird. In diesem Sinn geschieht die konkrete gesellschaftliche Durchsetzung dieser Ideologie unter anderem durch das vermeintliche Recht gleichgeschlechtlicher Paare, zu heiraten und Kinder zu adoptieren, oder durch die (Homo-)Sexualisierung der Kinder in Kindergarten und Schule.

Wie ist der Genderismus zu beurteilen?

Vordergründig geht es im Genderismus um die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Die Unterdrückung der Frau zum Beispiel, wie sie in manchen Gesellschaften und Kulturen noch immer vorherrscht, wird zu Recht beklagt. Sie entspricht nicht der Ebenbürtigkeit von Mann und Frau, die in der Schöpfungsordnung grundgelegt ist und in der Heilsordnung entfaltet wird. Insofern hat der Genderismus etwas Bestechendes an sich. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Ideologie aber um einen Angriff auf Ehe und Familie als die tragenden Strukturen unserer Gesellschaft. Ungerechtigkeit im Verhältnis der Geschlechter kann durch die Leugnung der Geschlechterpolarität nicht behoben werden. Deshalb lehnt die Kirche die Ideologie des Genderismus ab. Dazu die folgenden Punkte:

Der Genderismus leugnet die Schöpfungsordnung

Die Erschaffung des Menschen als Mann und Frau ist eine Vorgabe des Schöpfers. Darüber kann und darf der Mensch nicht verfügen. Der Schöpfungsbericht sagt, dass Gott den Menschen in seiner Bipolarität erschaffen hat: „Als Mann und Frau schuf er sie“ (Gen 1,27). Er schließt mit der Feststellung, dass alles, das ganze Schöpfungswerk, sehr gut war, somit auch die Erschaffung des Menschen als Mann und Frau (Vgl. Gen 1,31).

Der Genderismus leugnet die Vorgabe der Natur

Der Mensch existiert, so die Schöpfungsordnung, als Mann oder Frau. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse sagen uns: Jede seiner Körperzellen ist entweder männlich oder weiblich. Dies ist eine klare Vorgabe seiner Existenz. Die unterschiedliche kulturelle Prägung als Mann oder Frau hebt diese Polarität nicht auf.

Der Genderismus ist wissenschaftlich unhaltbar

Obwohl sich der Genderismus wissenschaftlich gibt, halten seine Grundlagen der Wissenschaft nicht stand. Viele ausgewiesene Forscher widersprechen den Ergebnissen der „Gender-Studies“. Dass es psychische und physische Störungen der Geschlechtsidentität gibt, hebt die grundsätzliche Verschiedenheit von Mann und Frau nicht auf.

Der Genderismus zerstört Ehe und Familie

Darauf wurde bereits hingewiesen. Die Ehe beruht auf der gegenseitigen Ergänzung von Mann und Frau. Ehe und Familie sind die Grundeinheit der Gesellschaft (vgl. die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948). Sie sind die Bedingung für den Erhalt der Gesellschaft und ihre kulturelle Entfaltung.

Sie setzen die verbindliche und dauerhafte Einheit von Mann und Frau voraus. Der Genderismus betrachtet jede sexuelle Praxis (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell) als gleichwertig mit der Heterosexualität. Alle Lebensformen sollen zur „Ehe“ und damit zu künstlichen Reproduktionsmethoden und zur Kinderadoption berechtigen. Dem Menschen wird auf diese Weise die moralische Orientierung für den rechten Gebrauch seiner Freiheit genommen, der ihn zur Elternschaft befähigt, zur Aufgabe einer Mutter oder eines Vaters.

Der Genderismus schadet der Frau

Wie bereits angedeutet, kann die Geringachtung der Frau nicht durch das Verwischen der natürlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau überwunden werden, auch nicht durch ein Streben der Frau nach Gleichheit mit dem Mann. Die Frau muss besonders auch in ihrer lebenserhaltenden Aufgabe der Mutterschaft von der Gesellschaft geachtet werden. Ihre Leistung darf nicht nur an ihrem beruflichen Einsatz gemessen werden. Sie muss vielmehr für ihr Muttersein anerkannt werden, zum Beispiel im Steuer- und Rentenrecht.

