BW: Grün-rote „Akzeptanz sexueller Vielfalt“

http://www.medrum.de/content/leser-und-zuschauerumfrage-zur-nachtcafe-sendung-des-swr   (25.1.):

Welche Erkenntnisse hat die Sendung von Wieland Backes für das Erziehungsziel „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ der grün-roten Landesregierung Baden-Württembergs in den Schulen gebracht?

(MEDRUM) Der SWR strahlte am 24. Januar 2014 die Nachtcafé-Sendung zum Thema „Schwul, lesbisch, hetero – wirklich selbstverständlich?“ aus. Der Moderator Wieland Backes stellte angesichts der Debatte um die grün-roten Bildungspläne in Baden-Württemberg die Frage: Sind wir wirklich tolerant?

Kultusminister Stoch (SPD), der in der Sendung – wie schon zuvor in den Medien und in der Debatte des Landtages von Baden-Württemberg – massive Kritik an der Online-Petition übte, gebrauchte in der Gesprächsrunde bei Wieland Backes Worte wie „perfide“ und „menschenverachtend“. Auf die an ihn gerichtete Frage, was er unter sexueller Vielfalt, wie sie im Bildungplan verankert werden soll, verstehe, ging er nicht ein. Stattdessen forderte er Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, auf, keine Überlegungen über sexuelle Spielarten anzustellen. Auch Wieland Backes unterließ es, hier hartnäckiger nachzufragen. So blieb eine Kernfrage, die schon bei der Landtagsdebatte gestellt wurde, auch in der Sendung unbeantwortet.

Zur Sendung waren neun Gäste eingeladen – sieben Gäste, die sich gegen die Online-Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens ausgesprochen haben, und zwei Gesprächsgäste, die die Bedenken der Petition für berechtigt halten.

Nicht unbeantwortet ließ die Sendung die Allerweltsfrage nach der Toleranz von Menschen, die nicht heterosexuell orientiert sind. Darin, dass Toleranz geübt werden muss und nicht diskriminiert werden darf, waren sich alle Teilnehmer einig. Doch hätte es wohl kaum einer Sendung bedurft, dies zu bestätigen. Deshalb will MEDRUM der Frage nachgehen, welchen Informationswert die Sendung hatte und ob sie in einer angemessenen Weise gestaltet wurde.

MEDRUM befragt dazu Leser und Zuschauer in einer anonym gehaltenen Umfrage. …

Zur Umfrage: → www.medrum.de/content/leserumfrage-zum-nachtcafe

Zur Internetseite des Nachtcafés: http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/sdpgid=886438/axg97f/index.html

Zur Aufzeichnung: http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/nid=200198/did=12551234/wigrj3/index.html

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Mathias von Gersdorff: http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2014/01/faz-einfluss-der-homosexuellen-verbande.html FAZ: Einfluss der Homosexuellen-Verbände auf „Bildungsplan 2015“ „ausgesprochen stark“   (24.1.):

Dass die Grün-Rote Landesregierung in Baden-Württemberg tatsächlich eine Indoktrinierung der Kinder in den Schulen einrichten will, wird immer offensichtlicher.

Heike Schmoll schreibt im Hauptkommentar auf der ersten Seite der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 24. Januar 2014, wichtige Stellen des „Erziehungsschwerpunktes Akzeptanz sexueller Vielfalt“ seien maßgeblich von Lobbygruppen bestimmt worden: „Allerdings zeugt es nicht von allzu großer Klugheit in Stuttgart, nahezu wörtlich die Ziele einschlägiger Interessengruppen in den neuen Entwurf für den Bildungsplan zu übernehmen“.

Schon am 14. Januar 2014 hatte die FAZ auf Seite eins berichtet, der Entwurf zur Durchsetzung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ an den Schulen Baden-Württembergs sei auf „Druck von Lobbyisten“ entstanden: „Nach Informationen dieser Zeitung stand das Kultusministerium bei der Abfassung des Arbeitspapiers unter Zeitdruck sowie unter großem Einfluss von Lobbyistenverbänden.“

Diese Vorgehensweise wurde von der „Evangelischen Lehrer- und Erziehungsgemeinschaft“ in Württemberg kritisiert: „Zum Thema „sexuelle Vielfalt“ sei nur mit drei Interessengruppen gesprochen worden“, so die FAZ auf der ersten Seite vom 14. Januar 2014.

Im Bericht „Von der Vielfalt und der Einfalt“, ebenfalls am 14. Januar 2014 erschienen, berichtet die FAZ: „Von Seiten der Kirchen sei deutlich Kritik geäußert worden, man sei dann überrascht gewesen, dass dieser Diskussion auf das am 18. November 2013 verfasste Arbeitspapier keinen Einfluss gehabt habe. Man habe angedeutet, dass der Druck der Lobby-Gruppen, also der Lesben- und Schwulenverbände, ausgesprochen stark sei.“

Die Petition gegen diesen Wahnsinn trägt mit voller Berechtigung den Namen „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“. Das muss wörtlich genommen werden.

