Tag der Ehe

Erfreulich, dass sich richtige Erkenntnisse ab und an sogar in einer Gratiszeitung finden:
http://www.der-grazer.at/epaper/der-grazer-062014-e114.html   Heiraten boomt, aber Ehen sind in der Krise   (9.2.   Seite 4–5):

Heute, 9. Februar, ist Welttag der Ehe. Dieser Tag würdigt Mann und Frau als Grundlage der Familie und als Grundlage der Gesellschaft. Die Schönheit der Treue und der Opferbereitschaft in einer Ehe sowie die Freude am Eheleben sollen am heutigen Tag besonders ins Gedächtnis gerufen werden. …

Was macht Ehe heutzutage so schwer? Diplom-Lebensberaterin Anna Katharina Lanz, die in Graz eine Partnerschule betreibt, auf diese Frage: „Die Menschen sehnen sich in der schnelllebigen Zeit besonders nach Geborgenheit, das lässt das Heiraten boomen. Aber: Wir haben es generell mit einer sinkenden Beziehungsfähigkeit zu tun. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass Kinder schon sehr früh von der engen Bindung an die Eltern gelöst und zwischen Krabbelstuben, Omas und Tanten hin- und hergereicht werden. Das macht enge, dauerhafte Bindungen im Erwachsenenalter schwieriger. …“ …

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Ergänzung 11.2.2014:

Vortragstipp: Konrad-Adenauer-Stiftung: Job? – Auf jeden Fall! Kinder? – Vielleicht!:

15. Februar 2014, 10.00–14.00
Ort: Erbacher Hof, Ketteler-Saal, Grebenstr. 24–26, Mainz, Deutschland

Mit Dr. David Schumann, Birgitta vom Lehn, Dr. Silke Dierks, Dr. Elisabeth Müller, Anja Gockel;
Moderation: Jürgen Liminski

Niedrige Geburtenrate, Vereinbarung von Familie und Beruf und der Blick auf die Kindererziehung in unserer heutigen Gesellschaft werden in einer Diskussionsrunde kritisch beleuchtet.

Die Familienpolitik der etablierten Parteien setzt stromlinienförmig auf den Staat. Wenn man will, dass gut ausgebildete Frauen, aber auch Männer, nicht so viel Zeit mit ihren Kindern verbringen, nennt man das in Deutschland moderne Familienpolitik. In Wahrheit geht es nicht um Familie und schon gar nicht um die Kinder, sondern um Wirtschaft und Ideologie. Mit 1200 Euro monatlich subventioniert der Staat hierzulande einen Krippenplatz – pro Kind und Monat. Wer andere Lebensmodelle für die beiden ersten Erziehungsjahre wählt, nämlich die satte Mehrheit der Eltern mit Kindern, bekommt nichts Vergleichbares.

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12 Antworten zu Tag der Ehe

  1. Dörflinger André schreibt:

    Vergesse man nicht die eva-lutionäre Entwicklung, in der West-welt, seit 1860, intensiv seit den 1980er Jahren der zusehends mehr und mehr geschlechtsverpolt werdenden Gattung „Frau“, deren Fruchtbarkeitsquote darum in der Schweiz 1,5, in Deutschland under 1,4 sinkt > ein Eigentor der westlichen Gesellschaft sondergleichen, deren überzüchtete Einzelkinderaufwüchse philosophisch-sprachliche Uni-Studien betreiben, voll am Wirtschaftsmarktbedarf vorbei, so, dass alljährlich aberzehntausende Auswärtige in die Bresche springen müssen. Die stets auf (Wieder-)Wahl (= Alters-Rente) erpichten Regierenden verwalten dann solche grundsätzlichen, gesellschaftlichen Verwerfungen an der Zukunftsplanung vorbei, weil niemand es wagt, den Finger auf diese wunde Stelle zu legen.

  2. Oma ohne Enkel schreibt:

    Ohja, ich bekenne mich „schuldig“ mit meinen fünf (von sechs) Kindern! SIe auf diesen Erdball gestellt zu haben, wo wir doch 2050 (in D zwar überaltert und ausgestorben) 9 Milliaren sind.
    Dafür habe ich – wo immer ich „auftauche“ – genügend in die F r _ _ _ _ bekommen, persönlich und kollektiv! Zuletzt poitisch, da ich mich auf der falschen Seite befinde! (nicht erwerbstätig!)
    Die Probleme sind unlösbar. Aber niemand gibt es zu! Die Verteilungskämpfe haben längst begonnen! Wir sind mittendrin. „Fremde“ so wie „Verwurzelte“.

