Genderismus: Theorie vs. Fakten

http://www.kath.net/news/44033   Wissenschaft: Hirnforscher widersprechen Gender-Mainstreaming   (9.12.):

Professor Spreng gegen Gleichmacherei der Geschlechter – Naturwissenschaftler in aller Welt sähen die Unterschiede der Geschlechter ähnlich wie er, sagte der emeritierte Professor, wollten sich aber nicht „politisch unkorrekt“ äußern

„Gott schuf sie als Mann und Frau“ – so heißt es im 1. Buch Mose (1,27) am Anfang der Bibel. Doch die Anhänger des „Gender-Mainstreamings“ bestreiten grundsätzliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Sie sind der Ansicht, dass die Verschiedenheit nur kulturell konstruiert ist. Gender steht aus ihrer Sicht für das „soziale“, angeblich von der Gesellschaft anerzogene Geschlecht. Was nur anerzogen sei, lasse sich auch umerziehen, so ihre These. Und diese vermeintliche Erkenntnis soll zur Grundlage aller gesellschaftlichen Entscheidungen und Prozesse gemacht werden (Mainstreaming). Das bedeutet aus der Sicht der Genderforscher: Geschlechtsunterschiede müssen bis auf die unvermeidbaren Äußerlichkeiten eingeebnet werden.

Doch eine aktuelle Studie der US-amerikanischen Universität von Pennsylvania widerspricht den Theorien der Genderisten. Danach „ticken“ Männer und Frauen im Gehirn unterschiedlich. Die Wissenschaftler in Philadelphia stellten fest, dass männliche Hirnhälften mehr Nervenbahnen aufweisen als weibliche. Dafür punktet das weibliche Denkorgan mit mehr Brücken zwischen den beiden Seiten. Dementsprechend verteilen sich Stärken und Schwächen der Geschlechter.

Unterschiedliche Fähigkeiten

Die Studie der Gehirnforscher beruht auf der Untersuchung von 949 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Wissenschaftlerin Madhura Ingalhalikar und ihr Team nutzten ein Verfahren, das die Bewegung von Wassermolekülen im menschlichen Denkorgan sichtbar macht und so Rückschlüsse auf Zahl, Verlauf und Länge der Nervenfasern ermöglicht. So stellten die Forscher fest, dass Männer-Hirne offenbar für eine Kommunikation innerhalb der Hirnhälften optimiert seien.

Eine frühere reine Verhaltensstudie mit deutlich mehr Probanden hatte ergeben, dass sich Frauen besser Wörter und Gesichter merken können, generell aufmerksamer sind und ein besseres soziales Erkenntnisvermögen haben. Dafür konnten die Männer räumliche Informationen besser verarbeiten und Bewegungen besser koordinieren.

Derartige Beobachtungen führten in Deutschland bereits zu Buchtiteln wie „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken.“

Das Frausein nicht auf das Äußerliche reduzieren

Für den Gehirnforscher und bekennenden Christen Prof. Manfred Spreng (Erlangen) kommen die Feststellungen der Universität in Philadelphia nicht überraschend.

Die Verschiedenheit der Geschlechter liege in der „Optimierungsabsicht“ des „genialen Schöpfer-Gottes“ begründet, sagte er auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Danach sollten sich Mann und Frau ergänzen. Wer sie gleichmachen wolle, „vergewaltige“ beide Geschöpfe. Die Leidtragenden seien die Kinder und Familien.

Den hohen Anteil depressiver kranker Mädchen und Frauen in Schweden sieht er als Folge der konsequenten Gender-Erziehung an, die insbesondere Frauen ihrer Identität beraube. Frausein werde damit häufig nur auf das Äußerliche reduziert.

Naturwissenschaftler in aller Welt sähen die Unterschiede der Geschlechter ähnlich wie er, so der emeritierte Professor, wollten sich aber nicht „politisch unkorrekt“ äußern. Er befürchtet, dass sich Gender-Anhänger von den empirischen Feststellungen der US-Studie nicht beeindrucken lassen: „Sie meinen, sie hätten die bessere Theorie.“ Spreng arbeitet gerade an der vierten Auflage eines Buches zum Unterschied der Geschlechter, [die] im Januar erscheinen soll (Titel: Vergewaltigung der [menschlichen] Identität). Darin beschreibt Spreng zahlreiche neurophysiologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die weder durch Erziehung noch durch sozio-kulturelle Veränderungsbestrebungen überbrückbar seien. Ferner geht er auf die Gefährdung der Gehirnentwicklung von Kindern durch Gender-Mainstream-Aktivitäten ein.

