BW: Verstärkter Zustrom zu Anti-Genderismus-Petition trotz massiver Diskreditierung

http://www.medrum.de/content/wollen-gruene-und-spd-die-schule-zum-ort-sexueller-vielfalt-machen   (9.1.):

Parteipolitischer Sturmlauf gegen Bürgerpetition – Fulst-Blei (SPD): „Pädagogisch wie politisch unterste Schublade“

(MEDRUM) Mehr als 66.000 Bürger unterstützen derzeit eine Petition, die sich dagegen wendet, Schülerinnen und Schüler im Sinne sexueller Vielfalt zu erziehen. Die Grünen laufen Sturm gegen diese Petition.

Homophobie und Transphobie?

Einem Bericht des FOCUS zufolge sollen die Grünen erklärt haben, dass viele Kommentare auf der Petitionsseite angeblich auf „ein erschütterndes Maß an Homo- und Transphobie“ schließen lassen. Mit dem Gebrauch der Begriffe „Homophobie“ und „Transphobie“ werden schwerste Geschütze aufgefahren. Denn sie suggerieren, dass Personen, die in Fragen der Sexualität von grün-roten Vorstellungen abweichen, unter krankhaften Ängsten (Phobie) leiden.

Umstrittener Bildungsplan

Der Landeschef der baden-württembergischen Grünen, Oliver Hildenbrand, sagte laut FOCUS, es „sei wichtig, die Schule zu einem Ort der Vielfalt und Akzeptanz“ zu machen. Oliver Hildenbrand hat dabei offenbar ein entscheidendes Wort ausgelassen, das die Ursache der tatsächlichen Auseinandersetzung ist. Er hätte präziser sagen müssen, dass er die Schule zu einem Ort der „sexuellen“ Vielfalt machen will. Denn die Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenboges“ wendet sich nicht dagegen, dass Schule ein Ort der Vielfalt ist, sondern dagegen, dass „sexuelle Vielfalt“ zur Maxime allgemeiner Erziehungsziele für Baden-Württembergs Schulen gemacht werden soll. Diese Pläne schießen nach Auffassung der Initiatoren der Petition über das Ziel hinaus.

Es geht den Petenten demnach nicht darum, wie es aus der Überschrift im FOCUS gefolgert werden könnte, Homosexualität nicht in angemessener Weise auch im Unterricht zu behandeln, sondern darum, eine bestimmte Sexualanschauung nicht querschnittlich als dominierende Vorstellung in der gesamten schulischen Bildung zu verankern, wie es vor allem von den Grünen propagiert wird.

Suche nach dem Beipackzettel über die schädlichen Nebenwirkungen vergeblich

Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christa Meves, Autorin von mehr als 100 Büchern, gehört zu den Unterstützern der Petition. In ihrem neuesten Rundbrief „Meves aktuell“ hebt sie hervor, die rot-grüne Landesregierung habe bei ihrer Rezeptur für den künftigen Sexualunterricht den Beipackzettel über die schädlichen Nebenwirkungen nicht beigefügt …

Immerhin, so Meves zur Petition und ihren Unterstützern, „hat sich eine Widerstandsbewegung gebildet“.

Sexuelle Orientierung und Vielfalt verpflichtendes Querschnittsthema

Verständlich werden die Sorgen der Therapeutin und zahlreicher Bürger vor dem Hintergrund der bildungspolitischen Forderungen der Grünen, wie sie vom Landtagsmitglied Brigitte Lösch, Sprecherin für Lesben- und Schwulenpolitik der Grünen, im Mai 2013 erhoben wurden:

„Sexuelle Orientierung und Akzeptanz sexueller Vielfalt müssen verpflichtend in Form von Lerninhalten/-modulen im Bildungsplan als Querschnittsthema in den unterschiedlichen Fächern und Klassenstufen sowie verpflichtend in der Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte verankert werden.

  • Schulbücher und Lernmaterialien sind in diesem Sinne zu überarbeiten.
  • Eine explizite Vorgabe in den fächerbezogenen Lehrplänen ist nötig, in welchen Fächern und Jahrgängen sexuelle Vielfalt behandelt werden muss (Empfehlung: Prioritätenverschiebung weg vom naturwissenschaftlichen hin zum Ethik-, Sozialkunde- oder Sprachenunterricht).
  • Die Richtlinien zur Sexualerziehung sind in diesem Sinne zu überarbeiten.“

Bei der Proklamation ihrer Forderungen ging Lösch davon aus, dass angeblich „mindestens fünf bis zehn Prozent aller jungen Menschen gleichgeschlechtliche Lebensweisen entwickeln.“ Gegen die Vorstellung von Lösch sprechen zahlreiche Studien, denen zufolge der Anteil von Menschen, die homosexuell orientiert sind, nur bei zwei bis drei Prozent liegt. Dieses Zahlenverhältnis spiegelt sich auch in der Zahl von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften wider, die im Verhältnis zur großen Zahl von Ehen sehr gering ist.