  3. TV-Tipp schreibt:

    heue Abend Birgit Kelle

    aus dem BK-Newsletter

    „ich möchte den heutigen Newsletter mit einem Programm-Tipp beginnen, der Sendung von Sandra Maischberger am Dienstag, 11. Februar um 23:10 Uhr in der ARD. Ich bin selbst Talkgast in der Sendung und werde zum Thema: «Homosexualität auf dem Lehrplan: Droht die moralische Umerziehung?» gemeinsam mit Jens Spahn, CDU, Olivia Jones, Travestiekünstlerin, Hartmut Steeb, Evangelische Allianz und Hera Lind, Bestsellerautorin zu diesem Thema diskutieren, das im Wesentlichen am neuen Bildungsplan in Baden-Württemberg aufgehängt ist. Was ich von dem Bildungsplan halte, der massiv in das Erziehungsrecht der Eltern eingreift, habe ich kürzlich im Magazin FOCUS geschrieben unter dem Titel: „Müssen Kinder alles wissen?“, siehe Link: http://www.focus.de/familie/schule/unterricht/report-muessen-kinder-alles-wissen_id_3552105.html

    Nun entlädt sich bereits im Vorfeld der Sendung massiver Protest, angezettelt vom Online-Magazin der Lobby der LSBTTI (für alle, das sind Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle). Man bezeichnet mich und Hartmut Steeb als „Homo-Hasser“, noch bevor die erste Silbe gesprochen wurde und fordert die Redaktion von Maischberger auf, uns kein Podium zu geben und auszuladen. Homo-Hasser, das ist man in Deutschland ohne nähere Begründung recht schnell. Juristisch ist dagegen nicht vorzugehen, das ist in unserem Land eine freie Meinungsäußerung.

    Homo-Hasser, das sind all die 200.000 Menschen, die die Online-Petition gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg unterschrieben haben. Homo-Hasser ist man, wenn man wie ich die Ehe nur für Mann und Frau für richtig hält. Homo-Hasser ist man auch, wenn man gegen ein Adoptionsrecht von Homosexuellen steht. Das reicht aus. Ich finde es befremdlich, dass in diesem Land Menschen in eine homophobe Ecke gestellt werden, die wie ich nichts anderes tun, als die aktuelle Rechtslage für gut zu befinden und damit im Übrigen nichts anderes tun, als unser Grundgesetz zu vertreten und die Meinung der Bundeskanzlerin zu teilen.

    Wenn Sie sich ein Bild machen wollen, wie „tolerant“ die Gegenseite selbst ist, die andere zur Toleranz aufruft, empfehle ich bei Facebook einmal die Seite der Sendung Maischberger zu konsultieren, zu finden unter diesem Link: https://www.facebook.com/maischberger. Die „reaktionäre Kuh“, von der da die Rede ist, ja, das soll ich sein.

    Oder sehen Sie sich die Tweets bei Twitter an unter dem Hashtag #maischberger, auch das sehr erhellend. Die Diskussionstauglichkeit der Queer-Lobby wird dort intellektuell auf eine starke Probe gestellt und bewegt sich auf dem Niveau von „homophobe Kackscheiße“ über die Meinung von Menschen, die die traditionelle Familie verteidigen. Argumentativ ist da noch Luft nach oben.

    Ich würde mich freuen, wenn Sie einschalten und sich ein eigenes Bild machen.

    Hier noch einmal der Sendetermin:

    Menschen bei Maischberger

    ARD, Dienstag, 11. Februar 23:10 Uhr

    Zahlen machen keine Kinder. Menschen machen Kinder.