Es ist ein unglaublicher Skandal: Hier wurde ein Erziehungsplan unter Mitwirkung fachfremder Personen mit dem ausdrücklichen Ziel der Indoktrinierung entsprechend der absurden Gender-Theorie verfasst.

Wir müssen uns heftig dagegen wehren. Falls Sie die Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ unterschreiben möchten, folgen Sie bitte diesem LINK.

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http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2220:der-gesinnungslehrplan&catid=1:neuestes&Itemid=33   (24.1.):

Unter diesem Titel veröffentlicht die Frankfurter Allgemeine Zeitung heute auf der Titelseite einen Kommentar von Heike Schmoll zu den Plänen der baden-württembergischen Linksregierung, die Gender-Ideologie als Querschnittsaufgabe in den Unterricht aller Fächer und Schultypen einzufügen. In dem Kommentar heißt es: „Der gesamte Entwurf für den Bildungsplan atmet den Geist eines affirmativen Erziehungsverständnisses, das zum Glück als längst überholt gilt.“

Weiter führt die Autorin aus: „Er (der Bildungsplan) entwirft das Bild eines neuen Menschen nach dem Bild der grün-roten Landesregierung in Stuttgart und deren Landesinstituts für Schulentwicklung. Das ist deshalb so gefährlich, weil Bildungsprozesse auf diese Weise zu einer einzigen Indoktrination werden können, weil die Beschreibung von Einstellungen und Haltungen schlimmstenfalls in schulische Gesinnungsprüfungen ausarten könnten, die es in beiden deutschen Diktaturen schon einmal gab.“

Das Civitas Institut und zahllose Eltern fordern von den Schulbehörden in Deutschland nichts anderes als das, was im Grundgesetz garantiert wird, aber von linken Ideologen und insbesondere den sogenannten „Grünen“ seit Jahrzehnten verweigert wird: das Erziehungsrecht der Eltern. Über die Inhalte des Schulunterrichts haben die Eltern allein zu entscheiden. Der Staat kann allenfalls formale Vorgaben machen. Ein Unterricht, der „Einstellungen“ und „Haltungen“ von Schülern als „Kompetenzen“ durchsetzen will, widerspricht dem Grundgesetz und dem naturrechtlichen Elternrecht und ist typisch für Diktaturen von links und rechts.

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Ergänzung:

http://www.medrum.de/content/eak-fordert-runden-tisch-zum-bildungsplan   (26.1.):

Absurde Entgleisung von Kultusminister Stoch: Wer sich zum Leitbild von Ehe und Familie bekennt, hat angeblich ein menschenverachtendes Verständnis von Christentum

(MEDRUM) Der Evangelische Arbeitskreis der CDU Stuttgart hat sich mit der Forderung an die Landesregierung zu Wort gemeldet, einen „Runden Tisch“ zum umstrittenen Bildungsplan einzurichten. Die gegenüber Kritikern seines Bildungsplanes abweisende Haltung des SPD-Kultusministers von Baden-Württemberg, Andreas Stoch, unterstreicht die Dringlichkeit dieser Forderung.

Leitbild Ehe und Familie

In einem Positionspapier fordert der Evangelische Arbeitskreis der CDU Stuttgart (EAK Stuttgart), dass Ehe und Familie in der Schule Leitbild sein müssen. Denn das Grundgesetz stelle in Artikel 6 Ehe und Familie unter besonderen Schutz. Der EAK hebt hervor, dass der „christliche Charakter“ der Schulen in der Landesverfassung verankert ist. Der EAK: „Die Kinder sind nach Artikel 16 „auf der Grundlage christlicher und abendländischer Bildungs- und Kulturwerte“ zu erziehen. Das ist der Maßstab für die Landesregierung; denn auf die Landesverfassung sind Ministerpräsident Kretschmann, Minister Stoch und ihre Kollegen vereidigt.

An diesem Maßstab will sich Kultusminister Andreas Stoch (SPD) offenbar nicht wirklich messen lassen, wie seine Äußerungen in der Nachtcafé-Sendung vom 24.01.14 erkennen ließen.

Steeb: Mut machen zu Ehe und Familie

Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz wies in dieser Sendung auf die Notwendigkeit hin, in der Schule über den Stellenwert von Ehe und Familie für die Gesellschaft aufzuklären. Steeb: „Wir brauchen eigentlich eine nachhaltige Gesellschaft. Wir müssen schauen, dass wir künftig in unseren Schulen, in unseren Bildungseinrichtungen Mut machen zu Ehe und Familie. Wir brauchen positive Beispiele dafür, und ich vermisse in den letzten Jahren und Jahrzehnten ganz stark in der Schule genau dieses. Ich habe mich mit meinen Kindern jetzt darüber unterhalten in den letzten Tagen und stelle fest, das wurde ja bisher gar nicht richtig gelehrt. Das wurde gar nicht gesagt. Und ich glaube, wir brauchen das Leitbild von Ehe und Familie.

