Bizarr: Fußballer-Outing initiiert Schwesigs Forderung nach Homo-„Ehe“

Mathias von Gersdorff: http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2014/01/absurd-manuela-schwesig-will-öffnung.html … der Ehe für Homosexuelle, weil sich ein Fußballer als homosexuell „outete“   (9.1.):

Die „GroKo“ bzw. Große Koalition führt einen völlig neuen politischen Stil in Deutschland ein: Fußballer bestimmen die politischen Themen.

Manuela Schwesig, die neue Bundesfamilienministern, fordert die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Der Grund für ihren Schritt: Ein Fußballer hat vor wenigen Tagen in der Öffentlichkeit erklärt, er sei homosexuell.

Nicht nur die Forderung ist grotesk und absurd, auch die Vorgehensweise nimmt einem die Spucke weg.

Dass das „Outing“ eines ehemaligen Fußballers zu einer dermaßen gravierenden politischen Forderung führt, das zeigt, dass Manuela Schwesig als Politikerin völlig ungeeignet ist.

Das Fatale daran ist, dass sich wohl kaum ein Politiker beschweren wird, jedenfalls nicht aus der eigenen Partei, der SPD.

Was wäre passiert, wenn Willy Brandt die Anerkennung der DDR gefordert hätte, weil sich ein Fußballer zum Kommunismus bekennt? Wie hätte man reagiert, wenn Helmut Schmidt die westlich-atomare Abrüstung und die Verschrottung der Pershing-Raketen gefordert hätte, weil sich ein Fußballer als Pazifist artikuliert hätte? Wie hätte die Öffentlichkeit auf die Ankündigung Gerhard Schröders reagiert, den Kosovo-Krieg zu beenden, weil sich ein Fußballer als proserbisch geoutet hätte.

Die Reaktionen der Medien auf das „Coming Out“ des Fußballers sind von einer aberwitzigen Übertreibung bestimmt. Offensichtlich handelt es sich um eine inszenierte Kampagne.

Dass sich Politiker an einem solchen stupiden Spektakel beteiligen, dokumentiert eindringlich, wie verkommen das geistige Niveau und die politische Kultur hierzulande ist.

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2 Antworten zu Bizarr: Fußballer-Outing initiiert Schwesigs Forderung nach Homo-„Ehe“

  1. und den noch schreibt:

    zu den neuesten (alten übernommenen) Schwesig-Visionen (unter der Fahne *Betreuungsgeld* jedoch bei „Mutti“ taktisch nicht abgeblitzt, man kann es drehen und wenden…die Betrogenen sind IMMER die Frauen und die Kinder)
    Aber Carolus, der Große :- ) , Sie sollten beide Artikel hier groß plazieren, denn „Familie“ ist wieder riesig im (Miss-)Geschehen! Der eine Link (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/beruf-und-familie-man-muss-wahnsinnig-sein-heute-ein-kind-zu-kriegen-12737513.html)
    und darauf das Gekonter
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/argumente-gegen-kinder-ruhe-ihr-jammer-frauen-12747389.html

  2. Gassenreh schreibt:

    Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt und somit eine Art Freiheitsentzug vorliegt.
    Hirnphysiologische Gegebenheiten weisen auf die Bedeutung gegengeschlechtlicher Erziehung und damit auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gegengeschlechtlicher Spiegelung für spätere Stressverarbeitung, Bindungsfähigkeit und emotionale Zwischenmenschlichkeit hin.

    Eine wesentliche neurophysiologische Basis für dieses wichtige Verhalten stellen die so genannten Spiegelneuronen dar, welche zur Grundausstattung des Gehirns gehören. Sie geben bereits dem Säugling die Fähigkeit mit einem Gegenüber Spiegelungen vorzunehmen und entsprechen so dem emotionalen Grundbedürfnis des Neugeborenen. Man geht davon aus, dass diese Spiegelneurone zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr voll entwickelt sind. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Fähigkeit zu spiegeln optimal und intensiv im familiären Bezugskreis (Mutter oder Vater) genutzt wird. Wie bei allen Nervenzellen im Entwicklungsstadium gegeben, gehen auch die Spiegelneuronen bei mangelnder Anregung zu Grunde („Use it or lose it“).
    [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

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