    Kommen wir nun zu den wirklich relevanten Themen. Die Bildzeitung titelte vergangenen Sonntag mit der Zeile „Milliarden-Grab Familie“, ich habe sie ausnahmsweise gekauft und wurde auf direktem Weg enttäuscht: Nichts neues, außer wieder Stimmungsmache gegen Familie. Wieviel Geld man doch für uns ausgibt und wie wenig Kinder wir dafür liefern: Grund genug für eine Kolumne zum Thema auf dem Portal von A.T. Kearney. Hier ein Ausschnitt: „Wir geben angeblich 200 Milliarden Euro aus jährlich für Familie. Und trotz des ganzen Geldes werden nicht mehr Kinder geboren, wir investieren in die falschen Maßnahmen. Spüren Sie schon den eisigen Wind, den vorwurfsvollen Ton, der mitschwingt? Alle sind sich einigen, die Politik, die Wissenschaft, die „Experten“, die das errechnet haben. So weit, so schlecht. „Wenn alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten“ stellte der britische Philosoph Bertrand Russel schon vor langer Zeit fest. Recht hat er. Und so kann zunächst festgestellt werden: Je mehr wir versuchen, Familie zu regeln, zu steuern, umso schlechter geht es ihr, umso weniger Kinder werden geboren. Ist es nicht nahezu ein Wunder, dass die Menschheit so lange überlebt hat, ohne dass es staatliche Unterstützung gab? Menschen haben sich fortgepflanzt, ganz ohne Kindergeld, Steuerfreibetrag und Kitas? Haben die einfach Kinder bekommen? Ist ja Wahnsinn, das wäre mal eine Aufmacherzeile Wert in der BILD: „Kind bekommen, ohne es vorher durchzurechnen!“ Und so ist die Feststellung der BILD-Zeitung, „Geld macht keine Kinder“ zunächst also richtig – aber die Konsequenzen sind falsch: Noch mehr Steuerung, noch mehr Lenkung.“ Den ganzen Beitrag finden Sie hier:

    http://www.atkearney361grad.de/zahlen-machen-keine-kinder-menschen-machen-kinder/

    Gleichberechtigt „schwarzern mit Alice

    Der Wind wird rauer um Deutschlands Vorzeigefeministin Alice Schwarzer. Seit Bekanntwerden ihrer Steuerhinterziehung ist die moralische Überlegenheit etwas angekratzt und es werden auch die Stimmen lauter, die sich fragen, was wohl mit all den steuerlichen Fördergeldern geschehen ist, die in ihren FrauenMedia-Turm investiert wurden. Auch hier ein guter Anlass für eine Kolumne bei The European. Ein Ausschnitt: „Die sparsame Hausfrau ist der Grundstock zum Vermögen“, sagt ein altes Sprichwort. Die sparsame Feministin hat also doch etwas gemeinsam mit dem Heimchen am Herd. Insofern ist es selbstredend erst einmal ein feministischer Erfolg, dass Alice Schwarzer Schwarzgeld besaß. Während aber Lieschen Müller mit der mageren Haushaltskasse, die vom unterdrückenden Ehemann zugeteilt wird, mangels Masse keinen großen Spielraum hat und höchstens einen heimlichen Vorrat an Milka-Nuss-Schokolade vor ihren Kindern versteckt, hat die moderne Frau von heute natürlich größeres Basiswissen und Budget.“

    Die ganze Kolumne „Volle Kelle“ finden Sie hier: http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/7948-steuergestaendnis-von-alice-schwarzer

    Rentensystem ist familienfeindlich

    Im vergangenen Newsletter hatten wir bereits auf die Studie der Bertelsmann-Stiftung hingewiesen, die festgestellt hat, dass das deutsche Rentenversicherungssystem Familien bestraft – je mehr Kinder sie haben, desto höher die Strafe.

    Nun hat die Stiftung die Ergebnisse in zwei verschiedenen Videos sehr gut zusammen gefasst und anschaulich aufbereitet, Sie finden die beiden Kurzfilme hier:

    Hier der Beitrag von Dorothea Siems in der Welt zu dem Thema. Die Verfasser der Studie sagen, der „grundlegende Systemfehler in der Konstruktion des Rentenversicherungssystems führt dazu, dass Familien – anders als kinderlose Erwerbstätige – neben ihrem finanziellen Betrag an die Rentenversicherung einen zusätzlichen Betrag durch Investitionen von Zeit und Geld in ihre Kinder leisten“. Den Beitrag finden Sie hier:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article123932260/Das-deutsche-Rentensystem-beutet-die-Familien-aus.html

    Auch die FAZ berichtet wie viele andere Zeitungen über die Berechnungen und spricht die traurige Wahrheit klar aus: „Kinderlose Arbeitnehmer ziehen nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung ungerechtfertigte Vorteile aus der gesetzlichen Rentenversicherung: Ihre spätere gesetzliche Rente werde unter dem Strich von den Kindern anderer Beitrags- und Steuerzahler finanziert, ohne dass diese dafür vom Staat angemessen an anderer Stelle entlastet würden. Den Beitrag finden Sie hier:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/bertelsmann-stiftung-kinderlose-belasten-die-rentenkasse-12755301.html

    Frauen, reißt euch früher von euren Kindern los!