Steeb hatte bereits in einem Beitrag für das Magazin The European kritische Fragen gestellt. Steeb: „Die Nachhaltigkeit sexueller Entfaltung durch Kinder, die ein Recht auf Vater und Mutter haben, deren Leben eingebettet sein soll in optimale Wachstumsbedingungen, nämlich der Liebes- und Treuegemeinschaft seiner Eltern, wird geopfert auf dem Altar sexueller Lust und Beliebigkeit. Homosexualität, Transgender, Polyamoröses Leben – folgerichtig dann ja auch Polygamie – soll als gleichwertig anerkannt und gefördert und beschult werden. Und da muss doch einem echten Mann aus dem Ländle die Frage erlaubt sein, ob man Erkenntnisse der Gewaltenteilung schlicht vergessen hat? Wieso darf denn eine Regierung an den Verfassungszielen und Verfassungsinhalten vorbei faktisch ein verfassungswidriges Leitbild in den Bildungsplan schreiben?

Kultusminister Stochs Entgleisung: menschenverachtendes Bibelverständnis

Stoch wich einer klaren Antwort auf die Frage nach dem Leitbild von Ehe und Familie und der Verpflichtung auf die Landesverfassung in der Nachtcafé-Sendung aus, wie besonders an einem der Streitpunkte, nämlich der Frage, was die Kirche segnen müsse, deutlich wurde. Müsse die Kirche neben der Ehe nicht auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften segnen? Steeb gab zu bedenken, dass die Kirche nicht alles segnen könne, was gewünscht sei, und nahm Bezug auf den ehemaligen evangelischen Landesbischof Sorg, der dazu sagte, die Kirche dürfe nur segnen, was auch von Gott gesegnet sei. „Was haben Sie denn für ein Menschenbild?„, fragte Ines Pohl, die Chefredakteurin der taz.

Wieland Backes griff die Punkte Segnung und Landesverfassung auf, indem er Minister Stoch die Frage stellte: „Sie sind nicht Kirche, aber Sie sind ein Stückchen Staat. Darf der Staat sozusagen segnen, das alles gutheißen? Weil Sie sind ja mit der Landesverfassung den christlichen Werten verpflichtet.“ Stoch entgegnete, den Blick auf Hartmut Steeb gerichtet: „Genau so ist es. Da fängt ja auch schon wieder die Kritik an dieser Petition an, indem sie im Prinzip behauptet, man würde sich durch das Sich-Beschäftigen mit dem Thema Nicht-Heterosexualität, man würde sich dann weg vom Grundgesetz oder weg von der Landesverfassung bemühen. Und, es tut mir leid, der Gott, an den ich glaube, ist ein Gott der Liebe und das ist kein Gott, der irgendjemanden wegschickt. Und Jesus war auch keiner, der irgendjemanden weggeschickt hat, sondern der hat alle zu sich gerufen. Und ich glaube, wenn Sie die Bibel mal so lesen würden, wie die meisten Menschen in diesem Land sie lesen werden, dann werden Sie feststellen, dass Ihre Interpretation von Christentum, glaube ich, nicht die menschenfreundliche ist, sondern eine, es tut mir leid, wenn ich so sagen muss, eine menschenverachtende.“

Wer also, wie Steeb oder der EAK, die Forderung aufstellt, Ehe und Familie, die unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung gestellt sind, als Leitbild zu achten (und nicht auch dafür eintritt, alles kirchlich zu segnen, was sich Menschen wünschen), muss sich – der Logik und Urteilsweise des Kultusministers Stoch folgend – den Vorwurf eines menschenverachtenden Verständnisses von Christentum gefallen lassen.

Runder Tisch für Gespräch mit Kritikern des Bildungsplanes

Die Haltung von Stoch belegt, wie berechtigt die Forderung des EAK ist, einen „Runden Tisch zum Bildungsplan“ einzurichten. Dies ist, wo der EAK, in Artikel 16 (3) der Landesverfassung in solchen Fällen vorgesehen. Am Runden Tisch soll das Gespräch mit den Kritikern des Bildungsplans und den Initiatoren der Petition auf Augenhöhe und in gegenseitigem Respekt geführt werden, so der EAK. Der Arbeitskreis forderte, auch die Einstellungen von Menschen, die sich an christlichen Glaubensgrundsätzen orientieren, zu respektieren, und das Erziehungsrecht der Eltern, wie es in Artikel 6 des Grundgesetzes und Artikel 15 der Landesverfassung verankert ist, nicht zu verletzen. Der EAK Stuttgart sieht anderenfalls den Schulfrieden gefährdet und befürchtet sogar eine Spaltung der Gesellschaft.

