BW: Galoppierende „Homophobie“

Würde man den deutschen Medien Glauben schenken, könnte man meinen, die Mehrzahl der Baden-Württemberger und überhaupt der Deutschen litten epidemisch an einer fürchterlichen psychischen Krankheit: einer unbeherrschbaren, zwanghaften Angst vor Homos, der „Homophobie“. In Wirklichkeit wird die Bezeichnung – unter Verhöhnung von Menschen, die tatsächlich unter einer Phobie leiden, – missbraucht, um Mitbürger zu diffamieren, die mit der Überhöhung, Propagierung und Überstülpung unfruchtbarer Lebensweisen nicht einverstanden sind.

Mathias von Gersdorff zeigt einen medialen „Queerschnitt“:

„Auf Stimmenfang bei Homophoben“, so beschreibt der „Spiegel“ die Unterstützung der AfD der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“.

Die Internetseite für Homosexuelle, „Queer“, spricht von einer „homophoben Petition“.

Der homosexuelle MdB der Grünen, Volker Beck, forderte FDP-Chef Christian Lindner auf, „sein donnerndes Schweigen“ zu diskriminierenden Tönen aus der FDP Baden-Württemberg zu brechen. Der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Hans-Ulrich Rülke, hatte gesagt, für die FDP sei die Familie die wichtigste Lebensform. Seine Überzeugung sei, dass Familien mit Kindern die für die Gesellschaft wertvollste Lebensform seien.

Für die TAZ handelt es sich um eine „menschenfeindliche und homophobe Petition“.

Nachdem der neue Generalsekretär der CDU, Peter Tauber, behauptet hatte, „Wer gegen das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare ist, ist nicht homophob“, wurde er von den Jusos als „homophob“ beschimpft.

Für die Grüne Jugend sind die katholische und die evangelische Kirche sowie die FDP „homophob“: „Die Äußerungen von Rülke und den Kirchen sind ein Schlag ins Gesicht aller Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen im Land. So offensichtlich hat sich die allgegenwärtige Scheinheiligkeit und Homophobie lange nicht gezeigt“, kritisierte Marcel Emmerich, Landessprecher der Grünen Jugend Baden-Württemberg.

Auch die „Stuttgarter Zeitung“ zeigt sich über die „Homophobie“ der Deutschen empört: „In der einen Woche donnert die große Hurra-Parade durch die Medien, weil Fußballprofi Thomas Hitzlsperger den Mumm aufbringt, sich als schwul zu outen, in der nächsten erfährt die homophobe Online-Petition des Realschullehrers Gabriel Stängle enormen Zuspruch.

Für „n-tv“ dokumentiert die Zustimmung zur Petition die grassierende Homophobie in Deutschland, „Denn es ist ein Konflikt, der zeigt, wie tief verwurzelt Homophobie in der Gesellschaft noch heute ist.“

Mathias von Gersdorff: http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2014/01/medien-streben-die-erhebung-der-anti.html   Medien erstreben die Erhebung der „Anti-Homophobie“ zur absoluten ethischen Norm   (19.1.):

Die Popularität der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ gegen den „Bildungsplan 2015“ in Baden-Württemberg, der Unterricht für „Sexuelle Vielfalt“ vorsieht, hat viele Medien aufgeschreckt. Viele haben wohl nicht damit gerechnet, dass noch so viele Menschen in Deutschland vernünftig denken und die Einführung eines „Homo-Unterrichts“ ablehnen.

Entsprechend hasserfüllt ist die Berichterstattung. Objektivität und Fairness werden völlig beiseitegeschoben.

Viele Medien wollen offensichtlich bestimmen, welche öffentliche Moral herrschen soll. Wer sich dagegen wehrt, wird niedergemacht.

Hier geht es nicht nur darum, wer in Deutschland moralische Autorität besitzt, sondern auch um die völlige Verdrängung christlicher Werte und Prinzipien aus der Öffentlichkeit.

Solange wir noch frei sind, müssen wir uns gegen diese Angriffe auf das Christentum und auf die Meinungsfreiheit wehren. Meinungsfreiheit kann in einem Klima der Angst nicht existieren. Doch genau das wollen viele linksgerichtete Medien und Politiker: die Errichtung einer Stasi im Kopf.

Einige Beispiele der Hetzkampagne der Medien gegen alle, die sich gegen einen „Homo-Unterricht“ an den Schulen aussprechen: [siehe oben] …

… Wir dürfen uns diesen Unfug nicht gefallen lassen und müssen dagegen vorgehen.

Falls Sie die Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ unterstützen möchten, folgen Sie bitte diesem LINK.

Ein Poster widerspricht dem Kommentar eines Homo-Lobbyisten:

… Sie werden doch nicht im Ernst behaupten wollen, dass solche Lebensgemeinschaften als gleichwertig zur Ehe zwischen Mann und Frau angesehen werden können, sie dürfen immer nur als tolerierte Ausnahmen gelten.

Wenn nun im Zusammenhang mit sexualkundlicher Aufklärung in Kindergärten und Schulen solche Ausnahme-Gemeinschaften als gleichwertig zur herkömmlichen Ehe dargestellt werden — und dies soll in Baden-Württemberg sogar mit besonderem Engagement geschehen, dann ist hier ein Geist unterwegs, der auf keinen Fall so toleriert werden kann! Solche Lebensgemeinschaften dürfen nicht noch als „besonders wertvoll“ überhöht werden, sonst wird die schon bestehende Schieflage immer weiter verschlimmert!