    Ja, das empfiehlt die Autorin Constanze von Bullion uns Frauen und geißelt all diese Mütter, die einfach nicht loslassen können und sich damit selbst die Karriere kaputt machen. Es ist immer das gleiche: Frauen machen anderen Frauen Vorwürfe und offenbar hat auch diese Autorin nicht begriffen, dass es Frauen gibt, denen ihre Kinder wichtiger sind, als Geld oder der nächste Karriereschritt. Und natürlich weiß sie auch, was gute Eltern ausmacht, nämlich: „Gute Eltern, das sind solche, die ihren Kindern Chancengleichheit in der Partnerschaft vorleben.“. Ja, dann muss ich wirklich eine Katastrophe und ein ganz schlechtes Vorbild für meine Kinder sein…..

    Den Beitrag, der leider keine Satire ist, finden Sie hier: http://www.sueddeutsche.de/leben/familienpolitik-frauen-reisst-euch-frueher-los-von-euren-kindern-1.1871726

    Die wichtigen Väter

    Und zum Schluss eine kleine Hommage an die Väter, die oft viel zu kurz kommen in der ganzen Familiendebatte, für Kinder aber unendlich wichtig sind. Die Süddeutsche Zeitung erklärt im Interview mit Wassilios E. Fthenakis, er leitete von 1975 bis 2002 das Staatsinstitut für Frühpädagogik in München und hatte von 2002 bis 2010 den Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Anthropologie an der Freien Universität Bozen/Italien inne, wie wichtig der Vater gerade in der Zeit der Pubertät wird. Das Interview finden Sie hier:

    http://www.sueddeutsche.de/leben/kinder-in-der-pubertaet-welche-rolle-die-vaeter-haben-1.1836442-2

    • Nachdenkseitenleserin schreibt:

      ich DARF nämlich auch ausserlinks, aussersozialistisch, aussermainstream lesen! …European, freie Welt…. Und mich informieren, darüber, was woanders „unfein“ ist oder bewußt verschwiegen wird.

      Dass BK eine MARKE ist, ist mir durchaus bewußt! Dass sie die PR Trommel rührt, unterstützt von ihrem Schreibermann, ihren 4 Kindern „die Energie abzieht“ (evangelikale + Chari- Aussage über „abtrünnige“ Mütter, die auf „egoistischen Pfaden“ wandeln) weil sie (auch für Honorar) auf tausend anderen Hochzeiten tanzt, als bei ihren Kids daheim, ebenfalls. Stimmt somit die Zuordnung „nicht erwerbstätig“ überhaupt? Wie für die vielen andern katholischen Damen, z.B. mit eigener Arztpraxis? Solches habe ich mir nie „geleistet“! :- ) Dennoch kann ich mich mit jenen Werten identifizieren, sich PRO Kinder zu entscheiden und für ein „konservatives“ Familienbild (welches auch „Grüne“ und „Linke“ praktizieren.) Was soll dieses Gewese um ENTWEDER ODER???
      Mit nur 1 oder 2 Kindern und dem RICHTIGEN Standort hätte ich vermutlich auch in meinem Beruf weiter gemacht. Aber „nur“ 2 Kinder „ohne“ waren mir wiederum nicht anspruchsvoll genug und zu langweilig. Und solches können Familien heute weniger als zuvor vereinbaren! Damals hätte ich es noch übers Knie brechen können! Die heutigen jungen Leute haben weniger Chancen und mehr Korsett!
      Birgit Kelle ist Katholikin. …SIe „macht rum“ bei und mit Evangelikalen, die ich persönlich ‚gefressen‘ habe! Das wiederum sind „Allianzen“, Schnittstellen. Aus Kalkül? Dass nun dort ein Wendehals aufs Trittbrett aufspringt, der seinerseits für Fraueninstrumentalisiserung steht, ist für mich nur schwer zu verdauen! Ja, als Frau (Mutter) bin ich AMBIVALENT! Einerseits frauenrechtlerisch orientiert , andererseits habe ich duchaus die fundamentalistischen Nachteile in diesem Kontext zu spüren bekommen, die mir aus der speziellen Denomination/Sozialisation-Biografie und Unterdrucksetzung (nämlich meine Position als FREMDE, „Kirchliche“) dort erwachsen sind . Aber dagegen aufgewogen: welches sind wohl die Nachteile der Kinderverstaatlichung und der Inskorsettnahme von Müttern durch die Wirtschaft und momentane Ideologie?