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Ergänzung:

Birgit Kelle: http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2014/da-laeuft-was-verqueert/ (26.1.):

Die Nervosität der Queer-Lobby ist groß. Drohen in Deutschland etwa französische Verhältnisse mit Massenprotesten gegen Homoehe und weitere Vorhaben zur Durchsetzung weiterer Rechte für die Minderheiten der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Transsexuellen? Das Internetportal „queer.de“ widmete sich am Wochenende in einem ausführlichen Kommentar der Protestbewegung in Baden-Württemberg gegen den neuen Bildungsplan der Schulen, wonach alle neu formulierten Leitprinzipien unter dem Gesichtspunkt der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ umgesetzt werden sollen.

Über 150.000 Menschen haben inzwischen die Online-Petition gegen diesen Bildungsplan unterschrieben, und in der Tat ist es das erste Mal, daß sich in Deutschland ein organisierter Widerstand formiert, den es in diesem Ausmaß bislang nicht gab. „Queer.de“ kommentiert das so: „Religiöse und politische Extremisten haben in Baden-Württemberg also in einer ungewohnten Allianz die Massen, die Mitte der Gesellschaft mobilisiert, und die bange Frage ist, ob das erst der erste Schritt war“, und gibt damit auch gleich zu Protokoll, was von Anfang an versucht wurde: alle Gegner des Bildungsplans spontan in eine homophobe, extreme, fanatische oder gar politisch extreme Ecke zu stellen, so als gäbe es nicht auch vernünftige Gründe, diesen Bildungsplan abzulehnen. Nein, es müssen doch irgendwie Fundamentalisten sein, die sich hier organisieren.

Abseits des nun ausgebrochenen Geschreis zwischen den Fronten der angeblich „Homophoben“ und der Seite der ach so „Toleranten“ fällt auf, daß die Faktenlage immer mehr in den Hintergrund gerät, so als ginge es hier darum, Homosexualität aus den Schulen zu verbannen, nicht mehr zu benennen, nicht mehr zu thematisieren. Nichts davon fordert diese Petition. In unseren Schulen ist dank des flächendeckenden Sexualkundeunterrichtes diese Thematik bereits Normalität. Ob nun Regenbogenfamilien, schwul, lesbisch, Transgender, jede Frage darf gestellt, jedes Thema besprochen werden. Wie ausführlich, hängt vom Lehrer und übrigens auch von den Schülern ab.

Was ist mit dem bereits existenten Sexualkundeunterricht?

Bevor wir also anfangen, uns mit der Erweiterung des Bestehenden zu befassen, wäre es längst überfällig, sich einmal in einer offenen Debatte über den bereits existenten Sexualkundeunterricht zu unterhalten. Da hätten wir schon Zündstoff genug. Mit seiner Reichweite, seinem Sinn und Unsinn, damit würde man sich dem Thema viel besser nähern. Muß Sexualaufklärung bereits in der Grundschule stattfinden? Oder gar davor schon im Kindergarten, wie es die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einem Positionspapier, das gemeinsam mit der WHO erarbeitet wurde, empfiehlt?

Merkmal des jetzigen Sexualkundeunterrichtes ist es, daß er in allen Bundesländern unterschiedlich ist, unterschiedlichen Inhalt hat, durch unterschiedlichste Kooperationspartner realisiert wird, kaum konkrete Richtlinien und schon gar nicht verbindliche Unterrichtsmaterialien hat. Es ist die Katze im Sack – das ist übrigens die größte Querschnittsmenge zum neuen Bildungsplan in Baden-Württemberg.

Für Eltern bedeutet dies: Man muß das Glück haben, für seine Kinder einen Lehrer abzubekommen, der die Themen sensibel und überlegt vermittelt, aber man kann auch Pech haben mit einem ganz besonderen Eiferer. Angeheizt durch die Debatte tauchen inzwischen immer mehr Beispiele über mißglückten oder zumindest fragwürdigen Sexualkundeunterricht auf, indem Eltern Beispiele ins Netz stellen, was ihre Kinder so erlebten. Die Geschichten zeigen, die Definition von „altersgerechtem“ Unterricht ist sehr breit gefächert, um nicht zu sagen beliebig, nicht selten werden die Kinder mit Themen behelligt, die sie in ihrem Alter überfordern.

