Hollandes Regierung will Frankreich in identitären Selbstmord treiben

http://www.freiewelt.net/nachricht/frankreich-kapituliert-10019207/   (15.12.):

… Die Regierung des sozialistischen Präsidenten François Hollande beabsichtigt ihre Integrationspolitik radikal zu verändern. Das verkündet ein für den französischen Premierminister Jean-Marc Ayrault erstellter offizieller Bericht zum Thema Einwanderung und Integration.

Ayrault will auf dessen Grundlage Anfang Januar seine Kehrtwende einleiten. So erklärte er schon in seiner Regierungserklärung Juni 2012 seinen »Ehrgeiz, den Zugang zu Integrationsfragen in Frankreich grundlegend zu verändern«. … Es ginge um eine Neuerfindung der französischen Identität. Auch die Geschichte Frankreichs solle neu bewertet werden. Dazu gehöre eine »kulturelle Vielfalt«.

Nun geht es in diesem Sinne weiter: Frankreich solle ein klares Bekenntnis zu seinem »orientalisch-arabischen Erbe« liefern. In diesem Zuge gehöre das Tragen des Schleiers in der Schule ganz selbstverständlich dazu, wie man auch zentrale Straßen und Plätze nach prominenten Menschen mit Migrationshintergrund umbenennen möchte. Auch der Begriff Integration solle letztlich verschwinden, da er zu sehr trennend wirke. Das Ziel sei ein »einbeziehendes und solidarisches Wir«.

Auch die Vorherrschaft der französischen Sprache wolle man reduzieren und sich für eine »Anerkennung aller Sprachen auf dieselbe Weise« einsetzen. Man wolle Arabisch-Unterricht fördern und auf Gymnasien afrikanische Sprachen anbieten. Zudem solle ein Gedenktag für die Zuwanderer her.

Wer sich dem nicht fügen will, bekommt es offensichtlich mit sprachpolizeilichen Maßnahmen zu tun. Denn in dem Papier steht auch die Forderung, auf die Nennung von »Nationalität, Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, Hautfarbe, Religion oder Kultur« zu verzichten, wenn die Nennung nicht zwingend erscheine. Bei Verstößen muß man mit einer »Ordnungsstrafe« rechnen. Dabei möchte man auch die »rassistische Belästigung« als Straftatbestand einführen. Ein beim Premierminister angesiedeltes Amt soll künftig die staatlichen Maßnahmen im Kampf gegen Diskriminierung überwachen. Und das natürlich zum Wohle aller.

Marine Le Pen und ihr Front National dürfte diese Ankündigung in der Integrationspolitik vor den anstehenden Europa- und Kommunalwahlen erfreuen. Sie garantiert, daß sich wohl noch mehr Wähler auf ihre Seite schlagen werden. Le Pen sprach bei dem vorliegendem Bericht von einer »schweren Provokation«. Auch der Vorsitzende der konservativen Oppositionspartei UMP, Jean-François Copé, nennt den Bericht »gefährlich für unsere Republik«. Man dürfe in Frankreich seine Werte, seine Sprache, seine Geschichte und seine Identität nicht aufgeben, um sich den Kulturen anderer anzupassen.

Mehr dazu unter welt.de

Ergänzung:

http://www.welt.de/politik/ausland/article122918248/Schleier-in-der-Schule-Feiertage-fuer-Auslaender.html   (14.12.):

… Die Reformer schlagen „Diskussions-Ateliers in allen Jahrgangsstufen über Themen wie Anderssein, Identität, Geschlechterfragen und Religion“ vor. Vorgesehen ist außerdem eine „komplette Neubewertung der Geschichte Frankreichs“. Denn die Geschichtslehrpläne seien ein wichtiges Element „um der Vielfalt der Gesellschaft gerecht zu werden und die Identifikation mit einem einbeziehenden Wir“ zu erleichtern, heißt es in dem Bericht, den der „Figaro“ ausführlich zitiert.

Um das Bewusstsein für die kulturell vielfältigen Wurzeln der heutigen französischen Gesellschaft rechtzeitig zu wecken, sieht das Reformprojekt vor, im Geschichtsunterricht künftig über „die Wanderbewegungen von Bevölkerungsgruppen“ zu sprechen, und zwar unter besonderer Berücksichtigung der „Sklaverei und des Sklavenhandels“ sowie der Geschichte der Roma. …

Ergänzung:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2199:frankreich-laizitaetsprinzip-zugunsten-des-islam-aufgegeben&catid=1:neuestes&Itemid=33   (17.12.):

… Kurz zusammengefasst: Die Franzosen sollen sich den Einwanderern anpassen, nicht umgekehrt. …

Ergänzung 27.12.2013:

http://de.gloria.tv/?media=523400   „Unsere Zivilisation verschwindet“: Interview mit Jean Raspail   (8.11.)

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