Siehe auch:

Ergänzung 13.12.2013:

Henning Lindhoff: http://ef-magazin.de/2013/12/11/4740-gender-mainstreaming-das-scheitern-der-gleichmacherei-ist-nur-eine-frage-der-zeit:

Eine aktuelle Studie beweist erneut Unterschiede zwischen den Geschlechtern

… Dr. Ruben Gur, Co-Autor der US-amerikanischen Studie, ließ in einer Pressemitteilung der Universität von Pennsylvania keinen Zweifel an der Interpretation der Forschungsergebnisse: „Es ist frappierend, wie gut sich die Gehirne von Männern und Frauen gegenseitig ergänzen.“ …

… Politisch korrekt sind solcherlei Forschungsergebnisse und Interpretationen natürlich nicht. Denn sie geben abermals Grund zur Hoffnung: Das Herumklempnern an sexuellen Identitäten und die Verleugnung der Biologie widersprechen fundamental der Natur des Menschen. Dies ist keine Frage von Religion, sondern entspringt der menschlichen Hausvernunft. Nicht das „ob“ ist interessant. Nein. Womöglich ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die planwirtschaftlich orchestrierte, nur mittels zwangserpresstem Steuergeld am Leben erhaltene Genderisierung endlich scheitern wird.

 

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4 Antworten zu Genderismus: Theorie vs. Fakten

  1. Oma ohne Enkel schreibt:

    Natürlich „ticke“ ich anders als (m)ein Mann! Ich wollte auch keiner sein wollen, und nehme mit dem vorlieb, was ich bin! Aber ausgerechnet katholische Bischöfe (in der Hierarchie Stufen tiefer Benediktiner-Ordensleute wie L. Wolf in den Agenda-Jahren…! kein weiterer Kommentar
    dazu :- ( auser: „Schmarotzer“) als *Cortisol-Wachmacher* sprich Aufwecker (m)eines gesunden Menschenverstandes (oder über die Abtreibung nach Vergew. ) entscheiden lassen?? Davon bin ich W E I T und immer weiter entfernt! Ganz aktuell bestätigt durch die Erinnerung an die Kinderkreuzzüge (das Paradiees suchend, die Hölle erlebend) heute morgen im Phoenix-TV.
    Ich habe noch genug damit zu tun, religöse Sätze (Muster, Rollen… meines Lebens) auszulöschen! Der GESUNDE MENSCHENVERTAND allein tickt bei mir nun wieder viel besser OHNE!

    In Zeiten einer („Bertelsmann“) VERTAFELTEN GESELLSCHAFT haben Kinder in vielen Milieus offenbar nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera! KEIN Frühstück ODER ein MINDER-WERT-iges! Verschlackendes, versiffendes, unnahrhaftes aber dick-und süchtig machendes Bauchfett- Industrie-Luft-Brötchen mit Industriemargarine (Transfette) Industrie-Fettkäse oder Fettsalami. Voller ZUSÄTZE! Fluor, Jod, Zucker…. Das soll reichen, um 6 Stunden zu überstehen! (Manipulation der Massen durch „Lebens“-Mittel) Das REICHT, um die Kassen der Ärzte und Krankenkassen für Generationen zu füllen!

    Während die „Designer“ des neuen Zeitalters ( z.B. die Trans“humanisten“ und AnthropoTECHNIKER, die Heils-und Glücksversprecher und „Heiler“…nicht ausgenommen die ehemaligen Propheten) und der Neuen Weltordnung sicher durchaus wissen, was man(N) wann ißt!

    Insulin und Cortisol
    guter Beitrag bei HP Heitland
    Cortisol, Stress und Nebennieren-Erschöpfung (Adrenal Fatigue)
    Buchtipp: Wilson: Grundlos erschöpft? Goldman

    gute Frage:

    http://www.focus.de/politik/gastkolumnen/kelle/liberale-vor-ihrem-neustart-wer-stellt-diesen-irrsinn-in-frage_id_3454502.html

  2. Oma ohne Enkel schreibt:

    Eine Frage der Balance. WAS macht mir Stress als Mensch? DIe Entscheidung zwischen Pest oder Cholera? Ob ich als Frau meinen Mann stehen muß? Ob ich als Frau meine Quote UND mein „Soll“ (als Mutter) erfülle?
    Der Part der „verbotenen Frau“ in einer interkonfessionellen „Mischehe“ (nämlich einer engstirnigen Traditions-Männer-Gemeinde) war ganz sicher kein stressfreier! Es heißt: wenn die Mutter Stress hat, bekommt sie Söhne. (bei mir wurden es allein vier!)
    Religionen und Diktatur der Frommen nicht minder gefährlich als Gender!