Man setzt sich über die Erziehung der Eltern hinweg

Aus Elternsicht ist dies nicht befriedigend, zumal man seine Kinder nicht von diesem Unterricht fernhalten kann. Wer es versucht, landet notfalls auch in Beugehaft, wie schon mehrfach geschehen. Möglicherweise ist also der Alarmstatus der Petitionsunterstützer zu dem neuen Bildungsplan deswegen so hoch, weil bereits mit dem bestehenden Sexualkundeunterricht derart viel Unzufriedenheit herrscht, daß man nun befürchtet, die durchaus zweifelhaften Lehrinhalte würden sich jetzt auf weitere Fächer ausbreiten. Und genau das ist ja der Plan. Der neue Bildungsplan in Baden-Württemberg ist also in dem Sinne nicht innovativ, indem er Themen der Sexualität neu in die Schule bringt, sie sind längst da. Neu ist nur die Intensität – sie sollen aus der angeblichen Enge des Sexualkundeunterrichtes und der Biologie raus und in zahlreiche zusätzliche Fächer hinein: Deutsch, Geschichte, Sozialwissenschaften.

Neu ist allerdings die inhaltliche Gewichtung, sie ist nicht neutral, geht über Wissensvermittlung hinaus. Sie hat eine konkrete Richtung: die „Akzeptanz“, als Steigerung der bislang gebräuchlichen „Toleranz“. Tolerieren kann ich aus der Ferne, ich muß es aber nicht gut finden oder gar verstehen, wenn Menschen anders sind als ich. Akzeptanz verlangt mehr. Verlangt ganz nach der lateinischen Übersetzung „gutheißen, annehmen, billigen“, daß ich meine Meinung aufgebe. Für gut befinden, was ich vorher möglicherweise für schlecht befand. Akzeptanz fordert eine Meinungsänderung.

Das wiederum ist nicht Aufgabe der Schule, die sich mit diesem Bildungsplan über die Erziehung der Eltern hinwegsetzt – und schon gar nicht, wenn sie damit einen Konsens herbeizwingt, der weder gesellschaftlich noch wissenschaftlich gegeben ist, wie nicht zuletzt die aktuelle Debatte sehr anschaulich zeigt.

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Ergänzung 27.1.2014:

August Heinrich von Loen bringt dazu den aufrüttelnden Kommentar:

Das C h a o s kommt. Initiiert von der realen M a c h t und vorangetrieben von vielen nützlichen Idioten.

Die Zeichen mehren sich, bald ist es soweit. Die letzten Schranken einer jahrhundertealten Werte-Konvention, die der staatlichen Gemeinschaft Stabilität und inneren Frieden sicherte, werden niedergerissen. Es genügt nicht, daß die Mehrheit die von einer Minderheit bedingungslos geforderten Veränderungen toleriert, nein, sie muß sie akzeptieren. Nachdem die Pest einer parasitären Minderheit aus der Kloake des Gutmenschentums die Mehrheit in Geiselhaft hält und nicht aufhört, ihren totalitären Anspruch auf Definitionshoheit über alles zu erheben, was gut oder böse ist, keine öffentliche Auseinandersetzung zuläßt und jeden menschlich niedermacht, der sich ihr entgegenstellt, muß, nachdem sie unser Gemeinwesen bereits an den Rand des moralischen und existenziellen Chaos gebracht hat, ihr jetzt öffentlich mit allen Konsequenzen der Krieg erklärt werden.

Aufgrund der massiven Umerziehung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg sind nur wenigen die historischen Tatsachen zur deutschen und europäischen Geschichte bewußt. Besonders die Art und Weise, wie deutsche Politiker und Mandatsträger seit den 70er Jahren, teils aus Profitgier, der Karriere wegen und aus Mangel historischen Wissens sowie Dummheit in die Netze der linken, deutschlandfeindlichen Ideologen gingen und gemeinsam mit den System-Medien die Deutschen einer Gehirnwäsche unterzogen, bis sie begannen sich selbst zu hassen, ist ein kapitales Verbrechen am deutschen Volk. Das Ergebnis ist, daß das Volk bereits seit den 80er Jahren von Parteien regiert wird, die verächtlich auf das Volk herabblicken und ihm gegenüber zunehmend feindlicher auftreten. Die Folgen sind Schulden und Bürgschaften in Billionenhöhe, Völkermord und Entnationalisierung, der zunehmende Modergeruch eines faulenden und zerfallenden Staatswesens mit den typischen Symptomen des Sittenverfalls, der Umwertung aller Werte, der Lossagung von Religion und Gott und die Übernahme der Herrschaft durch den Pöbel.

