Münchner „Familien“-Pass mit apokalyptischem Motivbild

Akif Pirincci sieht zurecht die herkömmliche Familie verhöhnt:
http://journalistenwatch.com/cms/2014/01/02/akif-pirincci-1000-meisterwerke-heute-muenchner-familienpass-2014/:

… Der erste Eindruck, der sich dem Betrachter bietet, sind fröhlich lachende Menschen. Doch warum lachen sie? Ganz simpel, sie lachen normale, also heterosexuelle Familien, also Familien, in denen über 80 Prozent der Kinder in diesem Lande leben, aus. Mit gutem Grund!

Der Künstler bearbeitet das Thema im Motiv des sogenannten Familienpasses … Es ist ein apokalyptisches Bild, denn die normale Durchschnittsfamilie ist in dieser Schimärenrealität gar nicht mehr vorhanden.

Links sehen wir ein Schwulenpaar mit einem Mädchen. Es soll der Eindruck vermittelt werden, daß das heutzutage der Normalfall sei, nämlich die Anzahl solcherlei Familien sich stetig [der] der heterosexuellen Familien anglichen. In der Tat, sehr stetig. Bei einer Bevölkerung von 83 Millionen und etwa 16 Millionen Kindern unter 16 Jahren leben jedoch lächerliche zirka 1000 Kinder in schwulen Familien (0,00625 %), weil die promiskuöse Lebensweise von Schwulen familiäre Beziehungen und Bindungen gar nicht zuläßt. … Was will uns also die Stadt München mit diesen feixenden Schwulen-Papis verdeutlichen? Daß es sie so gut wie gar nicht gibt, doch die Gesellschaft dennoch eben diese faustdicke Lüge verinnerlichen und wie ein Mantra vor sich hinbrabbeln muß? Warum? Damit die Affinität der Schwulen zu Strichjungen, also Kindern, vergessen gemacht werden soll? Vielleicht.

Auf dem rechten Teil des Bildes ist die Aussage weniger eindeutig. Hier sehen wir zwei Damen mit zwei Kindern. Es könnte sich bei ihnen um Lesben handeln. In dieser Gruppe leben in Deutschland etwa 8000 Kinder, wohlgemerkt von 16 Millionen Kindern unter 16 (0,05 %). Auch hier ist die Frage zu stellen, weshalb die Macher dieses Prospekts beim Begriff Familie sofort an Lesben gedacht haben. Weil sie in ihrer Agentur einfach zu viel koksen? Oder weil sie hedonistische Singles sind, die keine Kinder haben und auch niemals welche haben werden, und deshalb beim Thema Familiengedöns vom Parteiprogramm der sich noch unlängst fürs Kinderficken engagierenden GRÜNEN oder vom irgendwelchen Feuilleton-Geschwätz von DIE ZEIT inspirieren lassen haben?

Allerdings könnten die beiden Damen auch Alleinerziehende sein, also ein Fall von auseinandergebrochener oder gar nicht erst angestrebter Familie. Wieso aber werben dann gerade diese tragischen Figuren für einen Familienpass? Heißt die Botschaft für den Betrachter: Fang erst gar nicht an mit dem Familienscheiß? Vermutlich.

Doch das Allerbeste an diesem Gemälde, liebe Zuschauer, ist das, was man nicht sieht, nämlich EINE RICHTIGE FAMILIE.

Und damit verabschieden wir uns für heute, liebe Zuschauer. In unserer nächsten Sendung nehmen wir uns das Werk “Münchner Familienpass 2024″ vor. Darauf sieht man einen Mann mit seinen vier Frauen und 12 Kindern und dahinter die an Baukränen aufgeknüpften Schwulen und Lesben – samt ihren Kindern.

**********************************************************************************

Dieser Beitrag wurde unter Kampf gegen Ehe und Familie abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Münchner „Familien“-Pass mit apokalyptischem Motivbild

  1. und den noch schreibt:

    Verband Familienarbeit e.V.
    vormals Verband der Familienfrauen und -männer e.V.
    (vffm)
    Verband zur Förderung der eigenständigen
    finanziellen und sozialen Sicherung bei Familienarbeit
    Pressemeldung
    13.01.2014
    Kindererziehung umfassend
    anerkannt?
    Der aktuelle Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU un
    d SPD formuliert auf S 73 u.a.:
    „Kindererziehung besser anerkennen (Mütterrente) –
    Die Erziehung von Kindern ist
    Grundvoraussetzung für den Generationsvertrag der R
    entenversicherung. Während
    Kindererziehungszeiten ab 1992 rentenrechtlich umfa
    ssend
    anerkannt sind, ist dies für frühere
    Jahrgänge nicht in diesem Umfang erfolgt.“
    Die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V., G
    ertrud Martin, nimmt dazu kritisch
    Stellung:
    „Die Gerechtigkeitslücke für die älteren Mütter, de
    nen jetzt zwei – statt bisher nur einem –
    Rentenpunkte zugestanden werden, ist damit gegenübe
    r den jüngeren Müttern noch nicht
    geschlossen. Der größere Skandal besteht aber in
    der Formulierung, die seit 1992 geltenden
    drei Rentenpunkte pro Kind stellten eine „umfassen
    de“ Anerkennung der mütterlichen
    Erziehungsleistung dar. Diese Behauptung geht von d
    er Vorstellung aus, ein Kind sei mit
    Erreichen des 3. Geburtstages fertig erzogen und be
    nötige keine weitere elterliche Zuwendung
    mehr. Kein vernünftiger Mensch wird diese Sichtweis
    e teilen. Trotz aller außerhäuslichen
    Betreuungsangebote ist das entgangene Erwerbseinkom
    men aufgrund des zeitlichen
    Aufwandes, den verantwortungsvolle Eltern in die Er
    ziehung ihrer Kinder zu investieren
    haben, erheblich. Der daraus resultierende monatlic
    he Rentenanspruch (West) von 84,42 € pro
    Kind
    entspricht keinesfalls diesem Aufwand. Wenn Eltern
    fünf Kinder erziehen, was der
    Arbeitsbelastung einer Vollerwerbstätigkeit entspre
    chen dürfte, ergibt das heute bei den
    jüngeren Eltern einen Rentenanspruch von monatlich
    422,10 €. Um eine Standardrente (45
    Jahre Erwerbsarbeit mit Durchschnittsverdienst) zu
    erzielen, müssten Eltern folglich 15 Kinder
    erziehen.
    Diese Situation als ‚umfassende Anerkennung‘ elterl
    icher Erziehungsleistung zu verkaufen,
    grenzt an Sarkasmus. Dabei ist zu beachten, dass be
    i einem so viel gepriesenen Rollentausch
    die Väter in gleicher Weise betroffen sind. Angesic
    hts der dramatisch schwindenden
    Kinderzahl hätten sich die verantwortlichen Politi
    ker/innen schon seit Jahrzehnten überlegen
    müssen, ob dieser Umgang mit den in der Familie Erz
    iehenden zukunftsfähig ist.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.