Wie wichtig sind die Väter?

http://muhc.ca/news/dads-how-important-are-they (4.12.):

Neue MUHC-Forschung zeigt den Wert der Väter sowohl in der Neurobiologie als auch im Verhalten der Nachkommen

… Neue Erkenntnisse aus dem Research Institute des McGill University Health Centre (RI-MUHC) [Montreal] zeigen, dass die Abwesenheit des Vaters während der kritischen Wachstumsphasen zu einer Beeinträchtigung der Sozial- und Verhaltensfähigkeiten im Erwachsenenalter führt. Diese Forschung, die mit Mäusen durchgeführt wurde, wurde heute in der Fachzeitschrift Cerebral Cortex veröffentlicht. Es ist die erste Studie, die Väterabsenz mit sozialen Merkmalen verknüpft und diese mit körperlichen Veränderungen im Gehirn korreliert.

„Obwohl wir Mäuse verwendeten, sind die Ergebnisse für Menschen äußerst relevant“, sagt Senior-Autorin Dr. Gabriella Gobbi, Forscherin der Abteilung für psychische Erkrankungen und Sucht auf der RI-MUHC und außerordentliche Professorin an der Fakultät für Medizin an der McGill University. „Wir verwendeten Kalifornien-Mäuse, die, wie in einigen Bevölkerungsgruppen, monogam sind und ihre Nachkommen zusammen erziehen.“

„Da wir ihre Umgebung kontrollieren können, können wir Faktoren ausgleichen, die zwischen ihnen differieren“, so der erste Autor, Francis Bambico, ein ehemaliger Schüler von Dr. Gobbi an der McGill und jetzt Post-Doc am Centre for Addiction and Mental Health (CAMH ) in Toronto. „Mäuse-Studien im Labor kann man daher klarer interpretieren als solche an Menschen, bei denen es unmöglich ist, alle Einflüsse während der Entwicklung zu kontrollieren.“

Dr. Gobbi und ihre Kollegen verglichen das Sozialverhalten und die Anatomie des Gehirns von Mäusen, die mit beiden Eltern aufgewachsen waren, mit solchen, die nur von ihrer Mutter aufgezogen worden waren. Mäuse ohne einen Vater hatten abnorme soziale Interaktionen und waren aggressiver als Pendants, die mit beiden Eltern aufgezogen wurden. Diese Effekte waren stärker für weibliche Nachkommen als für ihre Brüder. Weibchen, aufgezogen ohne Väter, hatten auch eine größere Empfänglichkeit für das Stimulans Amphetamin.

„Die Verhaltensdefizite, die wir beobachtet haben, sind konsistent mit Humanstudien an Kindern, die ohne Vater aufgezogen wurden“, sagt Dr. Gobbi, die auch Psychiaterin an der MUHC ist. „An diesen Kindern wurde gezeigt, dass sie ein erhöhtes Risiko für abweichendes Verhalten haben, und insbesondere an Mädchen wurde gezeigt, dass ein Risiko für Drogenmissbrauch besteht. Dies legt nahe, dass diese Mäuse ein gutes Modell für das Verständnis sind, wie diese Effekte beim Menschen entstehen. “

In den der Väter beraubten Jungtieren identifizierte Dr. Gobbis Team auch Mängel im präfrontalen Kortex der Maus, einem Teil des Gehirns, der die soziale und kognitive Aktivität zu steuern hilft, die mit den Verhaltensdefiziten verbunden ist.

„Dies ist das erste Mal, dass Forschungsergebnisse gezeigt haben, dass Vaterentbehrung während der Entwicklung die Neurobiologie der Nachkommen beeinflusst“, sagt Dr. Gobbi. Diese Ergebnisse sollten Wissenschaftler dazu bringen, tiefer in die Rolle der Väter während der kritischen Phasen des Wachstums zu blicken, und legen nahe, dass beide Eltern bei der Entwicklung der psychischen Gesundheit von Kindern wichtig sind. …

(Übersetzt mit Goggle)

Ergänzung 5.1.2014:

http://www.katholisches.info/2014/01/03/neue-studie-belegt-wichtigkeit-von-vater-und-mutter-fuer-die-gesunde-entwicklung-des-kindes/:

Das McGill University Health Centre, eine der renommiertesten Einrichtungen im Gesundheitssektor Kanadas, veröffentlichte auf seiner Internetseite die Ergebnisse einer neuen wissenschaftlichen Studie, die von Wissenschaftlern der Universitätsklinik erstellt wurde. Darin heißt es: „Auch mit der Technologie von heute sind ein Mann und eine Frau zur Zeugung eines Kindes notwendig. Ist es aber wichtig, daß beide Eltern für dieses Kind da sind? Viele Studien haben bisher den Wert der Mutter hervorgehoben, nur wenige aber die Bedeutung des Vaters untersucht“. Die Studie widerlegt die Argumente der Befürworter von Kinderadoptionen durch Homosexuelle und der Alleinerziehung.