Der Genderismus schadet dem Mann

Im Machtkampf gegen den Mann stigmatisiert der feministische Genderismus den Mann als „Täter“ und verklärt die Frau als „Opfer“. Dieser klischeehafte Dualismus entspricht nicht der Realität und beschädigt die Identität des Mannes sowie dessen Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Der Genderismus schadet dem Kind

Das Kind muss sich in der stabilen Ehe seiner (biologischen) Eltern entfalten können. Die Zerstörung von Ehe und Familie durch den Genderismus führt bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger zu psychischen Störungen. Man schafft staatliche Ersatzstrukturen, die Kindern und Jugendlichen aber niemals die gleiche Liebe und Geborgenheit geben können, wie dies in der Familie der Fall ist. Die Auslieferung von Kindern an gleichgeschlechtliche Paare beraubt sie der Grundlage einer gesunden psychischen Entwicklung. Eine unmoralische sexuelle Aufklärung zerstört in den Heranwachsenden jedes Feingefühl.

Der Genderismus nimmt totalitäre Züge an

Mit großer Sorge sieht die Kirche, dass in öffentlichen Diskussionen und in den Medien mehr und mehr nur noch die Argumente des Genderismus toleriert werden. Wer anders denkt, wird gesellschaftlich ausgegrenzt und muss mit juristischen Sanktionen rechnen. Auf diese Weise werden die Grundrechte des Menschen bezüglich Religion und freier Meinungsäußerung zunehmend beschnitten.

Der Genderismus verdunkelt den göttlichen Sinn der Liebe zwischen Mann und Frau. Das Verhältnis Gottes zum Menschen, von Jesus Christus zur Kirche, wird in der Heiligen Schrift in der Sprache der ehelichen Liebe beschrieben. Gott liebt sein Volk wie der Bräutigam seine Braut. Jesus Christus ist seiner Braut, der Kirche, in treuer Liebe hingegeben bis zum Tod am Kreuz. Die Braut erwartet voll Sehnsucht ihren Bräutigam. In der lebendigen Beziehung zu Christus und der Kirche können die Rivalität, die Feindschaft und die Gewalt, welche die Beziehung von Mann und Frau belasten und entstellen, überwunden werden. Diese Sicht des Glaubens wird durch den Genderismus verdunkelt.

Die Quintessenz

Papst Benedikt XVI. sagte in seiner Ansprache vor dem Kardinalskollegium und der Kurie am 21. Dezember 2012 zum Genderismus: „Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig … Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird, wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet und damit am Ende auch der Mensch als göttliche Schöpfung, als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, dass dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen.

Ich ermutige alle Gläubigen, ihre gesellschaftlichen und politischen Rechte und Pflichten wahrzunehmen, damit die in der Schöpfungs- und Erlösungsordnung grundgelegte Würde des Menschen auch in der rechtlichen Ordnung unseres Gemeinwesens weiterhin und umfassend zum Ausdruck kommt.

Für jeden diesbezüglichen Einsatz danke ich herzlich. Ich empfehle alle und alles der Mater divinae gratiae, der Mutter der göttlichen Gnade, und erteile allen meinen bischöflichen Segen

+ Vitus, Bischof von Chur

Ergänzung:

http://jungefreiheit.de/politik/ausland/2013/bischof-brandmarkt-die-ideologie-des-genderismus/ (9.12.)

Ergänzung:

Kewil: http://www.pi-news.net/2013/12/vitus-huonder-mehr-solche-bischoefe-bitte/ (9.12.):

Der Churer Bischof Vitus Huonder läßt zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember ein Bischofswort von den Kanzeln verlesen mit dem Titel «Gender – die tiefe Unwahrheit einer Theorie», und er fordert die Gläubigen darin auf, auch politisch gegen den Genderismus aktiv zu werden. Natürlich ist dieser Bischof nicht nur in der Schweiz schon länger unter Beschuß der Schwulenlobby und des verlogenen politkorrekten Klüngels. Genau solche Bischöfe bräuchten wir aber auch in Deutschland zur Diskussion und als Gegengewicht gegen die Verdummung der Bevölkerung bei manchen Themen. Aber unsere Oberhirten sind mehrheitlich feige kriechende Schlappschwänze vor dem Zeitgeist. Einen Löwen von Münster gibt es nicht mehr. Huonder-Auszug:

          Der Genderismus schadet dem Kind …

          Der Genderismus nimmt totalitäre Züge an …

Um das wieder einmal klarzustellen, es geht bei diesem Artikel nicht gegen Schwule, es geht aber gegen die Gleichstellung der Schwulenehe samt steuerlichen Privilegien für eine Paarbeziehung, die keine Kinder erzeugt, und nur das kann das Interesse des Staates und des Steuerzahlers sein. Außerdem ist es eine Frechheit, Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren adoptieren und aufziehen zu lassen. Welches kleine Kind will freiwillig im “Ehebett” zwischen zwei (fremden) halbnackten Männern liegen und von denen noch gestreichelt werden? Haben unsere charakterlosen Politiker eigentlich noch alle Tassen im Schrank? …