SPD verurteilt andersdenkenden Bürgerwillen

Die Vorstellungen der Grünen werden von der SPD geteilt. So hat auch der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Fulst-Blei, die Petition scharf verurteilt. Wer die grün-roten Vorstellungen über die Verankerung des Prinzips der sexuellen Vielfalt in Baden-Württembergs Bildungsplänen nicht teilt, muss sich auf geharnischte Verurteilung gefasst machen. Mit den Worten „die jetzige Online-Petition birgt den Geist massiver Intoleranz und ist pädagogisch wie politisch unterste Schublade“, wie Fulst-Blei laut FOCUS erklärt hat, drückte er seine Missachtung vor der Überzeugung von Personen aus, die eine abweichende sexualethische oder pädagogische Auffassung haben.

Online-Unterzeichnung: Mehr als 66.000 Unterstützer

Der Zulauf von Bürgern, die sich der Unterstützung der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenboges“ anschließen, hält an. Allein in den letzten fünf Tagen haben sich mehr als 24.000 Bürger in die Unterstützerliste eingetragen.

Leser, die sich über das Petitionsvorhaben informieren wollen, finden Information über die Petition im Internet:

bildungsplan2015.de/die-petition

… Die Initiatoren wollen möglichst 100.000 Unterstützer erreichen. 19 Tage stehen ihnen dafür noch zur Verfügung. …

http://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2014/empoerung-ueber-petition-gegen-gender-zwang-an-schulen/   (9.1.):

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat die Kritik an einem Unterrichtsschwerpunkt zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ an Schulen verurteilt. „Hier werden Ängste geschürt“, warnte Kultusminister Andreas Stoch (SPD) mit Blick auf eine entsprechende Petition gegenüber dem SWR. Er sprach von einem Angriff auf Offenheit und Toleranz, die ihn störe und betroffen mache.

Der Landesvorsitzende der Grünen, Oliver Hildenbrand, sagte: „Das Vokabular erinnert an rechtsextreme und fundamentalistische Strömungen.“ Eine Sprecherin der Landesregierung ergänzte, die Petition habe „nichts mehr mit einer demokratischen Diskussion zu tun“. Auch die linke Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) übte heftige Kritik: „Schule ist kein Ort für Fundamentalisten“, betonte die Landesvorsitzende Doro Moritz. „Wir sind empört.“

Neue Sexualethik soll geschaffen werden

Die Unterstützer der Petition um den Pädagogen Gabriel Stängle werfen der Landesregierung vor, Interessengruppen propagierten „die Thematisierung verschiedener Sexualpraktiken in der Schule als neue Normalität und stehen damit in einem krassen Gegensatz zur bisherigen Gesundheitserziehung“.

Lehrkräfte seien nach dem neuen Schulplan dazu angehalten, die Lebensstile verschiedener sexueller Randgruppen „ohne ethische Beurteilung gleich erstrebenswert“ zu vermitteln und „der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzustellen“.

Als Reaktion fordern die Unterstützer „den Erhalt des vertrauensvollen Verhältnisses von Schule und Elternhaus und den sofortigen Stopp einer zu propagierenden neuen Sexualmoral“. In der vorliegenden Form sei der Bildungsplan lediglich ein „Aktionsfeld“ von Interessenvertretern und bedürfe einer grundlegenden Überarbeitung.

Anonyme Strafanzeige wegen Volksverhetzung

Unterdessen wurde bekannt, daß die Staatsanwaltschaft eine anonyme Anzeige wegen angeblicher Volksverhetzung gegen Stängle abgewiesen hat. Die Aussagen seien von der Meinungsfreiheit gedeckt. Zudem liegt eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ihn vor, die derzeit vom Kultusministerium geprüft wird. Darin heißt es, Stängle stehe als Beamten keine Kritik an dem Schulplan zu, der 2015 in Kraft treten soll.

Trotz der Empörung war die Zahl der Unterstützer der Petition in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Mittlerweile haben mehr als 65.000 Bürger den Aufruf unterschrieben. (ho)

>> Petition gegen Gender-Ideologie

Kommentator Otto Ohnesorge meint:

Hier wird das ganze Ausmaß des Gesinnungsstaates mit diktatorischen Strukturen erlebbar. Diese widerliche Frechheit, jede andersdenkende Meinungsäußerung und jeden demokratischen Prozeß in Form einer Petition als -undemokratisch-, faschistoid und als Volksverhetzung zu bezeichnen.

Was sind das für miese Ideologen an einflußreichen Stellen? Die alle Erkenntnis zur Erziehung und die Lehrpläne auf den Kopf stellen und jeden Kritiker sanktionieren wollen. Mit anonymen Strafanzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden.

Dass solches vornehmlich anonym geschehen kann, verdanken wir der baden-württembergischen Landesregierung, die zu anonymen Anzeigen aufrief.