Wenn man die diesbezügliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte bewertet, so ergibt sich ein zunehmend durch die Medien zugespitztes Engagement für diese menschlichen Ausnahme-Gemeinschaften, die eine Lobby entwickelt haben, deren Vertreter sich oft genug dreist und unverschämt aufführen, um ihre eigenen Interessen rücksichtslos durchzudrücken. Dies kann nicht unwidersprochen hingenommen werden!

Eine übertrieben positive Darstellung solcher Paarungen gegenüber unseren Heranwachsenden kann nicht unwidersprochen bleiben, denn gleichzeitig entsteht dadurch eine höchst bedenkliche Entwertung der ehelichen Gemeinschaft zwischen Mann und Frau!

Negativ verstärkend sind auch die propagierten sexuellen Freiheiten, denn sie entwerten den einzelnen Menschen, indem sie ihn zum Objekt von ständig mehr tolerierter purer triebhafter Lusterfüllung machen!

Kommen Sie mir bitte nicht mit dem von Ihnen völlig abgedroschenen Argument, die katholische Kirche gehe nicht richtig mit der Sexualität des Menschen um — das kann kein Argument sein, die völlige Beliebigkeit bis hin zur sexuellen Perversion des Menschen zu propagieren! Wer nur ein bisschen mit Verstand unsere gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte bewertet, der muss zugeben, dass die „sexuelle Befreiung“ die Lebensqualität der Menschen insgesamt nicht verbessert hat, denn sie wird angeschoben von der absoluten Tolerierung einer belastenden Triebhaftigkeit.

Das, was Menschen dagegen aus christlichen Motiven heraus gelernt haben, wie man diese den Mitmenschen oft erniedrigende Triebhaftigkeit zum Nutzen der Lebensgemeinschaft steuern kann, wird von Leuten mit Ihrer Einstellung ironisch abgetan — ein Rückfall in die Barbarei des menschlichen Egoismus! … es ist die Forderung von Jesus, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst!

Nur auf dieser Grundlage kann eine Gesellschaft wie die unsere gesunden, nicht im Verlangen von immer mehr Freiheiten in der Lebensgestaltung! Schauen Sie doch endlich einmal hin, was das an unserer Jugend anrichtet! Immer mehr greift die Unfähigkeit zu echter Lebensbewältigung um sich, immer mehr Menschen werden im Alltag lebensuntüchtig, weil sie nicht mehr gelernt haben, auch Ungewolltes durchzustehen, weil es einfach zu einer sinnvollen Lebensgestaltung gehört: Je größer die Freiheit, desto größer die Anfälligkeit!

Solcherart erworbene Schwächung soll dann dadurch kuriert werden, dass man „Belastungen wegnimmt“, indem man immer mehr eine subjektiv-lustbetonte Lebensgestaltung propagiert. Doch gerade dadurch verschärft sich die Unerbittlichkeit jener Schraube, die immer weiter in die falsche Richtung gedreht wird.

Besonders schlimm ist, mit welcher Leichtfertigkeit gerade die Medien mit daran drehen, indem sie rein opportunistisch alles aufgreifen, was dazu dient, die menschliche Gesellschaft weiter und weiter zu verdummen und ins Abseits zu führen!

Gerade auch Sie … gehören zu denjenigen Zeitgenossen, die dem „Fortschritt“ in völlig absurder, aber zeitgemäßer Art das Wort reden und sich von jener Zeitströmung mitreißen lassen. Das summarische Verteufeln alles Christlichen ist eine billige Mache, die außer Acht lässt, dass es um Grundsätzliches gehen muss.

Man sollte nicht ständig auf den Unzulänglichkeiten herumreiten, die Menschen durch ein falsches Verständnis der Botschaft Jesu angerichtet haben, in welcher christlichen Glaubensgemeinschaft auch immer: Entscheidend ist immer, dass sich Menschen so begegnen, dass sie ihr Gegenüber nicht zum eigenen Vorteil missbrauchen — egal in welchem Zusammenhang!

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http://www.medrum.de/content/wieland-backes-fragt-im-swr-schwul-lesbisch-hetero-wirklich-selbstverstaendlich   (20.1.):

Protest gegen Bildungspläne in Baden-Württemberg im Fokus des Nachtcafes am 24. Januar 2014, 22.00 Uhr …

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Ergänzung 1.2.2014:

http://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2014/afd-unterstuetzt-petition-gegen-gender-lehrplan/ (15.1.):

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat den Entwurf eines neuen Schulplans für Baden-Württemberg mit dem Schwerpunkt „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ scharf kritisiert. „In erster Linie sind die Eltern für die Bildung und Erziehung ihrer Kinder verantwortlich, auch im höchst sensiblen Bereich der Sexualität“, teilte der Landesverband in Baden-Württemberg mit.

Sexualität obliege alleine dem einzelnen Menschen selbst und dürfe nicht Gegenstand staatlicher Einflußnahme sein. „Der Landesverband der Alternative für Deutschland wird seine Mitglieder und Unterstützer bitten, die Petition ‘Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens’ zu unterzeichnen und mitzutragen.“ SPD und Grüne betrieben eine „pädagogische, moralische und ideologische Umerziehungskampagne an allgemeinbildenden Schulen“.

… Die AfD forderte die Landesregierung auf, den Bildungsplan zurückzunehmen. „Die Alternative für Deutschland protestiert gegen die eklatante Mißachtung der Elternrechte bei der Erziehung und die Relativierung und Diskreditierung traditioneller Geschlechterrollen unter der Flagge des Gender-Mainstreaming.“ …

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