Will die schweigende Mehrheit kampflos Freiheit und Selbstbestimmung aufgeben und ihren Weg in den endgültigen Volkstod fortsetzen? – Oder will sie in letzter Sekunde noch das Ruder herumreißen? Wenn das Eindringen muslimischer Völker nach Deutschland und Europa weiter voranschreitet, werden auch bei uns bald Autobomben explodieren und Selbstmordattentäter sich in die Luft sprengen. – Und wenn die USA und die EU weiter zündeln in Syrien und der Ukraine, wird es nicht mehr lange dauern und sie haben die Welt in Brand gesetzt. Wollen das deutsche Volk und die europäischen Völker weiter schlafen und sich von den staatlich gelenkten Medien und Politikern noch länger über die Hintergründe all dessen, was geschieht im Nahen Osten und Europa desinformieren und belügen lassen, wollen sie weiter mit dem Eifer von Religionsfanatikern daran glauben, daß die Destabilisierung ganzer Regionen sowie die fürchterlich wütenden Bürgerkriege allein auf ein plötzlich erwachtes demokratisches Bewußtsein der Menschen dort oder durch Zufall entstanden sind? Erkennen sie nicht, daß mit der Einwanderung der Menschen aus Kriegsgebieten und sogenannten Armutsländern nach Europa bewußt ein Zustand der politischen Destabilisierung und des Bürgerkrieges herbeigeführt werden soll? Das Ziel ist die „neue Weltordnung“, eine Weltregierung. Die Wahrheit ist: eine Weltdiktatur, die Herrschaft weniger über alle. Der Weg dorthin führt, und das wissen die, die das anstreben, über das C h a o s, die Zersetzung von Sitte, Moral und Religion, viele kleine Kriege bis hin zum großen Krieg, dem Atomkrieg.

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Ergänzung:

Christl R. Vonholdt: http://www.dijg.de/homosexualitaet/jugendliche/schule-bildungsplaene-sexuelle-orientierung/:

Neue Schulbildungspläne zum Thema Homosexualität kritisch hinterfragt

Verschiedene Bundesländer fordern in neuen Bildungsplänen, dass in den Schulen homosexuelle, bisexuelle und transsexuelle Lebensformen als gegebene, nicht zu hinterfragende Lebensformen vorgestellt werden.

Der folgende Text widerspricht – um der betroffenen Jugendlichen willen – dieser Auffassung. Er analysiert dazu wissenschaftliche Studien und begründet, warum Jugendlichen von einem Coming-out in der Jugendzeit, also einer Festlegung als „schwul“, „lesbisch“ oder „bisexuell“, abzuraten ist. …

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Ergänzung 28.1.2014:

Bärbel Fischer: http://www.freiewelt.net/ministerium-halt-an-bildungsplan-fest-10022897/   (27.1.):

Beim Thema: „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Leitprinzip für sechs- bis achtzehnjährige Schüler über zwölf Schuljahre hinweg, quer durch alle Fächer und Schulbücher und vermittelt durch wechselndes Lehrpersonal ist sich unsere grünrote Bildungshoheit in Baden-Württemberg einig: Wir halten an unserem Reformvorhaben fest. Was kümmert uns der hunderttausendfache Bürgerprotest? Dieser ist nur erwünscht, wenn es um die Durchsetzung grünroter Ziele geht. Richtet er sich aber gegen deren ideologische Vorstellungen von Bildung, so zählt er null und nichts und wird als rechtslastig abgetan. Die Frage nach dem Recht der Eltern auf Erziehung, Pflege und Schutz ihrer Kinder und nach dem Respekt vor deren persönlicher psycho-emotionaler Reife nach Art. 6,2 GG stellt sich unserem Kultusminister offenbar noch immer nicht. Über den Elternwillen hinweg wird von oben herab beschlossen, was kleinste Kinder zu verdauen haben.

Wer nimmt den Grünen noch ab, sich für mehr Bürgerbeteiligung einzusetzen? …

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Ergänzung 1.2.2014:

Burkard Hotz: http://www.medrum.de/content/haben-menschen-die-brigitte-loesch-kritisieren-nichts-in-dieser-gesellschaft-verloren   (30.1.):

Eine kritische Nachfrage an die grüne Abgeordnete und Vizepräsidentin des baden-württembergischen Landtages

Brigitte Lösch (Die Grünen) hat in der aktuellen Stunde im Landtag von Baden-Württemberg scharfe Kritik an der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ und an ihrem Initiator, dem Realschullehrer Gabriel Stängle, geübt. In einer aufgeklärten Gesellschaft habe er nichts verloren, so Lösch. Kann das so ohne weiteres in einer aufgeklärten und demokratischen Gesellschaft hingenommen werden?

Mit großem Interesse habe ich die Diskussion im Landtag über den neuen Bildungsplan und über die sich kritisch auf diesen beziehende Petition in der vergangenen Woche angesehen.

Im engagierten Rede-Beitrag von Brigitte Lösch in dieser Sache hat sie mit starker Vehemenz die Petition, die vor wenigen Tagen mit 192.000 Unterschriften abschloss, kritisiert. Sie hat ihr und damit dem Initiator dieser Petition vorgeworfen, Angst zu schüren und die Vorurteile gegen homosexuell lebende Menschen zu fördern. Es ist ihr gutes Recht, diese Petition so zu beurteilen und diese ablehnende Sicht auch öffentlich vorzutragen. Da ich zu den Unterzeichnern dieser Petition gehöre, habe ich verständlicherweise eine etwas andere Sicht der Dinge.