Ich kann unserem Volk zu solch mutigen Personen wie Gabriel Stängle nur gratulieren. Er verdient jede denkbare Unterstützung aller Eltern und Großeltern. Dank vor allem seiner Sachlichkeit und seiner nachvollziehbaren Argumentation.

Hut ab, kann ich da nur sagen. Vorbildlich. Da trifft die Meinung eines studierten Pädagogen auf die ideologischen Umerziehungsversuche von politischen Interessenvertretern.

Ein weiterer Leser stellt u. a. fest:

Es geht hier ja nicht um die Toleranz gegenüber Homosexuellen (die ist doch längst Realität), sondern um eine Ummodelung der Gesellschaft.

http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2014/01/bw-grun-rot-reagiert-mit.html   BW: Grün-Rot reagiert mit Einschüchterungsversuchen auf Petition gegen „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ / Aufruf zur Teilnahme   (9.1.)

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4 Antworten zu BW: Verstärkter Zustrom zu Anti-Genderismus-Petition trotz massiver Diskreditierung

  1. GvB schreibt:

    Es ist offensichtlich das die NGO’/NWOs/Regierungen/Sportfunktionäre etc. wiedermal einen Anlauf nehmen in konzertierter AKTION das Gender/Lesben/Schwulen- Thema voll durchzuziehen Gestern bei „Maybrit Illner“ und das schwule Fussballer Thema: Hitzelsberger…
    http://www.focus.de/panorama/seiffertsagtan/outing-von-thomas-hitzlsperger-raabs-platte-schwulen-witze-am-ende-ganz-normal-1_id_3528094.html

    Inclusive wie hälst Du es mit Sotschi und den Russen.
    Auch im WDR.Radio ging es heute darum: Der von den Kölner Karnevalsgesellschaft ausgeladene Bürgermeister von Moskau..:-)
    Erst ein-, dann wieder ausgeladen: Die Kölner „Roten Funken“ feiern nun doch nicht mit Juri Luschkow zusammen Karneval. Der ehemalige Moskauer Bürgermeister hatte sich wiederholt als Schwulenhasser zu erkennen gegeben.
    http://www.rundschau-online.de/karneval-in-koeln/koelner-karnevalsverein–rote-funken–laden-luschkow-wieder-aus,16793902,25849536.html
    Auch Merkels Wunsch diese Agenda zu unterstützen zeigt sich hier:
    Kein Wunder, hat doch Merkel jetzt eine lesbische Ministerin im >Gender-Fundamentalisten-Küchen-Kabinett: die rote Frau Hendricks..
    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/barbara-hendricks-feierte-mit-lebensgefaehrtin-aid-1.3918603

  2. heureka47 schreibt:

    Die Beteiligten / Diskutanten bewegen sich mehrheitlich nicht auf dem Boden der WAHRHEIT.
    Die hochschlagenden Wellen sind Beweis für den Mangel an WEISHEIT.
    Die Ursache dafür ist die „Entfremdung“ der weitaus größten Mehrheit der zivilisierten Gesellschaft vom erkennenden Bewußtsein, von der wirklichen Wirklichkeit, vom wahren Erwachsensein.
    In einer wahrhaft GEISTIG-SEELISCH GESUNDEN, nicht entfremdeten, Gesellschaft gäbe es die ganze Problematik – und folglich auch die heftige Streiterei – nicht!

    In einer wahrhaft gesunden Gesellschaft von wahrhaft erwachsenen Erwachsenen würde die göttliche Liebe, das höchste Prinzip des Universums, herrschen, und niemand würde sich erregen, wenn im seltenen Ausnahmefall zwei – wahrhaft erwachsene – Männer oder Frauen eine Lebensgemeinschaft führten.

    Was wir in der kranken zivilisierten Gesellschaft also primär brauchen, ist die Erkenntnis der kollektiven Krankheit und die grundlegende Heilung.
    Anderenfalls gehen wir allesamt daran unter.
    Und das wird voraussichtlich alles andere als gemütlich!

  3. Desmond Holt schreibt:

    die Menschheit besteht nicht ausschließlich aus Männern und Frauen – es ist eine weithin bekannte Tatsache, dass etwa jedes 500. Neugeborene als intersexueller Mensch zur Welt kommt, also biologisch nicht klar einem Geschlecht zugeordnet werden kann. Bislang erfolgten hier einfach Umoperationen etc. – das Thema ist ja aktuell in der Presse. Die Schöpfung beinhaltet eine große Vielfalt, und dies gilt auch für die biologischen Geschlechter.

    • heureka47 schreibt:

      „…also biologisch nicht klar einem Geschlecht zugeordnet werden kann.“:

      Ist das nur beim Menschen so oder auch in der Tierwelt?
      Nur in der Zivilisation oder auch bei Naturvölkern?
      Vielleicht ein Symptom der „Kollektiven Neurose“…?

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