  3. so what? schreibt:

    Fakten:
    Mütter haben keine Lobby! (nicht wirklich)

    #11.09.2013
    Junge Frauen stehen enorm unter Druck

    Ber­lin. Un­ab­hän­gig­keit, Beruf, Kin­der– das alles wol­len junge Frau­en in Deutsch­land. Dabei ste­hen sie enorm unter Druck. Neben ihrem Beruf leis­ten sie zu Hause wei­ter­hin die meis­te Ar­beit. Zu die­sem Er­geb­nis kommt die Stu­die „Frau­en auf dem Sprung – das Up­date 2013“ des WZB.

    Der Wunsch, fi­nan­zi­ell auf ei­ge­nen Bei­nen zu ste­hen, ist un­ge­bro­chen hoch: 91 Pro­zent der be­frag­ten Frau­en sind Er­werbs­ar­beit und ei­ge­nes Geld sehr wich­tig. Be­mer­kens­wert ist der Wer­te­wan­del der Män­ner: 76 Pro­zent der Män­ner wol­len heute eine Part­ne­rin, die „sich um den ei­ge­nen Un­ter­halt küm­mert“ (2007: 54 Pro­zent). Immer sel­te­ner füh­len sie sich als Al­lei­ner­näh­rer der Fa­mi­lie.

    Selbst wenn Frau­en eine Fa­mi­lie ge­grün­det und Kin­der be­kom­men haben, wei­chen sie nicht von ihren Wer­ten und Ein­stel­lun­gen ab. Sie blei­ben auf Er­werbs­ar­beit ori­en­tiert. Diese er­ach­ten sie als selbst­ver­ständ­lich, heute noch stär­ker als vor fünf Jah­ren. Der An­teil von Frau­en, denen Fa­mi­lie heute wich­ti­ger ist als die ei­ge­ne Er­werbs­tä­tig­keit, liegt bei unter 5 Pro­zent.

    Frau­en und Män­ner wün­schen sich eine ge­sun­de Ba­lan­ce zwi­schen Beruf und Fa­mi­lie – die Wirk­lich­keit sieht al­ler­dings an­ders aus. Zeit­in­ten­si­ve Ar­bei­ten im Haus­halt wie Put­zen, Wa­schen und Ko­chen wer­den mehr­heit­lich von den Frau­en über­nom­men – auch dann, wenn noch keine Kin­der im Haus­halt leben. Auch Pfle­ge und Kin­der­er­zie­hung blei­ben Frau­en­sa­che. Ein Drit­tel der Män­ner würde die Er­werbs­ar­beit nicht für die Kin­der­er­zie­hung un­ter­bre­chen, die rest­li­chen Män­ner nur kurz.#

    http://www.​wzb.​eu/​de

  4. DIe verbotene Frau schreibt:

    Schuld und Recht der Generationen. Ausdruck und Stimmung von Epochen.

    Tja, da hatte mein vollchristlicher (ehe-maliger) Mann sich mit mir wohl was eingefangen! Ich stehe eben leider auch in der Ahnenreihe meiner Großmütter und trage, was sie erlebt haben, in mir. Was sie erlebt haben an Hungersnöten, Demütigungen,Verlusten, Weltkriegen, Krankheiten, Gewalt….Ich setze mich zu einem großen Teil zusammen aus ihren physischen und psychischen DNAs.
    Und Frauen standen seit Generationen UNTER DRUCK.
    In der aktuellen Co med, Dezember-Ausgabe, ( naturheilkundliche Fachzeitschrift für Complementärmedizin) findet sich ein Artikel zu KPU. (ein Kapitel ist überschrieben mit ‚KPU-eine Tragödie für Familien‘) Eben! Unter dem Aspekt der Vererbung sollte manN es auch einmal betrachten,
    welche Auswirkungen z.B. partout durchgesetzte Normen anrichten. (Männer = die großen Zeichensetzer der Geschichte! 😦 )

    und noch ein aktueller Dezember-Artikel über religiösen Fundamentalismus in Europa, insbesondere islamischen sowie zur Vergleichsstudie mit Christen:
    http://www.wzb.eu/de/pressemitteilung/islamischer-religioeser-fundamentalismus-ist-weit-verbreitet

    (aber christlicher Fundamentalismus muß im Einzelfall in nichts nachstehen)

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