Doch ist aus der Kritik der Abgeordneten an der Petition ist Folgendes geworden: Wer dies sagt, der hat in unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft nichts verloren! Das ist eine ungeheuerliche Aussage! Und grotesker Weise hat sie diese Aussage bei einem Votum gemacht, mit dem sie Toleranz einfordert. Brigitte Lösch sagte nicht: „Eine solche Meinung oder eine solche Überzeugung hat in unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft nichts verloren“, sondern sagte, die Person, der Mensch, der diese Meinung/Überzeugung vertritt, hat in „unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft nichts verloren„. Sie trennte nicht zwischen Meinung/Überzeugung und Person und das ist ungeheuerlich! Was Sie sagte, ist der Aufruf zur öffentlichen Exkommunikation aus allem. Sie bestreitet in einer öffentlichen politischen Aussage einem Menschen ausdrücklich das Existenzrecht in der Gesellschaft!

Das ist die Zerstörung jeder demokratischen Streit-Kultur. Wie kann sie – auch noch in dem geachteten Amt der stellvertretenden Parlamentsvorsitzenden – so etwas sagen, und das Ganze im Namen der Toleranz? Dass ein Mensch, weil er eine bestimmte Meinung öffentlich äußert, nichts in unserer Gesellschaft zu suchen hat, also verschwinden muss. Sie überschreitet damit auf verwerfliche Weise den geschützten Raum demokratischer Meinungsfreiheit, präsentiert sich in inquisitorischer Attitüde und ruft öffentlich mit Namensnennung zur Ausgrenzung, ja zur Zerstörung einer bürgerlichen Existenz auf! Das ist echt verstörend!

Und gemäß ihrer gesellschaftlichen Ausschlusslogik haben dann auch die 192.000 Unterzeichner, denn diese verbreiten ja auch Angst und Vorurteile, ebenfalls nichts mehr in unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft zu suchen. Ist das ihr Politikverständnis? Wer mich und meine Überzeugung kritisiert, fliegt raus!

Ich möchte zu Gunsten von Brigitte Lösch annehmen, dass sie sich in ihrer Rage vergaloppiert hat, und dass sie die Meinung/Überzeugung meint, die in unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft nichts verloren habe. Wenn das so ist, dann soll sie Charakter zeigen und um Entschuldigung für diesen Fehltritt bitten.

Wenn sie aber diesen Satz genau so meinte, wie sie ihn gesagt hat, dann ist sie es, die das Fundament der Demokratie, die Toleranz dem Andersdenkenden gegenüber zerstört. Dann ist sie es, die den arroganten Wahn einer sich totalitär gebärdenden Rechthaberei salonfähig macht: „Wer mich kritisiert, hat nichts in dieser Gesellschaft verloren!“

Ich jedenfalls werde mich nach Kräften dafür einsetzen, dass die Zahl derer, die Brigitte Lösch gerne aus unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft rausgeworfen wissen will, kräftig zunimmt, und dass sie sich noch auf längere Zeit mit der nicht zu beseitigenden realen Existenz politisch Andersdenkender wird abmühen müssen.

Burkard Hotz

Burkard Hotz ist evangelischer Pfarrer und war 30 Jahre lang als Gemeindepfarrer und Seelsorger in einer Odenwald-Gemeinde tätig.

Kommentator/-in Marienzweig sieht Brigitte Löschs Antitoleranz noch kritischer:

Burkard Hotz trennt in seinem Artikel zwischen der Person, die eine Meinung vertritt und der Meinung selbst. Das trifft es meiner Ansicht nach nicht. Ein Mensch müsste eigentlich alles sagen dürfen. Eine Demokratie – die diesen Namen verdient, muss auch verschiedene Meinungen aushalten. Sie muss nicht für gut befunden, muss nicht geteilt werden, sie darf auch auf Ablehnung stoßen und auf scharfen Widerstand. Oder man kann versuchen, sie zu widerlegen. Meinungen, ob klug oder nicht, sind zuerst einmal nur die Bewertungen des Einzelnen, ein Standort also. Und darauf hat jeder ein Recht. Viele Menschen – viele Meinungen!

Grün-rot hat nicht die Deutungshoheit über mein und unser Denken! Und so darf Brigitte Rösch also meiner „Meinung“ nicht nur nicht diejenigen, die eine ihr unliebsame Ansicht äussern, aus der Gemeinschaft stoßen, sondern auch nicht deren jeweils geäußerten Meinungen. Pastor Burkard Hotz kam Frau Rösch – wiederum meiner Meinung nach – zu sehr entgegen!