Ergänzung 11.12.2013:

http://www.medrum.de/content/schweizer-bischof-huonder-genderismus-zerstoert-ehe-und-familie   (9.12.):

… Bereits Papst Benedikt XVI. wies auf die zerstörerische Wirkung der Gender-Ideologie hin, als er am 21. Dezember 2012 vor dem Kardinalskollegium und der Kurie sagte. „Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig … Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird, wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet und damit am Ende auch der Mensch als göttliche Schöpfung, als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, dass dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst.“

… Mehr Problembewusstsein beim Umgang mit der Gender-Theorie als in der EKD hat es bisher nicht nur in der katholischen Kirche, sondern auch bei Medienvertretern gegeben. Kritik an der geschlechterauflösenden Gender-Theorie wurde bereits vor mehreren Jahren geübt. Der Journalist Volker Zastrow wies 2006 in einem Artikel in der FAZ auf eine von den Gender-Anhängern politisch gewollte „Geschlechtsumwandlung“ ein. Dass die Gender-Theorie in der Tiefe der menschlichen Existenz ansetzt, erkannte auch Zastrow: „Vielmehr behauptet „Gender“ in letzter Konsequenz, daß es biologisches Geschlecht nicht gebe. Die Einteilung der Neugeborenen in Jungen und Mädchen sei Willkür, ebensowohl könnte man sie auch nach ganz anderen Gesichtspunkten unterscheiden, etwa in Große und Kleine. Daher liege bereits in der Annahme der Existenz von Geschlecht eine letztlich gewalthafte Zuweisung von Identität: die „heterosexuelle Matrix“. Das Ziel, so Zastrow, greife hoch hinaus: „Es will nicht weniger als den neuen Menschen schaffen, und zwar durch die Zerstörung der „traditionellen Geschlechtsrollen“. Schon aus diesem Grunde muß das als Zwangsbegriff verneinte „Geschlecht“ durch „Gender“ ersetzt werden. Und möglichst schon in der Krippenerziehung soll mit der geistigen Geschlechtsumwandlung begonnen werden.“

Die globale sexuelle Revolution

Wie grundlegend beim Genderismus die menschliche Existenz berührt ist, zeigte ebenso die Publizistin und Soziologin Gabriele Kuby in ihrem Buch „Die Gender Revolution – Relativismus in Aktion“ auf (4. und letzte Auflage 2008). Sie lieferte 2012 mit ihrem Opus Magnum „Die globale sexuelle Revolution“ eine umfassende Analyse eines Geschehens, das über Jahrzehnte hinweggreift, und, so die Autorin, auf eine Kulturrevolution hinausläuft, die freiheits- und menschenzerstörend ist. Papst Benedikt XVI. nahm das Buch der Autorin mit den Worten entgegen: „Gott sei Dank, dass Sie reden und schreiben“.

Kubys Analyse wird auch durch andere Experten bestätigt. So beispielsweise durch den Hirnforscher Manfred Spreng und den Religionsphilosophen Harald Seubert, die das Konstrukt des „Gender Mainstreaming“ zerlegen, die in ihrem Buch über die „Gender-Ideologie“ die Irrtümer der Theorie nachweisen und vor der „Vergewaltigung der menschlichen Identität“ warnen. Beide haben – wie auch der Naturrechtler Waldstein und der Philosoph Robert Spaemann – Kubys Werk dringend zur Lektüre empfohlen. …

Ergänzung 17.12.2013:

Felix Honekamp: http://www.freiewelt.net/ein-bischof-spricht-klartext-10018680/ (10.12.)

Ergänzung 21.12.2013:

Kurt J. Heinz: http://www.medrum.de/content/schweizer-gender-koordinatorin-fuerchtet-das-wort-genderismus (20.12.):

Genderisten fühlen sich durch ein kritisches Wort des Bischofs von Chur provoziert und sprechen von Kampfansage

… Die Koordinatorin des Netzwerkes Gender-Studies Schweiz, Katrin Meyer, bezeichnete das Wort Genderismus als „abseitige Wortprägung“ und spricht von der „Kampfansage eines religiösen Konservatismus an alle kritischen Disziplinen“. …

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