      • Nachdenkseitenleserin schreibt:

        deshalb würde (werde?) ich mich bei Initiativen anschließen, die über einen tatsächlichen Wandel sinnieren, wie Das Generationen Manifest…de
        natürlich betreibt diese Generation der Eltern und Großeltern fahrläsig Besitzstandswahrung auf Kosten ihrer Kinder und Enkel..Etwa nicht?

    • Carolus schreibt:

      Sagen Sie, ist wirklich dieser ganze Kommentar „aus dem BK-Newsletter“ (wobei ich BK mit Birgit Kelle übersetzt habe)?
      Bin zufällig auf einen Artikel gestoßen und bin jetzt irritiert: http://www.freiewelt.net/grundlegender-systemfehler-bei-der-rentenversicherung-10024523/

  4. noname schreibt:

    Große Sippen und Helfer, Zusammenhalt….das war noch in der Generation meiner Eltern und Großeltern gegeben. Trotz Krieg und Hunger. Oder gerade deshalb.
    Dagegen war ich alles in allem und herzlich allein….mit den Kindern. Und das nicht einmal auf vertrauten Planken, sondern dort, wo die „Eroberer“ mich haben wollten! :- ( wenn man vorher immer alles wüßte!
    Das Christentum, resp. die Kirche , die sich verfolgt sieht, bedauere ich keineswegs. Nicht nur für mich gilt: Nicht ich war oder bin Feind der Kirche, sondern ich habe es andersrum erlebt: Als Frau war ich nicht ebenbürtig in diesen patriarchalischen Hierarchien. Jedes Knäblein wurde zu gewissen Zeiten der BRD noch mit Heiligenschein empfangen! Mit der christlichen Deutungshoheit zur Bestimmung der Frau, bin ich absolut nicht einverstanden (nur weil ich gegen Kitas bin) . Die Männer, welche ich in der christlichen Szene kennen gelernt habe, nahmen ausnahmslos für sich selbst in Anspruch, sich in Berufen und Hobbies „gottgewollt“ ausleben zu dürfen, während der Frau gleichzeitig ihre Identität, ihre Rechte beschnitten und der verbleibende Rest, nämlich die gewünschte Rolle, diktiert wurde. Dazu gehörte auch dieser Herr Generalvorsitzende EAD , Steeb! Um so bigotter, der Schulterschluß mit BK.

    • Carolus schreibt:

      Nach meiner Einschätzung sind Frauen in katholischen Kreisen keineswegs benachteiligt, sondern gleichberechtigt und durchaus geachtet. Schade, dass Sie bei Christen üble Erfahrungen gemacht haben.

      • ff schreibt:

        Hallo Carolus,
        der gesamte Beitrag vom 11.2. ist original Birgit Kelle Newsletter kopiert. (Weiterleitung erwünscht?)

      • ff schreibt:

        Das mag ja sein!

        Ich habe im Evangelikalismus jene Erfahrung gemacht in einer Atmosphäre der FEINDLICHKEIT! Nicht der Annahme des „So-wie-du-bist“. (oder der bedingungslosen christlichen Nächstenliebe!) Auf so einem Fundament entstehen Kompensation und Krankheit. Vor etlichen Jahren suchte ich deshalb eine von beiden Kirchen gemeinsam geführte „Sektenberatung“ (Weltanschauungsbeauftragter…lol) auf : dort kannte man durchaus „Fälle“ von Leuten, die unter Druck gesetzt worden waren…sogar Pfarrer, Angestellte, nicht nur die Schäfchen…und dort war es kein Geheimnis, dass jene mit Reizdarm, Religiösen Neurosen, Depressionen usw. in stationären Psychosomatiken ihr Glück versuchten….
        Ich kann bestätigen: von nichts kommt nichts…
        Hashimoto ist zunächst keine Erkrankung der SD, sondern eine AUTOIMMUNKRANKHEIT….(mit einem elend langen Katatlog von ERNSTEN Beschwerden) meine „Aggressionen“ sende ich hiermit zurück in den Kosmos an die Addressaten, die sie eigentlich empfangen haben sollten….
        „Atmosphäre“ erwischt auch die nächste(N) Generationen. Mit Hashimoto als junger Mensch, der noch beruflich fußfassen muß trotz chronischer Schlafstörungen…das ist nicht witzig. Wie beziehungsreich, dass wir auch einige Atopiker sind! (Ortlosigkeit ατοπία). [Heimatlosigkeit.]

        Christen? Nein Danke! NIE WIEDER!

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