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Ergänzung 2.2.2014:

http://www.kath.net/news/44641   Talkshow: Schwule und Lesben dominieren Debatte   (27.1.):

Sieben Befürworter homosexueller Beziehungen kontra zwei Kritiker: Hartmut Steeb (Evangelische Allianz) und Gabriel Stängle (Initiator der Petition „Kein Bildungsplan 2015“) …

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Ergänzung 5.2.2014:
Felix Honekamp: http://www.freiewelt.net/staatliche-bildung-freie-bildung-10023684/   (4.2.):

… In diesem Sinne kann man sich durchaus fragen, ob die Unterstützung der Petition „Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“, selbst wenn man die dort artikulierten Bedenken gegen den diskutierten Bildungsplan in Baden-Württemberg teilt, richtig ist oder nicht vielmehr zu kurz springt. Solche Petitionen befassen sich notwendigerweise mit Symptomen und sind lediglich in der Lage „Schlimmeres“ zu verhindern. Ein wirklich funktionierendes Bildungssystem, dem ich meine Kinder guten Gewissens anvertrauen kann, wird so aber nicht etabliert.

Die Aufgabe, von Christen wie von Liberalen, muss daher sein, die Bildungshoheit wieder vom Staat zurückzuerobern und wieder in die Hände von Eltern und privaten Institutionen wie Kirchen oder Vereinen zurückzulegen, in denen sie Jahrhunderte lang gut lag. …

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Eine Antwort zu BW: Grün-rote „Akzeptanz sexueller Vielfalt“

  1. heureka47 schreibt:

    Gottes Gebote gebieten uns, ihn und seine Schöpfung zu lieben.

    Folglich sind wir gefordert, ALLE Menschen – weil sie in der Hauptsache SEELEN sind, vollwertige Kinder Gottes, des universellen (Bewußt-)Seins – zu lieben; auch wenn wir nicht mögen, wie sie aussehen oder was sie sagen oder tun. Aber darin zeigt sich zum Teil auch weise göttliche Botschaft, die wir bereit sein sollten, wahrzunehmen, zu deuten und zu verstehen.

    „Symptome“ sind SYMBOLE, also „Sprache Gottes“, (auf) die wir hören sollten und bestrebt zu verstehen.
    Wer diese Sprache – noch – nicht versteht, lebt noch nicht im rechten (Bewußt-)-Sein, ist noch innerlich getrennt vom „Reich Gottes“, und seine Weisheit und Liebe kann sich ihm noch nicht offenbaren!

    Gleichgeschlechtliche Liebe ist ein Symptom, ein Zeichen Gottes, der uns damit etwas über UNS ALLE sagen will, über alle Menschen der zivilisierten Gesellschaft – über die krankhafte Selbst-Bezogenheit, den krankhaften Egoismus, den der wahre Erwachsene überwunden hat.

    ALLE von der Medizin sogenannten „Krankheiten“ sind in Wahrheit nur verschiedene Symptome der EINEN Krankheit, der inneren Abtrennung („Sünde“) vom göttlichen (Bewußt-)Sein.

    Gott bietet uns JETZT, in der Gegenwart, eine riesige Fülle von weisen, liebevollen, Hinweisen, die uns helfen könnten, uns (kranke GEsellschaft) zu HEILEN – wenn wir denn geneigt wären, sie zu erkennen und anzuerkennen; sie mit Dankbarkeit anzunehmen und – weil sie von Gott sind – bestmöglich zu nutzen bestrebt wären.

    „Niemand kommt zum VATER denn durch MICH“:
    Wer / was spricht da zu uns?
    Das „Christus-Bewußtsein“, das göttliche (Bewußt-)Sein im Menschen; sein wahres Erwachsenen-Bewußtsein, zu dem jeder am Ende der Kindheit aufsteigen soll („Ascension“), weil nur in dieser Bewußtseins- und Seins-Ebene ein glückliches und gesundes Leben möglich ist.

    „Krankheit“ ist kein Irrtum des universellen Schöpfers, sondern ein Irrtum der entfremdeten zivilisierten Menschen. „Krankheit“ wird üblicherweise nicht durch GOTTES Initiative geheilt, sondern durch die Initiative des jeweiligen einzelnen Menschen. Jeder ist selbst ein FREIES Bewußtsein, eine freie Seele und entscheidet völlig unabhängig, ob und wann er seine grundlegende Heilung durchführen will.

    Schon vor vielen Jahrzehntausenden haben die Menschen herausgefunden, daß es MÖGLICH und SINNVOLL ist, die grundlegende Heilung in der Vor- oder Anfangsphase der Pubertät zu vollziehen.

    Ein Teil der Menschheit wurde aber vor langer Zeit durch die auftretende „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“ von diesem „Know-How“ entfremdet. Diese Krankheit hat sich im Laufe der Zeit auf fast alle Völker der Erde ausgebreitet.
    Wenn wir sie nicht wahrhaft HEILEN, wirkt sie letztlich für alle tödlich. Denn ein wesentlicher Aspekt dieser Krankheit ist die Entfremdung / innere Abtrennung von der Quelle der göttlichen Liebe / Lebens-Energie. Ohne diese göttliche Kraft kann es verständlicherweise kein Leben geben.

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