… Eine Frau, man denke an homosexuelle Beziehungen, kann sich nicht zum Mann improvisieren und noch weniger zum Vater. Die wissenschaftliche Forschung beweist, daß die Unterschiede zwischen Mann und Frau, und damit auch zwischen Vater und Mutter, biologisch-zerebraler und nicht kultureller Natur sind (siehe die Studien über die physiologischen Unterschiede des Gehirns von Mann und Frau). Eine Frau und ein Mann bleiben unabhängig von ihrer gefühlsmäßigen oder sexuellen Zuneigung immer ihrem biologischen Geschlecht verbunden. Die Wissenschaft belegt damit, daß ein Kind notwendigerweise im Rahmen eines Gleichgewichts aufwachsen soll, das durch die beiden Geschlechter gegeben ist, wie es die Natur eben vorsieht.

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3 Antworten zu Wie wichtig sind die Väter?

  1. Dörflinger André schreibt:

    Vaterlose Gesellschaft, wegen Kriegen, (Berufs-)Unfällen, Trunksucht u.a. > selber erlebt zu haben.
    A u c h da, schiesst die feministische Ideologie dem Staat, der allg. Gesellschaft, der Gemeinde, der Sippe > der F a m i l i e ein Eigentor, wenns sie bei uns h a l b – faschistoide Zustände wie völlig im besetzten Europa der 1933/45-er Jahre, im Kommunismus Stalins, in Chinas „Grossem Marsch“, im heutigen Nord-Korea, einführen, die Kinder zwar nicht mehr b e i d e n Elternteilen ideologisch & körperlich entreissen will, nein, sondern weiterhin den Vätern die Kinder durch männerfeindliche a) (globale) Markt-Wirtschafts-doktrin (fast keine qualifzierten Teilzeit-arbeitsplätze) und b) feministische Gesetzgebung (Schweiz 1985: Neues Eherecht, 2000/04/08: einseitiges Scheidungsrecht; 2012: Freie Wahl des Familiennamens // ab 2014: Pläne der völligen Eingeschlechtlichkeit –> einseitigem Adoptionsrecht (gemäss Muster aus Frankreichs sozialistischer Einheits-brei-regierung ‚Hollands‘).
    Daher muss besonders bei Punkt b) der politische Hebel angesetzt werden >> ein Marschhalt > eine Rückbesinnung > Rückbuchstabierung auf die moralische Funktion der Gesellschaft.
    Kinder-Erziehung obliegt zwingend und diskussionslos b e i d e n Elternteilen; Die weibliche Gattung darf also niemals klammheimlich verbrecherisch die männliche zum Zeugungsakt missbrauchen und später – undank obgenannter, feministischer Gesetzgebung – vom gemeinsamen Familienleben ausschliessen.
    „Wehret den Anfängen!“ > Dagegen ist grosser p a r l a m en t a r i s c h e r Handlungsbedarf geboten > denn wenn die gutmenschigen (naiven) Männer der Mitte- >Rechtsparteien solche zivilisatorischen Verwerfungen nicht endlich einsehen und dagegen nicht endlich Gegensteuer geben, ja dann „Gnade ……..“

  2. Dörflinger André schreibt:

    D r i n g e n d e Anfrage an die Moderations-Redaktion von KREIDFEUER :

    ==> Wieso musste ich mich – als doch bekannter > erfahrener Kolumnist – neu anmelden ???
    Bitte umgehend E-Bescheid >

    André Dörflinger, CH-6312 Steinhausen ZG adoerflinger@gmx.ch 16. Dez. 2013

    • Carolus schreibt:

      Keine Ahnung! An mir liegt es sicher nicht. Mir ist auch nichts über eine Anmeldepflicht bekannt.

      Ihre Beiträge sind immer willkommen.

      Gruß
      Carolus

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